Sächsische Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB): Qucosa
Not a member yet
22240 research outputs found
Sort by
Intervensionsflächen: Das Stadtentwicklungsprojekt der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025
Die Stadt Chemnitz verändert sich, denn die Kulturhauptstadt Europas 2025 ist auch ein Stadtentwicklungsprojekt. Auf insgesamt 30 sogenannten Interventionsflächen erfahren Orte auf ganz unterschiedliche Weise eine Transformation: Von der traditionsreichen Hartmannfabrik (dem Besuchs- und Informationszentrum für die Kulturhauptstadt Europas im Festjahr), über einen neuen Stadtteilpark an einem kleinen, renaturierten Fluss (dem Pleißenbach) auf einem ehemaligen Bahngelände, bis hin zu einem Festplatz in einem ländlichen Stadtteil, auf dem Weihnachtsmärkte und Dorffeste stattfinden werden. Unter dem Begriff „Interventionsflächen“ versammeln sich Infrastrukturvorhaben, die im Zusammenhang mit dem Programm von Chemnitz 2025 stehen – und zwar nicht nur als Veranstaltungsorte, sondern als Orte, mit deren Umgestaltung eine weitreichende Wirkung für die Stadtgemeinschaft erreicht werden kann. So sind sie Orte der kreativen Macher:innen, an denen diese ihre Fähigkeiten entdecken und ausbauen können, mit anderen zusammentreffen und sich mit ihnen austauschen.
Text in deutscher und englischer Sprach
Zukunft hier entlang! (UA): eine theatrale Beruf(ung)sberatung von Anis Hamdoun und Ensemble, Theaterakademie, Studiobühne, 14+ : theaterpädagogisches Begleitmaterial
Ein Theaterbesuch – egal ob im Klassenverbund, als Familie oder mit
Freund*innen: Wir möchten Sie und Euch mit diesem Material dazu einladen,
sich aufhorchend einen ersten Impuls zur Inszenierung zu holen, sich anpackend
in direkte thematische Auseinandersetzungen zu stürzen oder sich abschweifend
zu theoretischen Exkursen verführen zu lassen
Die letzten Zeugen: Als das alte Chemnitz im Bombenhagel starb
Der Schrecken des Zweiten Weltkrieges, die Bombardierung der Stadt Chemnitz am 5. März 1945, der Anblick einer ausgebombten Stadt, Flüchtlingsströme in umliegende Städte und Gemeinden, Armut und Hunger sind Bilder, an die sich immer weniger Chemnitzerinnen und Chemnitzer bewusst erinnern können. Es sind Schicksale Chemnitzer Kriegskinder, die sprachlos machen und uns vor Augen führen, was vor über 75 Jahren in unserer Stadt passiert ist. Ich bin dankbar für jeden Bericht, den uns die Zeitzeugen über verschiedene Wege zugesandt haben. Es sind ganz persönliche Geschichten, die die Kriegskinder im Alter von 4 bis 16 Jahren durchlebt haben. Geprägt von Todesangst und
Verzweiflung. Diese ganz persönlichen Erinnerungen verdeutlichen uns umso mehr, wie furchtbar Krieg ist. Die Botschaft der Zeitzeugen ist deutlich erkennbar: Wir brauchen den Frieden. Frieden, der heute nach langer Zeit nicht mehr
so selbstverständlich ist!
Viele Kriegskinder sprechen von ihrer Erleichterung, die sie nach der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Wehrmacht Anfang Mai 1945 empfanden. Sie sagen, dass Hunger, Armut und kein Dach über dem Kopf zwar
schlimm seien, aber die Gewissheit, endlich wieder Frieden zu haben, stärker wog. Neben den schriftlichen Zeitzeugenberichten haben wir uns mit acht Zeitzeugen persönlich unterhalten. Sie haben uns einen tiefen Einblick in ihre
schrecklichsten Kindheitserfahrungen gegeben. Mit ihren Kinderaugen haben sie Dinge gesehen, die viele von uns glücklicherweise niemals zu Gesicht bekommen: leblose, zerfetzte Menschenkörper in Kellern und Straßen. Es sind
Bilder, die sich einbrennen, die nie wieder weggehen