Pädagogische Hochschule St. Gallen (PHSG): PHIQ
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Kompetenzfördernde Aufgaben zu einem landwirtschaftlichen Thema unter Berücksichtigung von Exkursionen - basierend auf der Plattform öserix.ch
Diese Bachelorarbeit untersucht, wie ein landwirtschaftliches Thema unter Berücksichtigung von Exkursionen und kompetenzfördernden Aufgaben gestaltet werden kann. Dabei wird die Bachelorarbeit anhand folgender Fragestellungen geführt:
- Wie kann ich ein landwirtschaftliches Thema unter Berücksichtigung von Exkursionen mit kompetenzfördernden Aufgaben aufarbeiten (zur Thematik «Obstbau im Appenzellerland»)?
- Wie kann ich Exkursionen im LUKAS-Modell passend einbauen und inwiefern passt das LUKAS-Modell zu Exkursionen?
- Worauf ist bei Exkursionen zu achten, damit sie für den Lernerfolg der Schülerinnen und Schüler gewinnbringend sind?
Im Theorieteil wird untersucht, wie das «LUKAS-Modell» aufgebaut ist und was das Ziel der unterschiedlichen Aufgabenarten ist. Die Lehrplanverankerung und die Umsetzung von «ausserschulischem Lernen» werden ebenfalls beleuchtet. Der darauffolgende Teil «Erklären und Verstehen» befasst sich mit dem von der Lehrperson ausgehenden Erklären und dem Aneignen und Verstehen der Inhalte der Schülerinnen und Schüler. Die gewonnenen Kernpunkte dieser drei Teilbereiche werden mit dem theoretischen Hintergrund im Teil «Bschorle» kombiniert. Die Fakten fliessen zusammen und werden zu einer praktischen Umsetzung in Form einer Unterrichtsreihe zusammengefügt.
Die Erkenntnis aus dieser Arbeit ist, dass Exkursionen sehr gut im LUKAS-Modell integriert werden können. Zuvor muss aber bereits ein Basiswissen aufgebaut werden, damit alle Schülerinnen und Schüler dieselben Vorkenntnisse haben und so profitieren können. Die Exkursionen wurden im praktischen Teil bei den Vertiefungsaufgaben angesiedelt. Auf den Exkursionen wird das Wissen geübt und vertieft und die Schülerinnen und Schüler können hier die Perspektive wechseln und das Wissen wird in einen anderen Kontext übertragen
Kreatives Problemlösen bei Kindern. Eine qualitative Studie zur kreativen Problemlösefähigkeit von Kindern des Zyklus I
Ziel der Bildung ist es längst nicht mehr nur grundlegende Fähigkeiten zu lehren, sondern den Schülerinnen und Schülern Schlüsselkompetenzen zu vermitteln, welche ihnen später verhelfen komplexe Probleme zu lösen. Konvergentes und divergentes Denken sind entscheidend für kreative Prozesse. In der vorliegenden qualitativen Studie wurde das laute Denken mit Kindern aus dem Zyklus I eingeführt, um kognitive Prozesse beim kreativen Problemlösen zu untersuchen. Die Forschungsfrage dieser Arbeit lautet: Inwiefern kann mit der Methode des lauten Denkens konvergentes und divergentes Denken beim Lösen des kreativen Problemlösetests (KPT) bei Kindern aus dem Zyklus 1 erfasst werden? Um diese Frage zu beantworten, wurden die Denke-Laut-Protokolle anhand der qualitativen Inhaltsanalyse ausgewertet. Die Videoaufzeichnungen von zehn Kindern beim Lösen des kreativen Problemlösetests wurden zusätzlich nach quantitativen Kriterien untersucht. Unter Berücksichtigung der Forderungen an eine ganzheitliche Kreativitätsforschung wurden die erhobenen Daten auch auf kreative Persönlichkeitsmerkmale der Kinder analysiert. Die Untersuchungen zeigen, dass die Facetten des divergenten Denkens insgesamt öfters durch Beobachtung und quantitativer Auswertung erfasst werden als mittels der qualitativen Denke-Laut-Methode. Hingegen war die Erfassung des konvergenten Denkens mittels der Denke-laut-Methode aufschlussreich. Die Wechselwirkung zwischen dem konvergenten und divergenten Denken konnte mehrfach erkannt werden. Es zeigt sich, dass beide Denkprozesse eine bedeutende Rolle beim kreativen Problemlösen einnehmen
Strategien bei «Finde-Alle»-Aufgaben mit Reihenfolgezahlen
Das Ziel der vorliegenden Arbeit war es, verschiedene Strategien von Kindern bei «Finde-Alle»-Aufgaben mit Reihenfolgezahlen zu finden. Diese Aufgaben sollen verschiedene prozessbezogene Kompetenzen der Kinder im Mathematikunterricht fördern. Dafür bearbeiteten die Kinder einer 5. Klasse eine Aufgabenstellung in Einzelarbeit. Mittels klinischer Interviews versuchte die Autorin die Denkweisen der Kinder zu verstehen und ihre Begründungen zur Vollständigkeit der Aufgabe zu ermitteln. Durch die anschliessende Auswertung dieser Interviews konnte die Autorin unterschiedliche Strategien herausarbeiten, die die Kinder zur Findung der Aufgaben verwendeten. Zudem konnte sie weitere Strategien ermitteln, die zur Ordnung der Aufgaben und Begründung genutzt wurden. Diese Strategien wurden dann mit bestehenden Strategien aus der Literatur verglichen. Die Kinder fanden dabei viele unterschiedliche Strategien und Vorgehensweisen und waren damit auch grösstenteils erfolgreich beim Lösen der Aufgabe
Elementares Musiktheater
Elementares Theater setzt sich aus Musik, Tanz und Theater zusammen und fördert die personalen und schulischen Kompetenzen. Lehrpersonen verfügen meist nicht über das nötige Fachwissen und bringen deshalb Übungen aus dem EMT nicht in den Unterricht ein. Die Autorin hat jahrelange Theatererfahrung, dies aber nur aus der Position einer Teilnehmerin. Deshalb möchte die Autorin eine Brücke schaffen, die eigene Erfahrungen als Teilnehmerin und pädagogisches Wissen verbindet. Das Ziel dieser Bachelorarbeit ist, die Grundlage für die Aufnahme von EMT in den Schulalltag oder das Aufgleisen eines Projektes aufzuzeigen. Der Vorgang beginnt mit der Auseinandersetzung mit den theoretischen Grundlagen des EMT, weiter werden Aspekte wie der kreative Prozess, die ästhetische frühkindliche Bildung und die künstlerische Arbeit mit Kindern beleuchtet. Schlussendlich wird das erworbene Wissen angewendet und ein EMT Kurs über vier Nachmittage geplant und durchgeführt
Entwicklung einer Lernumgebung zum entdeckenden Lernen im Themenbereich Elektrizität
Bei dieser Arbeit handelt es sich um eine produktorientierte Arbeit, welche eine Lernumgebung zum entdeckenden Lernen im Themenbereich Elektrizität für die 5. und 6. Klasse der Primarstufe als Ergebnis hat. Dadurch soll die Frage geklärt werden, wie entdeckendes Lernen auf der Primarstufe umgesetzt werden kann. Der Autor beschränkt sich dabei auf die Umsetzung im Fachbereich Natur, Mensch, Gesellschaft. Die Arbeit dokumentiert diesen Entwicklungsprozess und untersucht, welche Merkmale entdeckendes Lernen ausmachen und wie eine Lernumgebung aufgebaut sein muss, um diese abzudecken. Zudem beschäftigt sich die Arbeit damit, wie stark entdeckendes Lernen strukturiert werden soll und welche Möglichkeiten dabei gewählt werden können
Eigenkompositionen ritualisierter Kinderlieder in der Grundstufe I
Rituale liegen in der Natur eines jeden Menschen. «Was nicht gefeiert, was nicht ritualisiert wird, geht unbemerkt vorbei und Gefühle und Geschehnisse werden so langfristig entwertet (Budapest, 1999, S. 23). Welche Geschehnisse erinnern uns aber an die Kindergarten-, an die Schulzeit? Vielleicht der morgendliche Sitzkreis oder das Abschiedslied vor der Mittagspause, etwa die alljährliche Schulreise oder eine intensiv geprobte Theateraufführung? Rituale sind für den Schulalltag von grosser Bedeutung. Gepaart mit Musik verstärkt sich deren Wirkung. Hört man ein Lied aus Kindertagen, werden doch oft Erinnerungen an längst erlebte Situationen wach. Diese produktorientierte Bachelorarbeit beinhaltet das Komponieren von Kinderliedern für die Grundstufe I, ergänzt mit zielorientierten Ritualen, weiteren Unterrichtsideen und mit vereinzeltem Orff-Instrumentarium. Die Endprodukte werden in einem Lieder- und Ritualheft festgehalten, sodass sie auch für interessierte Lehrpersonen zur Verfügung stehen
Kindesvernachlässigung. Ein Bilderbuch für betroffene Kinder von 7 bis 10 Jahren
Die häufigsten Fälle der Kindeswohlgefährdung sind Kindesvernachlässigungen. Diese Form stört die körperliche, soziale und emotionale Entwicklung der Kinder in beachtlichem Ausmass und bleibt leider von aussen lange unentdeckt. Dies gibt Grund genug, den Versuch zu starten, betroffene Kinder selbst zu erreichen, um ihnen Mut zu machen, sich anderen zu öffnen. Dazu wurde ein Bilderbuch erstellt. Durch eine umfassende Literaturrecherche wurden die theoretischen Hintergründe der Kindesvernachlässigung erarbeitet. Anschliessend wurden zwei Bilderbücher analysiert, welche jeweils ein Problemthema behandeln und Kindern als Verarbeitungshilfe dienen. Diese wurden kritisch beleuchtet, um für das Thema Kindesvernachlässigung wertvolle Kriterien herauszuarbeiten. Auf Basis des Fachwissens einer Kinderpsychologin und einer Traumapädagogin wurde anschliessend ein Bilderbuch erstellt, um vernachlässigten Kindern Mut zu machen und Lösungsansätze zu bieten. Fachliche Inputs basieren auf Vorerfahrungen der beiden Experten. Relevante Ergebnisse: Bilderbücher, welche ein Problemthema aufgreifen, können für einzelne betroffene Kinder Halt geben, Erklärung bieten und Mut machen, sofern diese durch eine passende Darstellung und Lösungsvorschläge unterstützt werden. Zu beachten ist jedoch, dass diese keineswegs eine Therapie ersetzen können, sondern lediglich zum Handeln ermutigen können
Körperübungen der Evolutionspädagogik® in der Primarschule
Das Ziel dieser Bachelorarbeit besteht darin, Bewegungsübungen der Evolutionspädagogik für Lehrpersonen in einem Handbuch bereitzustellen, um Lern-, Konzentrations- und Verhaltensprobleme der Kinder zu minimieren und die Bewegung der Schülerinnen und Schüler der Primarschule während des Unterrichts zu fördern. Dazu werden zunächst die Evolutionspädagogik und der Lehrplan 21 erläutert und miteinander verglichen. Dann werden eine Reihe von Übungen, Bewegungen und Bewegungsabläufe zusammengestellt, um den Lehrplan 21 und die Evolutionspädagogik miteinander zu verbinden. Hierzu werden bestehende Übungen aus der Evolutionspädagogik aufgenommen und durch eigens erarbeitete Übungen erweitert. Diese werden auf der Grundlage der Übungen aus der Evolutionspädagogik und mithilfe der Sportdidaktik entwickelt. Das in der Bachelorarbeit entwickelte Handbuch mit Bewegungsübungen ist eine von vielen Möglichkeiten, den Auftrag des Lehrplans 21, neben dem Sportunterricht auch Bewegung in den Schulalltag zu integrieren, umzusetzen
Warum das Selbstbewusstsein im 1. Zyklus wichtig ist und wie man es fördern kann
Immer wieder kommt man mit den Begriffen «Selbstbewusstsein», «Selbstwert» und «Selbstvertrauen» in Berührung. In dieser Bachelorarbeit werden diese Begriffe aufgegriffen und geklärt, was diese Worte bedeuten und wo der Unterschied liegt. Das Ziel der Arbeit ist es, herauszufinden, warum das Selbstbewusstsein so wichtig ist, warum es zur Aufgabe von Lehrpersonen gehört, jenes Selbstbewusstsein bei den Schülerinnen und Schülern zu fördern und wie dies konkret aussehen könnte. Nebst den Begründungen, die sich im Lehrplan finden lassen, ist die Förderung des Selbstbewusstseins wichtig, damit negative Folgen verhindert werden können. Zu diesen negativen Folgen gehören insbesondere verschiedene psychische Krankheiten, Entwicklungsstörungen und finanzielle Effekte. Auf Grundlage der Theorie werden anschliessend unterschiedliche Übungen, Spiele und Unterrichtsideen entwickelt, die sich im Zyklus 1 gut einbringen lassen. Dabei sind insgesamt sieben Unterrichtsideen entstanden, die die Wahrnehmung der Kinder fördern, die Schülerinnen und Schüler Verantwortung übernehmen lassen und in denen sie möglichst viele Selbstwirksamkeitserfahrungen sammeln können. Einige dieser Unterrichtsideen basieren auf dem Prinzip der Achtsamkeit. Es werden zudem Unterrichtsideen aus der tiergestützten Pädagogik eingesetzt
Designprozess eines Sitzmöbels. Herstellung eines Sitzmöbels unter Berücksichtigung des Churermodells
Schülerinnen und Schüler verbringen einen Grossteil ihrer Zeit sitzend im Schulzimmer, dies
erfordert eine Umgebung, die auf die Kinder abgestimmt ist. Eine abwechslungsreiche und
geschützte Atmosphäre kann dazu beitragen, dass die Kinder besser lernen, ausprobieren
und einen positiven Umgang zu Fehlern entwickeln.
Das Ziel dieser Bachelorarbeit ist, ein Sitzmöbel zu kreieren, welches sich für die Verwendung
des Sitzkreises im Churermodell eignet. Dazu wird in der vorliegenden Arbeit der Frage nachgegangen,
wie ein Sitzmöbel gestaltet sein soll, damit ein vielfältiger Gebrauch für den Kreis
im Churermodell sichergestellt werden kann. Um diese Frage beantworten zu können, wurde
für die Konzipierung des Sitzmöbels in einem ersten Schritt das Churermodell und dessen
Raumgestaltung sowie die Rolle des Sitzkreises erläutert. Der zweite Schritt fokussiert den
Designprozess und die Produktkriterien für die Herstellung des Möbelstücks. Die drei Theorieteile
sind literaturbasiert und durch die Erkenntnisse aus den qualitativen Interviews erweitert.
Studien zufolge arbeitet nur jedes fünfte Kind auf Schulmöbeln, die der Körpergrösse entsprechen.
Haltungsschäden, Beeinträchtigung der Organe und Kopfschmerzen sind nur einige der
negativen Folgen. Der Sitzkreis hat im Churermodell eine zentrale Rolle, denn einerseits wird
Wissen von der Lehrperson vermittelt und andererseits bildet er den Raum, an dem die ganze
Klasse zusammenkommt. Im Sitzkreis des Churermodells haben die Kinder einen zugeteilten
Sitzplatz. Aus diesem Grund sollte, das Mobiliar nach den Bedürfnissen der Schülerinnen und
Schüler ausgerichtet sein. Daraus resultiert ein Sitzmöbel, das in der Höhe adaptierbar ist und
dynamisches Sitzen ermöglicht