Pädagogische Hochschule St. Gallen (PHSG): PHIQ
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Religiosität in Zeiten der Corona-Pandemie. Eine empirische Untersuchung zur Stellung und zur Rolle der Religiosität in der Corona-Pandemie
Die Religiosität kann bei der Bewältigung von Stresssituationen und Krisen eine Ressource
sein, auf die Personen mit einer zentralen Stellung der Religiosität zurückgreifen. Eine der sich
kürzlich ereigneten Krisen stellte die Corona-Pandemie dar, welche einen enormen Einfluss auf
das Leben der Schweizer Bevölkerung hatte und Einschränkungen mit sich zog. Daher ist es
notwendig zu verstehen, wie die Menschen durch solche Krisen kommen und was für eine Position die Religiosität dabei einnimmt.
Das Ziel dieser Forschungsarbeit war zu untersuchen, welche Stellung und welche Rolle die
Religiosität im Umgang mit der Corona-Pandemie besitzt. Dafür beschränkte sich die Untersuchung auf die katholische Kirchgemeinde Wil. Es wurden insgesamt acht halbstrukturierte Interviews mit N = 9 Personen durchgeführt, wobei alle Teilnehmenden vor dem Interview ebenfalls einen quantitativen Fragebogen zur Ermittlung der Zentralität der Religiosität ausgefüllt
haben.
Dabei zeigten die Ergebnisse des Fragebogens, dass die Religiosität für die Teilnehmenden
während der Pandemiezeit sowie im Allgemeinen eine zentrale Stellung hat, weshalb sie ihre
Religiosität als Bewältigungsstrategie nutzen. Infolgedessen konnte aus den Interviewresultaten erkannt werden, dass die Religiosität vor allem eine unterstützende Funktion einnimmt.
Darüber hinaus spielt sie auch eine Rolle bei der Sinnfindung sowie bei der religiösen Standhaftigkeit. In allen drei Rollen konnten sowohl positive als auch negative religiöse Bewältigungsstrategien identifiziert werden. Dabei sind diese drei Rollen der Religiosität nicht nur in
der Corona-Zeit zentral, sondern auch im alltäglichen Leben der Befragten
Motivierendes Unterrichten mit digitalen Lernfördersystemen. Eine Untersuchung von Schüler:innen im Mathematikunterricht
Die Motivation von Schüler:innen im schulischen Zusammenhang ist ein bedeutsames
Thema für das Lernen. Schon viele Forschende haben versucht die Motivation zu
messen und daraus die Leistungen vorauszusagen. Die Zusammenhänge sind
gegeben und dennoch ist es schwierig, die Motivation so zu fördern, dass sich die
Leistung verbessert. Leistungsmotivation eines Menschen hat viele unterschiedliche
Einflussfaktoren, was es schwierig macht, einzelne isoliert zu untersuchen. Trotzdem
wurde genau dies in dieser Masterarbeit versucht. Zwei wichtige Einflussfaktoren auf
die Verbesserung der Leistungsmotivation stellen die Methodenvielfalt und eine hohe
Selbstbestimmung der Lernenden dar.
Ein wichtiges Tool in der schulischen Laufbahn der Lernenden sind digitale
Lernfördersysteme. Im dritten Zyklus wurde vor allem mit Stellwerktests oder neu mit
Lernpass plus gearbeitet. Lernpass plus fördert die Schüler: innen indem
Aufgabensets und Tests erstellt werden, die sich am Schwierigkeitsniveau des
Lernenden anpassen. Durch diese adaptiven Aufgaben soll das Leistungsniveau der
Jugendlichen möglichst genau ermittelt werden und so einen schweizweiten Vergleich
zulassen. Durch Erfahrungen im Schulalltag wurde herausgespürt, dass die Motivation
solche Tests zu absolvieren, bei den Schüler: innen sehr klein war.
Die bisher erwähnten Themengebiete wurden in dieser Masterarbeit verknüpft. Die
fehlende Motivation für digitale Lernfördersysteme und die Vorstellung, Motivation
durch Methodenvielfalt und mehr Selbstbestimmung zu fördern, ergänzen sich gut. Es
wurde folgende Fragestellung untersucht:
Kann die Motivation der Schüler: innen des 3. Zyklus, Lernpass plus im
Matheunterricht einzusetzen durch mehr Selbstbestimmung oder grössere
Methodenvielfalt gesteigert werden?
In einem Quasi – Experiment wurden die Lernenden aus zwei verschiedenen Klassen
in je drei Gruppen eingeteilt. Die eine Gruppe bearbeitet die Lernpass plus Aufgaben
mit viel selbstbestimmten Entscheidungsspielraum, die zweite Gruppe bearbeitete die
Aufgaben in fünf unterschiedlichen Methoden und die dritte Gruppe diente als
Kontrollgruppe. Es wurden fünf Sequenzen von je einer Lektion durchgeführt und
jeweils ein Fragebogen zur aktuellen Motivation ausgefüllt. Es liessen sich
Rückschlüsse auf die Entwicklung der Motivation und der Leistung ziehen.
Die Motivation wurde dabei von den Bedingungen des Experiments beeinflusst.
Jedoch gab es viele äussere Einflussfaktoren, welche in die Entwicklung der
Motivation hineinspielten. Insgesamt hat die Motivation der Lernenden der 3. Klasse
abgenommen und jene der 1. Klasse zugenommen. Die Motivation wurde daraufhin
genauer auf vier Skalen untersucht, welche das Interesse, die Misserfolgsbefürchtung,
die Erfolgswahrscheinlichkeit und die Herausforderung darstellten. Diese vier Skalen
haben gezeigt, dass die Entwicklung keineswegs in der ganzen Klasse gleich
verlaufen ist. Auffallend waren das schwindende Interesse und die zunehmende
Wahrscheinlichkeit, erfolgreich im Lösen der Aufgaben zu sein. Zudem wurden sehr
tiefe Motivations- und Leistungswerte bei der Erhöhung der Methodenvielfalt
festgestellt. Die Förderung der Selbstbestimmung führte teils zu besseren
Motivationswerten und höheren Leistungen
Das Oberstufensingbuch der Kantone St. Gallen, Thurgau, Zürich von 1953 bis 2017: Repertoire und kulturelle Aspekte
Das Repertoire von Gesangsbüchern über die Jahre verändert sich, das zeigt sich in den Oberstufensingbüchern vom "Verlag Schweizer Singbuch", im Besonderen zwischen den Jahren von 1953 bis
2017, deutlich. Vorliegende Masterarbeit setzt sich mit der Frage nach Darstellungen von Kultur in den
genannten Singbüchern von 1953 bis 2017 auseinander. Die Darstellung von Kultur in Liedern geht
über die jeweilige Herkunft und Sprache eines Liedes hinaus. In dieser Arbeit werden durch eine qualitative Inhaltsanalyse kulturell bedeutsame Liedtextsequenzen hermeneutisch untersucht und induktiv in Kategorien eingeteilt. Es werden die kulturellen Aspekte in den Liedtexten des Singbuches, geordnet nach Nennungen der Länder, Regionen und Bevölkerungsgruppen, analysiert und nach Erscheinungsjahr geordnet aufgearbeitet. Wie die Befragungen des Bundesamtes für Statistik, welche die
Hauptsprachen und Herkunft in der Schweiz lebender Personen untersucht, so zeigen sich in den neueren Singbüchern auch mehr fremdsprachige Lieder. Diese wurden sprachlich eingeordnet aber nicht
vertiefter analysiert. Nebst vielen möglichen zu untersuchenden Aspekten gilt der Darstellung von Kultur in den Liedtexten besonderes Interesse. Denn dass die Schüler und Schülerinnen der Oberstufe
über ein vielfältiges Repertoire an Liedern verschiedener Zeiten, Stilarten und Kulturen verfügen sollen,
ist nicht nur sinnvoll, sondern auch nach Lehrplan festgelegt. Diese Vielfältigkeit zeigt diese Arbeit auf
Berufsethische Kompetenzen in der Ausbildung von Oberstufenlehrpersonen an Pädagogischen Hochschulen in der Deutschschweiz
Die Masterarbeit untersucht literaturbasiert, was berufsethische Kompetenzen im Lehrberuf sind. Im Anschluss werden die Curricula der Deutschschweizer Pädagogischen Hochschulen mit dem Master Sek I auf diese Kompetenzen hin überprüft. Dabei zeigt sich, inwiefern das Berufsethos in die Ausbildung bereits integriert ist
Schriftliche Arbeit
Die vorliegende Bachelorarbeit soll aufzeigen, wieso Lehrerinnen und Lehrer mit ihren Kindern
in die Natur gehen sollen. Es ist das Ziel, herauszufinden, unter welchen Umständen Naturerlebnisse
ermöglicht werden können und was dabei zu beachten ist.
Dafür werden verschiedene Ansätze der Natur- und Umweltpädagogik dargelegt.
In der heutigen digitalen Welt entfremden sich immer mehr Kinder von der Natur. So werden
Naturerlebnisse immer rarer.
Dies ist zu bedauern, zumal die Natur eine Vielzahl an Lernmöglichkeiten bietet.
Diese Arbeit bietet einen theoretischen Einstieg, indem Aussagen unterschiedlicher Naturpädagogen
generiert und erläutert werden. Diese geben Aufschluss darüber, was beim Waldbesuch
mit Kindern zu beachten ist. Zudem wird ersichtlich, welche Aspekte zu einem nachhaltigen
Naturerlebnis beitragen.
Durch die gewonnenen Ergebnisse aus der Literaturanalyse wird ein klares Verständnis darüber
gewonnen, wie Naturerlebnisse gewinnbringend für die Kinder durchgeführt werden.
Das Klassenzimmer gegen den Wald zu tauschen bietet viele Vorteile. Jedoch ist viel Aufwand
seitens der Lehrperson damit verbunden. Eine gute Planung und Organisation werden vorausgesetzt.
Im Rahmen dieser produktorientierten Bachelorarbeit wurde ein Themenbuch kreiert,
das Lehrpersonen mit Ideen und Tipps bei einem Besuch im Wald unterstützen soll. Bei
der Entwicklung dieses Buches wurden zudem Erkenntnisse aus den Feststellungen aus der
Exkursion- und Spieldidaktik miteinbezogen
Lehrmittelkommentar
Die Bachelorarbeit zeigt Erkenntnisse aus der Forschung auf, welche die besondere Beziehung zwischen Hunden und Menschen sowie deren Wirkung belegen. Weiter wird aufgeführt, weshalb Hunde in Schulen eingesetzt werden und was vor dem Einsatz auf den verschiedenen Ebenen (Schulhaus, Lehrperson, Hund und Klasse) beachtet und vorbereitet werden soll. Dazu wurde einerseits Literatur ausgewertet, andererseits wurden Lehrpersonen mit Schulhund befragt. Lehrpersonen wird empfohlen, nicht nur sich selbst und den Hund, sondern auch die Schüler:innen auf die Arbeitsgemeinschaft vorzubereiten. Somit wird die Basis für eine nachhaltige und wirksame Zusammenarbeit gelegt. Das Produkt der Bachelorarbeit ist eine Lernwerkstatt. Unter anderem werden darin Themen zum Lernverhalten, der Körpersprache und den Sinnesleistungen der Hunde behandelt. Die Lernwerkstatt richtet sich an die 3. und 4. Klasse und sorgt für vergleichbare Voraussetzungen bei den Kindern. Die Werkstatt wurde in digitaler Form erstellt und kann von interessierten Lehrpersonen im Unterricht eingesetzt werden. Hinweise zu den Aufgaben und benötigtem Material sind im Begleitkommentar für Lehrpersonen aufgeführt
Gestaltungsaufgaben zur Förderung der Fein- und Handmotorik
In dieser Arbeit habe ich mich mit der Frage auseinandergesetzt, wie Kinder im
Kindergartenalter im Bereich der Feinmotorik mit dem Mittel Gestaltungsaufgaben
gefördert werden können.
Die vorliegende Arbeit ist in zwei Teile gegliedert. Im ersten Teil werden die
theoretischen Grundlagen erarbeitet und zusammengestellt. Der zweite Teil widmet
sich der prozess- und produktorientierten Erstellung und Umsetzung der
Unterrichtsarrangements nach dem Phasenmodell von Edith Glaser-Henzler. Der Inhalt
dieser Gestaltungsaufgaben orientiert sich an der gestalterischen wie auch an der
feinmotorischen Entwicklung eines Kindes im Kindergartenalter. Überlegungen zum
Lehrplan der Volksschule hatten eine wegweisende Rolle bei der Entwicklung
Welche fallspezifischen Fördermassnahmen können Lehrpersonen im Umgang mit verhaltensauffälligen Kindern mit aggressiven Anteilen/Komponenten im Schulalltag unterstützen?
Im Schulalltag begegnen Lehrpersonen regelmässig schwierigen Situationen im Umgang
mit Schüler:innen. Besonders Kinder mit Verhaltensauffälligkeiten mit aggressiven
Komponenten fordern erhöhte Aufmerksamkeit der zuständigen Lehrperson. In
dieser Arbeit werden verschiedene Modelle eingesetzt, welche eine Lehrperson bei
der Suche nach einer Erklärung der Verhaltensauffälligkeit unterstützen können. Basierend
auf dem Ursprung der Auffälligkeit werden diverse Fördermassnahmen definiert,
welche von der Lehrperson gezielt eingesetzt werden können. Drei Interviews
mit Lehrpersonen bieten Praxisbeispiele aus dem Schulalltag, an welchen die verschiedenen
Erklärungsansätze und Fördermassnahmen eingeordnet werden. Die Resultate
werden mithilfe des ICF-Modells zusammengefasst und veranschaulicht. Zuletzt
bieten die theoretischen Hintergründe und die Praxisbeispiel die Basis für das
Konzept für den Schulalltag. Dieses Konzept kann eine Lehrperson im Schulalltag im
Umgang mit Kindern mit Verhaltensauffälligkeiten mit aggressiven Komponenten unterstützen
Ein Tageseinstieg zur Unterstützung des kindlichen Wohlbefindens im Kindergarten
Während verschiedenen Praktika im Rahmen der Ausbildung zur Kindergarten- und Primarschullehrperson durfte die Autorin unterschiedliche Tageseinstiege im Kindergarten miterleben. Diese Erfahrung weckte ihr Interesse für diesen Themenbereich und führte sie somit zur vorliegenden Bachelorarbeit. Ziel dieser Arbeit ist die Beantwortung der leitenden Fragestellung «Wie kann mittels Produktanalysen aus der Praxis und durch Weiterentwicklung ein finales Produkt für den Tageseinstieg im Kindergarten entstehen, welches die Kinder bei der Orientierung im All-tag positiv unterstützt?». Durch aktuelle Literatur zum Thema und Analysen von eingesetzten Produkten in drei verschiedenen Kindergärten konnten theoretische sowie praktische Informationen, Methoden und Mittel für den Einsatz in der Praxis gewonnen werden. Aus diesen Erkenntnissen konnte ein finales Produkt für einen ritualisierten Tageseinstieg im Kindergarten weiterentwickelt werden. Dabei wurden einzelne Elemente zielführend miteinander kombiniert, ergänzt oder ersetzt
Belohnung und Bestrafung als Teil der Klassenführung
In dieser Bachelorarbeit werden wichtige Aspekte und grundlegende Fakten bezüglich Belohnungen und Bestrafungen anhand grundlegender Theorien analysiert. Durch vier kantonsübergreifende Interviews werden Unterschiede und/oder Gemeinsamkeiten festgelegt und theoriegestützt abgeglichen. Es wird mit Leitfadeninterviews und der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring gearbeitet, um möglichst genaue Ergebnisse zu erhalten. Untersucht wurden unter anderem Möglichkeiten des Einsatzes von Belohnungen und Bestrafungen und deren Bedeutung. Zudem wurden wissenschaftlich grundlegende Theorien erläutert und in Bezug auf die Interviews in einen Vergleich gebracht. Eine der Haupterkenntnisse dieser Arbeit beruht darauf, dass Bestrafungssysteme wie Ampelsysteme, heiss diskutiert werden und umstritten sind. Vor allem in Bezug auf das Datenschutzgesetz lassen sich solche Systeme in Frage stellen. Eine weitere, wichtige Erkenntnis stellt die allgemeine Verwendung von Belohnungssystemen dar, welche überwiegend anhand von sogenannten Token erfolgt und entweder kollektiv oder eigenständig gesammelt werden. Diese Bachelorarbeit stellt eine Grundlage für eine weiterführende Arbeit dar