Pädagogische Hochschule St. Gallen (PHSG): PHIQ
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Gelingensbedingungen der Integration - Strategien für Lehrpersonen zur erfolgreichen Integration von jugendlichen Flüchtlingen in die Sekundarstufe I
Die wachsende Präsenz von Jugendlichen mit Fluchterfahrung in Schweizer Schulen stellt hohe Ansprüche an die Lehrpersonen. Denn die Lehrpersonen spielen beim Integrationsprozess in die Regelklasse eine bedeutende Rolle. Die zentrale Frage, mit welcher sich die Arbeit beschäftigt, lautet: Welche Strategien und Massnahmen unterstützen die Lehrpersonen bei der Integration von jugendlichen Flüchtlingen auf der Sekundarstufe I?
Ziel dieser Arbeit ist es, Gelingensbedingungen für eine erfolgreiche Integration von jugendlichen Flüchtlingen in Regelklassen zu identifizieren, die Lehrpersonen im Schulalltag bereits anwenden oder potenziell anwenden könnten.
Die Arbeit leitet mit einem Theorieteil in das Thema Integration ein. Zusätzlich wurden sechs Lehrpersonen der Sek I interviewt, welche zurzeit mindestens einen Jugendlichen in ihre Regelklasse integrieren. Die Ergebnisse zeigen auf, welche Strategien und Massnahmen die Lehrpersonen anwenden und auf welche fachlichen und materiellen Ressourcen sie beim Integrationsprozess angewiesen sind
ADHS - Wirksame Therapieformen und Massnahmen für die soziale Integration von zwei Jugendlichen mit ADHS aus verschiedenen Perspektiven beurteilt
Die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung, abgekürzt ADHS, ist eine verbreitete Störung, die vor allem im Kindes-, aber auch im Jugendalter auftritt und bei den Betroffenen zu Verhaltensauffälligkeiten führt. Die Kernsymptome können sich negativ auf die Beziehungen zu Gleichaltrigen auswirken und somit die soziale Integration der Betroffenen beeinträchtigen. Die Beziehungen zu Gleichaltrigen sind für die Entwicklung sozialer Kompetenzen sowie für andere wichtige Lebensbereiche von zentraler Bedeutung. Ziel dieser Masterarbeit ist es herauszufinden, welche Therapieformen und Massnahmen für die soziale Integration von zwei ADHS-Betroffenen wirksam waren/sind. Damit verbunden ist die Erfassung der sozialen Integration sowie möglicher Auswirkungen derselben auf verschiedene Lebensbereiche. Anhand von zwei konkreten Fallbeispielen mit den beiden Betroffenen, den Eltern und Förderlehrpersonen werden die aufgeführten Punkte aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet. Hierfür wurden zunächst die Theorie und der Forschungsstand des Störungsbildes und der sozialen Integration von ADHS-Betroffenen studiert. Im nächsten Schritt wurden halbstandardisierte Interviews durchgeführt. Um die Daten auszuwerten, wurde eine qualitative Inhaltsanalyse durchgeführt. Die empirischen Daten wurden mit der Theorie bzw. dem Forschungsstand verglichen, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede herauszuarbeiten. Die Ergebnisse zeigen, dass in einem Fall eine deutliche Ablehnung durch Gleichaltrige festgestellt werden konnte, die sich in verschiedenen Lebensbereichen negativ niederschlug, was in Übereinstimmung mit der Theorie steht. Im anderen Fall konnte eine unzulängliche soziale Integration durch präventive Massnahmen und positive Charaktereigenschaften verhindert werden. Diese effiziente soziale Integration wirkte sich positiv auf unterschiedliche Lebensbereiche aus. Allerdings schätzten beide Probanden ihre soziale Integration im Vergleich zu den anderen Interviewpartner:innen höher ein.
In Bezug auf die Wirksamkeit von Therapien und Massnahmen besteht Konsens bezüglich der medikamentösen Therapie und der Unterstützung der Eltern, die zu einer besseren sozialen Integration beitragen. Diese Ergebnisse der Interviews stimmen mit der Forschung überein. In beiden Fällen zeigten auch andere Therapieformen bzw. Massnahmen Wirksamkeit, welche in der Forschung gar nicht belegt sind. Dies zeigt, dass mehrere Massnahmen und Therapieformen effektiv sein können und für jeden Fall individuell zu betrachten sind. Dennoch hat keine Therapie oder Massnahme bei Fall 1 dazu beigetragen, dass die Peer-Problematik normalisiert wurde, was mit der Literatur übereinstimmt. In Fall 2 werden die Peer-Beziehungen aus zwei Perspektiven als weitgehend normal angesehen, während eine Perspektive dies anders wahrnimmt. Weitere Forschung ist notwendig, um herauszufinden, welche anderen Therapieformen und Massnahmen zu einer verbesserten sozialen Integration und einer Lösung oder Normalisierung der Peer-Problematik führen können
Bilderbuch zum Thema Integration von Migrantenkindern beim Kindergarteneintritt
Das Thema «erfolgreiche Integration von Migrantenkindern» ist sehr aktuell und beschäftigt viele Lehrkräfte. Dabei ist es das Ziel dieser Arbeit, die Fragestellung «Wie sieht idealer Anfangsunterricht für Kinder im ersten Kindergartenjahr mit nichtdeutscher Erstsprache aus, damit Integration und Sprachförderung erfolgreich stattfinden können?» zu beantworten. Dieses umfassende Thema sollte allen Beteiligten anhand eines im Rahmen dieser Arbeit erstellten Bilderbuches nähergebracht werden. Im Kinderbuch «Lina entdeckt den Kindergarten» wird anhand der Geschichte des Migrantenkindes Lina aufgezeigt, welche Herausforderungen der Anfangsunterricht mit sich bringt, wenn die Sprache nicht beherrscht wird. Zudem wurde für das Schreiben dieses Bilderbuches in geeigneter Literatur über die Sprachförderung sowie über die Integration von Kindern mit Migrationshintergrund recherchiert, und es wurden geeignete Methoden für die Anwendung in der Praxis gewonnen, die folgende Mittel für den Anfangsunterricht mit Migrantenkindern als zufriedenstellend erachten: Kombination der Sprache mit musischen und handwerklichen Aspekten, wobei die Lehrperson stets als Sprachvorbild dient. Eine weitere Erkenntnis hierzu ist die Bedeutung einer guten Relation zwischen Eltern, Kind und Schule, welche eine wichtige Bedingung für die Integration ist. Eine erfolgreiche Integration kann stattfinden, wenn es der Lehrperson gelingt, das Zugehörigkeitsgefühl eines jeden Kindes zur Klasse zu fördern. Ferner unterstreicht diese Arbeit die Wichtigkeit des Beherrschens der eigenen Erstsprache für das Kind, denn sie ist eine wesentliche Voraussetzung für den Zweitspracherwerb. Deshalb sollte sie auch in den Kindergartenalltag integriert werden. Ebenso wurde festgestellt, dass Rituale insbesondere im Anfangsunterricht den Kindern Halt und Struktur geben
Unterrichtsstörungen sowie deren Bewältigungsstrategien aus Sicht der Lehrpersonen und der Schülerinnen und Schüler
Unterrichtsstörungen gehören in jeder Grundschule zum Schulalltag. Schüler:innen und Lehrpersonen tragen durch ihr individuelles Verhalten im Unterricht zu Störungen bei. Durch die Unterbrechungen wird die Unterrichtsqualität verringert, und es bringt die Mitschüler:innen vom individuellen Lernerfolg ab. Dies zeigt, dass Unterrichtsstörungen eine bedeutsame Problematik darstellen. Es führt dazu, dass unterrichtliche Lernprozesse stocken und Schüler:innen daran hindert, sich konzentriert und intensiv mit Lerninhalten auseinanderzusetzen. In der vorliegenden Arbeit wird der Frage nachgegangen, ob und wie fest die Störungen aus Sicht der Schüler:innen und der Lehrpersonen beeinträchtigt - welche Gemeinsamkeiten und Diskrepanzen auftreten. Als Zweites wurde herausgefunden, mit welchen Bewältigungsstrategien die Störungen unterbunden werden. Dazu wurden vier Primarschulklassen der Mittelstufe sowie vier Lehrpersonen interviewt. Die Ergebnisse zeigen, dass Lehrpersonen die Störungen deutlich empfindlicher wahrnehmen als Schüler:innen. Direkte aggressive Störungen wie aggressives Verhalten und Provokation stören beide deutlich stärker als nicht aggressive, passive Störungen während dem Unterricht. Denn diese sind vor allem für Schüler:innen meist kaum erkennbar. Im Unterricht werden nicht aggressive, passive Unterrichtsstörungen von den Lehrpersonen deutlich stärker störend eingeschätzt. Zudem zeigt sich, dass die Stärke der Störung mit der gewählten Bewältigungsstrategie zusammenhängt. Bewältigungsstrategien sind unter anderem das Einsetzen von psychologischen Unterstützungsmassnahmen, wie Klassenassistenz oder schulische Heilpädagogik
Stimmbildung für Kinder im Zyklus 2 mit Fokus 3. und 4. Klasse
Die Musik ist ein wichtiger Bestandteil im Leben eines Menschen. Durch die eigene Tätigkeit im musikalischen Bereich, kam die Autorin immer wieder mit den Begriffen Stimmbildung und Einsingen in Berührung. Während der Ausbildung zur Lehrperson wurde dann auch Stimmbildung in der Schule ein Thema. Da die Autorin von sich sagt, durch die Musik zu ihrer jetzigen Persönlichkeit gefunden zu haben, kam die Frage auf, ob und wie sich dies auch mit Kindern assoziieren lässt. Die vorliegende Arbeit geht dieser Fragestellung nach und setzt sich zum Ziel, ein Dossier mit kompetenten und fördernden Übungen für das Einsingen in der Schule zu erstellen, welches in der späteren Tätigkeit als Lehrperson eingesetzt werden kann. Dafür wurde zuerst eine fachliche Recherche zu den Themen Stimmbildung und Persönlichkeitsentwicklung bei Kindern durchgeführt um anschliessend das Produkt «Einsingen» fundiert erstellen zu können. Aus diversen literarischen Werken sowie eigenen Erfahrungen wurde eine überschaubare Sammlung von Übungen erstellt, welche in vier Kategorien unterteilt wurden. Durch die Recherche konnte bestätigt werden, dass Stimmbildung und Musik einen Einfluss auf die Persönlichkeitsentwicklung von Kindern haben und im Weiteren die Intelligenz steigern können
Lernumgebung zu den Themenbereichen Elektrizität und Antriebe
Die vorliegende Arbeit setzt sich mit der Planung und der Umsetzung einer Lernumgebung für Kinder im Primarschulalter in den Themenbereichen Elektrizität und Antriebe auseinander. Mit Hilfe der genannten Lernumgebung soll das handelnde Lernen, gekoppelt mit dem Zusammenspiel von analogen und digitalen Materialien gefördert werden. Um dies zu erreichen, fertigte der Autor ein handlungsorientiertes Konzept an, welches es den Lernenden erlaubt, digitale Aufgaben handelnd auszuführen und somit wichtige Erfahrungen und Erkenntnisse zu sammeln. Die Kinder sollen intrinsisch motiviert werden, sich mit dieser Art zu lernen, selbstständig Wissen zu erarbeiten oder zu ihr bestehendes Wissen zu vertiefen beziehungsweise zu erweitern. Dies ist ein Schlüsselziel der gesamten Arbeit. Die Aufstellungen müssen klar verständlich und gut strukturiert sein, damit die Lernenden eigenständig und ohne Unterstützung und/oder Beratung der Lehrperson arbeiten können. Das handlungsorientierte Lernen steht hierbei stets im Vordergrund. Die Schülerinnen und Schüler lernen zeitgleich Verantwortung für ihr persönliches Lernen zu übernehmen und bei Schwierigkeiten individuelle Lösungen zu erarbeiten. Hierfür werden Durchhaltewillen und Problemlösungsstrategien benötigt, welche in der heutigen Zeit auf dem Arbeitsmarkt gefragt sind. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, die Aufträge zu zweit zu lösen, was den Aspekt der Teamarbeit und deren Chancen und Schwierigkeiten mit sich bringt. Die Kinder müssen lernen, als Team zusammenzuarbeiten, um Erfolg zu haben. Durch diese Art von Lernumgebung können zahlreiche Kompetenzen in den fachlichen, aber auch in den überfachlichen Bereichen des Lehrplans 21 abgedeckt werden, was sie zu einer Bereicherung für den Unterricht in der Primarschule macht
Gewaltfreie Kommunikation im Primarschulunterricht
Während dem Studium an der Pädagogischen Hochschule St. Gallen wird das Modul Kommunikation besucht. Dabei fiel er Autorin auf, dass die Gewaltfreie Kommunikation nicht angesprochen und behandelt wird. Die vorliegende Arbeit greift diese Kommunikationsform auf und setzt sich zum Ziel, Vorschläge für die Umsetzung dieser Haltung in der Primarschule darzulegen. Als Basis dieser Arbeit wird Kommunikation im Allgemeinen definiert. Darauf folgt die Beschreibung der Gewaltfreien Kommunikation. Diese beschränkt sich auf die Entstehungsgeschichte, Definition, den Symbolen und das «vier Schritte Modell». Auf den theoretischen Grundlagen wird der Transfer in die Schulpraxis anhand von Voraussetzungen auf drei Ebenen gezogen. Die Ebenen beziehen sich auf die Schule, die Lehrperson und die Kinder. Diese dargelegten Voraussetzungen werden durch Interviews mit Fachpersonen gestützt. Die Ergebnisse resultieren in konkreten Umsetzungsvorschlägen für die Praxis
Hunde und Kinder Das Potenzial von Schulhunden
Hunde und Kinder haben eine besondere Beziehung. Intention dieser Bachelorarbeit ist es, einen Überblick darüber zu geben, wie Hunde eingesetzt werden können, welche physischen und psychischen Effekte sie möglicherweise auf uns haben und was erfüllt werden muss, um den Einsatz von Hunden vor allem mit Blick auf das schulische Umfeld umzusetzen. Ein spezielles Augenmerk liegt dabei auf Kindern mit Schwierigkeiten und welche Effekte ein Hund auf sie haben könnte. Daher wird in der Theorie auch beschrieben, welchen Schwierigkeiten man unter anderen im Berufsalltag als Lehrer:in begegnen könnte. Aus fünf verschiedenen qualitativen Interviews konnten interessante Schlüsse gezogen und mit der Theorie verknüpft werden. Da die wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Thema Schulhund zurzeit noch relativ überschaubar sind, werden auch Befunde zu Effekten von Hunden auf Menschen im Allgemeinen genutzt. Diese lassen sich jedoch grösstenteils auf Schulhunde übertragen
Zusammenhang von Selbstwirksamkeit und Schulerfolg von Oberstufenschülerinnen und -schülern im Kanton St. Gallen
Im Zentrum dieser Masterarbeit steht der Zusammenhang zwischen dem Schulerfolg und der Selbstwirksamkeit von Oberstufenschülerinnen und -schülern. Der berühmte Soziologe, Albert Bandura, beschreibt, dass die Selbstwirksamkeit eine Eigenschaft, aber auch eine Haltung ist, welche der Mensch
über sich und sein Vermögen hat, mit Herausforderungen umzugehen. Er definierte vier Elemente, welche die Selbstwirksamkeit beeinflussen. Diese umfassen die eigenen Erfolgserlebnisse, passende Vorbilder, die Ermutigung durch andere und die emotionale Aktivierung.
Es wird der Zusammenhang zwischen dem Schulerfolg und der Selbstwirksamkeit bei Schülerinnen und
Schülern der Oberstufe im Kanton St. Gallen untersucht. Dabei wird geprüft, ob schulisch erfolgreiche
Schülerinnen und Schüler eine höhere Selbstwirksamkeit als weniger erfolgreiche Lernende haben, welche Faktoren die Selbstwirksamkeit der Schülerinnen und Schüler beeinflussen und ob, beziehungsweise wie die Selbstwirksamkeit der Jugendlichen in der Schule verbessert werden kann.
Die Arbeit enthält eine Einleitung, die theoretischen Grundlagen mit den Definitionen der Kernbegriffe
sowie die Erläuterung des Konzeptes der Selbstwirksamkeit und einige Eigenschaften von selbstwirksamen Menschen. Im Anschluss wird der aktuelle Forschungsstand der Thematik erläutert und somit werden die Einflussfaktoren sowie die Relevanz der Selbstwirksamkeit ersichtlich. Es werden Förderungsmassnahmen in der Schule umrissen und der Erfolgskreislauf dargestellt. Im zweiten Teil folgt das methodische Vorgehen, welches anschliessend erläutert wird und zum Schluss der Arbeit wird ein Fazit
gezogen.
Zwei Fragestellungen werden durch die Literaturrecherche zu Beginn des Methodenteils beantwortet.
Die andere wird durch die qualitative Inhaltsanalyse der Interviews ausgewertet. Die Literaturrecherche
und die Skala zur allgemeinen Selbstwirksamkeitserwartung von Jerusalem und Schwarzer bilden die
Grundlage für das Erstellen des halbstrukturierten Interviewleitfadens. Im Interview werden den sechs
Probandinnen und Probanden Fragen gestellt und Situationen geschildert, welche sie bewerten und
ihre Reaktion schildern sollen. Im nächsten Schritt werden die gesammelten Daten anhand des Kategoriensystems differenziert analysiert und bewertet. Abschliessend folgen die Diskussion sowie die Implikation der Erkenntnisse.
Es kann nicht verallgemeinert gesagt werden, dass erfolgreiche Schülerinnen und Schüler eine höhere
Selbstwirksamkeit als weniger erfolgreiche Lernende aufweisen. Dazu sind die individuellen Voraussetzungen und Rahmenbedingungen zu unterschiedlich und haben einen zu grossen Einfluss. Es lässt sich
aber sagen, dass sich Erfolge durchaus positiv auf die Selbstwirksamkeit auswirken und ein Faktor zu
Erhöhung darstellen. Untersuchungen haben gezeigt, dass eine gute Ausprägung der Selbstwirksamkeit
mit selten auftretenden Angststörungen und Depressionen einhergeht, was sich durch niedrigere
Stressreaktionen auswirkt. Zudem kommen gute Leistungen, eine hohe Schmerztoleranz, ein ausgeprägtes Gesundheitsverhalten und ein allgemein hohes Wohlbefinden dazu.
Einige Einflussfaktoren der Selbstwirksamkeit haben sich aus der bisherigen Forschung ergeben, welche
aber sicherlich nicht für alle Menschen identisch sind. Es sind fünf Schlüssel bekannt, welche die Selbstwirksamkeit positiv beeinflussen. Dies sind die Achtsamkeitswahrnehmung, das Lernen aus Stärke-Erfahrungen, der Glaube an die eigenen Fähigkeiten, die Orientierung an stimmigen Zielen und den Mut,
den eigenen Weg zu gehen.
In der Schule kann die Selbstwirksamkeit sicherlich gefördert werden. Wenn dies aber nicht sorgfältig
geschieht, kann auch das Gegenteil ausgelöst werden. Für eine gelungene Entwicklung ist es demnach
wichtig, dass die Jugendlichen individuell in Bezug auf die eigenen Fortschritte begleitet und bestärkt
werden. Es müssen ausserdem in der Schule Lernräume geschaffen werden, in welchen die Schülerinnen und Schüler Erfahrungen sammeln dürfen. Weiter ist es zentral, dass individuelles und selbstbestimmtes Lernen gefördert wird, sowie Mitbestimmung und Ermutigung durch andere vorhanden sind.
Dies kann die Lehrperson durch verschiedene Methoden im Unterricht fördern
Maschinenethik und autonome Kriegsführung. Eine Analyse der ethischen Debatte rund um die autonome Kriegsführung
Durch die fortschreitende Entwicklung der autonomen Waffensysteme und den damit einhergehenden ersten militärischen Einsätzen, gerieten die autonomen Waffensysteme begünstigt durch die mediale Aufmerksamkeit vermehrt in das Blickfeld der breiten Öffentlichkeit und auch der Ethik. Mit eben diesem ethischen Diskurs, welcher durch den Einsatz der autonomen Waffensysteme aufkeimt, beschäftigt sich die vorliegende Arbeit. Sie untersucht anhand einer Literaturrecherche die aktuellen Positionen der Debatte rund um die ethische und völkerrechtliche Legitimierung der autonomen Waffen. Ebenfalls erfolgt eine praktische Anwendung der Ethik, wobei untersucht wird, wie die autonomen Waffensysteme konzipiert sein müssten, um auf der idealen, der nichtidealen und der pragmatisch-strategischen Ebene als legitimierbar zu gelten. Schlussfolgerungen der Arbeit haben ergeben, dass eine völkerrechtliche Rechtfertigung des Einsatzes von autonomen Waffensystemen aktuell nicht vollumfänglich möglich ist und sich die ethische Perspektiven hinsichtlich der Legitimierung der autonomen Waffensysteme separiere