Pädagogische Hochschule St. Gallen (PHSG): PHIQ
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Nutzung von Bilderbüchern im Mathematikunterricht. Wie wird, unter dem Aspekt der Natürlichen Differenzierung, eine Unterrichtsreihe zu einem Bilderbuch gestaltet?
Viele Schulen und Lehrpersonen kämpfen mit der steigenden Heterogenität. Die Differenzierung und die Natürliche Differenzierung soll dabei Abhilfe schaffen. Dafür muss verstanden werden, wie die Natürliche Differenzierung funktioniert und wie sie in den Unterricht integriert werden kann. Das Ziel dieser Bachelorarbeit ist es, zu beantworten, welche Kriterien bei der Erstellung von mathematischen Aktivitäten und Materialien relevant sind und wie sich diese in eine Unterrichtsreihe integrieren lassen. Dabei wird der Aspekt der Natürlichen Differenzierung miteinbezogen. Um dies zu erreichen wird folgende Fragestellung formuliert: Mit welchen Aktivitäten und Materialien zum Bilderbuch «Das kleine Krokodil und die grosse Liebe» können passende Lernprozesse zum Thema «Längenmasse» initiiert werden? Um die Forschungsfrage zu beantworten, wird eine Unterrichtsreihe hergestellt. Diese wird anhand der Theorie des Gebrauches von Bilderbüchern, den Qualitätskriterien von Lerngelegenheiten und der Natürlichen Differenzierung ausgearbeitet. Die Unterrichtsreihe wird im Anschluss in einer Mittelstufe an einer Heilpädagogischen Schule umgesetzt. Die Auswertung der Durchführung zeigt, dass die Schüler:innen positiv auf die ausgearbeitete Unterrichtsreihe reagieren. Dabei ist zu nennen, dass Bilderbücher motivationssteigernd sind. Der Gebrauch von Qualitätskriterien für das Ausarbeiten und Reflektieren von Lerngelegenheiten ist unausweichlich und soll als Chance für besseren Unterricht gesehen werden. Die Natürliche Differenzierung erfordert viel Arbeit und Einführung, ist aber, wenn sie richtig durchdacht wird, sehr effektiv. Weiterführende Forschung könnte im Bereich der Gestaltung einer nachhaltigen hinterfragenden Unterrichtskultur liegen
Entwicklung einer Lernumgebung anhand des Bilderbuches «Das kleine Krokodil und die grosse Liebe» zum Thema Grössen und Messen für den Kindergarten
Die Vorstellung, dass das Fach Mathematik die Kinder von Beginn bis Ende der Schulzeit begleitet und darüber hinaus in vielen alltäglichen Situationen vorzufinden ist, deutet auf die Wichtigkeit mathematischer Förderung hin. Die ersten Begegnungen mit der Mathema-tik stellen die Kinder durch vielseitige Interaktionen mit der Umwelt her. Solche Interaktio-nen geschehen an verschiedenen Orten: Im Sandkasten, in der Badewanne, am Esstisch oder während einem Spaziergang im Park. Im Lehrplan Volksschule (D-EDK, 2017) ist vorgegeben, dass Mathematik ein zentraler Be-standteil im Kindergarten ist. Dabei werden grundlegende mathematische Fähigkeiten er-langt. Um diesen Lehrauftrag zu erreichen, sollte die Förderung in einer kompetenzorien-tierten und kindergerechten Spiel- und Lernumgebung stattfinden. Im Kanton St.Gallen gibt es für den Kindergarten kein obligatorisches Lehrmittel zum Fach-bereich Mathematik. Diesbezüglich entsteht in dieser Arbeit eine mathematische Lernum-gebung. Die Lernumgebung fördert die folgenden mathematischen Bereiche: Klassifikation, Seriation, Grössen und Messen. Das Bilderbuch Das kleine Krokodil und die grosse Liebe (Kulot, 2003) begleitet die Kinder in der Lernumgebung. Der Lernzuwachs zeigt sich in der durchgeführten Standortbestimmung
Verwehrtes Kinderrecht auf Bildung - Ein empathischer Transfer ins eigene Klassenzimmer
Ein kritischer Blick auf unsere heutige Welt zeigt eine Reihe schwerwiegender Probleme, deren Auswirkungen globaler Natur sind: Kriege, Hunger, Vertreibung und riesige Migrationsstro?me. Davon betroffen sind Millionen von Kindern, die ? nebst vielfa?ltigen, individuellen Entbehrungen ? eines gemeinsam erleiden: Ein verwehrtes Recht auf Bildung. Die vorliegende Arbeit befasst sich mit den Gru?nden dieser Missachtung des Rechts auf Bildung und der Frage, wie Schu?ler:innen der Mittelstufe fu?r diese Ungerechtigkeit sensibilisiert werden ko?nnen. Ziel ist eine Bewusstwerdung und Nutzung ihres eigenen Privilegs hinsichtlich Bildungssituation und das Anregen weitergehender U?berlegungen zur Frage, wie eigene Beitra?ge zur Lo?sung der Probleme aussehen ko?nnten. Auf Basis einer Literaturrecherche werden die Gru?nde fu?r die Verletzung des (Kinder)Rechts auf Bildung analysiert und anschliessend in beispielhaften Biografien fiktiver Kinder verarbeitet. Die anschliessende Verwendung dieser Biografien im NMG-Unterricht im Rahmen von Bildung fu?r nachhaltige Entwicklung soll den Schu?ler:innen eine Grundlage zur Auseinandersetzung bieten. Die Auseinandersetzung mit der zur Verfu?gung stehenden Berichterstattung zeigte, wie mannigfaltig die Gru?nde fu?r fehlende Bildung sind und wie dringlich und notwendig eine Thematisierung auf mo?glichst vielen Ebenen ist. Im Rahmen konstruierter Biografien konnten verschiedene Lebensrealita?ten in stufengerechter Sprache und als Anregung fu?r entsprechende Diskussionen verarbeitet und zu Papier gebracht werden. Die Fragestellungen konnten beantwortet werden, der Transfer ins Klassenzimmer steht noch aus
Eine Sammlung mit spielerischen Übungen zur Förderung der Feinmotorik von Kindern im Kindergarten
In dieser Bachelorarbeit wurde anhand von literarischer Recherche sowie Beizug einer Fachperson aus dem Bereich der pädiatrischen Ergotherapie eine Sammlung mit kindgerechten spielerischen Übungen zur Förderung der Feinmotorik mit Blick auf die spätere Grafomotorik entwickelt. Wie zu Beginn dieser Arbeit vermutet, stellt die explizite Förderung der Feinmotorik eine wichtige Voraussetzung für die spätere Grafomotorik und den Schreiblernprozess der Kinder dar. Die, im Rahmen dieser Arbeit, erstellte Sammlung mit kindgerechten spielerischen Übungen für die Förderung der Feinmotorik, welche für Kinder im Kindergarten eingesetzt werden kann, zeigt grosse Relevanz für den Lehrberuf auf
Social Americanization - The Musical
«Social Americanization». Die sozialen Medien führen zu einer globalen Amerikanisierung. Die vorliegende Arbeit setzt sich mit dieser Behauptung auseinander, indem sie zunächst die Begriffe definiert und sie anschliessend in Beziehung zueinander setzt. Darüber hinaus wird die Theorie nach einem Trichterprinzip von der Globalisierung über die Amerikanisierung bis hin zu den sozialen Medien eingegrenzt und konkretisiert. Der Schwerpunkt bei der Nutzung von Social Media mit ihren Chancen und Tücken wurde auf die Plattform Instagram gelegt. Die elementaren Merkmale des schriftlichen Teils sind in einem Schulmusical in einer Mittelstufe verarbeitet und direkt erkennbar gemacht worden. Die Zielgruppe von Instagram besteht hauptsächlich aus Kindern und Jugendlichen. Diese sind mit der Digitalisierung aufgewachsen und werden vor allem über die sozialen Medien von amerikanischen Trends beeinflusst. Ziel dieser Arbeit ist es, das Bewusstsein für die Vorteile und Risiken von sozialen Plattformen wie Instagram im Zusammenhang mit dem amerikanischen Einfluss zu schärfen. Des Weiteren wird der Fragestellung nachgegangen, wie sich das Thema Amerikanisierung durch die Social Media Plattform Instagram in einem dafür erstellten Musical in einer 5. Primarklasse umsetzen lässt. Darüber hinaus stellt sich die Frage, welche Veränderungen ein Musical zum Thema Social Media (Instagram) im Bewusstsein der Kinder bewirken kann. Zu diesem Zweck wurde ein Feedbackbogen erstellt und am Schluss der Durchführung des Musicals von den Schülerinnen und Schülern ausgefüllt. Die Ergebnisse zeigen, dass die Kinder eine präventive Vorbereitung auf die Nutzung sozialer Medien erhalten haben und auch ihre Tanz- und Theaterfähigkeiten vertiefen konnten. Keywords: Amerikanisierung, Chancen und Risiken von Social Media, Instagram, Trends, Globalisierung Quelle: Sonderegger, V. (2022). Social Americanization ? The Musical. PHSG Rorschach : Bachelorarbeit
Ein Tanzprojekt mit Kindergartenkindern
Während des 4. Semesters 2021 an der Pädagogischen Hochschule St. Gallen begegnete die Verfasserin im Modul «differenzieren ? fördern ? beurteilen D04» dem Projektunterricht. Dieser wird in der Pädagogik und Didaktik als wichtiges Unterrichtskonzept benannt. Dabei führt der Projektunterricht zu einer Auflösung starrer Fächergrenzen und auch zu einer Auflösung von bestimmten Merkmalen der Schule und wird deshalb von Lehrpersonen eher wenig realisiert. Die Autorin möchte deshalb noch während dem Studium erfahren, wie ein Projekt umgesetzt wird und welche Erkenntnisse daraus resultieren können. In der vorliegenden Bachelorarbeit wird deshalb der Frage nachgegangen, in welcher Form ein Tanzprojekt mit Kindergartenkindern realisierbar ist. Um die Frage zu beantworten, wurden zuerst die theoretischen Grundlagen zum Projekt festgelegt: Projektunterricht, projektorientierter Unterricht, Projektmethode und Projektarbeit. Die Anwendung der Theorie führt zur Planung und Vorbereitung der Projektwoche mithilfe der Projektmethode nach Karl Frey und der anschliessenden Durchführung des Tanzprojekts. Die Ergebnisse zeigen, dass die Grundidee der Projektmethode durchaus nützlich sein kann für die eigene Projektarbeit
Die Wirksamkeit des Lerncoachings im CHANSON Rapperswil-Jona auf den Lernprozess der Kinder
Das Interventionsprojekt CHANSON (Chancenförderung bei der Selektion) der Pädagogischen Hochschule St. Gallen führte im Frühlingssemester 2020 das Lerncoaching als Möglichkeit zur individuellen Förderung der teilnehmenden Kinder ein. Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es herauszufinden, ob das Lerncoaching aus Sicht der Kinder einen Einfluss auf ihr Lernen hat. Dazu wird folgender Fragestellung nachgegangen: Inwiefern erachten die Kinder das Lerncoaching im CHANSON Rapperswil-Jona für ihren Lernprozess als hilfreich? Um die Fragestellung beantworten zu können, wurden die Kinder des Klassenzuges aus Rapperswil-Jona mittels leitfadenorientierten Interviews befragt. Darauf folgte eine inhaltlich strukturierende qualitative Inhaltsanalyse mit anschliessender kategorienbasierter Auswertung. Die Ergebnisse zeigen, dass sich das Lerncoaching positiv auf verschiedene Situationen und Bereiche des Lernprozesses auswirken kann. Die Kinder nahmen positive Veränderungen in ihrem schulischen und häuslichen Lernen wahr. Ebenfalls bemerkten sie eine Verbesserung ihrer Personal-, Methoden- und Fachkompetenz. Die Arbeit verdeutlicht das Potenzial des Lerncoachings als unterrichtsergänzende individuelle Fördermassnahme
Analisi e confronto tra i progetti linguistici e le lezioni in classe sull’approccio e l’ampliamento del vocabolario in ambito di L2
Come faccio ad imparare dei nuovi vocaboli e non dimenticarli? Qual è la miglior
strategia per memorizzarli?
Queste sono le domande che si pongono gli allievi e le allieve.
Nel mio lavoro di master cercherò di trovare le possibili risposte a queste domande.
E per poter ottenere le risposte imposterò il mio lavoro facendo:
- un’indagine quantitativa con dei docenti per capire quali strategie attuano in ambito
scolastico
- due interviste qualitative per capire quali sono i punti forti dei progetti linguistici
Una a Sabine Christopher responsabile del progetto linguistico “Italiano subito”.
L'altra a Sara Alloatti; autrice del manuale didattico “Tocca a te”.
Anche lo studio della neuroscienza svolgerà un ruolo importante perché verrà abbinata
alla didattica delle lingue straniere.
Infine, confrontando e integrando tutte le nozioni ricavate, cercherò di applicare le
nuove nozioni con il libro didattico “Genial Klick”
Die Renaissance des Lüschersees am Heinzenberg / Kanton Graubünden. Die touristische Nutzung aus Sicht von Akteuren
Über 100 Jahre gab es den Lüschersee, einen Bergsee am Heinzenberg im Kanton Graubünden, nicht mehr. Er wurde im Jahre 1910 trockengelegt, da vermutet wurde, dass er für die
Hangrutsche im Gebiet unterhalb des Sees zuständig war. Da nebst der Trockenlegung weitere Massnahmen zur Hangberuhigung vorgenommen wurden, lässt sich diese These bis
heute weder beweisen noch widerlegen (Romegialli, 2012, S. 106).
Im Jahr 2016 haben die Skilifte Tschappina-Lüsch-Urmein AG eine Machbarkeitsstudie zur
Reaktivierung des Lüschersees in Auftrag gegeben. Anhand eines Gutachtens sollte abgeklärt werden, ob sich der Lüschersee gefahrenlos aufstauen und als Wasserspeicher für die
Pistenbeschneiung im Winter nutzen lässt, weil der aktuelle Speichersee mit einem Volumen
von 5'000 Kubikmetern für die Pistenbeschneiung kaum mehr ausreicht. Der «neue» Lüschersee hingegen könnte einen maximalen Inhalt von bis zu 100'000 Kubikmetern fassen und
dadurch die künstliche Beschneiung des Gebiets über Jahre hinweg absichern. Das Gutachten zeigte, dass die Trockenlegung des Lüschersees wohl einen geringen Einfluss auf die
Hangrutsche gehabt hat und somit eine Wiederaufstauung des Lüschersees machbar erscheint (Handke, 2017, S. 15). Im Oktober 2021 begannen die entsprechenden Bauarbeiten
für einen fünfjährigen Testlauf bis Ende 2026. Durch das Projekt nutzen die Initianten einen
natürlichen Bergsee als Speichersee, anstelle des Baus eines neuen, künstlichen Speichersees. Sollte die Testlaufphase bestanden werden, könnte der natürliche Lüschersee auch im
Sommer als Badesee genutzt werden. Dabei würde er als ein Beispiel eines natürlichen Bergsees zur Mehrzwecknutzung stehen. Mittels dieser Mehrzwecknutzung können die Tourismusverantwortlichen der Region auch den Sommer- respektive Ganzjahrestourismus weiter
fördern.
Die Reaktivierung des Sees und die damit verbundenen Eingriffe in die Natur stiessen auf
zahlreiche Befürworter. Jedoch auch kritische Stimmen wurden laut. Mittels Befragung von
sieben Akteuren wurden in dieser Arbeit die unterschiedlichen Perspektiven und Standpunkte
zum Projekt ausgewertet. Als Interviewpartner und Interviewpartnerin standen dabei zum einen vier am Projekt direkt oder indirekt beteiligte sowie drei betroffene Personen. Dabei handelt sich um Vertreter und eine Vertreterin aus der Gemeinde Tschappina, der Skilifte Tschappina-Lüsch-Urmein AG, Viamala Tourismus und dem Naturpark Beverin. Zum anderen waren
dies Interviewpartner, die in erster Linie als vom Projekt betroffene Personen bezeichnet werden, darunter ein Landwirt, ein Betreiber eines Restaurants sowie ein Maiensässbesitzer. Die
Interviews wurden als halb-standardisierte, qualitative Interviews persönlich geführt. Die dabei gewonnenen Audiodaten mit einer Gesamtlänge von knapp fünf Stunden wurden anschliessend erfasst und standardisiert ausgewertet.
Die Reaktivierung des Lüschersees wurde von allen befragten Personen als positiv und gewinnbringend beurteilt. Sie sind sich einer Meinung, dass die Skilifte wesentlich zum Tourismus in der Region beigetragen haben und der Erhalt des Betriebes und die damit verbundene
Wertschöpfung für die Region und die geschaffenen Arbeitsplätze wichtig ist. Sie betonen
auch, dass sie den naturnahen und sanften Tourismus am Heinzenberg schätzen. Während
sie das Projekt der Reaktivierung grundsätzlich begrüssen, sind sie bei dem Bau von weiteren
Infrastrukturen, wie Unterkünften und Parkplätzen unterschiedlicher Ansicht. Hierzu konnte
bei keiner gewählten Kategorie eine klare, homogene Haltung innerhalb einer einzelnen Akteursgruppe ausgemacht werden. Wie beim Bedarf nach weiteren Gastronomiebetrieben oder
Unterkünften unterscheiden sich die Meinungen der Gesprächspartner beider und innerhalb
der Akteursgruppen auch in der Notwendigkeit vom Bau von zusätzlichen Parkplätzen. Auch
bezüglich der Schaffung neuer Infrastruktur und der Vermarktung des Lüschersees konnten
unterschiedliche Visionen ausgemacht werden
History meets Drama. Wie kann die Multiperspektivität im Geschichtsunterricht durch theaterpädagogische Methoden bei Schüler:innen gefördert werden?
Das Ziel dieser Masterarbeit ist es zu untersuchen, weshalb und wie theaterpädagogische Methoden in
den Geschichtsunterricht integriert werden können, sodass die Fähigkeit der Perspektivenübernahme bei
Jugendlichen gefördert werden kann. Um die Frage, wie Multiperspektivität im Geschichtsunterricht
durch theaterpädagogische Methoden bei Schüler:innen gefördert werden kann, zu beantworten, wurde
unter Einbezug der Literatur eine Unterrichtsreihe entwickelt, durchgeführt und mittels
Logbucheinträgen der Lernenden sowie der Lehrperson durch die qualitative Inhaltsanalyse nach
Kuckartz ausgewertet. Erste Ergebnisse der Untersuchung lassen vermuten, dass theaterpädagogische
Methoden im Unterricht zu einer Steigerung der Kompetenz der Perspektivenübernahme führen kann.
Geeignete theaterpädagogische Methoden sind Szenenspiele, wie das Nachspielen und das Rollenspiel,
körperbetonte Figurenarbeit, sowie kürzere Improvisationsszenen. Die grössten Schwierigkeiten stellen
dabei die Hemmungen der einzelnen Schüler:innen, das Gruppenklima und das historische
«Mindestwissen» dar. Theaterpädagogische Methoden erweisen sich als eine attraktive Methode für den
handlungsorientierten multiperspektivischen Geschichtsunterricht, wenn die Lernenden schrittweise
darauf vorbereitet werden