Pädagogische Hochschule St. Gallen (PHSG): PHIQ
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    Die Entwicklung eines Q-Sets zur Erfassung von Lehrpersonenüberzeugungen zu Hausaufgaben

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    Die Masterarbeit entwickelt ein Q-Set zur systematischen Erfassung der Überzeugungen von Lehrpersonen zu Hausaufgaben. Dabei werden Aspekte wie Hausaufgabentypen, Wirksamkeit, Differenzierung, Kontrolle und Feedback berücksichtigt. Methodisch basiert die Arbeit auf der Q-Methode, die subjektive Überzeugungen strukturiert analysiert. Eine Pilotierung mit angehenden Lehrpersonen zeigt zwei Hauptgruppen von Überzeugungen: Eine betont Selbständigkeit und Wahlfreiheit, die andere legt Wert auf Lernziel- und Prozessorientierung. Beide Gruppen lehnen übermässige Hausaufgaben ab. Die Arbeit schließt eine methodische Lücke, indem sie ein vielseitig einsetzbares Instrument für Forschung und Praxis bereitstellt, das zur Weiterentwicklung von Hausaufgabenkonzepten und zur Reflexion eigener Überzeugungen beiträgt

    Von der Flamme über das Kupferblech zum verdampfenden Wasser

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    Die Vermittlung von Wärmeübertragungsprozessen und Energieumwandlungen im NT-Unterricht wird mit einer Unterrichtsreihe empirisch untersucht

    Sozioökonomischer Status und Lernverhalten im Fernunterricht: Eine Sekundäranalyse der Daten aus der «Mein Coronatagebuch»-Studie zum Fernunterricht während der Covid-19-Pandemie

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    Die Covid-19-Pandemie hatte weltweit Auswirkungen auf das Bildungssystem. Der kurzfristige Wechsel zum Fernunterricht stellte eine grosse Herausforderung für Schüler:innen, Lehrpersonen und Eltern dar. Die neue Lernsituation zeigte die sozialen Ungleichheiten zwischen den Schüler:innen auf und wie stark der Bildungserfolg von individuellen und strukturellen Faktoren abhängt. Die vorliegende Masterarbeit untersuchte den Einfluss des sozioökonomischen Status sowie der Elternhilfe auf das Lernverhalten und die subjektive Selbsteinschätzung des Lernfortschritts von Schüler:innen im Fernunterricht. Grundlage der Analyse sind Sekundärdaten aus der Studie «Mein Coronatagebuch», die während der Schulschliessungen erhoben wurden. Zur Beantwortung der Forschungsfragen wurde ein quantitatives Forschungsdesign gewählt. Mithilfe multipler linearer Regressionsanalysen wurde geprüft, inwieweit der sozioökonomische Status, die Elternhilfe sowie die Kontrollvariablen Geschlecht und Schulstufe das Lernverhalten und die Selbsteinschätzung des Lernfortschritts im Fach Mathematik beeinflussten. Die Ergebnisse zeigten, dass sowohl die Elternhilfe als auch die Schulstufe signifikante Prädiktoren für die Selbsteinschätzung der Schüler:innen im Fernunterricht waren. Schüler:innen, die von ihren Eltern stärker unterstützt wurden, sowie Schüler:innen höherer Schulstufen zeigten ein positiveres Lernverhalten. Beim sozioökonomischen Status konnten keine signifikanten Effekte festgestellt werden. Die Arbeit erweitert bestehende Forschung zur sozialen Bildungsungleichheit im Fernunterricht, indem sie aufzeigt, welche Bedeutung elterliche Unterstützung und entwicklungsbedingte Unterschiede für das Lernverhalten und die Selbsteinschätzung von Schüler:innen haben. Die Arbeit liefert auch einen Beitrag für zukünftige bildungspolitische Ansätze zur Gestaltung von Fernunterricht

    Sprachlernspiele im DaZ-Unterricht

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    Die vorliegende Masterarbeit untersucht die Entwicklung, Umsetzung und Auswertung von Sprachlernspielen im DaZ-Unterricht am Beispiel einer DaZ-Klasse der Oberstufe West Schönau in St.Gallen. Im Zentrum steht die Förderung mündlicher Kompetenzen, die oft aufgrund der hohen Selbstlernzeit, bedingt durch die starke Heterogenität der Lerngruppe, zu kurz kommen. Die Sprachlernspiele wurden auf Grundlage des im Unterricht verwendeten Lehrmittels Startklar entwickelt. Ziel der Arbeit ist es, zu untersuchen, welche Aspekte für die erfolgreiche Konzeption und Durchführung der Sprachlernspiele berücksichtigt werden müssen. Im ersten Teil der Arbeit werden zentrale Aspekte der Zweitsprachen- und Spieldidaktik zusammengeführt, um daraus Kriterien für die Entwicklung von Sprachlernspielen abzuleiten. Darauf basierend wurden die drei Sprachlernspiele KonjugUNO, Eile mit Weile – Olma Edition und Wer bist du? konzipiert, die insbesondere die mündliche Sprachkompetenz der Lernenden fördern sollen. Besonderes Augenmerk lag dabei auf dem Ausgleich zwischen didaktischer Funktion und Spielwirkung. Im zweiten Teil wurden die Sprachlernspiele mit der Klasse erprobt und mittels vermittelnder Beobachtung sowie einer Online-Befragung ausgewertet. Ziel war es, herauszufinden, inwieweit die entwickelten Spiele zur Förderung der mündlichen Sprachkompetenz beitragen und ob sie ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Didaktik und Spiel erreichen. Besonders KonjugUNO und Wer bist du? wurden von den Lernenden sehr positiv bewertet. KonjugUNO zeigte eine ausreichende aktive mündliche Beteiligung, Wer bist du? hingegen eine besonders hohe. In beiden Spielen konnte der angestrebte Ausgleich zwischen didaktischer Funktion und Spielwirkung erreicht werden, bei KonjugUNO besonders deutlich. Das Sprachlernspiel Eile mit Weile – Olma Edition förderte insbesondere gehaltvolle mündliche Beiträge. Allerdings ging aufgrund des stärkeren Fokus auf zu lösende mündliche Aufgaben sowie aufgrund von Faktoren wie Gruppengrösse und sprachlicher Heterogenität der Teilnehmenden der spielerische Charakter verloren, was das Gleichgewicht zwischen didaktischer Funktion und Spielwirkung beeinträchtigte. Insgesamt zeigt die Arbeit, wie Sprachlernspiele konzipiert und durchgeführt werden können, um die mündlichen Sprachkompetenzen im DaZ-Unterricht zu fördern. Die Ergebnisse beziehen sich auf die im Rahmen dieser Arbeit entwickelten Spiele und sind daher als Fallstudien zu verstehen, ohne Anspruch auf Repräsentativität

    Entwicklung einer Lernkiste zur Wortschatzerweiterung von lebensweltlich mehrsprachigen Primarschulkindern im heterogenen Deutschunterricht

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    In der heutigen Gesellschaft wachsen immer mehr Kinder lebensweltlich mehrsprachig auf. Obwohl die Fähigkeit, mehrere Sprachen zu sprechen, eine wertvolle Ressource ist, stellt diese Fähigkeit auch Herausforderungen für den heterogenen Deutschunterricht dar. Wie kann sichergestellt werden, dass alle Lernenden, unabhängig von ihrem Sprachprofil, am Unterrichtsvorhaben in Deutsch teilnehmen und ihren Wortschatz erweitern können? Die vorliegende Arbeit untersucht, wie eine Lernkiste mit verschiedenen Lernangeboten die Wortschatzerweiterung von lebensweltlich mehrsprachigen Lernenden im heterogenen Deutschunterricht fördern kann. Dafür wurden Literaturquellen zu den Themen Mehrsprachigkeitserziehung, Spracherwerb, Sprachförderung, Wortschatzerwerb, Wortschatzerweiterung, Lernkisten, spielerisches Lernen und Differenzierung vertieft studiert und aufgearbeitet. Mit diesem Grundwissen wurde eine Lernwortschatzkiste entwickelt. Im Zentrum steht das Bilderbuch ""Der Wortschatz"" von Rebecca Gugger (2024), welches die Grundlage für fünf kreative und handlungsorientierte Lernangebote bildet. Anhand der vorliegenden Arbeit wird eine spielerische und kreative Möglichkeit aufgezeigt, wie die Wortschatzarbeit im Deutschunterricht integriert werden kann und man gleichzeitig den individuellen sprachlichen Bedürfnissen der Lernenden gerecht werden kann, damit alle, unabhängig von ihren Sprachprofilen, am Deutschunterricht teilhaben können

    Early Literacy Förderung und deren Einfluss auf die schulischen Leistungen in den Fachbereichen Deutsch und Mathematik

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    Schriftsprachliche Kompetenzen sind sowohl im sozialen Leben als auch in der heutigen Bildungs- und Arbeitswelt von grosser Bedeutung. Durch sogenannte Early Literacy Massnahmen können Vorläuferfähigkeiten, welche für spätere Schreib- und Leseprozesse benötigt werden, ausgebildet und gefördert werden. Ob und wie diese Massnahmen Einfluss auf schulische Leistungen nehmen, wird in der vorliegenden Arbeit analysiert. Aus diesem Grund steht die Fragestellung «Welche Zusammenhänge zwischen der Förderung der Early Literacy und den schulischen Leistungen von Mittelstufenschüler:innen in den Fachbereichen Mathematik und Deutsch lassen sich feststellen?» im Mittelpunkt dieser Arbeit. Dabei zeigte sich, dass ein Zusammenhang zwischen der Förderung von Kernkomponenten der Early Literacy (Mündlichkeit, alphabetischer Code, geschriebene Sprache) und späteren Kompetenzen im Bereich Deutsch festzustellen ist. Besonders im Bereich Lesen beziehungsweise Leseverstehen liessen sich deutliche Zusammenhänge ausmachen. Im Fachbereich Mathematik herrscht Einigkeit, dass Lese- und Schreibkompetenzen für die mathematische Ausgangskompetenz von Bedeutung sind und in einem Zusammenhang stehen. Es wird hier von einem indirekten Einfluss der frühen Sprachfähigkeiten auf die Mathematik gesprochen. Allerdings besteht eine inkohärente Studienlage auf die Entwicklung der mathematischen Kompetenz bezüglich des Langzeiteffekts

    Lichterfeste rund um die Welt

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    Festtraditionen sind ein wichtiger Bestandteil verschiedenster Kulturen und Religionen. Um sich bei den Festen aller Kulturen und Religionen orientieren zu können, sind Grundkenntnisse der christlichen Tradition relevant (Bildungsdepartement St. Gallen, 2020, Seite Didaktische Hinweise zu Ethik, Religion und Gemeinschaft). In der folgenden Arbeit liegt der Fokus daher auf dieser Fragestellung: Wie lässt sich ein kindgerechtes Sachbuch gestalten, welches einen Einblick in die Lichterfeste unterschiedlicher Kulturen und Religionen bietet, indem auf ein lokales Ausgangsbeispiel aufgebaut wird? Dabei beleuchtet die Arbeit zuerst separat die Begriffe Fest und Licht. Anschliessend zeigt sie auf, welche Gemeinsamkeiten die fünf Lichterfeste Lichterschwemmen, Lucia Fest, Chanukka, Diwali und Loy Krathong haben. Das Lichterschwemmen aus dem Dorf Oberbüren dient hierbei als lokales Ausgangsbeispiel. Gezeigt haben sich einige gemeinsame Elemente, wie zum Beispiel das vermutete Kernelement Licht, welches bei allen Fünf im Zentrum der Feierlichkeiten steht. Passend dazu wurde ein Sachbuch Kinder der Zielstufe Zyklus zwei erstellt, in dem die Feste eingebettet in eine Reisegeschichte vorgestellt werden. Dazu zeigt die Arbeit auf, welche Aspekte beim einem Sachbuch für Kinder wichtig sind und wie das eigene Sachbuch entsprechend im Bezug auf diese gestaltet wurde

    Exekutive Funktionen als Grundlage schulischen Lernens. Eine empirische Untersuchung zur gezielten Förderung im Unterricht mittels Spiel und Training

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    Die exekutiven Funktionen setzen sich aus drei Subkomponenten zusammen: dem Arbeitsgedächtnis, der Inhibition und der kognitiven Flexibilität. Sie sind entscheidend für den schulischen Erfolg und die sozial-emotionale Entwicklung von Schüler:innen. Studien haben gezeigt, dass diese Fähigkeiten trainierbar sind und durch gezielte Massnahmen in der Schule gefördert werden können. Konkrete und zugleich zeiteffiziente Unterrichtsideen fehlen jedoch weitgehend. Diese Arbeit untersucht, wie eine siebenwöchige Intervention mit kurzen Übungen und Spielen die exekutiven Funktionen, insbesondere das Arbeitsgedächtnis von Mittelstufenschüler:innnen beeinflusst. Mit Hilfe eines Pre- und Posttests wird gemessen, ob sich die exekutiven Funktionen von Schüler:innen einer Klasse verbessern, wenn täglich ausgewählte Spiele in den Unterricht integriert werden. Die Ergebnisse zeigen eine signifikante Verbesserung der durchschnittlichen Testleistung nach der Intervention. Die Arbeit bestätigt die theoretische Annahme, dass regelmässiges Training die exekutiven Funktionen fördern kann und bietet praxisnahe Ansätze für eine Umsetzung im Schulalltag

    Die Entwicklung von sozial-emotionalen Kompetenzen im Alter von drei bis sechs Jahren und deren Förderung

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    Sozial-emotionale Kompetenzen gehören zu den zentralen Fähigkeiten, die Kinder im Laufe ihrer Kindheit und Jugend entwickeln. Allerdings haben nicht alle Kinder aufgrund ihres Umfeldes die Möglichkeit, diese Kompetenzen angemessen zu erwerben, obwohl sie entscheidend für den späteren schulischen und beruflichen Erfolg sowie für soziale Beziehungen sind. Ziel dieser Arbeit ist es, zu untersuchen, welche Kompetenzen als sozial-emotional definiert werden können, wie deren Entwicklungsverlauf aussieht und welche Förderprogramme Lehrkräfte dabei unterstützen können, diese Kompetenzen gezielt im Unterricht zu fördern. Anhand einer systematischen Literaturrecherche zeigte sich, dass Bindung eine Schlüsselkompetenz darstellt, die wesentlich zur Entwicklung weiterer sozial-emotionaler Fähigkeiten beiträgt. In diesem Zusammenhang wird die Lehrperson als sekundäre Bezugsperson besonders hervorgehoben. Geeignete Förderprogramme für Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren erwiesen sich als zunehmend wirksam. Es wird jedoch betont, dass deren Langzeitwirkung kritisch betrachtet werden sollte, da hierzu oft noch keine umfassenden Erkenntnisse vorliegen. Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung der Förderung von sozial-emotionalen Fähigkeiten im Unterricht und die Relevanz einer stabilen Erzieher-Kind-Beziehung

    Prävention von Burnout im Lehrberuf - ein Kartenset

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    Die vorliegende Bachelorarbeit beschäftigt sich mit der Thematik des Burnouts im Lehrberuf und hat das Ziel, das Thema aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten. Der Fokus liegt auf der Untersuchung der Faktoren, die im Lehreralltag zur Entstehung von Burnout beitragen können. Dabei werden sowohl berufliche als auch persönliche Risikofaktoren analysiert. Zudem werden Massnahmen vorgestellt, die Lehrkräfte ergreifen können, um präventiv gegen Burnout vorzugehen oder bereits bestehende Symptome zu lindern. Auf Grundlage der theoretischen Ansätze zur Prävention wurde ein Kartenset entwickelt, das verschiedene Impulsübungen enthält und dazu beitragen soll, Stress abzubauen. Lehrpersonen sind im Berufsalltag mit zahlreichen Belastungen konfrontiert. Wie eine Person mit diesen Herausforderungen umgeht und ob es letztlich zu einem Burnout kommt, wird stark von individuellen Faktoren beeinflusst. Wenn Betroffene Warnsignale frühzeitig erkennen und ernst nehmen, ergeben sich vielfältige Möglichkeiten zur Prävention. Das entwickelte Kartenset bietet Impulse zu verschiedenen Themen wie Entspannungsmöglichkeiten, Stressbewältigung, Selbstwahrnehmung, Selbstfürsorge und Fokussierung auf die eigenen Ressourcen. Diese Impulse sind so gestaltet, dass sie sich praxisnah und leicht im Klassenzimmer umsetzen lassen

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