Pädagogische Hochschule St. Gallen (PHSG): PHIQ
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Kinder ohne Deutschkenntnisse im Kindergarten
Die vorliegende die Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, wie deutschsprachige Kinder im Umgang mit nicht-deutschsprachigen Kindern sensibilisiert und in den Integrations- und Sprachförderungsprozess im Anfangsunterricht miteinbezogen werden können. Die Arbeit teilt sich in drei Teilen auf. Im ersten Teil werden literaturorientiere Aspekte zum ?Anfangsunterricht?, zu ?Deutsch als Zweitsprache?, zu ?Kinder ohne Deutschkenntnisse?, zur ?Sprachförderung? und zur ?Perspektivenübernahme durch Bilderbücher? beleuchtet. Der zweite Teil besteht aus der Verbindung von Theorie und Produkt und beantwortet, wie die erarbeiteten theoretischen Aspekte im Bilderbuch verarbeitet werden. Der dritte Teil ist das Produkt selber, das angefertigte Bilderbuch. Die Fragestellung wird in Form eines Bilderbuches beantwortet und trägt den Titel ?Tat & Tut?
Rahmenthema Transidentität
Die vorliegende Bachelorarbeit befasst sich mit der Gestaltung eines Bilderbuches mit dazu gehörender Unterrichtsreihe. Sie wird von folgender Fragestellung geleitet: Wie müssen Inhalt, Geschichte und Bilder eines Bilderbuches aussehen, um das Thema Transidentität sowohl stufengerecht als auch inhaltlich korrekt vermitteln zu können und die Akzeptanz der Schülerinnen und Schüler zu fördern? Welche Aspekte müssen beachtet werden, um Fehlkonzepte oder ein Abschrecken gegen-über Betroffenen vermeiden zu können? Die Arbeit besteht aus einem theoretischen, methodischen und praktischen Teil. In der Theorie werden Aspekte der Transidentität sowie eines Bilderbuches erarbeitet. Im methodischen Teil wird anhand der erarbeiteten Theorie ein Kriterienraster erstellt, welches die Gestaltung des Bilderbuches und der Unterrichtsreihe leitet. Die-se werden im praktischen Teil erstellt und zuletzt erläutert
Förderung der Inhibition von Primarschulkindern durch Bewegungs- und Sportspiele
Die vorliegende Bachelorarbeit beschäftigt sich mit dem Themenbereich der exekutiven Funk-tionen. Daraufhin wird untersucht, ob mit Spielen aus dem Buch «fex Förderung exekutiver Funktionen» die Inhibition von Primarschulkindern verbessert werden kann. Zu Beginn werden allgemeine Begrifflichkeiten eingeführt und geklärt. Danach werden verschiedene Hypothesen zur Beantwortung der Fragestellung aufgestellt. Im empirischen Teil folgen die Testung und Auswertung der Inhibition. Um die Inhibition zu testen und die Hypothesen zu untersuchen wurde mit dem Go/NoGo Test gearbeitet. Das eben erwähnte Testparadigma wurde bei dem Prä- und Posttest eingesetzt. Für die Auswertung der Probandinnen und Probanden wurde die Fehleranzahl und die Reaktionszeit berücksichtigt. Im letzten Teil werden die Hypothesen diskutiert und der wissenschaftliche Diskurs geprüft
Vorgehen beim Einteilen von Brüchen auf dem Zahlenstrahl von Kindern der sechsten Klasse
Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es herauszufinden, welche Strategien Schülerinnen und Schüler aus der sechsten Klasse beim Einzeichnen von Brüchen auf dem Zahlenstrahl anwenden. Um die Forschungsfrage zu beantworten, wurden in drei sechsten Klassen klinische Interviews durchgeführt, in welchen die Kinder eine Standortbestimmung ausgefüllt haben. Mithilfe dieser Standortbestimmung soll überprüft werden, ob die fünf fundamentalen Grundvorstellungen zu Bruchzahlen nach Baireuther verstanden wurden und wie sie bei der Bearbeitung vorgegangen sind. Die Ausarbeitung der Aufgabenstellungen sowie deren Auswertung zeigen verschiedene Ar-beitsweisen und Denkansätze von Schülerinnen und Schülern der sechsten Klasse. Die Interviews haben gezeigt, dass vor allem zwei dieser Prinzipien noch problematisch sind. In einem weiteren Schritt wird dargelegt, wie Lehrpersonen diese Prinzipien im Unterricht hand-lungsorientiert vertiefen können
Reihe um Reihe. Ein Brettspiel zur Förderung des strategischen Denkens bei Schülerinnen und Schülern im Alter des Zyklus 2
Strategisches Denken gewinnt in der heutigen Zeit mehr und mehr an Bedeutung. Mittlerweile ist eine Fülle an Strategiespielen entstanden, welche diese Art von Denken fördern sollen. Dabei bleibt jedoch oft unklar, welchen Elementen des Grossumfänglichen Begriffs Strategiedenken dabei Rechnung getragen wird. Aus diesem Grund wird in der vorliegenden praxisorientierten Bachelorarbeit der Frage nachgegangen, welche kriteriengestützten Elemente, wie auch (spiel-) didaktischen Gelingensbedingungen, bei der Entwicklung als auch der kreativen Konstruktion eines altersspezifischen Brettspiels zur förderlichen Entwicklung des strategischen Denkens von Schülerinnen und Schülern im Alter des Zyklus 2 zu beachten sind. Mittels literaturgestützter Ausarbeitung der Elemente, welche strategisches Denken ausmachen und der theoriefundierten Analyse bekannter Brettspiele entsteht ein Kategorienraster, auf dessen Grundlage ein eigenes Brettspiel zur Förderung des strategischen Denkens entwickelt wird. Im Anschluss wird das entwickelte Spiel in zwei Kleingruppen im Alter des Zyklus 2 erprobt und dabei videografisch dokumentiert. Die Daten werden kriterienbasiert ausgewertet und interpretiert
Exekutive Funktionen und ihre Förderung und Einwirkung auf das schulische Lernen
Diese Arbeit handelt von den exekutiven Funktionen und ihrer Bedeutung für erfolgreiches Lernen im Kontext Schule. Es wird das exekutive System mit den drei Teilbereichen Arbeitsgedächtnis, Inhibition und kognitive Flexibilität beschrieben. Zuerst wird auf die einzelnen Teilbereiche genau eingegangen und die Funktionsweise jedes einzelnen erklärt. Es wird aufgezeigt, wie sich die exekutiven Funktionen entwickeln und wie diese gemessen bzw. getestet werden können mit einer Unterscheidung zwischen «heissen» und «kalten» exekutiven Funktionen. Ausserdem geht es darum, welche Faktoren einen Einfluss auf die Entwicklung des exekutiven Systems haben und welche Bedeutung gut entwickelte exekutive Funktionen auf erfolgreiches Lernen haben können. Schlussendlich werden verschiedene Spiele und Übungen zusammengefasst, die es für eine Lehrperson mit möglichst wenig Materialaufwand einfach machen sollen, die exekutiven Funktionen mit der eigenen Klasse oder einzelnen Schülerinnen und Schülern zu trainieren und dadurch auch zu profitieren. Im letzten Teil der Arbeit befindet sich dann noch ein Fazit, das aus der ganzen Arbeit gezogen wird und eine Reflexion über den Schreibprozess und den Erkenntnisgewinn
Mehrsprachigkeit im Unterricht als Bereicherung nutzen
Durch die Einsicht in verschiedene Schulen und Schulklassen aufgrund diverser Praktika wurde der Autorin bewusst, dass Kinder verschiedene Erstsprachen mitbringen. Dies führt dazu, dass in einer Klasse mehrere Sprachen gesprochen werden. Diese Mehrsprachigkeit im Schulzimmer beeinflusst den Unterricht. Einerseits haben Kinder mit anderen Erstsprachen manchmal mehr Mühe mit dem Erlernen der Sprache Deutsch, andererseits bringen sie aber Sprachwissen und -erfahrungen aus ihrer Erstsprache mit. Die vorliegende Arbeit geht dem Phänomen der Mehrsprachigkeit im Unterricht nach und versucht herauszuarbeiten, welche Möglichkeiten bestehen, diese Mehrsprachigkeit in einem Schulzimmer zu fördern und als Bereicherung zu nutzen. Das Ziel ist es, durch die Aufarbeitung passender Theoriebeiträge eine Antwort auf die Frage zu finden. Als Ergänzung wird ein Fragebogen von Lehrpersonen der Mittelstufe zum Thema ausgefüllt. Dieser soll Wissen und Erfahrungen aus der Praxis in die Arbeit miteinbringen. Die vorliegende Theorie wird mit den Aussagen aus der Praxis verglichen und es werden konkrete Umsetzungsideen für die Praxis abgeleitet
Interreligiöses Lernen heute: Vergleich zwischen katholischen und religionskundlichen Ansätzen
Abstrakt In dieser Bachelorarbeit geht es um das interreligiöse Lernen. Im Fachbereich ERG wird im Lehrplan 21 des Kantons St.Gallen das Lernen von oder über Religionen beschrieben und ist somit ein verbindlicher Teil des Unterrichts. Auf der anderen Seite gibt es noch immer den konfessionellen Religionsunterricht. Im katholisch-konfessionellen und im religionskundlichen Unterricht findet das interreligiöse Lernen unter verschiedener Betrachtung statt. Mit dieser Arbeit soll der Frage von Gemeinsamkeiten und Unterschieden dieser beiden Sichtweisen nachgegangen werden. Ausserdem wird aufgezeigt, wie sich das interreligiöse Lernen auf den Unterricht auswirkt, und wie die Lehrpersonen dazu stehen. Um dieser Thematik nachzugehen, ist diese Arbeit in vier Teile gegliedert. Zuerst werden Grundlagen geschaffen, die einerseits zur Bearbeitung dieser Literaturarbeit nötig sind, bevor die Sichtweisen auf interreligiöses Lernen der beiden Institutionen (Katholische Kirche und Staat) betrachtet werden. Anschliessend werden Theorien der beiden Positionen erarbeitet und in einer Gegenüberstellung diskutiert, wobei auch hier die Sichtweisen der beiden Institutionen gegenübergestellt werden. Zum Schluss werden die Auswirkungen auf den Unterricht aufgezeigt. Ziel dieser Bachelorarbeit ist es, zukünftige Lehrpersonen für die Thematik des interreligiösen Lernens zu sensibilisieren, zu animieren, eine eigene Position und Haltung einzunehmen, und das erhaltene Wissen schliesslich im Unterricht umzusetzen. Keywords: Interreligiöses Lernen, Religion, konfessionell, religionskundlich, säkular, plurale Gesellschaft, Religionsunterricht, Canon Iuris Canonici, Lehrplan 21, interkulturelles Lernen, Stephan Leimgruber, Karlo Meyer Quelle Troi, S., (2022). Interreligiöses Lernen heute: Vergleich zwischen katholischen und religionskundlichen Ansätzen. Rorschach: Pädagogische Hochschule St.Gallen
Das Alltagsphänomen Angst und der Umgang mit entwicklungstypischen Kinderängsten im Schulalltag
Lehrpersonen sind durch ihre Arbeit täglich mit den Gefühlen ihrer Schüler:innen konfrontiert. Zu diesen Gefühlen gehört auch die Angst, die sich ganz unterschiedlich zeigen kann. Befindet sich ein von einer Angst betroffenes Kind in der Klasse, ist es wichtig, dass die Lehrperson weiss, wie sie mit dem Kind umgehen kann und welche Möglichkeiten sie hat, bei bestimmten Angstformen vorzugehen, um die Situation des Kindes zu optimieren. Somit soll der Nutzen dieser Arbeit darin liegen, eine Antwort auf die übergeordnete Frage: «Wie kann in der Schule ein optimaler Umgang mit Angst gepflegt werden?» herauszuarbeiten. Diese Bachelorarbeit entspricht dem Typ «Literaturarbeit», welcher eine umfängliche Auseinandersetzung mit zahlreicher Literatur zugrunde liegt. Die Bachelorarbeit beinhaltet eine vertiefte Aufklärung über das Phänomen Angst und damit verbundene Begriffe, wie Furcht, Phobie oder Angststörung. Biologische, familiäre oder personale Faktoren, gelten als Risikofaktoren, die die Entwicklung von Angst begünstigen und werden in der Arbeit genauer erklärt. Ausserdem werden Erklärungsmodelle dargelegt, welche die Entstehung von Angst aus behavioraler, kognitiver und psychoanalytischer Sicht beleuchten. Obwohl sich Angst in unzähligen Formen zeigen kann, gibt es entwicklungstypische Ängste, die von Kindern in bestimmten Altersspannen häufig gezeigt werden und mit dem Heranwachsen wieder vorübergehen. Für Lehrpersonen werden die entwicklungstypischen Ängste, die in der Schule gegenwärtig sind, genauer erklärt und entsprechende Interventionsmöglichkeiten genannt. Zudem werden ein bereits entwickeltes Programm zur Angstprävention «FREUNDE-Programm» sowie ein Geschichtenbuch zu verschiedenen Ängsten «Jacob der Angstbändiger» in Bezug auf die Nutzung im Unterricht evaluiert. Keywords: Entstehung von Angst, entwicklungstypische Kinderängste, Umgang mit Angst in der Schul
Das Beurteilungsgespräch in der Unterstufe ? von der Vorbereitung bis zur Nachbereitung
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht folgende Fragestellung: Wie führen Lehrpersonen in der Unterstufe Beurteilungsgespräche durch? Im Theorieteil werden zunächst wesentliche Begriffe definiert und die Ziele des Beurteilungsgesprächs erläutert. Daran anschliessend wird erklärt, wie Lehrpersonen gemäss Fachliteratur Beurteilungsgespräche vorbereiten, durchführen und nachbereiten sollten. Der darauf aufbauende Praxisteil zeigt, wie verschiedene Lehrpersonen der Unterstufe Beurteilungsgespräche in ihrer schulischen Praxis durchführen. Dazu sind 6 qualitative Interviews mit Lehrpersonen der 1., 2. und 3. Klasse durchgeführt worden, wobei auf jeder Klassenstufe je eine Lehrperson mit mehr als 8 Jahren Berufserfahrung («Berufserfahrene») und je eine Lehrperson mit 1-2 Jahren Berufserfahrung («Berufseinsteigende») befragt wurde. Die Befragung ergibt, dass sich die Lehrpersonen in der Vorbereitung auf das Beurteilungsgespräch wichtige Gedanken zu den Teilnehmenden und den Rahmenbedingungen machen. Zu Beginn des Beurteilungsgesprächs versuchen die Lehrpersonen eine angenehme Atmosphäre herzustellen, bevor über die vorbereiteten Beurteilungsbogen gesprochen wird. Abschliessend werden Massnahmen besprochen, Vereinbarungen getroffen und der Gesprächsverlauf reflektiert. Bei der Gesprächsführung ist den Lehrpersonen wichtig, die Beteiligten aktiv ins Gespräch einzubinden und den eigenen Standpunkt sowie vorhandene Probleme offen darzulegen. In schwierigen Gesprächssituationen, in denen die Erziehungsberechtigten unkooperativ sind, Entscheide der Lehrperson nicht einsehen und diese persönlich angegriffen werden, versuchen die Lehrpersonen, stets professionell zu bleiben. Erfahrene Lehrpersonen antizipieren schwierige Gesprächssituationen und ziehen vorsorglich oft weitere Fachkräfte als Unterstützung bei. In der Nachbereitung reflektieren die Lehrpersonen das Beurteilungsgespräch, halten Vereinbarungen und Ziele schriftlich fest und erfüllen Wünsche der Erziehungsberechtigten. Zusammenfassend zeigt sich eine ziemlich grosse Übereinstimmung zwischen den Anforderungen gemäss der Fachliteratur und der Handhabung in der Schulpraxis, und zwar unabhängig von Klassenstufe und Erfahrungsgrad