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    Zur subjektiven Wahrnehmung von studienvorbereitenden Kursen mit sprachlichem Schwerpunkt durch Menschen mit Fluchterfahrungen. Erste Ergebnisse einer explorativen Studie

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    Seit Winter 2015/2016 bietet das Sprachenzentrum der Technischen Universität Darmstadt in hochschulinterner Kooperation mit der Zentralen Koordinierungsstelle für Flüchtlingsintegration des Dezernats Internationales studienvorbereitende Kurse mit sprachlichem Schwerpunkt für geflüchtete Menschen an. Um den Bedarf an Veränderungen innerhalb dieses Projekts einschätzen zu können, wurden im Wintersemester 2017/18 die Teilnehmenden im Rahmen einer explorativen Studie nach ihren positiven und negativen Erfahrungen sowie weiteren Bedarfen befragt. Für einen Einblick in die Aussagenprofile der befragten Personen werden exemplarisch zwei von 17 Personenportraits zunächst dargestellt und anschließend kontrastiv einander gegenübergestellt. Bei der fallübergreifenden Zusammenschau werden die Aussagen aller befragten Personen schließlich thematisch zusammengezogen und losgelöst von den einzelnen Personen inhaltlich betrachtet.Since winter term 2015/2016, the Language Resource Centre of the Technical University of Darmstadt, Germany, in cooperation with the Central Coordination for Refugee Integration of the International Directorate, has been offering preparatory courses with a focus on language acquisition for refugees. In order to assess the need for changes within the project, the participants were asked about their positive and negative experiences as well as other needs in an explorative study during the winter term 2017/18. For an insight into the statement profiles of the interviewees, two out of seventeen persons are provided as examples and then contrasted with each other. In the cross-case synopsis, the statements are thematically grouped together and viewed in terms of content detached from the individual

    Einführung in den Themenschwerpunkt: Ingenieurwissenschaftliche Fachsprachen ‒ Möglichkeiten der Realisierung eines fachbezogenen DaF-Unterrichts

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    Die DaF-Lehrerausbildung in Schweden – Zwischen Pädagogik, Fachstudium, Sprachdidaktik und Praxis

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    Seit mehreren Jahren geht in Schweden die Zahl der Lehramtsstudierenden in DaF stark zurück. Dabei ist jetzt ein drastischer Lehrermangel erkennbar, der sich auf Sicht noch verstärken wird, da es einen hohen Anteil an Deutschlehrern gibt, die bald im Rentenalter sind oder ihren Beruf wechseln. Für berufstätige Deutschlehrer gibt es außerdem nur wenige Chancen auf Fortbildung, was u.a. mit dem niedrigen Status der Fremdsprachen im schwedischen Schulwesen zusammenhängt. In diesem Beitrag nehmen wir die DaF-Lehrerausbildung in Schweden unter die Lupe. Wir gehen der Frage nach, welche Reibungsflächen es zwischen den verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen wie Pädagogik, Germanistik, Sprachdidaktik und der praktischen Ausbildung gibt, die in der DaF-Lehrerausbildung involviert sind. Wie ist der Lehrermangel zu erklären und welche Maßnahmen können zur Sicherung einer nachhaltigen Deutschlehrerkompetenz führen?For several years, the number of teacher students in German has dropped sharply in Sweden. At the same time, many German teachers are retiring or changing profession. For in-service German teachers there are so far only few chances for in-service teacher training, which could also be explained by the low status of foreign languages in the Swedish education system. At the same time, a huge shortage of teachers is already recognizable, which will only increase in near future. In this article, we take a close look at the language teacher education in Sweden. We examine the question of which areas of friction exist between the various scientific disciplines such as education, German studies, language didactics and practical training, involved in the German teacher education. What are the reasons for the lack of teachers in Swedish schools, and what measures can lead to securing a sustainable German teacher's competence

    Polnisch als Herkunftssprache an der Universität. (Einige) Überlegungen zum Konzept eines berufsorientierten modularen Sprachlernprogramms

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    Polnisch gehört zu den weniger häufig unterrichteten Sprachen an deutschen Universitäten. Es wird meist nur bis zum GeR-Niveau B1 angeboten. Für weiterführende, auf die Beherrschung der Fach- und Wissenschaftssprache ausgerichtete Kurse fehlen sowohl curriculare Grundlagen als auch passende Lehrmaterialien. Gerade solche Kurse entsprechen aber insbesondere den Bedürfnissen von Herkunftssprachenlernenden, die oft erst an der Hochschule die Gelegenheit bekommen, ihre Herkunftssprachen unter institutionellen Bedingungen zu entwickeln. Im vorliegenden Artikel wird ein Sprachlernprogramm beschrieben und begründet, das für berufsorientierte Sprachkurse der polnischen Sprache entwickelt wurde. Die Aufnahme von binnendifferenzierenden und autonomiesteigernden didaktischen Maßnahmen in den Kursablauf erlaubt die Ausweitung der Zielgruppe auch auf fortgeschrittene Fremdsprachenlernende.Polish is one of the less frequently taught languages at German universities. It is usually only offered up to the level B1. For further courses aimed at mastering the technical and scientific language, both curricular basics and suitable materials are missing. However, it is precisely such courses that would meet the needs of the heritage language learners. Such learners usually don’t have the opportunity to develop their heritage languages under institutional conditions before entering a university. This article describes and justifies a notional functional syllabus developed for vocational language courses in the Polish language. The inclusion of differentiating and autonomy-enhancing didactic measures allows the target group to be extended to advanced foreign language learner

    Mehrsprachigkeit in Mikrosequenzen hochschulischer Lehre

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    Der Einbezug von Mehrsprachigkeit im Studium Deutsche Philologie an Universitäten und Hochschulen beschränkt sich in den Fachseminaren meist auf das Englische, wohingegen andere, von Studierenden mitgebrachte Sprachen wenig berücksichtigt werden. Wie kann in hochschulischer Lehre die sprachliche Diversität der Studierenden besser berücksichtigt werden? Über drei Semester konnten Studierende in einem Fachseminar Referate und Lernposter mehrsprachig gestalten und selbst als Zuhörende die eigenen Rezeptionsstrategien reflektieren. Anhand von Erfahrungen aus dieser Arbeit werden Implikationen zur Modellierung des Umgangs mit Mehrsprachigkeit an Universitäten thematisiert. Der Einbezug plurilingualen Handelns wird als notwendig erachtet, um für hochschulische Lehre eine differenzfreundliche Lernumgebung zu gestalten und mitgebrachte Sprachen als Ressource für wissenschaftliches Lehren und Lernen zu erschließen.The inclusion of multilingualism in German philology studies at universities is usually limited to English, whereas other languages brought by students are not given much consideration. How can the linguistic diversity of students in higher education be better taken into account? Over a period of three semesters, students had the option to give oral presentations using plurilingual techniques, and to reflect their own reception strategies as listeners. Experiences from this work examine implications for modeling the handling of multilingualism at universities. The inclusion of plurilingual teaching methodology is considered necessary in order to create a design difference-friendly learning environment for higher education teaching, and to open up home languages as a resource for scientific teaching and learning

    Out of the Class and into the Gallery: Teaching Spanish through Fine Arts

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    Der Beitraguntersucht die Rolle vonKunstgalerien im Spanischprogramm der University of Melbourne, Australien, und zeigt, wie sich durch Kunstwerke bestimmte Unterrichtsformen fürden fach-und sprachenintegrierende Unterricht eröffnenund gleichzeitigdie Motivation der Lernendenerhöhen. Die Integration von Kultur und Sprache stellt für Anfänger eine besondere Herausforderung dar, doch die bildende Kunst hat sich dann als besonders fruchtbar erwiesen, wenn Kunst ohne Sprache auskommt. Bildende Kunst im Sprachunterricht wurde bereits im Hinblick auf die Motivation der Lernendendiskutiert (Bevilacqua Martello 2017). In diesem Beitrag gehtes um die Motivation der Lernendenin Bezug auf unsere fortgeschrittenen Studierenden, die mit den Mitarbeiternder National Gallery of Victoria (NGV's) zusammenarbeiten, um ein auf Anfänger zugeschnittenes Programm zu entwickeln, das während des Galeriebesuchs als Lehrende oder Führerfür die Studierende fungieren kann. This paper explores the role of art galleries in the Spanish program at the University of Melbourne, Australia, illustrating how teaching language via artworks opens up particular modes of teaching that integrate language and content while increasing student motivation. The integration of culture and language is particularly challenging in the case of beginning level students, yet visual art has provided particularly fruitful, given that art bypasses linguistics. Visual arts in language instruction has already been discussed in terms of student motivation (Bevilacqua Martello2017). I discuss student motivation in relation to our advanced level students who work with the National Gallery of Victoria’s (NGV’s) education team to design a program tailored to beginners students, acting as teachers or guides for the students during thegallery visit

    Fachorientierung von Anfang an – Vorbereitende Überlegungen zu einem Projekt an der Technischen Universität Darmstadt

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    Es ist Konsens, dass gelingende Integration von Migrant*innen davon abhängt, wie schnell sie Deutsch lernen und dass dabei Deutsch für den Beruf und für das Fachstudium eine große Rolle spielt. Während es auf der einen Seite schon Sprachkurse und -bücher gibt, die dies von Anfang an, also ab A1, anbieten, hinkt der Gemeinsame europäische Referenzrahmen noch hinterher. Hier gibt es Berufs- und Fachorientierung erst ab B1. Daran hat auch der Companion, die Ergänzung des GER, nichts geändert und auch UNIcert®, das Zertifikatssystem der Sprachenzentren an Hochschulen, hat noch nicht auf den Bedarf reagiert. An der TU Darmstadt ist ein Projekt geplant, das dem abhelfen will.There is a consensus that the integration of migrants will be more successful the faster they are learning German, especially German for professional and university purposes. On the one hand there are language courses and books for special purposes starting at A1, on the other hand the CEFR lags behind: Vocational and subject orientation start at B1. The Companion, the new addition of the CEFR doesn’t alter the fact and also UNIcert®, the certification scheme of the organisation of language centres at German universities, didn’t react so far. At the Technische Universität Darmstadt a project is planned to meet the need

    Was sollen Fachsprachkurse leisten? Erwartungen von Studierenden und Arbeitgebern und Schlussfolgerungen für die Unterrichtspraxis

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    Vorliegender Beitrag gibt Aufschluss über die Motivation und Erwartungshaltungen von Teilnehmerinnen und Teilnehmern fachsprachlich orientierter Sprachkurse. Zentrale Ergebnisse einer an einem universitären Sprachenzentrum in England durchgeführten Umfrage unter Studierenden technisch-naturwissenschaftlicher Fächer werden dabei diskutiert. Auch die Arbeitgeberseite wird beleuchtet, indem Stellungnahmen von Unternehmen zur Relevanz von Fremdsprachenkenntnissen von Absolventinnen und Absolventen präsentiert werden. Aus den Ergebnissen resultierende Konsequenzen für die Unterrichtspraxis bilden den zweiten Teil des Artikels. Dabei wird argumentiert, dass es ein angemessenes Verhältnis allgemein- und fachsprachlicher Inhalte in zielgruppenorientierten Kursen geben sollte und dass das Unterrichten fachsprachlicher Elemente auch schon auf unteren Niveaustufen notwendig und möglich ist.This article provides insight into motivation and expectations of participants of subject-specific language courses. Key findings of a survey among STEM students at a university language centre in England will be discussed. The paper also examines the employers’ point of view by presenting company statements on the relevance of foreign language skills of graduates. Based on these results, conclusions for the teaching practice will be drawn in the second part of the article. It is argued, that there should be an appropriate balance between general and specific language in target-group-oriented courses and that teaching of LSP elements on lower levels is necessary and possible

    Januschek, Franz (2018), Über SpracheSpielen. Einübung in die Kunst des Erwägens von Alternativen. Duisburg: Universitätsverlag Rhein-Ruhr.

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    Manga für LeseanfängerInnen im Unterricht DaFZ

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    Der vorliegende Beitrag beschäftigt sich mit der Frage, welches Potenzial das Medium Manga im Unterricht Deutsch als Fremd- und Zweitsprache haben kann. Der Schwerpunkt der Betrachtung liegt dabei auf der Visual Literacy bzw. dem kulturellen Sehen als Teil ästhetischen Lernens im Bereich der Bildenden Künste und auf der Frage, wie insbesondere Leseanfänger von dieser Form der Literacy mittels Manga-typischer Charakteristika profitieren können. Nach der Präsentation notwendiger fachspezifischer Konzeptionen werden Unterrichtsanregungen angeführt, die den Zugang zur Visual Literacy durch Manga im DaFZ-Unterricht vorstellen. Zusätzliche Beispiele, die aufgrund ihres Inhalts insbesondere Potenzial für fortgeschrittene Lerner und kulturbezogenes Lernen haben, runden den Beitrag ab.This contribution explores the potential of the medium “manga” for the GFL classroom. The main focus is on visual literacy as a part of aesthetic learning in the Fine Arts and on how reading novices in particular can benefit from this form of literacy by means of typical manga characteristics. After presenting necessary subject-specific concepts, the contribution provides some lesson suggestions showcasing the approach to visual literacy through the use of manga in the GFL classroom. The contribution concludes with some additional examples which have particular potential for advanced learners and cultural learning due to their storyline

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