Pädagogische Hochschule St. Gallen (PHSG): PHIQ
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Lehrmittel
Die Bachelorarbeit zeigt Erkenntnisse aus der Forschung auf, welche die besondere Beziehung zwischen Hunden und Menschen sowie deren Wirkung belegen. Weiter wird aufgeführt, weshalb Hunde in Schulen eingesetzt werden und was vor dem Einsatz auf den verschiedenen Ebenen (Schulhaus, Lehrperson, Hund und Klasse) beachtet und vorbereitet werden soll. Dazu wurde einerseits Literatur ausgewertet, andererseits wurden Lehrpersonen mit Schulhund befragt. Lehrpersonen wird empfohlen, nicht nur sich selbst und den Hund, sondern auch die Schüler:innen auf die Arbeitsgemeinschaft vorzubereiten. Somit wird die Basis für eine nachhaltige und wirksame Zusammenarbeit gelegt. Das Produkt der Bachelorarbeit ist eine Lernwerkstatt. Unter anderem werden darin Themen zum Lernverhalten, der Körpersprache und den Sinnesleistungen der Hunde behandelt. Die Lernwerkstatt richtet sich an die 3. und 4. Klasse und sorgt für vergleichbare Voraussetzungen bei den Kindern. Die Werkstatt wurde in digitaler Form erstellt und kann von interessierten Lehrpersonen im Unterricht eingesetzt werden. Hinweise zu den Aufgaben und benötigtem Material sind im Begleitkommentar für Lehrpersonen aufgeführt
Audiodatei 1
Sagen sind ein ursprünglich mündlich überliefertes Erzählgut, welches immer mehr in Vergessenheit gerät. Besonders für Kinder ist solches Erzählgut jedoch von grosser Bedeutung. Es hilft ihnen dabei ihre eigene innere Welt zu verstehen und Gefühle nach aussen zu projizieren. Weiter liefern Sagen einen Einblick in verschiedene Kulturen und deren Normen. Dies legt nahe, dass Sagen auch in heutigen Alltag und in der Schule einen Platz finden sollten. Somit soll der Nutzen dieser Arbeit darin liegen, eine Antwort auf die übergeordnete Frage: «Wie können verschiedene Sagen aus der Schweiz und Japan analysiert, verglichen und für den Unterricht aufbereitet und somit wieder aktuell gemacht werden?» herauszuarbeiten. In einem ausführlichen Theorieteil wird eine Begriffsabgrenzung von Sagen zu anderen Erzählgattungen durchgeführt und es werden eigene Begrifflichkeiten gefunden für den Umgang mit Sagen. Weiter werden die Aspekte der Sagenforschung untersucht, sowie die Stellung von Sagen aus der Schweiz und Japan in der Gesellschaft und Schule. Darauf aufbauend wurden vier Sagenpaare, die je eine Sage aus der Schweiz und aus Japan enthalten recherchiert und aufbereitet. Weiter wurde eine geeignete Vergleichsmethode erarbeitet, um die Sagen zu vergleichen und analysieren. Ein Sagenpaar wurde ausgewählt und für den Unterricht aufbereitet.
Dabei wurde festgestellt, dass sich nur schon bei den ausgewählten acht Sagen eine grosse Vielfalt aufzeigte. Kulturelle Unterschiede zwischen den Sagen beschränkten sich überraschenderweise lediglich auf kleine inhaltliche Details. Die ausgewählten Sagen konnten im Lehrplan verankert werden, jedoch sind bei weitem nicht alle Sagen für den Unterricht geeignet
Eigene Taten von Schülerinnen und Schülern in der Umweltbildung (BNE)
Die Bachelorarbeit widmet sich der Frage, wie im Schulunterricht im Zyklus 2 Schülerinnen und Schüler zu einem nachhaltigen Umgang mit der Natur bewegt werden können und zeigt auf, welche Handlungen sie dazu selbst ausführen können. Die Arbeit gliedert sich in einen theoretischen und einen praktischen Teil. Der theoretische Teil ist unterteilt in zwei Themen. Beim ersten Thema handelt es sich um die nachhaltige Entwicklung, wie dieser Leitsatz entstanden ist und wie er im Rahmen der Bildung für Nachhaltige Entwicklung im Lehrplan 21 integriert ist und umgesetzt werden soll. Im zweiten theoretischen Thema geht es um die psychologischen Aspekte, welche relevant sind, um die Handlung von Schülerinnen und Schülern nachhaltig zu verändern. Der praktische Teil umfasst ein Lernheft und einen Lehrpersonenkommentar. Das Lernheft zeigt eigene Taten auf, die die Schülerinnen und Schüler selbstständig in ihrem Alltag um-setzen können. Sie werden mit einem kurzen theoretischen Input eingeleitet, worauf diverse fächerübergreifende Aufgaben folgen, bei denen die Schülerinnen und Schüler ihre Tat vertiefen. Die Aufgaben sind nach den psychologischen Aspekten aus dem theoretischen Teil aufgebaut. Der Lehrpersonenkommentar gibt einen Überblick über die Taten, die erarbeiteten Lehrplankompetenzen, zeigt weitere Möglichkeiten auf, an den Themen zu arbeiten und vieles mehr
Erstellung eines Lehrmittels zu Musikstilen und Gesprächen darüber
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Beantwortung der Fragestellung «Welches Wissen und welche Kompetenzen brauchen Schüler:innen, um sich respektvoll und wertschätzend über persönlichen Musikgeschmack zu unterhalten?» durch die Aufarbeitung der relevanten Literatur und thematisch gegliederter Teilfragen. Mit dem erarbeiteten Fachwissen wird ein Lehrmittel zur Vernetzung von Musikstilen, Werten und Gesprächsregeln für die Mittelstufe erstellt. Diese Arbeit ist im Lehrplan Volksschule St. Gallen (D-EDK, 2020) den Bereichen Musik, Ethik, Religionen und Gemeinschaft (ERG) sowie überfachliche Kompetenzen zuzuordnen. Deshalb wird zu Beginn ein fachlicher Überblick zur Musikgeschichte sowie zu den behandelten Musikstilen gegeben. Ebenfalls wird ein theoretischer Überblick über die musikalische Entwicklung eines Kindes in Zusammenhang mit dem Hören von Musik und der Entstehung von Musikgeschmack geschaffen. In Verbindung dazu wird Theorie zum Gespräch über persönlichen Geschmack und Gefühle erörtert. Schliesslich werden diese Inhalte mit dem Lehrplan Volksschule St. Gallen (D-EDK, 2020) vernetzt und abschliessend die Lernprozessphasen beschrieben. Basierend auf diesen Teilen werden in einem weiteren Abschnitt Verbindungen gezogen und der Aufbau des Lehrmittels bestimmt. So ist eine Annäherung an die tatsächliche Fragestellung sowie das Erstellen eines geeigneten Lehrmittels möglich. Durch die Aufarbeitung der aktuellen Literatur und aus den Schlussfolgerungen aus den Verbindungen der Teilthemen konnte keine abschliessende und allgemeingültige Beantwortung der Fragestellung erarbeitet werden. Durch die Einsicht in verschiedene Literaturen kann jedoch gesagt werden, dass die frühe Förderung von Werten sich positiv auf respektvolle und wertschätzende Unterhaltungen auswirkt
Kartei 2
Während den Praktika, im Studium oder auch im privaten Alltag begegnete die Autorin immer wieder dem Thema Autismus. Im Zusammenhang damit wurden Sätze, wie «Autismus ist so individuell, die Interventionen müssen immer auf die Bedürfnisse der Kinder angepasst werden» oder «Autismus hat viele Facetten» in den Raum gestellt. Diese Sätze können bestätigt werden, denn Autismus-Spektrum-Störungen sind tiefgreifende Entwicklungsstörungen, deren Ursachen nicht bekannt sind. Auch der Ausprägungsgrad der ASS variiert von Person zu Person und ist somit individuell (Rolletschek, 2019, S. 23-25). Aber ist es nicht gerade aufgrund dieser Komplexität wichtig, dass Lehrpersonen sich mit Autismus-Spektrum-Störungen befassen? Ist nicht gerade das Wissen zu Autismus-Spektrum-Störungen notwendig, um Kinder im Autismus-Spektrum zu erkennen und passende Interventionen zu treffen? Die vorliegende Arbeit widmet sich diesen Fragen mit dem Ziel, dass Lehrpersonen Kinder im AS im Schulalltag erkennen, unterstützen und begleiten können. Damit dies möglich ist, musste zuerst ein Grundwissen zu Autismus-Spektrum-Störungen erworben werden. Danach wurden die Kinder im Autismus-Spektrum im Schulalltag genauer unter die Lupe genommen. Welchen Herausforderungen begegnen sie? Welche Stärken weisen Kinder im AS auf? Welche wichtigen Rahmenbedingungen gilt es zu beachten? Damit die Theorie mit der Praxis verknüpft werden konnte, wurde anhand eines selbstkonstruierten Online-Fragebogens eine Befragung von Fachpersonen zum Thema Autismus durchgeführt. Aus den Ergebnissen und Erkenntnissen wurde eine Kartei mit 20 Karten mit «Tipps & Tricks für den Unterricht mit Kindern im Autismus-Spektrum» zusammengestellt. Die formulierten Tipps & Tricks greifen die drei Förderbereiche Kommunikation, Sozialverhalten und Struktur und Organisation auf. Die Karteikarten bieten Lehrpersonen Inputs und Handlungsmöglichkeiten, die den Unterrichtalltag für die Kinder im Autismus-Spektrum, für die Lehrperson und die Mitschülerinnen und Mitschüler erleichtern können
Lied 4
Während der Ausbildung an der Pädagogischen Hochschule Rorschach wurde in verschiedenen Praktika festgestellt, dass Studierende wie auch Lehrpersonen oftmals Schwierigkeiten haben, passende englische Kinderlieder zu finden. Insbesondere in der sechsten Klasse wird oftmals auf Pop-Songs zurückgegriffen, was mit langen Suchphasen verbunden ist. Die vorliegende Arbeit geht diesem Problem nach und setzt sich zum Ziel, anhand der Theorie englische Kinderlieder im Pop-Stil zu komponieren. Dazu wurden Kriterien für «gute Kinderlieder», die Wirkung der englischen Pop-Songs im Fremdsprachenunterricht und die Vorteile eines Einsatzes von Pop-Songs betrachtet. Anschliessend wurden die Elemente von erfolgreichen Pop-Songs und die Voraussetzungen für das eigene Komponieren analysiert. Mit diesen Grundlagen wurden drei englische Kinderlieder komponiert und in einem Tonstudio aufgenommen. Die Ergebnisse enthalten Elemente der Pop-Musik und sind durch Einfachheit und stufengerechte Texte geeignet für den Unterricht. Das Resultat zeigt, dass es mit differenzierten Voraussetzungen, angeeignetem Wissen und einem überschaubaren Aufwand durchaus möglich ist, stufengerechte englische Kinderlieder zu komponieren
Lied 5
Während der Ausbildung an der Pädagogischen Hochschule Rorschach wurde in verschiedenen Praktika festgestellt, dass Studierende wie auch Lehrpersonen oftmals Schwierigkeiten haben, passende englische Kinderlieder zu finden. Insbesondere in der sechsten Klasse wird oftmals auf Pop-Songs zurückgegriffen, was mit langen Suchphasen verbunden ist. Die vorliegende Arbeit geht diesem Problem nach und setzt sich zum Ziel, anhand der Theorie englische Kinderlieder im Pop-Stil zu komponieren. Dazu wurden Kriterien für «gute Kinderlieder», die Wirkung der englischen Pop-Songs im Fremdsprachenunterricht und die Vorteile eines Einsatzes von Pop-Songs betrachtet. Anschliessend wurden die Elemente von erfolgreichen Pop-Songs und die Voraussetzungen für das eigene Komponieren analysiert. Mit diesen Grundlagen wurden drei englische Kinderlieder komponiert und in einem Tonstudio aufgenommen. Die Ergebnisse enthalten Elemente der Pop-Musik und sind durch Einfachheit und stufengerechte Texte geeignet für den Unterricht. Das Resultat zeigt, dass es mit differenzierten Voraussetzungen, angeeignetem Wissen und einem überschaubaren Aufwand durchaus möglich ist, stufengerechte englische Kinderlieder zu komponieren
Schriftliche Arbeit
Täglich verzehren wir zahlreiche verschiedene Lebensmittel. Da stellt sich oft die Frage: Woher
stammt eigentlich all das Essen? Besonders für Primarschüler:innen ist sie nicht immer
ganz einfach zu beantworten, da schlicht noch Lebenserfahrung fehlt. Entsprechend scheint
die frühe Förderung eines Verständnisses für nachhaltige Ernährung von grosser Bedeutung
zu sein. Dies wird auch im Lehrplan 21 im Kompetenzprofil für Bildung für Nachhaltige Entwicklung
(BNE) ersichtlich und entsprechend thematisiert. Unter Berücksichtigung der BNE ist
in dieser produktorientierten Arbeit ein kompetenzorientiertes Unterrichtskonzept entstanden,
welches Lehrpersonen bei der Vorbereitung von vielerlei Themen im Bereich Natur, Mensch
und Gesellschaft helfen soll. Der praktische Teil ist mit dem Beispiel Kartoffel umgesetzt worden,
da die Schülerinnen und Schüler (SuS) zu dieser Nutzpflanze einen Bezug haben.
Somit folgt die Arbeit der Leitfrage: Wie kommt die Kartoffel auf meinen Teller?
Dem Konzept liegt vor allem das LUKAS-Modell zu Grunde, welchem in der Theorie – in Bezug
auf die Leitfrage – Rechnung getragen wird. Des Weiteren stellt das Konzept ein Methodenregister
bereit, welches den Lehrpersonen eine möglichst breite Hilfestellung zur Aufbereitung
von Unterrichtsthemen bieten soll
Konzept
Täglich verzehren wir zahlreiche verschiedene Lebensmittel. Da stellt sich oft die Frage: Woher
stammt eigentlich all das Essen? Besonders für Primarschüler:innen ist sie nicht immer
ganz einfach zu beantworten, da schlicht noch Lebenserfahrung fehlt. Entsprechend scheint
die frühe Förderung eines Verständnisses für nachhaltige Ernährung von grosser Bedeutung
zu sein. Dies wird auch im Lehrplan 21 im Kompetenzprofil für Bildung für Nachhaltige Entwicklung
(BNE) ersichtlich und entsprechend thematisiert. Unter Berücksichtigung der BNE ist
in dieser produktorientierten Arbeit ein kompetenzorientiertes Unterrichtskonzept entstanden,
welches Lehrpersonen bei der Vorbereitung von vielerlei Themen im Bereich Natur, Mensch
und Gesellschaft helfen soll. Der praktische Teil ist mit dem Beispiel Kartoffel umgesetzt worden,
da die Schülerinnen und Schüler (SuS) zu dieser Nutzpflanze einen Bezug haben.
Somit folgt die Arbeit der Leitfrage: Wie kommt die Kartoffel auf meinen Teller?
Dem Konzept liegt vor allem das LUKAS-Modell zu Grunde, welchem in der Theorie – in Bezug
auf die Leitfrage – Rechnung getragen wird. Des Weiteren stellt das Konzept ein Methodenregister
bereit, welches den Lehrpersonen eine möglichst breite Hilfestellung zur Aufbereitung
von Unterrichtsthemen bieten soll
Förderung der exekutiven Funktionen durch Spiele
Diese Arbeit ist eine produktorientierte Bachelorarbeit, welche im Rahmen der Ausbildung an der Pä-dagogischen Hochschule des Kantons St. Gallen entstanden ist. Es wurde der Frage nachgegangen, wie die exekutiven Funktionen beim jüngeren Kind optimal durch Spiele gefördert werden können. Daraus entstanden weitere Unterfragen, welche sich im Laufe des Prozesses stellten und beantwortet werden konnten. Die Arbeit besteht aus zwei Teilen: Im theoretischen Teil wird die obengenannte Fragestellung analy-siert und mit verschiedenen Quellen beantwortet. Im praktischen Teil, dem Kernstück dieser Arbeit, ist die Spielesammlung, aus bereits bestehenden und neu entwickelten Spielen zur Förderung der exeku-tiven Funktionen, zu finden. Die Spielesammlung wird in Form einer Förderkiste präsentiert. Diese bietet der Lehrperson verschiedene Ideen und Inputs, damit die exekutiven Funktionen beim jungen Kind im Unterricht spielerisch gefördert werden können