Pädagogische Hochschule St. Gallen (PHSG): PHIQ
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    Sprachförderung mit Bilderbüchern: ein Bilderbuch für den Kindergarten

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    Das Vorlesen von Bilderbüchern hat sich in Bezug auf die Sprachförderung als sehr wirksam erwiesen. In der vorliegenden Arbeit wird die Wirkung des Vorlesens im Kindergarten thematisiert, weshalb folgende Fragestellung im Zentrum steht: Wie kann im Kindergarten Sprachförderung in den Bereichen Wortschatz und quantitatives und qualitatives Sprechverhalten mit der Methode des dialogischen Vorlesens von Bilderbüchern betrieben werden? Die Sprachbereiche wurden aufgrund der Vielfältigkeit in Wortschatz und qualitatives und quantitatives Sprechverhalten eingegrenzt. Der Zusammenhang zwischen dem Wortschatz und des Sprechverhaltens wird mit dem Einsatz von Wimmelbüchern deutlich. Kinder zeigen ein ausgeprägteres Sprechverhalten, wenn sie mehr Wortschatzrepertoire haben. Grundsätzlich kann ein Bilderbuch klassisch oder dialogisch vorgelesen werden. Wenn klassisch vorgelesen wird, heisst das, dass die vorlesende Person liest und die Kinder lediglich zuhören. Beim dialogischen Vorlesen hingegen setzt die vorlesende Person an dialoganregenden Stellen Fragetechniken ein. Dadurch greifen die Kinder auf ihren individuellen Wortschatz zurück und werden aktiviert. Nicht nur ist zu beachten wie, sondern auch was vorgelesen wird. Bilderbücher sollen entwicklungsorientiert gestaltet sein, das heisst Kinder dort abholen, wo sie es brauchen. Aus diesem Grund wird in der vorliegenden Arbeit der Sprachstand von Kindern im Alter von vier bis sechs Jahren analysiert und darauf aufbauend ein kriteriengeleitetes Bilderbuch entwickelt

    Auswirkungen der Nutzung von Bilderbüchern auf die Lesekompetenzen von Schülerinnen und Schülern

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    Bereits im 17. Jahrhundert wurden Bilderbücher als Sachbücher zur Wissensübertragung verwendet. Die Nutzung dieser Bücher hält bis heute an, besonders mit dem Fokus auf die Übermittlung pädagogischer Inhalte an Kinder. Das Ziel in der vorliegenden Arbeit ist es zu beantworten, inwiefern Kinder von der Nutzung von Bilderbüchern profitieren können. Aufgrund der Berücksichtigung der aus dem Theorieteil erarbeiteten Kriterien wird selbst ein Bilderbuch erstellt. Dazu steht die folgende Forschungsfrage im Vordergrund: Welche Auswirkungen hat die Nutzung von Bilderbüchern auf das Leseverhalten von Schülerinnen und Schülern? Um die Forschungsfrage zu beantworten, wurden verschiedene Untersuchungen der Auswirkungen der Nutzung von Bilderbüchern analysieret, welche sich an der deutschsprachigen Bevölkerung orientierten. Diese ergaben, dass aufgrund des sich aufbauenden Wortschatzes durch vermehrtes Lesen bessere Verbindungen im Gehirn aufbauen können, welche unter Anderem positive Auswirkungen auf die Konzentrationsfähigkeit von Kindern haben. Da diese Untersuchungen in einem kleinen Rahmen durchgeführt wurden, müssen sie kritisch hinterfragt werden, und können nicht auf ihre absolute Wahrheit überprüft werden

    Lieder, die Emotionen in uns wecken – Wie ein Lied durch musikalische Gestaltungselemente zum Leben erwacht

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    Musik ist ein wichtiger Bestandteil im Leben der Menschheit. Beim Hören verknüpfen wir eigene Erfahrungen und somit bestimmte Emotionen mit den Liedern. In der vorliegenden Arbeit geht es darum, diese Tatsache zu nutzen, um mit Kinderliedern eine bestimmte Emotion zu thematisieren. Das Einbetten von Emotionen in der Musik ermöglicht es zudem das Thema für die Zuhörer greifbarer zu machen. Folgende Fragestellung steht für das Erreichen dieses Vorhabens im Zentrum: «Durch welche musikalischen und sprachlichen Elemente können Kinderlieder die Basisemotionen Angst, Freude, Trauer und Wut sowie die Emotion Liebe erwecken?» Um dies beantworten zu können, wurden in der Arbeit musiktheoretische Grundlagen, die Definition und Bedeutung von Emotionen und vorhandene Kinderlieder untersucht. Basierend auf den erlangten Erkenntnissen konnten fünf eigene Kinderlieder zu je einer Emotion komponiert werden. Die Arbeit zeigt, dass der Melodieverlauf und die Tonart in Verbindung mit einem sprachlichen Ausdruck eine gewisse Emotion hervorrufen können, es jedoch keine konkreten musikalische und sprachliche Bausteine für das Erwecken der einzelnen Emotionen in der Musik gibt

    Die Bedeutung der Wahrnehmungs

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    Die Wahrnehmung entwickelt sich mithilfe von zahlreichen, sinnlichen Erfahrungen bereits in den ersten Lebensjahren. Doch längst nicht alle Kinder erhalten die Möglichkeit, diesen vielfältigen Sinneserfahrungen ausgesetzt zu werden. Diese sind jedoch für eine gesunde Wahrnehmungsentwicklung zentral. Deshalb möchte diese Arbeit aufzeigen, wie die Schule beziehungsweise die Lehrperson einen wesentlichen Beitrag zur Wahrnehmungsförderung im Schulalltag leisten kann. Die Wichtigkeit der regelmässigen Nutzung der Sinne sowie unterschiedliche Fördermethoden werden dabei dargelegt. Daraus folgen acht praktische Sinnesübungen, welche die unterschiedlichen Sinnesbereiche ansprechen und eine differenzierte Förderung im Unterricht ermöglichen. Im Begleitheft dieser Arbeit werden die acht Sinnesübungen ausführlich dargelegt, wobei die Förderbereiche, Differenzierungsstufen sowie die Einbettung in den Lehrplan der Volksschule aufgezeigt werden. Die Lehrpersonen sollen hiermit ein Instrument erhalten, welches die wesentlichen Informationen enthält, sodass ein direkter Einsatz der Sinnesübungen in der Praxis erfolgen kann. Die Sinnesübungen werden mithilfe der Theorie und einem daraus resultierenden Kriterienraster ausgewählt sowie angepasst und hergestellt

    Sozial-emotionale Kompetenzen fördern im Zyklus 1

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    Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter befinden sich in einer sensiblen Phase der emotionalen sowie sozialen Entwicklung. Gut entwickelte sozial-emotionale Kompetenzen wirken sich positiv auf viele Bereiche des Lebens aus und sind unabdingbar für ein harmonisches Miteinander. Da die Kinder bei Kindergarten- bzw. Schuleintritt über verschiedene vorschulische Erfahrungen, beispielsweise im Kontakt mit Gleichaltrigen oder aufgrund unterschiedlicher Bindungserfahrungen, verfügen, ist es wichtig, alle Kinder individuell, ausgehend von ihrem Entwicklungsstand, zu fördern. Ausserdem sollen Situationen geschaffen werden, in denen die Kinder die Möglichkeit erhalten, einander kennenzulernen und miteinander zu kooperieren. Zugleich sollen das eigene Emotionsverständnis gefördert, Strategien zur erfolgreichen Emotionsregulation aufgebaut und prosoziales Verhalten gelernt werden. Auf diese Weise sollen positive Peer-Beziehungen gefördert sowie Freundschaften initiiert und Mobbing vorgebeugt werden. In dieser Bachelorarbeit wird der Frage nachgegangen, weshalb die Förderung der sozial-emotionalen Kompetenzen bereits im Zyklus 1 stattfindet und wie eine solche Förderung aussehen soll. Beantwortet wird die Fragestellung auf Grundlage einer Literaturrecherche und mit qualitativen Interviews, durchgeführt mit drei unterrichtenden Lehrpersonen aus dem Zyklus 1

    Der Flaschengarten im NT-Unterricht. Eine Feldstudie zum Vergleich von Schüler- und Demonstrationsversuch und deren Einfluss auf die Motivation und die Erreichung ausgewählter Kompetenzen

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    «Erzähle mir und ich vergesse. Zeige mir und ich erinnere. Lass mich tun und ich verstehe» (Zitat von Konfuzius). Laut Konfuzius ist das Handeln die Grundvoraussetzung für das Lernen. Verstanden wird erst, wenn man es auch wirklich selbst tun kann. Doch ist das so? Die vorliegende Arbeit untersucht mittels einer Feldstudie den Einfluss zweier Unterrichtssettings auf die Motivation und die Erreichung der Kompetenzen von Schüler:innen im naturwissenschaftlichen Unterricht. Verglichen wird die offene Unterrichtsform des Schülerversuchs mit dem geschlossenen Demonstrationsversuch. Die Studie versucht die folgenden zwei Fragestellungen zu beantworten: 1. Ist die Motivation der Schüler:innen höher, wenn sie den Flaschengarten selbst anfertigen können als bei der Demonstration des Versuchs? 2. Fördert das eigenständige Erstellen eines Flaschengartens die Erreichung der Lernziele eher als die lehrerzentrierte Demonstration des Versuchs? Die Studie wurde im zweiten Jahrgang mit vier Klassen der Sekundarschule Romanshorn durchgeführt. Im regulären Unterricht wurde das Thema Ökologie am Versuch des Flaschengartens festgemacht. Zwei Klassen erstellten in Zweiergruppen einen Flaschengarten, der möglichst lange leben sollte. Bei den anderen zwei Klassen demonstrierte die Lehrperson die Erstellung des Flaschengartens. Aufgrund dieser unterschiedlichen Unterrichtssettings wurde die Motivation und die Lernzielentwicklung erfasst. Die Untersuchung hat ergeben, dass die Motivation direkt während der Durchführung bei der Gruppe deutlich höher war, die einen eigenen Flaschengarten erstellte. Langfristig gesehen, reagieren verschiedene Leistungsgruppen unterschiedlich auf das Treatment. Dasselbe lässt sich bezogen auf die Lernzielerreichung beobachten

    Berufswahlmotive von PHSG-Studierenden des ersten Semesters (HS23) der Sek 1

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    In der Schweiz herrscht ein Lehrpersonenmangel, obwohl Lehrer:innen häufig auf ihrem Beruf bleiben. Dieser Mangel kann mit der Konjunktur, der Teilzeitarbeit oder dem demographischen Wandel begründet werden. Für dieses Problem gibt es diverse Lösungsansätze, die jedoch einfacher aufgestellt statt umgesetzt sind. Ein Mittel zur Bekämpfung dieses Mangels wäre, mehr Personen dazu anzuregen, das Lehramtsstudium zu wählen, zu absolvieren und mit einem hohen Pensum in den Berufsalltag einzusteigen. In der Forschung wird aufgrund der niedrigen Beliebtheit des Lehramtsstudiums vermehrt auf die Berufswahlmotive von Studierenden fokussiert. Da die Schweiz ein Land mit hohem Migrationsanteil ist, und Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund noch immer systematisch benachteiligt werden, sind Lehrpersonen mit Migrationshintergrund von zentraler Bedeutung. Weiter hat sich gezeigt, dass Lehrende mit Migrationshintergrund nicht nur einen positiven Einfluss auf die benachteiligten Kinder und Jugendlichen haben, sondern auch auf jene Schüler:innen ohne Migrationshintergrund. Anhand von halbstandardisierten Leitfadeninterviews mit einer Stichprobe von acht PHSG- Studierenden des ersten Semesters (HS23) der Sek 1, bestehenden aus je vier Personen mit und ohne Migrationshintergrund, verfolgt die vorliegende Arbeit die Beantwortung der folgenden Hauptfragestellung: Welche Motive äussern Studierende des ersten Semesters (HS23) der Sek I an der PHSG für ihre Berufswahl und inwiefern unterscheiden sich diese Motive in Anbetracht ihres soziokulturellen Hintergrundes? Das gelieferte verbale Material aus den Interviews wird anschliessend transkribiert und anhand der strukturierenden qualitativen Inhaltsanalyse interpretiert. Die Ergebnisse könnten Pädagogischen Hochschulen veranschaulichen, mit welchen Beweggründen die Studierenden sich für das Lehramtsstudium einschreiben. Anhand dieser Daten könnten konkretere Handlungsansätze zur Bekämpfung des Lehrpersonenmangels formuliert und ergriffen werden

    Moderner Gospel - Komposition und Arrangement

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    Die Arbeit beleuchtet die zeitgenössische Gospelmusik mit vielfältigen Methoden. Durch detailgenaue musikalische Analysen werden einige Erkenntnisse zur Charakterisierung der modernen Gospels gewonnen, die dann in einer Eigenkomposition umgesetzt werden

    Vorbereitung angehender Lehrpersonen auf Herausforderungen im Zuge der digitalen Transformation - am Beispiel von 1:1-ausgestatteten Schulklassen

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    Im Rahmen dieser Masterarbeit wurde an der PHSG eine hochstandardisierte Online-Befragung unter den Studierenden des Abschlussjahrgangs durchgeführt, um zu untersuchen, ob sich die Studierenden angemessen auf Schulentwicklungen im Zuge der Digitalisierung, am Beispiel von 1:1-ausgestatteten Schulklassen, vorbereitet fühlen

    Interdisziplinäre Zusammenarbeit im Kindesschutz

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    In der Schweiz wird die jährliche Anzahl von Fällen der Kindeswohlgefährdung auf etwa 30'000 bis 50'000 geschätzt. Nahezu jede Lehrkraft wird im Laufe ihrer beruflichen Laufbahn mit Fragen des Kindesschutzes konfrontiert. Somit gewinnt das Thema erhebliche Relevanz für die berufliche Praxis. Trotzdem ist wenig über die Qualität der interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Bereichen im Kindesschutzsystem bekannt, ebenso wie über mögliche Versorgungslücken. Die vorliegende Masterarbeit setzt sich mit der Frage auseinander, wie verschiedene Akteur:innen des Kindesschutzes aus dem Kanton St. Gallen die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen den Fachstellen erleben. Hierzu werden Interviews mit Personen aus dem schulischen Umfeld, der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) sowie direkt Betroffenen durchgeführt und mittels qualitativer Inhaltsanalyse ausgewertet. Diese Arbeit zielt darauf ab, förderliche und hemmende Faktoren in der interdisziplinären Zusammenarbeit im Kindesschutz zu identifizieren und Schlussfolgerungen zu ziehen

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