Pädagogische Hochschule St. Gallen (PHSG): PHIQ
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Partizipation von Lehrpersonen
Aufgrund seiner Tätigkeit als Arbeitgeber im Kino Herisau kennt und lebt der Autor Partizipation, wo er seine Mitarbeitende gerne in Prozesse miteinbezieht und partizipieren lässt. Dies fördert bei den Mitarbeitenden ein tieferes Unternehmensdenken und motiviert diese, aktiv an ihrem Berufsalltag teilzunehmen. Im Rahmen der Ausbildung Bachelor of Arts in Primary Education an der Pädagogischen Hochschule St. Gallen (PHSG) durfte der Autor bereits einige Praxiserfahrungen im Lehrberuf sammeln. Dabei hat er Partizipation auf Schulebene auf diversen Ebenen bisher noch kaum oder zu wenig miterleben dürfen. Durch seine Erfahrungen in der Arbeitsgruppe Partizipation der PHSG, bei welcher er im Frühlingssemester 2021 als Vertreter der Studierendenorganisation beisitzen durfte, hat er zudem erkannt, dass Partizipation bis auf Hochschulniveau ein polarisierendes Thema darstellt. Dies war genügend Anlass das Thema Partizipation im Rahmen der Bachelorarbeit genauer zu untersuchen und herauszufinden, inwieweit das Partizipieren von Lehrpersonen bei Entscheidungs- oder Veränderungsprozessen innerhalb von Schulen hilfreich oder hinderlich sein kann. Diese Arbeit untersucht literaturgestützt Zugänge und Möglichkeiten zu mehr Partizipation von Lehrpersonen auf Schulebene und überträgt als Lösungsansatz Elemente von Partizipation aus der Privatwirtschaft. Die Arbeit zeigt auf, dass Partizipation durchaus ein Mehrwert in Berufsalltag von Lehrpersonen darstellen kann
Identifikation relevanter sozial-emotionaler Kompetenzen für den Berufseinstieg
Das Ziel dieser Arbeit ist es, die relevanten sozial-emotionalen Kompetenzen für den Berufseinstieg zu identifizieren und mögliche schulische Fördermethoden aufzuzeigen. Um die Forschungsfragen zu beantworten, wurde eine quantitative Inhaltsanalyse durchgeführt, welche die rund 170 häufigsten beruflichen Grundbildungen in EFZ (Eidgenössisches Fähigkeitszeugnis) und EBA (Eidgenössisches Berufsattest) auf die Häufigkeit der geforderten sozial-emotionalen Kompetenzen prüft. Die Ergebnisse zeigen auf, dass in allen Berufsfeldern sozial-emotionale Kompetenzen gefordert und sechs Teilkompetenzen besonders oft genannt werden. Zu diesen gehören: «Konfliktfähigkeit», «Kooperationsfähigkeit, Teamwork», «Kritikfähigkeit», «Beziehungsfähigkeit», «Einfühlungsvermögen» und «Freundlichkeit». Diese Erkenntnis legt dar, dass jedes Berufsfeld spezifische sozial-emotionale Kompetenzen verlangt und darum in der Schule möglichst alle Teilkompetenzen vermittelt werden sollen
Zusammenhang von Daten, Big Data und Algorithmen in Bezug auf die Datensammlung
Die vorliegende Bachelorarbeit ist produktorientiert ausgerichtet und besteht aus einem Theorieteil und einem daraus resultierenden Produkt. Mit der Arbeit wird den Fragen nachgegangen, welchen Zusammenhang die drei Themenbereiche Daten, Big Data und Algorithmen hinsichtlich der Datensammlung haben und inwiefern Schüler und Schülerinnen von der Datensammlung betroffen sind. Im theoretischen Teil werden jeweils die wesentlichsten Aspekte der drei Themenbereiche mit Hilfe einer Literaturrecherche erläutert. Ausserdem wird jedes Thema in Bezug zu den sozialen Medien gesetzt. Aus der Literaturrecherche wird ersichtlich, dass die drei Themenbereiche in Bezug auf die Datensammlung zusammenhängen und aufeinander aufbauen. Sie bilden in sich eine Art Reihenfolge der Datensammlung und Datenverarbeitung. Ausserdem zeigt die Recherche auf, dass Schüler und Schülerinnen von der Datensammlung betroffen sind, weil sie von jungem Alter im Internet und den sozialen Medien aktiv sind. Die im theoretischen Teil der Arbeit erarbeiteten Erkenntnisse werden für die Entwicklung eines Produkts für Schüler und Schülerinnen verwendet und durch zusätzliche Inhalte ergänzt. Bei diesem Produkt handelt es sich um eine digitale Lernlandschaft, in welcher sich die Schüler und Schülerinnen Wissen und Kompetenzen zu den Themen Daten, Big Data und Algorithmen aneignen können
Inklusive Pädagogik - Hochbegabung in der Primarstufe
Die Volksschule muss heutzutage einer immer grösseren Heterogenität gewachsen sein. Es sind nicht nur Kinder mit Lern- und Verhaltensschwierigkeiten, welche die Lehrpersonen herausfordern, sondern auch die Bedürfnisse von Schüler:innen mit besonderen Begabungen. Die vorliegende Arbeit geht der Frage nach, wie inklusiver Unterricht für Hochbegabte in der Primarstufe gelingen kann und was die Methode des Compacting als Fördermöglichkeit für Schüler:innen beinhaltet. Dafür folgt eine theoretische Auseinandersetzung unter anderem mit den Themen Heterogenität, Inklusion, Intelligenz und schulischen Gelingensbedingungen mit Bezug zum aktuellen Forschungsstand. Zwei Interviews mit Lehrpersonen, eine SWOT-Analyse zu Akzeleration und Enrichment (Compacting) sowie aussagekräftige Resultate des Schulpsychologischen Dienstes liefern ausschlaggebende Erkenntnisse für einen möglichen Lösungsansatz und runden die Arbeit perspektivenübergreifend ab
Dem Phänomen der ""Polarisation der Aufmerksamkeit"" hinsichtlich adäquatem Spielmaterial auf der Spur ...
Die vorliegende produktorientierte Arbeit ist dem Phänomen der «Polarisation der Aufmerksamkeit» nach Maria Montessori hinsichtlich adäquatem Spielmaterial auf der Spur. Zu Beginn wird die Begrifflichkeit «Aufmerksamkeit» allgemein und für ein umfassenderes Verständnis aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet. Darauf aufbauend wird die «Polarisation der Aufmerksamkeit» in seinen drei Phasen des Verlaufs beschrieben und anhand eines Schaubilds von Stein (2012, S. 85) werden sechs Bedingungen zur Begünstigung dieses Phänomens vorgestellt. Für die theoretische Auseinandersetzung mit dem Spielmaterial nach Montessori wird das Kreisdiagramm nach Klein-Landeck & Pütz (2019, S. 83?86) beschrieben. Dieses fasst zentrale Eigenschaften und Voraussetzungen des Montessori-Spielmaterials zusammen. Für den Praxis-Konnex geht die Spur weiter in das Spiel- und Lernzentrum Herisau, welches sich primär nach den Erkenntnissen von Maria Montessori richtet. Dort werden Spielmaterialien aufgespürt und anhand des Kategoriensystems, in Anlehnung an Klein-Landeck & Pütz (2019, S. 83?86), analysiert. Zusätzlich werden die Erzieher/innen zu ihren Erkenntnissen und Erfahrungen bezüglich des Phänomens befragt. Aus den Schlussfolgerungen und Erkenntnissen wird ein Spielmaterial entwickelt, welches das Phänomen der «Polarisation der Aufmerksamkeit» begünstigen soll
Förderung der kommunikativen und sozialen Kompetenzen von Kindern mit Asperger-Syndrom der Regel- und Privatschule
Die vorliegende Arbeit setzt sich mit der Beeinträchtigung des Sozialverhaltens und der Kommunikation von Kindern mit Asperger auseinander. Da man heutzutage häufiger auf ein Kind mit Autismus-Spektrum-Störung in der Schule antrifft, ist es für Lehrpersonen von grosser Bedeutung ein breites Wissen darüber zu verfügen und sich mit dieser Thematik zu beschäftigen. Im Rahmen dieser Bachelorarbeit sollen Förderungs- und Unterstützungsmassnahmen aufgezeigt werden, mit denen es Eltern und Lehrpersonen gelingen soll, Kindern mit Asperger eine bestmögliche Entwicklung der sozialen und kommunikativen Kompetenzen zu ermöglichen. Nebst theoretischen Bezügen wurde auch die Sichtweise von vier befragten Personen aufgezeigt. Es wurden insgesamt vier Interviews durchgeführt mit zwei Müttern von betroffenen Kindern und mit zwei Lehrpersonen aus der öffentlichen und der privaten Schule. Zudem wurden die Personen befragt, was sich in der Zusammenarbeit mit den Eltern, respektive mit der Lehrperson bewährt hat, im Hinblick auf das Sozialverhalten und der Kommunikation. Dazu wurden die gewonnenen Daten aus den Interviews analysiert und mit der Literatur verglichen
Erstellung eines Unterrichtskonzepts zum Thema Food Waste auf Grundlage des LUKAS-Modells und der Bildung Nachhaltiger Entwicklung
Während der Ausbildung zur Primarlehrperson an der pädagogischen Hochschule in Rorschach hat der Autor viel Neues im Fach Natur, Mensch, Gesellschaft sowie im Bereich Bildung Nachhaltiger Entwicklung gelernt. Bereits in jungen Jahren hatte dem Verfasser das Schulfach Natur, Mensch, Gesellschaft grossen Spass bereitet. Besonders am Herzen liegt ihm das Thema Nachhaltigkeit. Vor allem haben den Autoren die hohen Lebensmittelverschwendungszahlen beschäftigt, welche er während des Besuches im Schwerpunktstudiums Gesundheits- und Sexualpädagogik erfahren musste. Food Waste ist ein aktuelles Thema in der Schweiz, und bei der Recherche wurde nicht viel Unterrichtsmaterial dazu gefunden. Dies hat den Autor dazu bewogen, seine Bachelorarbeit über Food Waste zu schreiben und im praktischen Teil ein Unterrichtskonzept für Lehrpersonen zum Thema Food Waste zu erstellen. Die vorliegende Bachelorarbeit gibt einen Überblick über die Bildung Nachhaltiger Entwicklung in Bezug auf das Thema Food Waste, die Qualitätskriterien eines guten NMG-Unterrichts sowie die Kompetenzförderung anhand des LUKAS-Modells. Die theoretische Vertiefung in diese Thematiken werden dem Autor für die spätere Lehrertätigkeit von grossem Nutzen sein, da er sie für andere Themen des Schulfachs NMG übernehmen kann. Dieses Konzept kann von Lehrpersonen einer fünften und sechsten Klasse eingesetzt werden
Lernkiste zum Thema Elektrizität
Während der verschiedenen Praktika im Rahmen der Ausbildung an der Pädagogischen Hochschule St. Gallen bemerkte der Autor (Sabotic Dzenan LG19f) bei seiner Vorbereitung der Unterrichtsreihen, ein immer wieder auftretendes Problem. Der Autor besuchte vor jedem Praktikum das Regional Didaktische Zentrum Toggenburg und wollte verschiedene Lernkisten und andere Unterrichtsmaterialien für seine Unterrichtsreihen ausleihen, aber diese schnitten die Thematiken nur oberflächlich an, obwohl der Unterricht viel aktiver gestaltet werden könnte. In dieser produkt- und prozessorientierten Bachelorarbeit hat sich der Autor mit dem Thema Elektrizität auseinandersetzt und auch eine Lernkiste zu diesem Thema gestaltet, welche er im Anschluss einer Schulklasse zur Verfügung stellte. Es wurden verschiedene didaktische Theorien integriert und auf den Lehrplan und das unterrichtsleitende Lehrmittel NaTech eingegangen, um einen möglichst effizienten Unterricht zu gestalten
Komponieren mit Kindern im 2. Zyklus (Musikprojekt) - Inklusion durch musiktherapeutische Ansätze in einer Regelklasse
In der vorliegenden Bachelorarbeit «Komponieren mit Kindern im 2. Zyklus (Musikprojekt) - Inklusion durch musiktherapeutische Ansätze in einer Regelklasse» wird der Prozess eines Musikprojektes in einer integrativen Primarschulklasse des 2. Zyklus vertieft beleuchtet. Ziel der Bachelorarbeit (BA) ist es, in einem ersten Schritt musiktherapeutische Ansätze auf deren Eignung für die Anwendung im Musikunterricht zu überprüfen und in einem zweiten Schritt die Klasse beim Komponieren eines Musikstückes zu begleiten. Dabei werden Komponenten aus der ersten Phase (musiktherapeutische Ansätze) in die zweite Phase (Komponieren) übernommen. Für die Erreichung dieser Ziele wurde die folgende Fragestellung formuliert: Welche Rolle kann eine gezielte offene Musikarbeit bei Prozessen von Inklusion in der Klasse einnehmen? In einer theoretischen Verortung werden die Themen Musiktherapie, Inklusion sowie Komponieren mit Kindern im Kontext der Schule ins Auge gefasst. Im praktischen Teil der BA-Arbeit wird das Erproben von musiktherapeutischen Ansätzen und der Prozess des Komponierens eines Liedes in der Regelklasse, in der das Projekt realisiert wird, detailliert erläutert. Die BA zeigt auf, dass zahlreiche musiktherapeutische Ansätze einen positiven Effekt auf die Klassendynamik haben und eine Inklusion begünstigen können. Des Weiteren bestätigt das erfolgreiche Musikprojekt, dass das Komponieren eines Musikstücks in einer fünften Klasse gut durchführbar ist. Die Bachelorarbeit ist sowohl für Studierende einer pädagogischen Hochschule als auch für Lehrpersonen mit einem Faible für Musik interessant
Gesund bleiben als Lehrperson
Pädagogische Hochschule des Kantons St. Gallen PHSG Studiengang Kindergarten und Primarschule Gesund bleiben als Lehrperson Bachelorarbeit im Rahmen der Ausbildung 2019-22 im Studienbereich Erziehungswissenschaften von Alina Wick Augartenweg 8 9402 Mörschwil Tel. 071 866 16 09 14. Januar 2022 Begleitung und Begutachtung: Prof. Dr. Birgit Huber Abstract Die vorliegende Bachelorarbeit setzt sich mit dem Thema ?Gesund bleiben als Lehrperson? auseinander. Das erste Kapitel legt den Fokus auf den Gesundheitsbegriff im Allgemeinen, dabei rücken verschiedene Definitionen für den Gesundheitsbegriff ins Zentrum. Der darauf-folgende Theorieteil beschreibt das Modell der Salutogenese nach Aaron Antonovsky und das Transaktionale Stressmodell nach Richard Lazarus. Um die beiden Theorien besser miteinan-der in Verbindung setzen zu können, sind sie in einer Tabelle zusammengefasst und ein Ver-gleich wird möglich. Des Weiteren werden aus der Theorie gefundene Strategien und Hand-lungsmöglichkeiten prägnant dargelegt, da diese helfen, einen besseren Umgang mit Situatio-nen zu ermöglichen, die Stress hervorrufen. Anschliessend wird eine Umfrage mit berufstätigen Lehrpersonen und Studierenden der Pä-dagogischen Hochschule St. Gallen durchgeführt, deren Aussagen zusammengefasst und mithilfe von Diagrammen dargestellt. Die Umfrage dient als Informationsquelle für die Auswer-tung in dieser Arbeit. Zudem sensibilisiert sie auch die teilnehmenden Personen, da sie sich durch das Ausfüllen der Umfrage mit den beiden oben genannten Theorien befassten und so eine Auseinandersetzung mit dem Themenbereich Gesundheit im Berufsalltag stattfand. Ab-schliessend werden die Theoriemodelle mit den Aussagen der Befragten verglichen und eine Schlussfolgerung gezogen. Diese zeigt auf, welche Strategien die befragten Lehrpersonen und Studenten anwenden und was sie präventiv unternehmen, um die Gesundheit aufrecht zu erhalten oder zu erhalten. Keywords: Coping, Gesundheit, Kohärenzgefühl, Neubewertung, Primäre Bewertungspro-zesse, Salutogenese, Stressoren, Transaktionales Stressmodell, Umfrage, Widerstandsres-source