PhyDid - Zeitschriften (FU Berlin)
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    Überzeugungen und Einstellungen von Lehrkräften: Definition und Vermittlung der Bedeutung von Formeln

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    Wir berichten über eine Untersuchung in der 244 Physiklehrerinnen und -lehrer schriftlich zu ihren Einstellungen und Überzeugungen gegenüber Formeln in der Physik und im Physikunterricht befragt wurden. In diesem Artikel liegt der Schwerpunkt darauf, wie Lehrerinnen und Lehrer den Begriff Formel für sich definieren und welche Möglichkeiten Lehrerinnen und Lehrer sehen, Schülerinnen und Schülern die Bedeutung von Formeln näherzubringen.Im Rahmen einer qualitativen Inhaltsanalyse der gegebenen Antworten wurde für beide Fragestellungen jeweils ein Kategoriensystem induktiv erstellt. Mithilfe eines Codierschemas wurde die Zuordnungshäufigkeit der Aussagen der Probanden zu den entwickelten Haupt- und Unterkategorien quantitativ analysiert.Definieren Lehrerinnen und Lehrer den Formelbegriff für sich selbst, stehen deskriptive und nominative Aspekte der Formelnutzung im Vordergrund. Bei der Vermittlung der Bedeutung von Formeln treten präskriptive Aspekte an deren Stelle. Die Nutzung von Formeln, um Vorhersagen zu treffen, soll implizit durch häufiges Anwenden und Einüben beim Problemlösen erlernt werden

    Arbeitsgedächtnis und experimentelle Physikaufgaben

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    Ein wichtiger Faktor für das Lösen von physikalischen Aufgaben scheint die Belastung des Arbeitsgedächtnisses zu sein. In der hier vorgestellten Masterarbeit wurde untersucht, inwieweit ein Zusammenhang zwischen dem Arbeitsgedächtnis von Studierenden und deren Erfolg beim Lösen von experimentellen Aufgaben unterschiedlicher Komplexität besteht. Die Untersuchung ergab, dass Studierende mit geringer Arbeitsgedächtniskapazität eine geringere Wahrscheinlichkeit beim Lösen von komplexen experimentellen Aufgaben hatten als solche mit großer Arbeitsgedächtniskapazität

    Professionalisierung durch Praxisbezug im Lehr-Lern-Labor – Untersuchung der pro-fessionellen Unterrichtswahrnehmung der Studierenden im Lehr-Lern-Labor Seminar

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    Die Universität Würzburg integrierte 2009 das Lehr-Lern-Labor Seminar in die Lehramtsausbildung der Physiklehrkräfte, sodass die Studierenden in der 1. Ausbildungsphase eine weitere Möglichkeit bekommen, schon früh Praxiserfahrungen zu sammeln. In diesem Seminar entwickeln die Studierenden zu einem bestimmten Themenbereich aus dem Lehrplan Experimentierstationen, begleiten mehrere Schulklassen an diesen Stationen (Iterative Praxis), reflektieren anschließend ihr Vorgehen in ihrer peer-group (Kommilitonen) und bekommen zusätzlich Feedback von den Experten (Dozenten). Das Forschungsinteresse liegt nun darin zu untersuchen, inwieweit sich bei den Studierenden die Fähigkeit entwickelt, wichtige Unterrichtssituationen zu beschreiben und diese mit Hilfe ihres Wissens zum Lehren und Lernen richtig zu interpretieren, um Konsequenzen für ihr zukünftiges Unterrichtshandeln ableiten zu können. Diese Kompetenz der professionellen Unterrichtswahrnehmung (PU) wird im Pre-Post-Design mit Hilfe des online-basierenden OBSERVER-Tools gemessen. Um die Effektivität der Reflexionsphase zu verbessern, wird die Hälfte der Studierenden beim Unterrichten videografiert, sodass sie mit Hilfe einzelner Videosequenzen gezielter reflektieren können. Die Studie wird somit auch zeigen, inwieweit man im Seminar mit Videoreflexion einen größeren Kompetenzzuwachs erlangt

    Wissenschaftstheoretische Vorstellungen über die Theoretische Physik

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    Ein Ziel des Physiklehramtsstudiums ist nicht nur die Vermittlung fachlichen Wissens, sondern auch die Förderung eines angemessenen Bildes über die Natur der Physik. Dies umfasst jedoch neben der experimentellen Seite der Physik auch ihre mathematisch-theoretische Herangehensweise. Ziel dieser empirischen Untersuchung ist die Rekonstruktion von wissenschaftstheoretischen Vorstellungen von Studierenden (Lehramts- und Fachstudenten) und Experten (Experimentalphysiker, Theoretische Physiker, Fachdidaktiker) über die Theoretische Physik. Dabei stehen die Studierenden im Zentrum der Erhebung. Schwerpunkt der folgenden Darstellungen bilden jedoch die Expertenansichten über das Verhältnis von Experimentalphysik und Theoretischer Physik, wobei zum einen das entstandene Kategoriensystem der qualitativen Auswertung und zum anderen gefundene Muster innerhalb der Expertenantworten vorgestellt werden

    Entwicklung eines Online-Tools zur Studienfachwahl Physik/Lehramt Physik

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    Im Rahmen eines Projektes zur Implementierung eines mehrstufigen multimedialen Beratungsangebotes für Studieninteressierte in den Studiengängen Monobachelor Physik und Kombibachelor Lehramt Physik wird ein Online Self-Assessments (OSA) entwickelt und erprobt. Dabei soll erstmalig auch die prognostische Validität eines solchen Beratungsangebots überprüft werden. In diesem Beitrag werden das Projektvorhaben vorgestellt, der Aufbau des geplanten Online-Tools und der Projektverlauf beschrieben. Schwerpunkt bildet zunächst das Vorgehen zur Erstellung der einzelnen Testbestandteile, es wird aber auch auf die Methode zur Überprüfung der prognostischen Validität des Online-Tools eingegangen

    Fächerverbindung von Mathematik und Physik im Unterricht und in der didaktischen Forschung

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    Die Fächer Mathematik und Physik sind fachsystematisch und historisch eng miteinander verwoben. Aufgrund dieser Gemeinsamkeiten - aber auch wegen der Unterschiede - lässt sich diese Verbindung gewinnbringend für die entsprechenden Fachdidaktiken nutzen.  In diesem Beitrag soll die Kooperation der Physik- und Mathematikdidaktik an der Universität Siegen im Rahmen eines gemeinsamen Seminars vorgestellt werden. Dabei wird herausgestellt, wie fächerverbindender Unterricht mit Mathematik und Physik gelingen und wie diese Verbindung für fachdidaktische Forschungen genutzt werden kann

    Hologramme mit GeoGebra

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    Holografie ist ein Thema aus der Optik, bei dem zum einen grundlegende Ideen der Beugung zur Anwendung kommen und das zum anderen das Interesse von Schülerinnen und Schüler weckt. Allerdings sind Hologramme experimentell nur mit großem Aufwand zu erstellen, und ihre Wirkungsweise ist nicht leicht zu verstehen. Daher wird als erster Schritt die Verwendung computererzeugter Fresnel’scher Zonenmuster empfohlen. Hierfür kann die Mathematiksoftware GeoGebra verwendet werden.

    Naturwissenschaftsbezogene Handlungs- und Argumentationskompetenz von Grundschulpädagogikstudierenden der Integrierten Naturwissenschaften

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    Das an der Freien Universität Berlin geschaffene Studienangebot ‚Integrierte Naturwissenschaften’ verbindet Fachdidaktik und Fachwissenschaft und wurde für Studierende der Grundschulpädagogik konzipiert. Die Studierenden sollen fundierte fachbezogene, wissenschaftstheoretische, didaktische und methodische Kompetenzen erwerben und naturwissenschaftliche Arbeitstechniken aus den drei Fächern Physik, Chemie und Biologie kennen lernen. Ziel der vorgestellten Studie ist es zu untersuchen, inwiefern das Studium Auswirkungen auf die Argumentationsqualität bei den Studierenden zeigt. Einige Studien weisen darauf hin, dass mit erhöhtem Fachwissen und größerer Familiarität mit dem Kontext die Argumentationsqualität steigt und sich die Argumentationsstruktur verändert

    Weißes Licht hat viele Farben

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    Farbiges Licht und Farben können eine große Faszination ausüben und sind geeignet, Kinder und auch Erwachsene zu motivieren, sich experimentierend-forschend einem naturwissenschaftlichen Sachverhalt zu nähern. Für die Einführungsveranstaltung des Sachunterrichtsstudiengangs an der Universität Bielefeld wurde eine Stationenarbeit mit einfachen, grundschulgeeigneten Schülerexperimenten zum Thema „Farbiges Licht und Farbwahrnehmung“ konzipiert. Die zum Teil altbekannten Experimente, die auch für den Optikunterricht der Sekundarstufe I geeignet sind, wurden so aufbereitet, dass sie ohne Vorhandensein einer Physiksammlung mit einfachen Mitteln - zum Teil mit Alltagsgegenständen - preiswert aufgebaut und durchgeführt werden können. Auf den Einsatz von Materialien von Lehrmittelfirmen wurde bewusst verzichtet.

    Funktionale Aspekte des Experiments - Die Sicht der Lehrkraft

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    Das Experiment ist eine zentrale Methode des Physikunterrichts. Ihm wird von Lehrkräften eine Vielzahl von möglichen Funktionen zugeschrieben. Ebenfalls lassen sich normativ viele Ziele zu Experimenten formulieren. Aus wissenschaftlicher Sicht stellt sich die Frage, welche Funktionen Experimente im Unterricht des Schulalltags tatsächlich einnehmen. Frühere Studien geben Hinweise darauf, dass das Ziel für Lehrpersonen vordergründig im Darstellen von Phänomen liegt (Abrahams, 2008). Im Rahmen der Studie "Einsatz von Experimenten im Physikunterricht" (Karaböcek & Erb, 2013) wird die Fragestellung nach dem Einsatzzweck von Experimenten in der Unterrichtsrealität aufgegriffen. Zur Untersuchung wurde eine Stichprobe von ca. 100 Lehrkräften gebeten, die im Unterricht durchgeführten Experimente in einem Fragebogen zu dokumentieren. Dabei wurden zum einen fachliche Informationen über das durchgeführte Experiment und dessen Durchführungsform erhoben. Zum anderen wurden die Ziele erfragt, die Lehrkräfte mit den Experimenten in konkreten Unterrichtssituationen verbinden. Die erste Auswertung zeigt, dass normativ festgelegte Zielkategorien in der Unterrichtspraxis Lehrkräfte wiederzufinden sind

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