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Religion og kultur hos Harald Høffding
Harald Høffding (1843 - 1931), professor of philosophy at the University of Copenhagen 1883 - 1915 was an internationally aknowledged scholar of his time. He was eclectic in his way of thinking, although he approached possitivism and utilitarism. But religious problem was an issue that interested Høffding. He treated the religious problems from a psychological point of view, but the ethical and cultural aspects of them were his main concern. Could religion have a positive impact on people in society, make them active and harmonious, he asked. In this article I will look upon Høffding's thoughts from a theological point of view, theology being in fact one of Høffding's foundations (cand.theol. 1865). My thesis is, that Høffding was in a conflict with Christianity which, in his opinion, probably wouldn't survive as anything else but an ethic, cosmic-poetic attitude towards life far from its historic source
Var Christian IIs kirkepolitik lutheransk?
Dieser Artikel hat seinen Ausgangspunkt in meiner Ph. D Abhandlung über »Christian den Zweiten und seine Kirchenpolitik«. Die Grundide des Artikeles war, nicht zu untersuchen was er dachte, sondern die Politik in »Chistian den Zweiten und seine Kirchenpolitik« darzustellen. Das Tema wurde zuletzt 1917 von dem sehr kompetenten Kirchenhistoriker J. Oskar Andersen in »Overfor Kirkebruddet« eingehend behandelt. Damals, 1917 bis heute, ist viel geschehen. Beispielsweise haben wir jetzt ein ganz anderens Quellenmaterial, was zur folge hatte, dass wir über Christian den Zwieten und seine Gesetzgebung genauestens bescheid wissen. Der Fund von Mogens G0yes Eksemplar »Landlov« (Landesgesetze), hat dazu beigetragen, dass unser heutiges Wissen über die Gesetzgebungen des Königs viel umfassender ist. Dieser Artikel hat seinen Ursprung gerade in diesen Gesetzgebungen. Es wird verdeutlicht, dass nicht der König selbst der Urheber der Gesetze ist, sondern ein Kreis von aussenstehenden og nahen Radgebern grossen Einfluss auf diese Arbeit gehabt haben. Der Artikel verdeutlicht, dass der Hauptverantwortliche hinter diesen Gesetsgebungen der Bürgermeister von Malmö Hans Mikkelsen war. Aber auch der Reformkatolik Poul Helgesen hat dazu beigetragen, wie auch der Wittenberg Theologe Karlstadt als Ratgeber in der Auserbeitung der Gesetze beteiligt war. Es legt fest, dass es eine Entwicklung innerhalb der Gesetzgebungen des Königs gab. Wir kennen die Aussgabe vom »Bylov« (Städterechte) und zwei vom »Landlov« (Landrechte). Speziell in der zwiten Ausgabe von »Landloven« (Landrechte) (Uldall) wird deutlich, dass es eine Verschärfung der kirchlichen Gesetzgebung zugunsten der Auffassungen der Wittenberg Theologen ist. Der Artikel weisst darauf hin, dass Luthers Brief an den deutschen Adel, die zweite Ausgabe von »Landlov« (Landrechte) beeinflusst hat, nämlich im Verhältniss zu, ob Priester heitraten sollten. Diese Entwicklung in der Kirchenpolitik des Königs, ist auch eine Entwicklung die Luther selbst machte. Von der Absicht die Kirchen zu modernisieren, führte die Entwicklung den Köning dahin, mit der Pabstkirche zu brechen, und eine Landeskirche auf einer anderen Grundlage zu schaffen. Vieles deutet deshalb daraufhin, dass Christian der Zweite in der letzten Periode seiner Regierungszeit der Auffassung war, das die Kirche sich zugunsten der lutherianischen Richting verändern sollte
Nye udsmykninger og overhvidtninger: Rumbemalinger i danske kirker, ca. 1100 - ca.1900
One of the subjects to be debated for many years among historians and art historians is the time at which the Danish churches received that white-washed interior that many of them still present today. An examination of a 140 medieval churches in north and northwest Zealand revealed, first, that until about 1600 the character of the decorations was either figurative or ornamental; after 1600 the decorations were almost exclusively ornamental. Second, it is not until the year 1700 has been passed that more than half of the churches present a totally white-washed interior. There are, however, regional, déviances: in north Zealand only 40% of the churches show a white interior whereas it is 75% in northwest Zealand. The allegation that a white-washing of the churches’ interior should have occurred immediately after the Reformation of the Danish church in 1536 and as a result of this is first recorded in 1868. It has since then been repeated innumerable times. Refutations have been published almost as often, but, as the allegation of a connection between whitewashing and Reformation has found expression in a much wider range of publications (among these are newspapers and novels), it has been able to survive regardless of the refutations. The demonstration that it is not until after 1700 that more than half of the churches presented a white interior firmly refutes, however, the allegation of a connection between whitewashing and the Reformation. On the contrary, at all times, there seems to exist a wish for a decorated church
B. S. Ingemann, Tankebreve fra en Afdød, 1855: Et bidrag til tidens apokalyptiske tænkning.
Der dänische romantische Dichter Bernhard Severin Ingemann (1789-1862) hat sich viel mit den Gedanken über das Leben nach dem Tode beschäftigt. Teile seiner Verfasserschaft sind geradezu als apokalyptische Poesie zu bezeichnen. Aus Ingemanns Gedanken und Vorstellungen über das Jenseits fokusiert dieser Artikel auf:
1. Ablebnen der buchstäblichen Auffassung der Auferstehung des Lei-bes.
2. Ablehnung der ewigen Verdammnis sowie eines bis zum Jüngsten Tag dauernden Schlaf der Seele und der Behauptung, dassjede Seele unmittelbar nach dem Tode in eine läuternde und entwicklende Zwischenzustand hineintritt als Vorbereitung für die ewige Seeligkeit.
Zu 1.Ein Kommissorium der Kirchenkommission vom 30. Mai 1854 erhielt Ingemann den Auftrag, die letzte Hand auf die Revision eines neuen kirchlichen Gesangbuches zu legen. In dieser Verbindung führte er einen regen Briefwechsel mit dem Bischof über Seeland, H.L. Martensen (1808-1884). In einem Brief (7. Nov. 1854) an den Bischof nennt Ingemann es ‘‘eine dunkle Ecke der Kirche”, dass viele Geistliche immer noch auf eine buchstäbliche Auffassung des Begriffes “Auferstehung der Leichname” bestehen. In dem Brief weist Ingemann auf seinen eigenen versifizierte Katechismus vom selben Jahre “Confirmations-Geschenk. Begleitblätter zur Luthers kleine Catechismus” hin, in welchem er den geistigen Charakter der Aufersteheng besonders betont hat. Ingemanns Ablehnung der buchstäblichen Auffassung der Worte des Apostolicum über die “Auferstehung des Leibes” könnte teoligisches Sprengstoff enthalten, weil diese Worte gerade zu der Zeit erneute Bedeutung erhalten hatte durch N.ES. Grundtvigs (1783-1873) Hervorhebung des Glaubensbekenntnis/Taufbundes als “Das Wort aus des Herrn eigenen Mund”. Schon seit den ersten Tagen Ingemanns Verfasserschaft, gab Grundtvig ihm einen starken Rückhalt und war sein treuer Waffengefährte, wenn die literarische Kritik über ihn herfiel. Der Abschnitt über “Die Auferstehung des Leibes” im “Confirmations-Geschenk”, welcher Ingemann an Grundtvig gesandt hatte mit der Frage, wie Grundtvigs Ansicht über das Buch dachte, tat der langjährigen Freundschaft einen tiefen Abbruch. In dem letzen bekannten Brief(7. Juni 1859) schreibt Grundtvig an Ingemann, dass er nicht mehr eine christliche Gemeinschaft mit ihm pflegen kann, weil Ingemann “Widerwillen gegen die Auferstehung des Fleisches empfindet” welche doch Teil des Gemeinschafts-Glaube der christlichen Gemeinde ist- und daran kann kein einzelnerChrist etwas ändern.
Zu 2.In dem “Confirmations-Geschenk” spricht Ingemann nicht nur seine Ablehnung der buchstäblichen Auffassung der “Auferstehung des Leibes” aus, sondern auch jedes Reden von einem bis zum Jüngsten Tag dauernden passiven Schlaf der Seele, indem er mit dem Worten “Lehrzustand der Seeligkeit” den Zwischenzustand als eine Lehr - und Entwicklungsphase der Seele beschreibt. Ewige Verdammnis harmoniert bei Ingemann nicht mit dem Gedanken an Gottes Liebe und allgemeine Friedenswille (1. Tim. 2,4. Tit. 2,11.2. Pet. 3,9). Ingemann bekennt sich eher, wie er in mehreren Briefen schreibt, zur Apokatastasis oder die Wiederherstellung aller Dinge (Apg.3.31). In einer nicht gedruckten Handschrift hat Ingemann geschrieben, dass der Mensch bis zum Eintreten der Seeligkeit, eine stufenweise Entwicklung durchmacht, wo das Erdenleben die erste Stufe bildet. Im Gedicht “Holger Danske” (1837) schreibt Ingemann, dass die Möglichkeit besteht, dass wir das auf Erden nicht vollbrachte eventuell jenseits schaffen. Alle diese Gedanken hat Ingemann in seinem grossen Gedicht “Gedanken-Briefe eines Verstorbenen” (1855) gesammelt und ausgelegt. Im Vorwort zu diesen Gedicht weist Ingemann auf mehrere Teologen seiner Zeit hin (Lindberg, Maywahlen, Martensen, Güder), die alle von einem jenseitigen, läuternden und entwicklenden Zwischenzustand sprechen. Ingemann findet es von äusserster Bedeutung diese Lehre ans Licht zu bringen, weil eben diese Lehre “in unserer Kirche auf Grund der Scheu von Seiten der Reformatoren gegenüber des Fegefeuers der Catholiken” fast verschwunden ist. Betreffend der unmittelbaren Übergang in den Zwischenzustand wird auf Jesus’ Worte an den Räuber am Kreuze hingewiesen “heute sollst du mit mir im Paradies sein” (Lukas 23,43) und mit Hinblick auf den Zwischenzustand und die Möglichkeit einer Bekehrung und Entwicklung (oder Verstockung) wird in oben erwähnten teologischen Abhandlungen auf Pet.3,18-20 verwiesen, wo Jesu Niederfahrt ins Totenreich beschrieben ist, und auf seine Predigt an die dort verwahrten Geister. Wie Ingemann im Vorwort schreibt, macht er mit den “Gedankenbriefen eines Verstorbenen” keinen Anspruch darauf eine teologische Lehre zu bringen - er hegt nur die Hoffnung, dass er mit der poetischen Form des Gedichtes, Licht in die dunklen Ecken der Kirche und der Dogmatik bringen kann. Das Gedicht ist in seiner Ausdrucksweise sowohl satirisch als auch homiletisch. Der verstorbenene Briefschreiber ist eines plötzlichen Todes gestorben, während er dabei war, sich eine Zigarre anzuzünden, und als er im Tode “aufwacht”, erfährt er, dass es ein Misverständnis ist, wenn man glaubt, gleich nach dem Tode seelig zu werden. Vielleicht vergehen Jahrtausende vom Todesaugenblick bis zum rechten Tag der Seeligkeit. Man bringt mit sich alle seine selbstzüchtige und ungerechte Taten und muss erst durch eine Hölle geläutert werden, wo im geistigen Sinne der Wurm nie stirbt, und das Feuer nie erlöscht. Der Verstorbene hat eine unglückliche Liebe durchlebt, die erjedoch hinter einer kalten, kritischen und vorwärtsstrebenden Fassade verborgen hielt. Er hat als ein Egoist und Materialist gelebt, aber hier in dem Zwischenzustand, von wo er an einen Freund schreibt, hat er erkannt, dass das wirklich Wertvolles nicht der äussere Erfolg ist, sondern Nächstenliebe. Das stille, unbeachtete Leben, das ohne Ruhm und Berühmtheit in Glaube, Hoffnung und Liebe gelebt wird von sub specie äternitatis grösseren Wert hat als “irdische Unsterblichkeit in Gestalt prunkvoller Grabmäler und muffiger Gedenkschreiben”. Zu Ingemanns Zeit hat man sich viel mit dem Gedanken beschäftigt, dass Menschen sich nach dem Tode wieder treffen und sich im Jenseitigen wieder erkennen. Dieser Gedanke hat zweifelsohne grossen trauerterapeutischen Wert gehabt. Die Vorstellung von dem jenseitigen Wiedersehen finden wir ebenfalls in den “Gedankenbriefen eines Verstorbenen”. Während der Verstorbene im Zwischenzustand geläutert und entwickelt wird, stirbt seine Jugendgeliebte, und sie werden im Gebet vereinigt, obwohl ihr Bedarf an Läuterung und Entwicklung nicht so gross ist wie der seine. Ebenfalls trifft er viele andere Personen aus seiner Vergangenheit und Gegenwart, die ziellos das Totenreich durchsausen, weil sie noch nicht die Hand Gottes erspäht haben, welches ihm selbst in einem Verzweiflungsaugenblick zu Teil wurde, so dass er Ruhe und Sicherheit gewonnen hat. Er hat gesehen wie Christi Blut sich in einen Purpurmantel verwandelt hat, der sowohl seine Schuld wie auch die Schuld aller Welt verbirgt. Bevor es ihm gestattet wurde, in das Paradies zu schauen, hat er in die Tiefen des Reiches der Toten gesehen, wo der Teufel in Verwahrung gesetzt ist, und wo Typen wie Kain, Judas und Nero sich aufhalten, aber selbst für diese Typen besteht eine Hoffnung. Ingemann lässt den verstorbenen Briefschreiber den Zwischenzustand als eine “Himmelsleiter” schildern, von deren obersten Stufe man in das Paradies hineinschauen kann. Der Schluss des Gedichtes, wo er sich zu seinem festen Christus-Glaube bekennt, lautet “Wie Kinder müssen wir uns auf dem Arm des Erlösers wiegen lassen,bevor wir das Paradies der Liebe erreichen.” In dem Freundenscharr Ingemanns wurden die “Gedankenbriefe eines Verstorbenen” positiv aufgenommen, obwohl sein jüngerer Freund, Hans Christian Andersen (1805-75) fand, dass das Gedicht den Wert irdischer Ehre und Rühm verkennt. Die literarischen Kritiker haben die “Gedankenbriefe eines Verstorbenen” totgeschwiegen. Einzige Ausnahme war eine Besprechung (19. Oktober 1855) in “Wochenblatt der Ewangelische Kirche in Dänemark”, worin das Gedicht als apokalyptische Poesie eingestuft wird, d.h. ein Gedicht dessen Handlung im Jenseitigen spielt. In den “Gedankenbriefen eines Verstorbenen” hatte Ingemann, wie viele seiner zeitgenössischen Dichterkollegen, es vorgezogen, seine Botschaft als aus einer Geistligen Welt stammend zu bringen. Das Gedicht muss aus dessen Inhallt sowie mit Hinblick auf die Intentionen des Dichters als ein Exponent der spätromantischen apokalyptischen Denkweise betrachtet werden
Søndbjergstenens tosprogede tekst
A bilingual text written in runes, from the second half of the twelfth century demonstrates a combination of a knowledge of the Danish heritage with an active interest in new intellectual developments taking place in the South. The inscription is found on a runic stone, which is now used as a cornerstone in the tower of the church of Søndbjerg in north west Jutland, but may once have been part of a stone altar-table. The inscription is in Danish and Latin, and reads: »Jakop uulæ, Skialm gurôæ ubi ara ibi okolus«. The Danish text can be translated »Jacob ordered, Skialm acted«, and is selfexplanatory. The Latin text is unknown in literature, but follows the well-known pattern demonstrated in the sentence »ubi crux, ibi lux«. The text could also have been inspired by Psalm 33, 18-19 »Behold, the eye of the Lord is upon them that fear him ...«. Although the Vulgate has »eyes«, in the plural, Jerome’s translation after the Hebrew has the singular »eye«. Psalters providing alternate versions were quite common in the twelfth century: for example, the Eadwine Psalter from England had all three ofJerome’s versions of the Psalms, with glosses in English and Anglo-Norman. There were close connections between England and western Jutland in the twelfth century. Although the author of the Søndbjerg text is unknown, the use of »ara« for the Christian altar, rather than the more usual »altare«, suggests a sophisticated knowledge of Latin. Such use of classical terms taken from Roman writers is characteristic of the »twelfth century renaissance«, and suggests that the author had been in touch, directly or indirectly, with the mainstream of twelfth century intellectual developments. Close connections are known to have existed between Denmark and the monastery of St. Geneviève in Paris, where the author himself, or his acquaintances, may have studied. A possible candidate for nomination as the author of the inscription is magister Nicolaus, from the Augustinian monastery at Vestervig, 25 km from Søndbjerg. In 1196 as Court Chaplain was in touch with people who had studied in Paris
Experiencing part-whole relations of numbers in a partitioning task
The experience of part-whole relations has been identified as being of importance for the development of proficient counting strategies. In an intervention in first grade (seven-year-olds), one activity was about partitioning numbers in different ways using finger patterns. We analyzed the enactment of the activity using variation theory as a theoretical framework, and identified critical aspects for students’ learning: to differentiate between finger pattern and finger number, to differentiate between parts and fingers, to make parts bigger than 1, to experience commutativity, and to see zero as one part. The findings provide new knowledge about what needs to be discerned by students in order to be able to partition numbers up to 10, using finger patterns for illustrating part-whole relations
Tove Engelhardt Mathiassen til minne
Mindeord over Tove Engelhardt MathiassenObituary for Tove Engelhardt Mathiasse