Pädagogische Hochschule St. Gallen (PHSG): PHIQ
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    Hollywoods Spiegel der Zeit. James Bond, eine sozialgeschichtliche Untersuchung der letzten 60 Jahre: Krieg, Bedrohung und Bösewicht

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    Mit mittlerweile 25 James Bond-Filmen ist die Serie eine der erfolgreichsten der Welt. Seit über 60 Jahren kämpft der britische Spion bereits gegen das «Böse» in der Welt. Das «Böse», respektive die Bedrohung im Film nimmt verschiedenste Gestalten an, so bekämpft der Agent ihrer Majestät unter anderem Drogenbarone, Terroristen, sowie auch den Feind aus dem Osten. Alle Bond-Filme weisen in gewisser Form eine Korrelation mit realen geschichtlichen Ereignissen der entsprechenden Zeit auf, was die Filme zu Quellen dieser macht. Die Masterarbeite geht diesen Ereignissen, mit dem Fokus auf globale Bedrohungen auf den Grund. Dabei soll der geschichtliche Kontext der letzten 60 Jahre aufgegriffen und mit ausgewählten Bond-Filmen verglichen werden, wobei die Analyse aufzeigen soll, dass die Filme ein Spiegel der Weltgeschichte sind. Insgesamt werden elf Filme, welche durch eine Voruntersuchung ausgewählt wurden, mit den globalen Bedrohungen während ihrer Entstehungs- und Veröffentlichungszeit verglichen. Des Weiteren sollen die Jahre 1962 bis 2021 und die während dieser Zeit herrschenden Bedrohungen im Wandel betrachtet und mit den Filmen verglichen werden. Die ausgewählte Zeitspanne entspricht dem Zeitabschnitt von der Veröffentlichung des ersten Filmes bis zur Veröffentlichung des letzten Filmes. Durch die Filmanalyse und der Bildung von induktiven, sowie auch deduktiven Kategorien wurden die Filme protokolliert und anschliessend mit Hilfe einer qualitativen Inhaltsanalyse ausgewertet. Die Filme greifen die realen Bedrohungen unterschiedlich intensiv auf, weisen jedoch stets eine Verbindung zu diesen auf. Unter anderem kann die Orientierung der Bond-Filme am Zeitgeschehen, beispielsweise anhand der Filme während des Kalten Krieges, exemplarisch aufgezeigt werden. So befassen sich diejenigen Filme, welche während heissen Phasen des Krieges, wie beispielsweise der Kuba-Krise entstanden sind, explizit mit dem Ost-WestKonflikt. Wohingegen Filme zur Zeit von Entspannungsphasen andere aktuelle Bedrohungen aufgreifen. Auch die Filme nach dem Kalten Krieg gehen mit der Zeit und greifen zahlreiche reale Bedrohungen auf. Die Aktualität und die Anpassung der Filme an die entsprechende Zeit ist unter anderem Grund dafür, dass die Serie einen derartigen Erfolg verzeichnet

    Die italienische Sprache in den Bündner Schulen

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    Im Rahmen der vorliegenden Arbeit hatte ich die Möglichkeit mich mit der italienischen Sprache im Kanton Graubünden und im Besonderen mit dem Italienischunterricht vertieft auseinandersetzen Spracherwerb. Diese Arbeit gibt zunächst einen Überblick über den geschichtlichen Hintergrund der italienischen Sprache, als Fremdsprache in den Bündner Schulen. Anschliessend erfolgt eine vertiefte Auseinandersetzung mit dem Spracherwerb von Fremdsprachen, selbstredend im vorliegenden Fall mit dem Fokus auf die italienische Sprache. Mit Hilfe einer quantitativen Umfrage an verschiedenen Schulen auf unterschiedlichen Schulstufen und eines Interviews mit dem ehemaligen Regierungsrat Claudio Lardi wurde die Bedeutung der italienischen Sprache für die Schülerinnen und Schüler im Kanton Graubünden analysiert. Die Ergebnisse sind ein Konstrukt aus der subjektiven Wahrnehmung aller befragten SuS und aus Fakten, welche auf politischer und gesetzlicher Ebene basieren. Weiter wird ein Vergleich zur englischen Sprache gemacht, welche an den Bündner Schulen als zweite Fremdsprache unterrichtet wird. Die Ergebnisse sollen unter anderem aufzeigen, welcher Stellenwert dem Italienischunterricht beigemessen wird. Die gewonnenen Erkenntnisse bilden die Grundlage für die weitere Auseinandersetzung und bilden zugleich den Ausgangspunkt, um festzustellen, wie es um die italienische Sprache an den Bündner Schulen steht

    Eine Unterrichtsreihe für Kindergartenkinder zur Unterstützung kreativer Lernprozesse in der Natur

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    In mehreren Kindergarten-Praktika beobachtete die Verfasserin viele produktorientierte Aufgaben. Dies weckte die Neugierde für den Aufbau prozessorientierter Lernarrangements. Damit einher ging ein Interesse für das Unterrichten im Wald und die damit verbundenen Vorteile für das Lernen von jungen Kindern. Die vorliegende Arbeit geht der Frage nach, wie lernprozessorientierte Aufgaben für Kindergartenkinder, welche im Wald durchgeführt werden und kreatives Lernen unterstützen, aufgebaut sein sollen. Eine breite Literaturrecherche zu den Unterthemen Wie Kindergartenkinder lernen - Lernprozessorientierung, Kreativitätsförderung sowie Unterrichten in der Natur führte zu ersten Erkenntnissen dazu. Diese Erkenntnisse wurden mit drei Fachpersonen in Leitfadeninterviews validiert und auf die konkrete Umsetzung in der Praxis geprüft. Als Endergebnis kristallisierten sich fünf Faktoren heraus, welche zu gelingenden lernprozessorientierten und kreativitätsfördernden Lernarrangements in der Natur führen. Diese sind: Das Vorhandensein eines emotional sicheren und wertschätzenden Umfeldes, das Ausrichten der Aufgaben nach dem Entwicklungsstand des Kindes, Entdecken und Erforschen ermöglichen, das Schaffen von sinnlich-ästhetischen Begegnungen und Erfahrungen sowie Anregen durch vielfältige Impulse. Die fünf Faktoren bilden die Grundlage der aus dieser Arbeit heraus entstandenen Unterrichtsreihe Lernen in der Natur – Impulsaufgaben für Kindergartenkinder

    Anleitung

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    Basierend auf der aktuellen Forschungslage zum Geräteturnen im Schulsport geht hervor, dass Lehrpersonen gewisse Vorbehalte aufgrund unzureichender Fachkompetenz vorweisen (Kuss, 2004). Um diesen Vorbehalten entgegenzuwirken, soll die Professionskompetenz der Lehrpersonen im Fachbereich erhöht werden. Vogler et al. (2017) definieren diese Professionskompetenz nicht durch die sportiven Fähigkeiten der Lehrperson, sondern durch das fachdidaktische Wissen und Können. Daraus lässt sich schliessen, dass Hilfestellungen bezüglich der didaktischen und methodischen Umsetzung des Geräteturnunterrichts benötigt werden. Folglich hat diese Bachelorarbeit zum Ziel, eine Kurzanleitung in Ergänzung zu den Geräteturnfächern von Brändli und Meier (2010) zu erstellen, welche Tipps zur methodischen und didaktischen Umsetzung von bewegungsorientiertem Geräteturnunterricht enthält. Dadurch sollen die Vorbehalte der Lehrpersonen gegenüber dem Geräteturnen reduziert, die aktive Bewegungszeit erhöht und die Zeit für die Geräteorganisation gesenkt werden. Um die Wirksamkeit der «Kurzanleitung Geräteturnfächer» zu prüfen, führten drei Lehrpersonen den Geräteturnunterricht mittels des Produkts durch. Ausgewertet wurde mittels Videoaufnahmen der Geräteturnlektionen sowie Fragebögen vor und nach dessen Durchführung. Diese haben ergeben, dass die Vorbehalte nur bei einer Lehrperson etwas gesenkt werden konnten. Die aktive Bewegungszeit fiel, verglichen mit Werten aus der Literatur, hoch aus. Trotzdem konnte keine valide Erhöhung aus der empirischen Erprobung festgestellt werden. Die Zeit für die Geräteorganisation wurde mit Hilfe des Produkts gesenkt. In weiterführenden Studien sollte eine grössere Stichprobe sowie ein längerer Zeitraum für die empirische Erprobung gewählt werden. Zudem müssten die Ausgangswerte für die aktive Bewegungszeit sowie die Zeit für die Geräteorganisation valide, beispielsweise anhand einer Videoanalyse ohne Gebrauch des Produkts, erhoben werden

    Die Vorbereitung einer Schulklasse auf einen Schulhund

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    Die Bachelorarbeit zeigt Erkenntnisse aus der Forschung auf, welche die besondere Beziehung zwischen Hunden und Menschen sowie deren Wirkung belegen. Weiter wird aufgeführt, weshalb Hunde in Schulen eingesetzt werden und was vor dem Einsatz auf den verschiedenen Ebenen (Schulhaus, Lehrperson, Hund und Klasse) beachtet und vorbereitet werden soll. Dazu wurde einerseits Literatur ausgewertet, andererseits wurden Lehrpersonen mit Schulhund befragt. Lehrpersonen wird empfohlen, nicht nur sich selbst und den Hund, sondern auch die Schüler:innen auf die Arbeitsgemeinschaft vorzubereiten. Somit wird die Basis für eine nachhaltige und wirksame Zusammenarbeit gelegt. Das Produkt der Bachelorarbeit ist eine Lernwerkstatt. Unter anderem werden darin Themen zum Lernverhalten, der Körpersprache und den Sinnesleistungen der Hunde behandelt. Die Lernwerkstatt richtet sich an die 3. und 4. Klasse und sorgt für vergleichbare Voraussetzungen bei den Kindern. Die Werkstatt wurde in digitaler Form erstellt und kann von interessierten Lehrpersonen im Unterricht eingesetzt werden. Hinweise zu den Aufgaben und benötigtem Material sind im Begleitkommentar für Lehrpersonen aufgeführt

    Audiodatei 2

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    Sagen sind ein ursprünglich mündlich überliefertes Erzählgut, welches immer mehr in Vergessenheit gerät. Besonders für Kinder ist solches Erzählgut jedoch von grosser Bedeutung. Es hilft ihnen dabei ihre eigene innere Welt zu verstehen und Gefühle nach aussen zu projizieren. Weiter liefern Sagen einen Einblick in verschiedene Kulturen und deren Normen. Dies legt nahe, dass Sagen auch in heutigen Alltag und in der Schule einen Platz finden sollten. Somit soll der Nutzen dieser Arbeit darin liegen, eine Antwort auf die übergeordnete Frage: «Wie können verschiedene Sagen aus der Schweiz und Japan analysiert, verglichen und für den Unterricht aufbereitet und somit wieder aktuell gemacht werden?» herauszuarbeiten. In einem ausführlichen Theorieteil wird eine Begriffsabgrenzung von Sagen zu anderen Erzählgattungen durchgeführt und es werden eigene Begrifflichkeiten gefunden für den Umgang mit Sagen. Weiter werden die Aspekte der Sagenforschung untersucht, sowie die Stellung von Sagen aus der Schweiz und Japan in der Gesellschaft und Schule. Darauf aufbauend wurden vier Sagenpaare, die je eine Sage aus der Schweiz und aus Japan enthalten recherchiert und aufbereitet. Weiter wurde eine geeignete Vergleichsmethode erarbeitet, um die Sagen zu vergleichen und analysieren. Ein Sagenpaar wurde ausgewählt und für den Unterricht aufbereitet. Dabei wurde festgestellt, dass sich nur schon bei den ausgewählten acht Sagen eine grosse Vielfalt aufzeigte. Kulturelle Unterschiede zwischen den Sagen beschränkten sich überraschenderweise lediglich auf kleine inhaltliche Details. Die ausgewählten Sagen konnten im Lehrplan verankert werden, jedoch sind bei weitem nicht alle Sagen für den Unterricht geeignet

    Audiodatei 4

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    Sagen sind ein ursprünglich mündlich überliefertes Erzählgut, welches immer mehr in Vergessenheit gerät. Besonders für Kinder ist solches Erzählgut jedoch von grosser Bedeutung. Es hilft ihnen dabei ihre eigene innere Welt zu verstehen und Gefühle nach aussen zu projizieren. Weiter liefern Sagen einen Einblick in verschiedene Kulturen und deren Normen. Dies legt nahe, dass Sagen auch in heutigen Alltag und in der Schule einen Platz finden sollten. Somit soll der Nutzen dieser Arbeit darin liegen, eine Antwort auf die übergeordnete Frage: «Wie können verschiedene Sagen aus der Schweiz und Japan analysiert, verglichen und für den Unterricht aufbereitet und somit wieder aktuell gemacht werden?» herauszuarbeiten. In einem ausführlichen Theorieteil wird eine Begriffsabgrenzung von Sagen zu anderen Erzählgattungen durchgeführt und es werden eigene Begrifflichkeiten gefunden für den Umgang mit Sagen. Weiter werden die Aspekte der Sagenforschung untersucht, sowie die Stellung von Sagen aus der Schweiz und Japan in der Gesellschaft und Schule. Darauf aufbauend wurden vier Sagenpaare, die je eine Sage aus der Schweiz und aus Japan enthalten recherchiert und aufbereitet. Weiter wurde eine geeignete Vergleichsmethode erarbeitet, um die Sagen zu vergleichen und analysieren. Ein Sagenpaar wurde ausgewählt und für den Unterricht aufbereitet. Dabei wurde festgestellt, dass sich nur schon bei den ausgewählten acht Sagen eine grosse Vielfalt aufzeigte. Kulturelle Unterschiede zwischen den Sagen beschränkten sich überraschenderweise lediglich auf kleine inhaltliche Details. Die ausgewählten Sagen konnten im Lehrplan verankert werden, jedoch sind bei weitem nicht alle Sagen für den Unterricht geeignet

    Unterstützungsmassnahmen für Lernende mit einer allgemeinen Lernschwäche im Selbstorganisierten Lernen

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    Lernende werden im Alltag immer wieder vor die Herausforderungen des Selbstorganisierten Lernens gestellt. Dabei wird oftmals vergessen, dass das Selbstorganisierte Lernen langsam und mit unterschiedlichen Unterstützungsphasen erlernt werden sollte. Wie kann jedoch eine Lehrperson der Heterogenität in einer Klasse gerecht werden, wenn vor allem diejenigen Lernenden mit einer allgemeinen Lernschwäche oder mit einer Lernstörung im Selbstorganisierten Lernen komplett überfordert sind? In solchen Situationen ist es sowohl für die Lehrpersonen als auch für die Lernenden von Bedeutung, dass der Lernprozess regelmässig reflektiert und evaluiert wird. Selbstorganisiert Lernen bedeutet in dem Falle nicht, dass die Lehrperson nun nichts mehr mit den Lernenden zu tun hat und die Lernenden alle Aufgaben selbständig erledigen. Im Gegenteil, die Prozesse des Selbstorganisierten Lernen müssen angemessen überwacht und nötige Hilfestellungen gewährleistet werden. Dazu bedarf es von Seiten der Lehrpersonen einer strukturierten Planung der Lehr- und Lerneinheiten. Aufgaben, Methoden sowie auch Sozialformen müssen entsprechend dem Lernstand geplant und sorgfältig geprüft werden. Ist diese Einschätzung getätigt, so ist ein weiterer wesentlicher Aspekt, dass die Lernenden motiviert und engagiert an eine Aufgabe oder ein Projekt herangehen. Dazu ist es von Bedeutung, dass das Wissen von Lernenden an ihre persönliche Erfahrungswelt anknüpft. Mit diesem Vorwissen und diesen Erfahrungen werden Interesse und Motivation für eine Thematik geweckt und neuronale Netzwerke können gebildet werden. Ist es den Lernenden nicht möglich, einen Transfer herzustellen, so können neu erlernte Theorien im Alltag kaum genutzt werden

    Unterstützung und Optimierung von Lernprozessen an Berufsfachschulen

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    Diese Diplomarbeit geht der Frage nach wie das Lernen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen an Berufsfachschulen durch die Lehrperson unterstützt und optimiert werden kann. Dazu werden Faktoren beschrieben, die sich positiv auf den Lernprozess auswirken. Nach einer eingangs beschriebenen Begriffsklärung, erläutert die Autorin unterschiedliche wissenschaftliche Ansichten zur Denkentwicklung und dem Lernen. Anschliessend werden die spezifischen Veränderungen des jugendlichen Gehirns beschrieben. Aufbauend auf diesen Erkenntnissen wurden Fragen für eine Lernendenbefragung erstellt. Durch die Umfrage evaluierte die Autorin welche Bedürfnisse die Jugendlichen bei der Begleitung ihres Lernens haben. Die Referenzgruppe bestand aus 61 Lernenden aus allen drei Ausbildungsjahren der dreijährigen Grundbildung Fachperson Kinderbetreuung. Schlussendlich wurden die Ergebnisse der Lernendenbefragung und die Erkenntnisse der Theorie von der Autorin in Aufgaben für die Lehrpersonen zusammengefasst. Es stellte sich heraus, dass Lernende in der Adoleszenz sich motivierte und sympathische Lehrpersonen wünschen, die ihnen auf Augenhöhe begegnen. Ausserdem benötigen Jugendliche abwechslungsreichen Unterricht mit einem starken Bezug zu ihrer Lebenswelt

    Salomon Eduard Gubler. Eine Untersuchung des Lebens und Schaffens des Schweizer Mathematikers

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    In dieser Arbeit wird das Leben und Schaffen Salomon Eduard Gublers, eines Schweizer Mathematikers, beleuchtet und gewürdigt. Mithilfe einer Literatur- und Archivrecherche werden eine Biografie und eine Bibliografie erarbeitet. Zur Würdigung seiner Werke werden mithilfe der qualitativen Inhaltsanalyse nach Philipp Mayring Kriterien entwickelt. Anhand dieser Kriterien werden die Werke von Salomon Eduard Gubler analysiert und in den Kontext der damaligen Zeit gestellt. Salomon Eduard Gubler wurde am 7. Juli 1849 in Wyla im Kanton Zürich geboren. Seinen beruflichen Werdegang begann Gubler als Primarlehrer in Zürich. Später wurde er Fachlehrer in der Sekundarschule und erwarb 1894 den Doktortitel an der Universität Bern. In der Folge wurde Gubler Dozent an der Universität Zürich. Den Kontakt zur Schule verlor Gubler nie, da er gleichzeitig als Professor am Lehrerinnenseminar arbeitete. Im Jahr 1912 erlitt Gubler einen Schlaganfall. Von diesem erholte er sich bis zu seinem Tod am 28. November 1912 nicht mehr richtig. Seine Erfahrungen im mathematischen Unterricht hielt er in Fachzeitschriften oder Beiträgen in Form von Referaten fest. Neben dem Unterricht beschäftigte sich Gubler auch mit der höheren Mathematik. In diesem Zusammenhang publizierte er eine Reihe von Büchern zu den Bessel'schen Funktionen. Seine frühere Bekanntheit erlangte er mit dem Verfassen und Publizieren von obligatorischen Lehrmitteln im Kanton Zürich. Die vorliegende Masterarbeit analysiert die didaktischen und mathematischen Konzepte, die Salomon Eduard Gubler in seinen Lehrmitteln verfolgte. Mithilfe der qualitativen Inhaltsanalyse von Mayring wurden Kriterien für die Analyse von inhaltlichen und didaktischen Prinzipien gebildet. Durch zusätzliche Erforschung des geschichtlichen Hintergrundes der Mathematikdidaktik und der Mathematiklehrmittel zu seiner Zeit konnten die Vorstellungen des Mathematikunterrichts von Gubler erarbeitet werden. Trotz seiner grossen Leistung für die Schule lebte Salomon Eduard Gubler ein bescheidenes Leben. Obwohl seine Lehrmittel fast 50 Jahre in den zürcherischen Schulen zur Anwendung kamen, ist er heutzutage kaum bekannt. Dennoch ist davon auszugehen, dass wir heute noch von seinen Vorstellungen des mathematischen Unterrichts in der Schule profitieren

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