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Distributive Justice of Resource Allocation Through Artificial Intelligence
Artificial intelligence will take over leadership functions such as rewarding employee performance. It will therefore make decisions about employee outcomes and most likely allocate different resources to employees. Resource Theory of Social Exchange distinguishes six resource classes. The theory postulates that the value of some resources depend on the identity of the provider of the resource and on the relationship with the provider. This raises the question of whether certain resources, such as the resource affiliation, have a value when they are allocated by artificial intelligence. This contribution calls for studies that investigate the value of different resources allocated by artificial intelligence in leadership functions
Inside NFDI – ein Werkstattbericht aus der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur
Die Nationale Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) hat das Ziel, ein umfassendes Angebot von Diensten zum Forschungsdatenmanagement für Forschende aller Disziplinen aufzubauen und dauerhaft zu betreiben. Am 1. März 2023 starten die NFDI-Konsortien der dritten Förderrunde sowie die Basisdienstinitiative Base4NFDI. Dieser Vortrag bietet einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen, einen Einblick in den Maschinenraum und einen Ausblick auf die Zukunft der NFDI
Forschungsdatenmanagement – Uniweite Angebote für Wissenschaft und Forschung
Forschungsdatenmanagement (FDM) bedeutet, die im Rahmen eines Forschungsprojektes anfallenden Daten methodisch-systematisch zu erheben, zu organisieren, zu bewahren, zu dokumentieren und nachnutzbar zu machen. Die Universität Bielefeld hat mit dem Kompetenzzentrum Forschungsdaten verbindliche Unterstützungsdienstleistungen zu allen Bereichen des „Data Life Cycle“ etabliert. In diesem Vortrag werden sowohl Einblicke in die lokale Arbeit rund um das Forschungsdatenmanagement gegeben, aber auch bestehende Vernetzungsaktivitäten mit relevanten Stakeholdern präsentiert. Des Weiteren wird das „Servicezentrum Medical Data Science“ der Medizinischen Fakultät seine fachspezifischen FDM-Supportstrukturen und deren Einbettung in die hochschulweite Infrastruktur vorstellen
Diamond-Open-Access-Journale in Deutschland - Eine Übersicht über die Landschaft
Im Mittelpunkt des Vortrags stehen Diamond Open Access Journale, die sämtliche ihrer Publikationen frei zugänglich machen, ohne dabei Publikationsgebühren zu verlangen. Der Vortrag möchte einen Überblick über die Landschaft solcher in Deutschland gehosteter Journale geben. In einem ersten Teil richtet er sich dazu auf eher quantitativ zu beantwortende Fragen, wie die nach der Anzahl der Diamond OA Journale, ihrer fachlichen Schwerpunkte sowie die von ihnen veröffentlichten Publikationsvolumina.
Da Diamond Open Access Journale sehr vielfältig sind, wird in einem zweiten Teil die Landschaft entlang der beiden Dimensionen ‚Grad der Monetarisierung‘ und ‚Größe des Journalteams‘ kartiert. Ziel ist es dabei zu zeigen, dass die Positionierung eines Journals in der Landschaft auf eine jeweils spezifische Situation mit besonderen Folgeproblemen verweist, die von den Herausgeber*innen gemeistert werden müssen
Digitale Langzeitverfügbarkeit für Hochschulen in NRW
Die digitale Langzeitverfügbarkeit (LZV) wissenschaftlicher Inhalte stellt für Hochschulen eine enorme Herausforderung dar, ist gleichzeitig aber auch eine wichtige und spannende Zukunftsaufgabe. Der Vortrag zeigt, welche Möglichkeiten wir den NRW-Hochschulen mit der Landesinitiative Langzeitverfügbarkeit (https://lzv.nrw/), einem seit 2021 durch das MKW geförderten Projekt der DH.NRW, https://dh.nrw/ bieten, dieser neuen Herausforderung zu begegnen. Neben den LZV-Services in den Bereichen Publikationen und Forschungsdaten, unterstützt die Landesinitiative durch Beratung, Schulung und Vernetzung. Darüber hinaus stellen wir die LZV-Infrastruktur des Landes vor, geben einen einen Einblick in die verschiedenen Erhaltungsdimensionen und erläutern das Konzept der digitalen Langzeitverfügbarkeit
EOSC Future - die Europäische Cloud für offene Wissenschaft. Ein abschließender Blick.
Das EU-finanzierte Projekt "EOSC Future" (https://cordis.europa.eu/project/id/101017536/de) hat zum Ziel, die Europäische Cloud für offene Wissenschaft (European Open Science Cloud; EOSC) zur Verfügung zu stellen. EOSC soll europäischen Forschenden, Innovationswilligen, Unternehmen und den Bürgerinnen und Bürgern eine offene Umgebung zur Verfügung stellen, in der sie Daten, Werkzeuge und Dienstleistungen für Forschungs-, Innovations- und Bildungszwecke veröffentlichen, suchen und wiederverwenden können. Das EU-finanzierte Projekt EOSC Future wird E-Infrastrukturen, Forschungsgemeinschaften und Initiativen im Bereich der offenen Wissenschaft integrieren, konsolidieren und miteinander verbinden, um die EOSC-Diensteplattform (EOSC-Core, EOSC-Exchange, Interoperabilitätsrahmen) weiterzuentwickeln. Das Projektziel ist, das Potenzial der europäischen Forschung auszuschöpfen, indem die wichtigsten Interessengruppen im Ökosystem der Europäischen Cloud für offene Wissenschaft miteinander verbunden, wissenschaftliche Anwendungsfälle in Zusammenarbeit mit den thematischen Gemeinschaften entwickelt, die umfassendere Gemeinschaft der Cloud eingebunden und ihre Sichtbarkeit verbessert werden.Der erste Teil des Vortrages wird eine Übersicht über das Projekt und dessen Ziele geben. Im zweiten Teil werden beispielhaft Ergebnisse des Projektes, insbesondere solcher Arbeitspakete, an denen die Universitätsbibliothek Bielefeld beteiligt war, präsentiert. Dabei handelt sich unter anderem um die Arbeitsabläufe zur Integration von vertrauenswürdigen Quellen die Forschungsdaten und Forschungsliteratur via Repositorien, Forschungsinformationssysteme bereitstellen zu integrieren und für die Suche und Wiederverwendung aufzubereiten. Zum Abschluss wird versucht einen Blick auf die zukünftigen Monate von EOSC-Future zu geben
Metadatenschema zum standardisierten und automatisierten Austausch von Kostendaten - Ein aktueller Bericht aus dem „openCost“-Projekt
Das DFG-Projekt „openCost“ (DFG-Projektnummer 457354095) ist im Kontext der Open-Access-Transformation angesiedelt und strebt die Schaffung einer technischen Infrastruktur an, mit der Publikationskosten über standardisierte Formate und offene Schnittstellen frei zugänglich abgerufen werden können. Projektpartner sind die Universitätsbibliothek Regensburg, die DESY Zentralbibliothek sowie die Universitätsbibliothek Bielefeld.
Im ersten Teil des Vortrags werden die Hintergründe und Schwerpunkte von „openCost“ kurz erläutert. Im zweiten Teil des Vortrags wird der aktuelle Projektstatus vorgestellt. Dabei werden erste Ergebnisse präsentiert, die in verschiedenen Veranstaltungen unter Einbeziehung internationaler Expertise erarbeitet wurden. Der Fokus liegt auf der aktuellen Version eines Metadatenschemas, mit dem die Kosten des wissenschaftlichen Publizierens umfassend abgefragt und ausgetauscht werden können. Die XML-Darstellung des Schemas wird vorgestellt. Die Grundidee ist es, Kostendaten unmittelbar in Repositorien auf Datensatzebene zu integrieren und sie zusammen mit den bestehenden bibliografischen Metadaten zugänglich zu machen. Erste Implementierungsschritte am Beispiel der Publikationsserver der Projektpartner sowie geplante Anwendungsfälle werden gezeigt
Einheitlicher Bewertungsrahmen zur Wirtschaftlichkeit von Subskriptions-, Transformations- und Open-Access-Verträgen
Seit April 2022 unterstützt die Landesinitiative openaccess.nrw die Hochschulen des Landes bei der Open-Access-Transformation. Im Programmbereich 3 (Monitoring), der von der UB Bielefeld verantwortet wird, können die Hochschulen u.a. in Fragen der Teilnahme an und Bewertung von Transformationsverträgen beraten werden. Neben der Bereitstellung von bibliometrischen Daten wird hierzu auch die Kostendimension betrachtet. Die für Subskriptionszeitschriften gängige Kennzahl „Kosten je Nutzung“ (Nutzung im Sinne von Download oder Ausleihe) lässt sich jedoch nicht unmittelbar auf die OA-Komponente eines Transformationsvertrags übertragen. An etablierten Kennzahlen zur Wirtschaftlichkeitsbewertung im Open-Access-Bereich mangelt es. Dieser Beitrag untersucht anhand eines einfachen Modells, inwiefern sich die Kennzahl „Kosten je Nutzung“ aus dem Subskriptionsbereich auf Transformationsverträge und reine OA-Verträge übertragen lässt, und inwieweit eine alternative Kennzahl wie „Kosten je Publikation“ in Betracht kommt. Resultierend aus dieser Modellrechnung wird ein Konzept für einen einheitlichen Bewertungsrahmen zur Wirtschaftlichkeit von Subskriptions-, Transformations- und OA-Verträgen entwickelt. Das Konzept orientiert sich dabei am Bedarf der Hochschulangehörigen, d.h. dem Bedarf an Literaturnutzung (Rezeption von Forschungsergebnissen) und an Literaturproduktion (Publikation von Forschungsergebnissen). Die Modellanalyse zeigt auf, wie Bibliotheken in der Summe ihrer Einzelentscheidungen durch die Anwendung von Kennzahlen den Publikationsmarkt de facto mitgestalten. Wissenschaftliche Bibliotheken sollten sich ihrer Einflussmöglichkeiten bewusst werden und die Implikationen ihres kurzfristigen Handels bedenken. Ziel sollte es sein das Informationsbudget zielgerichtet einzusetzen, um langfristig auf einen Publikationsmarkt hinzuwirken, der der Wissenschaft dienlich ist - statt sich ihrer zu bedienen
Werkstattbericht einer Kooperation zwischen UB und Schreiblabor: Die Workshopreihe „Gute wissenschaftliche Praxis im Studium“
Die Rezeption von und Bezugnahme auf Fachliteratur spielen beim wissenschaftlichen Schreiben eine zentrale Rolle. Studierende müssen erst im Laufe ihres Studiums lernen, geeignete Zeitschriftenartikel, Monografien und andere Publikationen für ihre Haus- und Abschlussarbeiten im Sinne einer guten wissenschaftlichen Praxis zu recherchieren, zu sammeln und zu ordnen, um sie dann in ihre eigenen Texte zu integrieren. Um Studierende bei diesem Lernprozess zu unterstützen, haben das Schreiblabor (ZLL) und die Universitätsbibliothek mit dem Sommersemester 2022 eine Workshopreihe zur Guten Wissenschaftlichen Praxis ins Leben gerufen. Der Kolloquiumsbeitrag ist ein Werkstattbericht, der einen Einblick in grundlegende konzeptionelle Überlegungen gibt und darstellt, welche Lehren aus den Veranstaltungen im Sommersemester für die Fortführung der Workshopreihe gezogen wurden
PID-Network Deutschland, Netzwerk für die Förderung von persistenten Identifikatoren in Wissenschaft und Kultur
Persistente Identifikatoren (PIDs) wie DOI, Handle oder URN zur stabilen Referenzierung und dauerhaften Auffindbarkeit wissenschaftlicher Publikationen sind weithin etabliert und anerkannt. Deren Bedeutung widerspiegelt sich u.a. in Leitlinien nationaler und internationaler Initiativen (z.B. Plan S, FAIR-Prinzipien, DFG-Kodex “Leitlinien guter wissenschaftlicher Praxis”).Das kürzlich gestartete DFG-Projekt “PID-Network Deutschland” zielt darauf ab, ein Netzwerk bestehender und sich formierender Akteure im Umfeld der persistenten Identifikation von Personen, Organisationen, Publikationen, Ressourcen und Infrastrukturen im Bereich digitaler Kommunikation in Wissenschaft und Kultur zu etablieren. Dadurch soll die Anwendung, Implementierung, Standardisierung und internationale Anschlussfähigkeit von PID-Systemen auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene gefördert und konsolidiert werden. Die Erkenntnisse des Projekts werden in Empfehlungen für eine nationale PID-Roadmap für Deutschland münden.
Die Projektpartner greifen die in den vorangegangenen ORCID-DE-Projekten etablierten Maßnahmen zum Community-Building, Wissenstransfer und zur technischen Optimierung auf und führen sie fort. Der Vortrag skizziert die im Projekt geplanten Aktivitäten