PhyDid - Zeitschriften (FU Berlin)
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    Erhebung zum Einsatz Neuer Medien bei Physik-Gymnasiallehrern

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    Neue Medien wie PC, Tablet und Smartphone bieten für den Physikunterricht vielfältige Möglichkeiten. Zwischen Herbst 2014 und Frühjahr 2015 fand eine Erhebung zu deren Einsatz im Physikunterricht an Gymnasien in zwei Regionen Bayerns und dem Großraum Frankfurt statt, die zeigt, wie und wozu die medialen Möglichkeiten im Physikunterricht eingesetzt werden. Ermittelt wurde auch, welche Art von Hardware und welche konkreten Softwareprodukte die Lehrkräfte bereits eingesetzt haben. Außerdem wurden Neue Medien im Kontext der Physiklehrerausbildung untersucht.Es zeigte sich über die Regionen hinweg ein recht einheitliches Bild: Während PCs und Laptops mittlerweile im Physikunterricht Anwendung finden, werden Technologien wie Smartphone oder Tablet bisher kaum eingesetzt. Today, ICT (Information and Communication Technology) such as PC, Tablet or Smartphone provide a wide range of opportunities for physics lessons. In a survey during autumn of 2014 and spring of 2015 physics teachers of Bavarian and Hessian “Gymnasien” (secondary schools) were asked about their ICT usage. The survey provides information concerning how and which hardware and software are used and to which degree ICT is implemented in teacher training.In the different regions, results are quite similar: While PCs and laptops seem to be established, technologies like smartphones or tablets are hardly implemented in physics lessons

    Virtuelle Grundlagenlabore als vielseitiges Lehr-Lernmedium in Blended-Learning-Lab-Szenarien

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    Die Grundlagenlabore sind ein wesentlicher Bestandteil der Hochschulausbildung in Studiengängen mit natur- und ingenieurwissenschaftlicher Ausrichtung. So ermöglicht das Experimentieren ein durch andere Lehr-Lern-Interventionen nicht zu ersetzendes Kompetenzerleben. Doch dieser Lernerfolg hat seinen Preis: Aus Sicht der Lehrenden ist der organisatorische Aufwand und die zu leistende Betreuung beträchtlich. Aus Sicht der Praktikumsteilnehmenden mag das Absolvieren eines Grundlagenlabors mit einer nicht unerheblichen Arbeitsbelastung einhergehen. Überdies besteht die Gefahr, dass die Lernenden nicht erkennen, wie ähnliche Inhalte aus Vorlesungs- und Laborveranstaltung miteinander in Beziehung stehen. Um einen didaktischen Formschluss zu erreichen, wird die traditionelle Lehre durch virtuelle Grundlagenlabore unterstützt. Im Sinne eines Blended-Learning-Lab bieten sie dem Lehrenden wie dem Lernenden vielseitige Einsatz- und Nutzungsmöglichkeiten – sei es im Rahmen des Vorlesungs- und Übungsbetriebs oder eben zur Vor- und Nachbereitung der Praktika. Beispiellabore sollen verdeutlichen, wie es mittels virtueller Elemente gelingen kann, unterschiedliche Lehrformate besser zu verzahnen

    Sandwich Products and Reflections

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    As reflections are an elementary part of model construction in physics, we really should look for a mathematical picture which allows for a very general description of reflections. The sandwich product delivers such a picture.Using the mathematical language of Geometric Algebra, reflections at vectors of arbitrary dimensions and reflections at multivectors (i.e. at linear combinations of vectors of arbitrary dimensions) can be described mathematically in an astonishingly coherent picture

    Guter Physikunterricht. Die Sicht von Schülern, Lehrern und Wissenschaftlern

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    Im 1. Teil des Aufsatzes wird guter Phikysunterricht aus der Schülerperspektive charakterisiert. Dazu haben fachdidaktische Untersuchungen der letzten Jahrzehnte wesentliche neue Einsichten erbracht. im zentralen 2. Teil wird die physikdidaktische, aber auch die lernpsychologische und schulpädagogische Diskussion zu gutem Unterricht gebündelt. In elf Merkmalen konzentrieren sich die Einsichten von Lehrern und Wissenschaftlern zu gutem Physikunterricht. Im 3. Teil steht eine aktuelle Untersuchung im Mittelpunkt, bei der realer, besonders guter naturwissenschaftlicher Untrricht identifiziert und wesentliche Eigenschaften von Lehrern dieses Unterrichts beschrieben wurden. Im Schlussteil werden Möglichkeiten angedeutet, wie die elf Merkmale guten Physikunterrichts als Orientierungshilfe in Schule und Hochschule genutzt werden können

    Blendschutz mit Farbeffekt

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    Bei nächtlicher Autofahrt wird man von den Scheinwerfern nachfolgender Fahrzeuge geblendet, wenn sich diese im Rückspiegel spiegeln. Um dem zu begegnen, wurde bereits in den 1930iger Jahren der manuell umschaltbare Abblendspiegel ersonnen. Obwohl uns seine Handhabung inzwischen vertraut ist, ist kaum bekannt, wie er funktioniert. Rückschlüsse darüber lassen sich jedoch aus Farbsäumen ziehen, die bei geeigneter Beleuchtung am Rand des von ihm reflektierten Lichtscheins auftreten. Wie sich eine daran anknüpfende Klärung der optischen Verhältnisse durch Experimente herbeiführen lässt, wird hier vorgestellt

    physics.move (Teaching Experimental Physics by Using Mobile Technologies as Experimental Tools) - Videoanalyse-Aufgaben in der Experimentalphysik 1 -

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    In dem Beitrag werden zwei neue Aufgabenformate vorgestellt, die klassische Übungen zur Experimentalphysik 1-Vorlesung im Regelbetrieb lernwirksam und motivationsfördernd ergänzen. Studierende der Physik bearbeiten einerseits wöchentliche Aufgabenstellungen zu vorgegebenen Video-Experimenten mit Hilfe des bekannten Verfahrens der Videoanalyse. Andererseits führen sie selbst Freihandexperimente mit Alltagsmaterialien durch, nehmen diese mit der Videofunktion mobiler Endgeräte (z.B. Smartphone, Tablet-PC) auf und werten diese auch direkt damit aus.Diese beiden, sich ergänzenden, alternativen experimentellen Zugänge konkretisieren theoretische Lerninhalte und erleichtern für Studierende den Übergang zwischen Schule und Hochschule. Studierende werden zudem an einfache Mess- und Analysemethoden herangeführt und auf nachfolgende physikalische Praktika vorbereitet. Die neuen Aufgabenformate werden fachdidaktisch charakterisiert und durch Beispiele illustriert. Aus den Erfahrungen und Untersuchungsergebnissen der zurückliegenden vier Semester werden Schlussfolgerungen für die Implementation in die Lehre gezogen

    Professionalisierung durch Praxisbezug im Lehr-Lern-Labor - Die Anwendung physikdidaktischer Kompetenzen im Lehr-Lern-Labor-Seminar

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    Spätestens seit Makrinus 2012 ist bekannt, dass Art und Weise der Praxiserfahrungen im Lehramtsstudium einen erheblichen Einfluss auf ihren Mehrwert haben (Makrinus, 2013). Bereits seit 2009 bietet die Universität Würzburg im Rahmen des Mind-Centers (mathematisches-naturwissenschaftliches-informationstechnologisches Didaktikzentrum) zusätzliche Praxisphasen für ihre Lehramtsstudierenden an. Im Lehr-Lern-Labor können die Studierenden Experimentierstationen erstellen und deren Durchführung mit Schulklassen planen und umsetzen. Ziel des Lehr-Lern-Labors ist die eigenverantwortliche Auseinandersetzung der Studierenden mit bereits erworbenen fachlichen, fachdidaktischen und pädagogischen Wissen, um ihre professionellen Handlungskompetenzen zu schulen. Inwiefern die Studierenden dieses Angebot annehmen ist von großem Interesse, um gegebenenfalls das Konzept des Lehr-Lern-Labors anpassen zu können. Mit Hilfe von paper-pencil-Tests im pre-post-Design wird der Zuwachs an fachdidaktischem Wissen gemessen. Zusätzlich wird mit Logbücher erfasst, auf welches Wissen die Studierenden zurückgreifen, um ihre Aufgaben im Lehr-Lern-Labor zu erfüllen. Dadurch soll die Frage geklärt werden, wie intensiv diese Form der Praxiserfahrung durch die Studierenden genutzt wird

    Wie kann die Attraktivität von web-basierten interaktiven Versuchsanleitungen gesteigert werden?

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    Die geeignete mediale Unterstützung physikalischer Praktika stand bereits mehrfach im Fokus physikdidaktischer Entwicklungsarbeiten. Die jetzt erreichte Geräteausstattung der Studierenden bietet neuerdings die Voraussetzung für eine Einbettung multimedialer interaktiver Versuchsanleitungen (IVA) in den Alltag von Lehr-Lernprozessen an Hochschulen. Deshalb werden in einer Umfrage Daten zur medialen Ausstattung von Maschinenbau-Studierenden der RWTH Aachen und zu ihren Erwartungen an multimediale IVA erhoben, die in die Konzeption solcher interaktiven Versuchsanleitungen einfließen

    Der PraQ: Ein Instrument zur Einschätzung von Praktikumsqualität – Skriptqualität

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    Um naturwissenschaftliche Experimentierpraktika verlässlich evaluieren zu können, wurde an der FU Berlin der PraQ-Fragebogen entwickelt. Dieses Instrument dient der fächerübergreifenden Qualitätssicherung von Laborpraktika und befindet sich derzeit in der Validierungsphase. Als Teil des Validierungsprozesses wurden die Teilskalen »Skriptqualität für die Versuchsvorbereitung« und »allgemeine Skriptqualität« in einer quantitativen Studie mit Studierenden und ExpertInnen untersucht. Für beide Skalen konnte so erfolgreich eine Inhaltsvalidierung vorgenommen werden.Bezüglich der Konstruktvalidität lieferten die Ergebnisse Hinweise auf mögliche Optimierungen im weiteren Entwicklungsprozess.

    Ein bildbasierter Zugang zu spektroskopischen Versuchen

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    Ein einfaches Spalt-Spektroskop erzeugt holografisch wirkende Bilder eines Stilllebens. Bunt beleuchtete Spaghetti verwandeln sich beim Blick durch ein Prisma in Videos, die mitten im Raum schweben. Diese beiden Versuche lassen sich durchaus im Strahlenmodell nachvollziehen. Andererseits bietet sich ein bildbasierter Verständniszugang an: Schließlich beruhen alle spektroskopischen Aufbauten darauf, dass sie eine Reihe von versetzten Bildern erzeugen. Schon Isaac Newton nutzte solch einen bildbasierten Zugang: Er begründete damit seine Theorie der unterschiedlich brechbaren Strahlen. Auch aus didaktischer Sicht erscheint es sinnvoll, sich zuerst die konkreten Bilder vor Augen zu führen, bevor abstrakte Strahlen eingeführt werden

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