Pädagogische Hochschule St. Gallen (PHSG): PHIQ
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    Mehrstimmigkeit in der Mittelstufe am Beispiel eines Appenzeller Naturjodels

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    Das mehrstimmige Singen in der Schule scheint eine sehr herausfordernde Aufgabe zu sein. Wenn die Mehrstimmigkeit in einem Naturjodel erfolgen soll, stehen die Lehrpersonen vor einer noch schwierigeren Aufgabe. In dieser Arbeit wird diese Fragestellung zentral sein: Wie gelingt es der Mittelstufenlehrperson, die Mehrstimmigkeit mit dem Zäuerli mittels eigener Probeführung umzusetzen und welche wichtigen didaktischen Aspekte sind dabei als Lehrkraft zu beachten? Es braucht viele Faktoren, damit die Mehrstimmigkeit im Schulkontext gelingen kann. Zum einen hat der kulturelle Hintergrund der Kinder einen entscheidenden Einfluss auf den mehrstimmigen Gesang. Ebenso sind Singtechnik und die Probeführung zwei grundlegende Gelingensbedingungen. Mittels der Dokumentation einer Instruktion, wie das mehrstimmige Singen in der Mittelstufe anhand einer Lehrperson erfolgen kann, wird ein eigenes Projekt in einer 6. Klasse durchgeführt. Dabei wird ein Zäuerli mehrstimmig eingeübt anhand eigener Probeführung und den massgebenden didaktischen Aspekten. Diese Arbeit zeigt auf, dass das mehrstimmige Singen in der Mittelstufe keine einfache Aufgabe ist und wesentlich von den Voraussetzungen der Lehrperson und der Kinder geprägt ist. Ausserdem stellen das Stufensingen und das Halten der Stimme Schwierigkeiten dar

    Bewegungsbuch für Kindergarten-Kinder

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    Die folgende produktorientierte Bachelorarbeit, befasst sich mit dem Thema Bewegung im Kindergartenalltag. Im Vorschulalter ist Bewegung besonders bedeutend für die körperliche Gesamtentwicklung und die Erhaltung der Bewegungsfreude bis ins Jugend- und Erwachsenenalter. Der Erwerb von koordinativen Fähigkeiten bildet dabei im Vorschulalter eine grundlegende Voraussetzung für den späteren Bewegungserfolg. Das Ziel dieser Arbeit ist es, ein eigenes analoges Bewegungsbuch zum Thema der koordinativen Fähigkeiten für Kindergartenkinder zu gestalten. Somit sollen Kinder zu mehr Bewegungsfreude und gleichzeitig auch zum Aufbau grundlegender motorischer Fähigkeiten angeregt werden. Dazu werden die folgenden Forschungsfragen gestellt: «Wie kann ein selbsterklärendes Bewegungsbuch, mit dem Fokus auf die koordinativen Fähigkeiten, für das Kindergartenalter entwickelt werden? Verbessern sich Kindergartenkinder des 2. Kindergartens, nach einer vierwöchigen Nutzung des erstellten Bewegungsbuches, im Freispiel wesentlich in den koordinativen Fähigkeiten?» Im Theorieteil wird die Wichtigkeit von Bewegung, die Begriffe Motorik, Bewegungsmangel und das Erstellen von kindgerechten Bewegungseinheiten und deren Darbietung thematisiert. Das Produkt soll eine neue Variante darstellen, wie Kinder selbständig zu Bewegung angeregt und motiviert werden können. Das Buch besteht aus einer Übungssammlung, welche in fünf koordinative Fähigkeiten unterteilt wird. Jede Fähigkeit wird wiederum in Schwierigkeitsstufen gegliedert und pro koordinative Fähigkeit mit einem anderen Tier in Verbindung gesetzt. Weiter sollen Bewegungsvideos der Übungen, welche mit QR-Codes verknüpft werden, das selbständige Arbeiten mit dem Buch erleichtern. Vor, sowie nach dem vierwöchigen Einsatz des Bewegungsbuches in einem KG, werden Sporttests durchgeführt, um die Wirkung des Buches zu analysieren. Weiter werden die Lehrpersonen sowie die Kinder mittels Fragebogen über die Nutzung des Produkts befragt. Die Auswertungen der Daten zeigen, dass das Buch zu signifikanten Wirkungen führt und mittels kleiner Anpassungen einfach im Unterricht eingesetzt werden kann

    Lehrmittelbegleitende Förderung zum dis donc! 5 für Schüler:innen mit Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten im Französischunterricht

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    Die Fähigkeit eine andere Sprache zu sprechen, öffnet Türen und bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten. Lernende mit Lese- und Rechtschreibstörung begegnen in einem solchen Lernprozess unterschiedlichen Hindernissen, die das Erlernen einer neuen Sprache erschweren. Es fehlt jedoch an geeigneten Fördermaterialien für den Fremdsprachenunterricht, um die Lernenden optimal zu unterstützen. Das Ziel der vorliegenden produktorientierten Arbeit ist zu beantworten, in welchen Berei-chen des Französischerwerbs LRS-typische Schwierigkeiten auftreten und welche Differenzierungsmöglichkeiten im Französischunterricht auf der Primarstufe für Lernende mit LRS geeignet sind. Basierend auf dem im theoretischen Teil erworbenen Wissen, wird eine Übungssammlung erstellt, die die Bedürfnisse von Lernenden mit LRS berücksichtigt. Diese Aufgaben ermöglichen es, die Inhalte des dis donc! 5 wiederholend über unterschiedliche Sinne zu üben und so zu festigen. Zur jeder Unité des Lehrmittels finden sich in der Übungssammlung je drei Aufgaben. Die Erste bezieht sich auf ein ausgesuchtes Lernziel des Lehrmittels, die Zweite behandelt die Laute der jeweiligen Unité. Als dritte Aufgabe findet sich eine Übung, die die Lese-kompetenz trainiert. Die LRS arbeitsfreundlichen Gestaltungselemente der Checkliste sorgen dafür, dass die Übungen optimal bearbeitet werden können und so ein Lernzuwachs entste-hen kann. Die Übungssammlung deckt eine ausgesuchte Bandbreite an Schwierigkeiten von Lernenden mit LRS ab und kann lehrmittelbegleitend im Unterricht eingesetzt werden. Für eine spezifische Förderung können die Inhalte noch individuell angepasst werden

    Ein- und Mehrspracherwerb beim Kind bis zum Ende des Kindergartens

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    Der kindliche monolinguale Erstspracherwerb vollzieht sich innert weniger Jahre und die Grundlagen des Spracherwerbs sind bis zum Ende des Kindergartenaustrittes weitgehend entwickelt. Abgeschlossen ist dieser danach noch lange nicht, denn Menschen lernen bis ins späte Erwachsenenalter beispielsweise täglich neue Lexeme dazu und speichern diese in ihrem mentalen Lexikon ab. Damit der Spracherwerb überhaupt stattfinden kann, sind wichtige Voraussetzungen, wie die Wahrnehmung, die Motorik, neuronale Bedingungen, die sprachlichen Vorbilder, Umweltfaktoren und viele weitere unabdingbar. Damit lernen die Kinder nicht nur neue Wörter, sondern auch Informationen zur Syntax, Phonologie, Morphologie, Phonetik und Grammatik. Dabei zu beachten gilt, dass die Sprachentwicklung kein Prozess ist, welcher für alle Lernenden gleich verläuft, denn es zeigen sich viele individuelle Unterschiede. Auch der multilingualen Erstspracherwerb wird in der vorliegenden Arbeit thematisiert. Von Wichtigkeit ist dabei die Erkenntnis, dass der simultane Mehrspracherwerbspracherwerb gleich entwickelt, wie der monolinguale Erstspracherwerb

    Begabungen erkennen – ein Bilderbuch

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    Begabungen definieren die Chancen, die Träume und die Zukunft aller Menschen. Um eine Chancengleichheit im Förderbereich von Begabungen zu gewährleisten, ist es von höchster Relevanz, Lehrpersonen auf die Thematik des Erkennens von Begabungen zu sensibilisieren. Die vorliegende Arbeit befasst sich deshalb mit der Frage, wie Begabungen von Kindern in der Schule erkannt werden können und wie darauf Einfluss genommen werden kann. Die Thematik wird anhand das Bilderbuches «Decu» sowohl für Kinder als auch die Lehrpersonen zugänglich gemacht. Begabungen können wahrgenommen werden, indem Kinder in verschiedensten herausfordernden Lernsituationen beobachtet werden. Ein geschultes Augenmerk und das Erkennen von aussagekräftigen Begabungsindikatoren der Lehrpersonen ist dazu notwendig. Diese Arbeit zeigt sowohl Faktoren auf, an welchen Begabungen zu erkennen sind, als auch Möglichkeiten, wie Schulen und Lehrpersonen darauf Einfluss nehmen können

    Gelingensbedingungen und Stolpersteine bei der Massnahmenergreifung von Lehrpersonen bei einem Verdacht auf Kindeswohlgefährdung

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    Das Ziel der vorliegenden Bachelorarbeit war es, Gelingensbedingungen für eine erfolgreiche Massnahmenergreifung einer Lehrperson bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung theoretisch und empirisch herauszuarbeiten. Da wenige Kindeswohlgefährdungen durch Schulen an Kindesschutzorganisationen gemeldet werden (Schmid C. , 2018, S. 4), wurden zusätzlich die bestehenden Herausforderungen untersucht. Dazu wurden zwei Primarschullehrerinnen zu einem Fallbeispiel von Vernachlässigung und zu einem Fallbeispiel von häuslicher Gewalt, sowie zwei Expert:innen in qualitativen Interviews befragt. Die Ergebnisse zeigen, dass das Thema Kindeswohlgefährdung viele Lehrpersonen verunsichert und eine emotionale Abgrenzung schwierig ist. Um dem entgegenzuwirken ist besonders die Zusammenarbeit in einem multiprofessionellen Team wichtig, die durch fehlende Ressourcen nicht immer gegeben ist. Ausserdem wird häufig zuerst versucht in Kooperation mit den Eltern Massnahmen zu ergreifen, um die Situation des Kindes zu verbessern, ohne eine Gefährdungsmeldung machen zu müssen

    Auswirkungen von Entspannungs- und Konzentrationstechniken auf die Nervosität vor und während Prüfungen in der Mittelstufe

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    Nervosität ist ein Zustand, welcher sich schon bei den menschlichen Vorfahren gezeigt hat und heute noch beständig ist. Die Nervosität kann unterschiedliche Auswirkungen auf den Menschen zeigen. Einerseits kann sie nützlich sein, um sich auf spezifische Dinge zu fokussieren und falls nötig zu reagieren. Jedoch kann auch das Gegenteil herbeigeführt werden. Dann spricht man von der lähmenden oder behindernden Nervosität. Diese kann mittels unterschiedlichen Interventionstechniken behandelt werden. Beliebt hierfür sind die Entspannungs- und Konzentrationstechniken. Mittels dieser werden Strategien erlernt, um die Nervosität selbst zu regulieren und Eigenkontrolle zu erlangen. Im Mittelpunkt dieser Arbeit stehen die Entspannungsund Konzentrationstechniken: Kaugummikauen, Wechselatmung und Ohrmassage und deren Auswirkungen auf die Nervosität aufgrund von Lampenfieber vor und während Prüfungen. Die Schlussfolgerung dieser Arbeit befasst sich mit den positiven Effekten der behandelten Interventionstechniken und den analysierten Daten aus der durchgeführten qualitativen Inhaltsanalyse

    Buchstaben mithilfe eines interaktiven Figurentheaters lernen

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    Das Buchstabenlernen ist ein zentraler Bestandteil jeder ersten Klasse und der erste wichtige Schritt, um das Lesen und Schreiben zu lernen. Um das Lernen der Buchstaben möglichst nachhaltig zu ermöglichen, berücksichtigt die vorliegende Arbeit Aspekte verschiedenster Unterrichtstheorien, Strategien zum Buchstabenlernen und den Möglichkeiten vom Theater im Unterricht, um daraus ein neues Produkt zum Lernen von Buchstaben zu erstellen. Unter Berücksichtigung der gewonnenen Erkenntnissen entstand ein Figurentheater, welches den Kindern ermöglicht, selbst Teil des Theaterstückes zu werden und mit den Figuren direkt zu interagieren. Deshalb steht in der vorliegenden Arbeit folgende Fragestellung im Zentrum: Inwiefern kann ein interaktives Figurentheater und ihre Leitfiguren, das nachhaltige Lernen der Kinder beim Buchstabenlernen fördern

    Einfluss von koordinativen Bewegungsaufgaben auf die kognitive Leistungsfähigkeit im Fachbereich Mathematik bei Erst- und Zweitklasskindern

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    Ziel In dieser Arbeit wird untersucht, ob ein vierwöchiges Training von fünf Minuten pro Tag mit verschiedenen koordinativen Hampelmann-Übungen einen Einfluss auf die kognitive Fähigkeit im simultanen und quasi-simultanen Erfassen von Mengen bei Erst- und Zweitklasskindern hat. Methode Insgesamt 45 Kinder aus zwei Parallelklassen wurden klassenweise in eine Versuchsgruppe (8 Erstklasskinder und 10 Zweitklasskinder) sowie in eine Kontrollgruppe (11 Erstklasskinder und 9 Zweitklasskinder) eingeteilt. Die Versuchsgruppe trainierte während vier Wochen täglich fünf Minuten verschiedene koordinative Hampelmann-Übungen. Die Kontrollgruppe absolvierte während dieser Zeit kein zusätzliches Training. Alle Kinder lösten vor und nach der Intervention einen extra dafür erstellten Test zum simultanen und quasi-simultanen Erfassen von Mengen. Ergebnisse Die Versuchsgruppe verbesserte sich nach dem Training in allen untersuchten Bereichen wie «Anzahl richtiger Resultate», «Reaktionszeit» und «Abweichung zu den richtigen Resultaten». Verglichen mit der Kontrollgruppe ist aber nur die Verbesserung bei der Reaktionszeit signifikant. Fazit Da lediglich bei der Reaktionszeit ein signifikanter Unterschied festgestellt wurde, hat ein tägliches fünfminütiges Hampelmann-Training während vier Wochen keinen eindeutigen Einfluss auf die kognitive Leistungsfähigkeit im simultanen und quasi-simultanen Erfassen von Mengen bei Unterstufenkindern. Trotzdem gibt es zahlreiche Gründe, koordinative Bewegungspausen in den Schulalltag zu integrieren

    Handlungsorientiert lernen – mit Kopf, Herz und Hand. Ein Einblick in die theoretischen Hintergründe, sowie praktische Umsetzungsmöglichkeiten.

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    Um Kindern und Jugendlichen in einem schulischen Umfeld Lernprozesse zu ermöglichen, können Lehrpersonen auf ein breites Angebot an pädagogischen und didaktischen Methoden zurückgreifen. Diese werden an pädagogischen Hochschulen erlernt und schliesslich im Berufsalltag eingesetzt, weiterentwickelt und reflektiert. Die Methode des handlungsorientierten Lernens ist kein Unterrichtselement, das erst in den vergangenen Jahren entwickelt wurde. Tatsächlich wurden erste Theorien bereits ab Mitte des 20. Jahrhunderts von fachkundigen Personen wie Herbert Gudjons niedergeschrieben (Gudjons, 1986). Es ist daher nicht verwunderlich, dass der Einsatz und die Möglichkeiten des handlungsorientierten Lernens auch heute noch gelehrt und weiterentwickelt werden. Da dies eine Methode ist, die wie alle didaktischen Methoden dazu beitragen soll, das nachhaltige Lernen der Schülerinnen und Schüler zu ermöglichen, kann die Frage aufkommen, wieso diese Methode in aktuellen Diskussionsrunden einen berechtigten Platz einnimmt. Diese Arbeit soll einen Einblick, in die Hintergründe der des handlungsorientierten Lernens zugrunde liegenden Theorien gewähren. Es werden sowohl historische als auch aktuelle Überlegungen aufgezeigt, welche eine moderne Einschätzung dieses Unterrichtselements ermöglichen. Der Einsatz dieser genannten Methode wird an einigen Realbeispielen verdeutlicht, um den Leserinnen und Lesern mögliche Umsetzungsmöglichkeiten bildhaft zu machen

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