Pädagogische Hochschule St. Gallen (PHSG): PHIQ
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Angstprobleme und Vergleich von Angstinventaren im schulischen Kontext bei Schülerinnen und Schülern zwischen acht und zwölf Jahren
Über 30 Jahre hinweg galten Angststörungen als Teil eines normalen und vorübergehenden Entwicklungsprozesses bei Kindern. Heute gehören Angststörungen zu den häufigsten psychischen Störungen im Kindesalter. In der vorliegenden Bachelorarbeit wird deshalb folgende Fragestellung verfolgt: Welche Probleme können bei der Erfassung von Ängsten bei Kindern zwischen dem achten und zwölften Lebensjahr aufgrund ihrer internalisierenden Erscheinungsform (im schulischen Kontext) entstehen? Obwohl in den letzten Jahrzehnten bereits Fortschritte bei der Erforschung von Angststörungen bei Kindern erzielt werden konnten, besteht aufgrund einiger ungeklärter Probleme noch Entwicklungsbedarf. Die Problematik umfasst zum einen die Klassifikation und die Bedeutung von Epidemiologie und Komorbidität von Angststörungen. Zum anderen beinhaltet sie das Problem der niedrigen Übereinstimmung von Informationen aus unterschiedlichen Quellen in der Psychometrie von Angststörungen. Nach einer grundlegenden Darstellung von Angststörungen, werden Vergleiche von unterschiedlichen Angstinventaren geschaffen. Die ausgewählten Bereiche werden zuletzt noch in den schulischen Kontext gesetzt. Hinsichtlich dieser angestrebten Ziele soll die Arbeit Anregungen für Lehrpersonen liefern, in der Hoffnung Angststörungen bei Kindern vorzubeugen und zukünftige Forschungs-arbeiten bei ihrer Entwicklung zu unterstützen
Pausen, die bewegen. Eine quantitative Untersuchung zu den Auswirkungen von Bewegungspausen im Unterricht auf die Konzentrations- und Aufmerksamkeitsleistung von Lernenden der Realstufe
Es existiert ein breiter Konsens, dass die Anzahl körperlich inaktiver Kinder stets zunehmend ist. Verschiedene Studien bestätigen, dass sich ein hoher Anteil der Jugendlichen zu wenig bewegt beziehungsweise die empfohlene Bewegungszeit nach WHO nicht erreicht. Die Wissenschaft sieht in der elektrischen Revolution einen zentralen Grund für diese Problematik. Die Zahlen und Ergebnisse der Studien
sind bedenklich und deshalb wurde zur Bewegungsförderung das Konzept der «Bewegten Schule» lanciert, wovon auch Bewegungspausen einen essenziellen Bestandteil sind. Die Umsetzung dieses Programms soll nicht nur die individuelle Bewegungszeit erhöhen, sondern unter anderem auch kognitive
Funktionen fördern und somit den schulischen Erfolg verbessern. Die Thematik dieser Masterarbeit wird
aber beschränkt, indem der Fokus auf Bewegungspausen sowie auf die Konzentrations- und Aufmerksamkeitsleistung gelegt wird und die anderen Elemente dieses Konzepts werden ausser Acht gelassen.
Gestützt auf die Forschungsgrundlagen und die Thesen der Wissenschaft, untersucht die vorliegende
Arbeit anhand eines d2-R-Tests, ob und inwiefern sich Bewegungspausen, welche während der Schulzeit
durchgeführt wurden, auf die Konzentrations- und Aufmerksamkeitsleistung der Schülerschaft der ersten Realstufe auswirken. Diesbezüglich werden mögliche Unterschiede der kognitiven Leistungen zwischen im Unterricht körperlich aktiven und inaktiven Lernenden ermittelt. Weiter können mit Hilfe des
Konzentrations- und Aufmerksamkeitstest die Leistungen nach Geschlecht verglichen und mögliche Differenzen oder Gemeinsamkeiten von Mädchen und Knaben verdeutlicht werden. In einem zweiten Teil
stehen diskutable Zusammenhänge im Mittelpunkt, wobei es hauptsächlich um die Berechnung geht,
ob eine Korrelation zwischen der subjektiven Einschätzung des Einflusses von Bewegungspausen auf die
Konzentrationsfähigkeit und der tatsächlichen Leistung im d2-R-Test vorhanden ist. Um die gebildeten
Fragestellungen zu beantworten und die definierten Hypothesen zu prüfen, kamen zwei Erhebungsmethoden zum Einsatz. Bezüglich der Methodik handelt es sich um ein quantitatives Experiment mit Befragung. Als Instrument des ersten methodischen Teils dient der standardisierte Test d2-R. Für die Erfassung der subjektiven Einschätzung wird auf den Einsatz eines Fragebogens zurückgegriffen.
Die Ergebnisse der Datenerhebung zeigen, dass sich die Leistungen im Konzentrations- und Aufmerksamkeitstest nach der Durchführung von Bewegungspausen verbessern. Die Resultate der Personen,
welche körperliche Aktivitäten erfahren haben, entwickeln sich, im Vergleich zur Kontrollgruppe, stärker
in die erwartete und somit positive Richtung. Betrachtet man den geschlechtsspezifischen Leistungszuwachs im Test d2-R nach Bewegungspausen, so wird deutlich, dass sich Mädchen sowie Knaben verbessern, wobei die Probandinnen eine leicht stärkere Zunahme zeigen. Der Zusammenhang, zwischen den
subjektiven Angaben bezüglich der Beeinflussung von körperlicher Aktivität während der Unterrichtszeit
auf Konzentrationsfähigkeit und den tatsächlich erreichten Leistungsentwicklungen vom ersten zum
zweiten d2-R-Test, ist durch eine eher hohe Korrelation von r = 0.37 geprägt. Wird nur die Leistung zum wiederholten Messzeitpunkt betrachtet, so wird ein negativer Korrelationswert deutlich, welcher sich
aber Null annähert.
Werden die Ergebnisse kritisch betrachtet, so kann zusammengefasst werden, dass nicht alle Zusammenhänge und Grundlagen der Theorie bestätigt werden können. Es gibt Resultate, welche dem theoretischen Teil widersprechen, da die empirischen Befunde beispielsweise verdeutlichen, dass eine negative Korrelation zwischen subjektiver Einschätzung und tatsächlicher Leistung der zweiten d2-R-TestDurchführung vorhanden ist. Obwohl berechnete Tendenzen mehrheitlich in die erwartete Richtung
zeigen sowie Zusammenhänge, Unterschiede und Gemeinsamkeiten ermittelt werden konnten, sind die
Studienergebnisse statistisch nicht signifikant und somit nicht verallgemeinerbar.
Um Klarheit zu schaffen, ist die erneute Durchführung der Datenerhebung unerlässlich, wobei Anpassungen bezüglich des methodischen Vorgehens gemacht werden müssen. Nichtsdestotrotz gilt die Implikation von Bewegungspausen im Unterricht als empfehlenswert, da sich Motivation und Wohlbefinden der Schülerschaft verbessern. Zudem können die Sequenzen der körperlichen Aktivität im Schulalltag die Problematik des Bewegungsmangels reduzieren. Weiter ist es möglich, die positiven Effekte von
Bewegung auf die physische sowie psychische Gesundheit und auf die neuronalen Strukturen, welche
durch die Theorie belegt werden, auszunutzen. Die Unterbrechung des Unterrichtsstoffes, zugunsten
einer Bewegungspause, ist somit lohnenswert
Faszination Escobar. Eine Produktanalyse zur Darstellung des Drogenbarons anhand der 1. Staffel der Netflix-Serie Narcos
Auch Jahrzehnte nach seinem Tod weigert sich Pablo Escobar zu verschwinden. Er ist in die
Welt der Folklore der Gesetzlosen eingetreten und zu einer begehrten – wenn auch höchst
umstrittenen – Ware geworden, die den Geschmack eines breiten Publikums anspricht. Das
US-amerikanische Medienunternehmen Netflix hat diesen Trend erkannt und veröffentlichte
am 28. August 2015 die erste Staffel der Serie Narcos.
Mit der vorliegenden Arbeit soll die gegenwärtige Darstellung des Drogenbarons beispielhaft
anhand der schillernden Figur von Pablo Escobar untersucht werden. Das Ziel dieser
Masterarbeit ist es, mittels einer qualitativen Produktanalyse Aufschluss darüber zu erhalten,
wie Pablo Escobar in der ersten Staffel der Netflix-Serie Narcos den Zuschauer: innen
präsentiert wird. Es ist weiter zu analysieren, inwiefern die Serie zu einer positiven
Wahrnehmung Escobars beitragen kann, weswegen der wesentliche
Untersuchungsgegenstand Escobars Charakterisierung während der Serie ist.
Relevant scheint die Analyse, da es kaum wissenschaftliche Untersuchungen gibt, welche die
Figur des Drogenbarons in den Blick nehmen. Zudem sind audiovisuelle Medien ein Teil der
Geschichtskultur und die Analyse ermöglicht es, Aussagen über die gegenwärtige Darstellung
und Wahrnehmung von Pablo Escobar zu machen. Auch ein berufspraktisches Anliegen wird
mit der Analyse erfüllt, indem filmbezogene Kompetenzen angeeignet werden, die dabei
helfen, Filmbildungsprozesse im Unterricht gewinnbringend auszulösen.
In der Netflix-Serie Narcos wird eine Figur konstruiert, die in mehreren Handlungsrollen zu
sehen ist. Der Charakter Pablo Escobars erhält dadurch eine psychologische Tiefe, die es dem
Publikum ermöglicht, sich mit der Figur zu identifizieren. Jedoch bekommt das Publikum
keinen sexy Drogenbaron geliefert und die Darstellung der narcocultura wird nicht zu einem
leitenden Motiv. Dadurch wirkt die Darstellung Pablo Escobars nicht stereotypisiert oder
glorifizierend, denn er wird als ein Mann dargestellt, der weder vor physischer Gewalt
zurückschreckt noch seine Werte, Normen oder Handlungen hinterfragt
Immersive Language Learning
Untersucht wurde wie die SuS die Sprache und den Inhalt lernen wenn dieser in einer Fremdsprache, Englisch, vermittelt wird
Pferdegestützte Interventionen bei Kindern und Jugendlichen mit einer Autismus-Spektrum-Störung und/oder einer Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörung. Die Effekte von pferdegestützten Interventionen auf Kinder und Jugendliche mit einer Autismus-Spektrum-Störung und/oder einer Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörung. Aus den subjektiven Perspektiven einiger Fachpersonen
Die therapeutische Wirksamkeit spezifischer Pferdeeigenschaften wird in etlicher Literatur
dargelegt. Verschiedenste Krankheitsbilder werden mithilfe pferdegestützter Interventionen
therapiert. Unter anderem auch die Autismus-Spektrum-Störung (ASS) und die
Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS). Unterschiedliche Studien zeigen die
Auswirkungen der pferdegestützten Therapie auf die Kernsymptome der ASS und ADHS oder
auf das soziale Verhalten der Klientinnen und Klienten. Diese Masterarbeit untersucht
ergänzend, welche Effekte pferdegestützte Interventionen auf Kinder und Jugendliche mit
einer Autismus-Spektrum-Störung (ASS) und/oder der Aufmerksamkeitsdefizit-
/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) aus der Sicht von Fachpersonen haben. Dies wurde bis anhin
noch in keiner anderen Studie erforscht, weshalb die vorliegende Arbeit versucht, diese
Forschungslücke zu schliessen. Die gewählte Fragestellung wird zum einen durch die
Literaturarbeit und zum anderen mithilfe von Experteninterviews beantwortet. Die
durchgeführten Interviews waren halbstrukturiert und wurden mittels Inhaltsanalyse nach
Kuckartz analysiert.
Nach der Einführung in die Thematik der pferdegestützten Interventionen werden zunächst die
Begrifflichkeiten erläutert und die Wirkungsweisen der verschiedenen
Interventionsmöglichkeiten geschildert. In weiterer Folge wird auf die theoretischen Aspekte
der Autismus-Spektrum-Störung als auch der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung
eingegangen. Anschliessend folgt die Darlegung des empirischen Teils der vorliegenden
Studie.
Die Auswertung der erhobenen Daten konnte einen Einblick in die Sichtweisen der
pferdegestützten Therapeutinnen und Therapeuten geben und die Effekte der
pferdegestützten Interventionen, ergänzend zu den aus der Literatur gewonnen Erkenntnissen, zeigen
Bedeutung des ausserschulischen Lernens für die Gleichstellung der Geschlechter
Die Anerkennung der Gleichheit aller Menschen bildet das Fundament des menschlichen Zusammenlebens. Fragen, welche sich mit der Gleichstellung zwischen Frauen und Männern befassen, sind von gegenwärtiger, gesellschaftlicher Relevanz. Die Auseinandersetzung mit Geschlechterrollen und der Gleichstellung der Geschlechter ist daher auch im Lehrplan 21 verankert und bildet einen sozialen Zugang zur Bildung für Nachhaltige Entwicklung in der Schule. Da ausserschulisches Lernen ein grosses Potenzial als Ergänzung des Unterrichts sowie als Unterstützung der Bildung für Nachhaltige Entwicklung hat, ist das Ziel dieser Masterarbeit, zu untersuchen, inwiefern ausserschulisches Lernen einen Beitrag für die Gleichstellung der Geschlechter leistet. Anhand einer qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring wird ausserdem untersucht, inwiefern sich das Stapferhaus in Lenzburg als ausserschulischer Lernort eignet, die Gleichstellung der Geschlechter zu fördern. Im Zentrum der Analyse liegt dabei die Ausstellung "Geschlecht. Jetzt entdecken.
Schriftliche Arbeit
Die zunehmende Digitalisierung birgt die Gefahr, dass Schülerinnen und Schüler sich immer mehr von der Natur entfernen. Eine Folge davon ist, dass das Wissen über der Natur lückenhafter wird. Dies bestätigt eine Studie von Brämer und Koll (2021). Durch Bildung für Nachhaltige Entwicklung wird unter anderem der Kontakt zur Natur gefördert und das Wissen über die Natur aufgebaut. Das Ziel dieser Bachelorarbeit ist es herauszufinden, inwiefern Bildung für Nachhaltige Entwicklung mithilfe eines Beerengartens veranschaulicht werden kann. Dafür wurde ein Konzept erstellt, welches aufzeigt, wie der Beerengarten in die Schule integriert werden kann, welche Umsetzungsmöglichkeiten es gibt und welche Themen in den einzelnen Fächern mithilfe des Beerengartens umgesetzt werden können. Zudem wurden weitere organisatorische Massnahmen und wichtige Hintergrundinformationen im Konzept festgehalten. Um dieses Konzept zu erstellen, wurde zunächst eine Literaturrecherche zu den folgenden drei Themenbereichen vorgenommen: Bildung für Nachhaltige Entwicklung, Luzerner Modell zur Entwicklung Kompetenzfördernder Aufgabensets (LUKAS-Modell) und ausserschulische Lernorte. Diese wurden in einem weiteren Schritt miteinander in Zusammenhang gesetzt. Mithilfe eines Interviews mit einer Schulgartenfachperson und einer Recherche über bestehende Schulgartenkonzepte wurde das Konzept «Beerengarten» verfasst. Die Arbeit am Konzept zeigte, dass Bildung für Nachhaltige Entwicklung mithilfe eines Beerengartens gut veranschaulicht werden kann. Es werden zahlreiche Möglichkeiten aufgezeigt, wie Themen der Bildung für Nachhaltige Entwicklung fächerübergreifend eingesetzt werden können, aber auch welche Themen sich eignen, um sie mithilfe des Beerengartens zu veranschaulichen. Durch das LUKAS-Modell wird aufgezeigt, wie diese Themen im Unterricht durch aufbauende Unterrichtseinheiten eingebettet werden können. Ausserdem bietet es sich an, eine übergeordnete Fragestellung mithilfe des LUKAS-Modells im Unterricht gezielt aufzubauen. Dies zeigt, dass sich der Beerengarten gut als Veranschaulichung von Bildung für Nachhaltige Entwicklung eignet
Audiodatei 3
Sagen sind ein ursprünglich mündlich überliefertes Erzählgut, welches immer mehr in Vergessenheit gerät. Besonders für Kinder ist solches Erzählgut jedoch von grosser Bedeutung. Es hilft ihnen dabei ihre eigene innere Welt zu verstehen und Gefühle nach aussen zu projizieren. Weiter liefern Sagen einen Einblick in verschiedene Kulturen und deren Normen. Dies legt nahe, dass Sagen auch in heutigen Alltag und in der Schule einen Platz finden sollten. Somit soll der Nutzen dieser Arbeit darin liegen, eine Antwort auf die übergeordnete Frage: «Wie können verschiedene Sagen aus der Schweiz und Japan analysiert, verglichen und für den Unterricht aufbereitet und somit wieder aktuell gemacht werden?» herauszuarbeiten. In einem ausführlichen Theorieteil wird eine Begriffsabgrenzung von Sagen zu anderen Erzählgattungen durchgeführt und es werden eigene Begrifflichkeiten gefunden für den Umgang mit Sagen. Weiter werden die Aspekte der Sagenforschung untersucht, sowie die Stellung von Sagen aus der Schweiz und Japan in der Gesellschaft und Schule. Darauf aufbauend wurden vier Sagenpaare, die je eine Sage aus der Schweiz und aus Japan enthalten recherchiert und aufbereitet. Weiter wurde eine geeignete Vergleichsmethode erarbeitet, um die Sagen zu vergleichen und analysieren. Ein Sagenpaar wurde ausgewählt und für den Unterricht aufbereitet.
Dabei wurde festgestellt, dass sich nur schon bei den ausgewählten acht Sagen eine grosse Vielfalt aufzeigte. Kulturelle Unterschiede zwischen den Sagen beschränkten sich überraschenderweise lediglich auf kleine inhaltliche Details. Die ausgewählten Sagen konnten im Lehrplan verankert werden, jedoch sind bei weitem nicht alle Sagen für den Unterricht geeignet
Eigenkomponierte Kinderlieder für den Jahresablauf
Diese Arbeit befasst sich mit folgender Fragestellung: «Welche Punkte müssen beim Komponieren von Kinderliedern beachtet werden, damit die Lieder adäquat für die Kinder sind?» Gegliedert ist die Arbeit in einen theoretischen und einen praktischen Teil. Im theoretischen Teil dieser Arbeit werden bereits bestehende Kinderlieder in Bezug auf die Harmonie, deren Aufbau und Form, ihre Melodie und die dazugehörigen Texte analysiert. Zuvor findet eine theoretische Auseinandersetzung mit den obengenannten Punkten statt. Des Weiteren werden im anschliessend folgenden praktischen Teil eigene Kinderlieder komponiert, welche sich für den Unterrichtseinsatz im Zyklus 1 eignen. Die Lieder werden in einen thematischen Rahmen eingebettet und können in unterschiedlichsten Situationen während dem Schuljahr eingesetzt werden. Entstanden sind sieben verschiedene Kinderlieder die im Unterricht verwendet werden können
Bären wie ich. Entstehung einer interkulturellen Kamishibai-Geschichte
Basierend auf der Erkenntnis, dass die Gesellschaft und damit auch die Schulklassen in der
Schweiz immer heterogener werden, sah sich die Autorin mit der Frage konfrontiert, wie ein
professioneller Umgang mit dieser Vielfalt in Bezug auf Kinderliteratur im Zyklus 1 aussehen
kann. Die vorliegende Arbeit befasst sich deshalb mit der Frage, was interkulturelle Kinderliteratur
zur Förderung der interkulturellen Kompetenz beitragen kann und welche Merkmale gelungene
interkulturelle Kinderliteratur auszeichnen. Die Erkenntnisse wurden in einer eigenen,
exemplarischen Kamishibai-Geschichte umgesetzt, die die interkulturelle Kompetenz in Bezug
auf Japan und die Schweiz fördert