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    Fäcke, Christiane & Meißner, Franz-Josef (Hrsg.) (2019): Handbuch Mehrsprachigkeits- und Mehrkulturalitätsdidaktik. Tübingen: Narr Francke Attempto

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    Flipped Classroom im universitären Chinesischunterricht der Mittelstufe: Versuche und Reflexionen zur Stärkung der Lernerautonomie

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    Die Fähigkeit zum autonomen bzw. selbstgesteuerten Lernen sollte im Grunde ein zentrales Element des universitären Fremdsprachenunterrichts sein – nicht nur im Chinesischunterricht stellt sich jedoch häufig heraus, dass traditionelle Unterrichtsformen vielen Lernenden diesbezüglich wenig Anreize und Unterstützung liefern. Nach einer kurzen Beschreibung der Situation des Chinesischunterrichts an Hochschulen in Deutschland und der Motivation, einen Flipped Classroom-Unterricht für die Mittelstufe Chinesisch zu konzipieren, werden insgesamt drei Kurskonzepte vorgestellt, die in den letzten Jahren an zwei Universitäten mit Hilfe von Online-Tools realisiert und durch Feedback der Studierenden evaluiert wurden. Die Ergebnisse zeigen zwar, dass die Mehrheit der Lernenden diese Unterrichtsform unterstützte, es aber auch Teilnehmende gab, die ihr eher ablehnend gegenüberstanden. Nach einer Diskussion der studentischen Rückmeldungen und einigen praktischen Überlegungen zur Umsetzung von Flipped Classroom-Unterricht kommt der Artikel zu dem Schluss, dass dieses Unterrichtskonzept das autonome Sprachenlernen grundsätzlich befördert.Autonomous or self-directed learning should theoretically be a central element in university language teaching – it is however, not only in Chinese language teaching, a common phenomenon that traditional ways of instruction provide little incentive and support to many learners. After a brief description of the situation of Chinese language teaching at German universities and our motivation to design a flipped classroom course for Intermediate Chinese, a total of three course concepts are presented, which were taught at two universities over the last few years with the help of Online tools. Those courses were also given feedback from the learners. Although the results show that the majority of learners supported this kind of teaching concept, there were also learners who showed somewhat critical opinions. After discussion of feedback and some practical considerations for implementing Flipped Classroom lessons, the paper concludes that the introduced teaching concept is able to support the learners’ autonomous learning of languages

    Tandemlernen in Social-Virtual-Reality: Immersiv-spielebasierter DaF-Erwerb von mündlichen Sprachkompetenzen

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    Bisheriger Fremdsprachenunterricht und aktuelle Sprachlern-Apps weisen oft didaktische Defizite im Mündlichkeitserwerb auf, wie unsere internationale Fragebogenerhebung zu DaF-Lerner*innenerfahrungen zeigt. Geeignete immersive Lernformen wie Sprachtandems und Sprachreisen sind organisatorisch aufwändig und teuer. Wie die Ergebnisse unserer funktional-pragmatischen Diskursanalyse von zehn multimodalen VR-Tandeminteraktionen aus der Pilotstudie Hololingo! zeigen, könnte digitales Tandemlernen in Social-Virtual-Reality (TLSVR) diese Lücke füllen.As classical language courses and language learning apps show deficits in the domain of oral language acquisition, our study investigates tandem learning in social virtual reality (TLSVR) as a means of foreign language learning. We discuss the literature and present results from an international survey among learners of German as a foreign language. We subsequently analyse multimodal tandem conversation data that was collected in the pilot study Hololingo! with a focus on pragmatics. The results sketch a promising path for the new field of TLSVR

    Zum Geleit: 25 Jahre Zeitschrift für Interkulturellen Fremdsprachenunterricht: eine Jubiläumsausgabe

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    Die Talfahrt des DaF-Unterrichts in Finnland

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    Artikel und Aspekt in der deutschen und russischen Sprache – eine umfragegestützte Untersuchung zum Zusammenhang zweier grammatikalischer Kategorien, die nur auf den ersten Blick wenig miteinander zu tun haben

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    Der vorliegende Beitrag geht einer von Elisabeth Leiss im Jahr 2000 formulierten Hypothese nach, wonach Aspekt und Artikel nicht, wie meist angenommen, zwei verschiedene Kategorien darstellen, sondern vielmehr als zwei verschiedene Formen derselben Funktionen betrachtet werden können. Um diese Hypothese zu prüfen, wurde eine Onlineumfrage durchgeführt, bei der die Proband*innen die Aufgabe hatten, deutschsprachige Inputsätze in ihre Muttersprache Russisch zu übersetzen. Die Variablen in den visuell unterstützten Testsätzen unterschieden sich in Tempus und Artikel und wurden auf Realisierung mit vollendetem bzw. unvollendetem Aspekt überprüft. Nach Vorstellung und Diskussion der Ergebnisse schließt der Beitrag mit einigen kritischen Worten zur Methode sowie Überlegungen zum didaktischen Potenzial der Hypothese ab, für die in Teilen empirische Evidenz geliefert werden konnte.The article tries to provide empirical evidence for a hypothesis stated by Elisabeth Leiss in 2000, according to which aspect and article are not, as widely assumed, distinct from each other. Instead, Leiss claims that they are similar in function and only different in form. In order to find out whether there is a link between those two grammatical categories, I designed and conducted a survey among Russian speaking learners of the German language in the city and university of Barnaul. I asked them to translate German sentences into Russian in an online test. They were presented with pictures and entailed either preterit or perfect and a definite or indefinite article. I expected the participants to use perfective and imperfective aspect according to the Leiss’ hypothesis. After presenting and discussing the results of the survey, this empirical contribution closes with some critical remarks on the survey as well as some thoughts on the educational potential of the hypothesis, which was confirmed partially

    Entwicklung eines lernerorientierten Blended-Kurses für Studierende an einer kolumbianischen Universität. Gründe, Planung und Gestaltung des Kurses

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    Als Reaktion auf den aktuellen Bedarf an neuen Technologien in Sprachkursen wurde 2017 der erste Blended-Kurs in der Deutschabteilung der Universidad de los Andes in Bogotá in Kooperation mit einer bereits funktionierenden Online-Sprachlernplattform eingeführt. Die im Zuge der Blended-Kurse gesammelten Erfahrungen brachten jedoch die Dozierenden dazu, eine eigene Plattform zu entwickeln, welche intendiert, die spezifischen Bedürfnisse der Studierenden in diesem akademischen Kontext zu erfüllen, sich an Inhalte besser anzupassen und ein geeignetes Evaluationssystem zu erarbeiten. Im vorliegenden Beitrag wird das Vorgehen bei der Gestaltung des Kurses Deutsch 1 & 2 Blended dargelegt und anschließend werden die Ergebnisse der Pilotierung der neuen Plattform vorgestellt.As a reaction to the current demand for new technologies in language courses, the first blended courses in the German department of the Universidad de los Andes in Bogotá were introduced in 2017 in collaboration with an already established online learning platform. The overall experience with blended courses provoked the teachers to develop a specific platform that intends to fulfill students’ specific needs in this academic context, a better adaptation to its contents and the development of a more convenient assessment system. This article shows the procedure during the creation of the course German 1 & 2 Blended by going into more detail about the outcomes of the new platform’s pilot phase.     

    Schreib- und Erzählimpulse: Rechercheorientierte und motivierende Schreibanlässe für den universitären Unterricht Deutsch als Fremdsprache

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    Der vorliegende Beitrag stellt erprobte Schreibaufträge aus der fremdsprachlichen Arbeit mit australischen Deutschstudentinnen und -studenten auf den Niveaustufen B1 bis C1 (GER) vor. Bei den vorliegenden Schreibideen und Erzählimpulsen finden nicht nur fachspezifische Interessen, sondern auch die Lebenswelt der Studentinnen und Studenten Berücksichtigung: Adressatenbezogene Schreibanlässe motivieren zur Auseinandersetzung mit lebensnahen Situationen, in denen die Lernenden einerseits auf ihre Erfahrungen und ihr Vorwissen rekurrieren können, anderseits dazu aufgefordert werden, ergänzend rechercheorientiert zu arbeiten.This paper presents foreign writing assignments completed by Australian university students studying German at the B1 to C1 levels (CEFR). Not only subject-specific interests, but also real-life experiences of the students are considered in the presented writing approaches and impulses. Addressing related writing opportunities motivates students to engage in real-life situations in which they can refer to their experiences and prior knowledge and also encourages students to enrich their writing through topical research

    Lernende verfassen mehrsprachige Texte: Entwicklung textstrukturierender Strategien und erhöhte Sprach(en)bewusstheit

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    Abstract: Das Verfassen mehrsprachiger Texte im Unterricht ist eine bislang kaum verbreitete Praxis. Allgemein befasst sich die fachdidaktische Schreibdidaktik im fremdsprachlichen Unterricht mit jenen sprachspezifischen Strategien, die es den Lernenden ermöglichen, korrekte und kohärente Texte in L1 oder L2/Lx zu verfassen. Daher wurde auch die Nützlichkeit des Verfassens mehrsprachiger Texte als Ausdruck erhöhter Sprach(en)bewusstheit bislang kaum thematisiert oder kritisch reflektiert. Die nachstehende Fallstudie soll zeigen, dass das Schreiben mehrsprachiger Texte, durch den Einsatz von Codemixing, Codeswitching und Translanguaging, nicht nur unter­schiedliche an die Mehrsprachigkeit gebundene textstrukturierende Strategien ermöglicht, sondern vielmehr selbst als textstrukturierende Strategie eingesetzt werden kann. Es werden zudem Aspekte der Textkohäsion und -kohärenz durch die Mehrsprachigkeit für die Lernenden besser erfassbar und eine erhöhte Sprach(en)bewusstheit gefördert.The writing of plurilingual texts remains an uncommon teaching practice. In general, subject –specific didactics of writing in foreign language classes deal with language-specific strategies that enable the learner to write coherent and cohesive texts in L1/ or L2/Lx. For this reason, the usefulness of writing multilingual texts as an expression of increased language awareness has received limited discussion or critical reflection.  The present study aims to demonstrate that plurilingual writing as a result of codemixing, codeswitching and translanguaging not only allows for the use of plurilingual cohesive strategies, but that plurilingualism in itself is a cohesive means. Furthermore, due to plurilingualism, established aspects of text cohesion and coherence become more comprehensible to students and an increased language awareness is promoted

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