Pädagogische Hochschule St. Gallen (PHSG): PHIQ
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Präkonzept, Münzen, Noten, Wert, Stützpunktvorstellungen, Fördermöglichkeit
Die Grösse Geld begleitet uns fast unser ganzes Leben, ob in Form von Kleingeld, Geldscheinen oder durch eine EC-Karte. Der Tausch von Waren und Münzen ist für uns Erwachsene eine verinnerlichte Handlung, welche wir, ohne zu überlegen durchführen können. Doch steckt hinter diesem beobacht-baren Prozess weitaus mehr als nur das Tauschen von Waren und Geld. Vor dem Ausgeben des Gel-des laufen viele weitere wichtige Schritte ab, die den Vorschulkindern meist verborgen bleiben, da sie nicht wie der Geldtausch beobachtbar sind. Dazu gehören Fragen wie, «Wozu brauche ich mein Geld?», «Wie viel Wert besitzen die Noten und Münzen?», «Wie unterscheiden sich Preise von ähnli-chen Produkten?», «Wie viel ist mir das Produkt wert?». Um herauszufinden, wie die Präkonzepte von Vorschulkindern zur Grösse Geld aussehen und wie diese erweitert werden können, entstand diese Bachelorarbeit. Durch ein Freispielangebot mit geführter Sequenz wurde für die Kinder eine Fördermöglichkeit geschaffen, sich in einer Spielsituation selbständig weiterzuentwickeln, um das Präkonzept Grösse Geld zu erweitern. Durch Interviews vor und nach der eingeführten Fördermög-lichkeit stellte sich heraus, dass nicht alle Bereiche der Grösse Geld vom eigenständigen Lernen im Freispiel profitieren konnten. Trotzdem liessen sich durchaus positive Veränderungen feststellen
Interkulturelle Kompetenzen fördern- Mit praktischen Umsetzungsideen für den Schulzyklus 1
Die vorliegende Bachelorarbeit setzt sich mit der kulturellen Vielfalt in der Schweiz auseinander. Im Fokus stehen die Kompetenzen von Kindern im 1. Schulzyklus, mit dieser Vielfalt umzugehen und die Kompetenz der Lehrpersonen, diese gezielt und optimal zu fördern und eine chancenreiche und positive Haltung gegenüber dieser Vielfalt einnehmen zu können. Das Ziel der Förderung von interkulturellen Kompetenzen im jungen Alter ist das zukünftige Zusammenleben in einer heute schon vorhandenen multikulturellen Gesellschaft in der Schweiz. Der Überblick über die Entstehung und Entwicklung interkultureller Ansätze baut Hintergrundwissen und Verständnis auf. Die Auseinandersetzung mit Begriffen wie «Kultur» oder «interkulturell» schafft Bewusstsein für die Komplexität des Themas und weckt Interesse daran, einen Perspektivwechsel vorzunehmen und
verschiedene Sichten auf eine Problematik verstehen zu wollen. Durch das Verstehen der Bedeutung von interkultureller Bildung, das Einnehmen einer klaren Haltung als Lehrperson und somit die Schaffung von Orientierung durch die Vorbildfunktion soll diese Arbeit Lehrpersonen des 1. Schulzyklus ein Bewusstsein für die konkrete Förderung interkultureller Kompetenzen schaffen. Auf der Basis des durch die Auseinandersetzung mit verschiedenen theoretischen Ansätzen errungenem Wissen, sollen beispielhafte Möglichkeiten und Ideen für interkulturelle Pädagogik dienen
Aggressivität bei Kindern: Umgang als Lehrperson
Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, Handlungsstrategien und Massnahmen auszuarbeiten, welche einen gelingenden Umgang mit Schülerinnen und Schüler in Unterricht und Schule ermöglichen. Diese werden anschliessend mit den Ergebnissen aus der Praxis anhand eines Fragebogens verglichen. Daraus soll resultieren, in welchem Ausmass Lehrpersonen die in der Theorie vorgeschlagenen Handlungsmassnahmen umsetzen. In einem ersten Teil werden hierfür die zentralen Begriffe definiert und erläutert, wie aggressives Verhalten entstehen kann. Anschliessend werden in der Theorie genannte Präventions- und Interventionsmassnahmen zusammengefasst um sie anschliessend mit den Ergebnissen des Fragebogens zu vergleichen
Wildpflanzen im Kindergarten - Gestaltung einer Unterrichtsreihe
In Zusammenhang mit der Digitalisierung verbringen Kinder immer mehr Zeit vor den Bildschirmen und immer weniger Zeit in der Natur. Das hat zu einer Naturentfremdung geführt. Diese Arbeit versucht ein Stück weit diesem Problem entgegenzuwirken. Dazu wurde für die Kindergartenstufe eine Unterrichtsreihe erstellt, welche sich dem Thema Wildpflanzen widmet. Im ersten Teil der Arbeit wurde mithilfe gründlicher Recherche ein Theorieteil erstellt. In diesem wird erläutert, nach welchen Theorien und Modellen die Unterrichtsreihe aufgebaut wurde. Unter anderem wird BNE und das LUKAS-Modell genauer beschrieben. Es wird auch aufgezeigt welche Chancen der Unterricht draussen bietet und weshalb Wildpflanzen ein geeignetes Thema sind, Kindergartenkindern die Natur näher zu bringen. Im zweiten Teil dieser Arbeit wird die Unterrichtsreihe anhand von Kriterien auf ihre Qualität und die Einhaltung der Theorie geprüft. Die Unterrichtsreihe selbst ist in einem separaten Dokument zu finden
Kreativitätsförderung durch Spiel: Möglichkeit oder Widerspruch?
Kreativität ist etwas, was im Alltag für das Lösen von verschiedensten Problemen benötigt wird. Auch
in der Schule wird von Schüler:innen das Einsetzen der eigenen Kreativität verlangt. Beispielsweise
beim Schreiben eines Gedichts oder beim Konstruieren des eigenen Traumhauses laufen kreative
Prozesse ab. Diese sind unsichtbar und zum Teil auch unbewusst. Trotzdem sind sie von enormer
Bedeutung, was durch die vielen Theorien, Ansätze und Modelle zur Kreativität aufgezeigt wird.
Genauso wie die Kreativität hat das Spielen in der Kindheit einen hohen Stellenwert. Gespielt wird
überall und in verschiedensten Formen: Zuhause, in der Natur, in der Schule, alleine, zu zweit, in
Kleingruppen, der gesamten Klasse, mit Spielmaterial oder ohne Spielmaterial. Es entstehen demnach
unzählige Spielsituationen. Da im Spiel viele neue Ideen entstehen und sich immer wieder neue
Probleme entwickeln geht die vorliegende literaturbasierte Bachelorarbeit deshalb den zwei
Fragestellungen nach, wie Kreativität durch Spielformen gefördert werden kann und ob
Kreativitätsförderung auf individueller Ebene oder im Klassenverband gefördert werden sollte. Zur
Beantwortung dieser Fragestellungen wurde bereits vorhandene Literatur analysiert. Die daraus
gewonnenen Erkenntnisse wurden in Parametern, die beim gezielten Abbau und Aufbau von
Merkmalen unterstützen, festgehalten. In Verknüpfung mit Spielen werden einige Vorschläge zu
kreativitätsfördernden Aufgaben gemacht. Diese Bachelorarbeit zeigt einen Ausschnitt des
theoretischen Hintergrundes der Kreativität sowie auch des Spielens
Muskeltraining auf der Unterstufe; Praktisch umgesetzt. Theoriegestützter Leitfaden zum Thema ,,Altersgerechtes Muskeltraining mit Kindern im Primarschulalter’‘
Die folgende Bachelorarbeit beschäftigt sich mit dem Thema ,,Altersgerechtes Muskeltraining mit Kindern im Primarschulalter’’. Die Arbeit dient als theoriegestützter Leitfaden für dieses doch umstrittene Thema. Deshalb stellt sich auch die Frage, welche Übungen in einer ersten Primarschulklasse besonders attraktiv für Kinder sind. Dieser Aspekt eröffnet ein weiteres Interessengebiet im Bereich der Unterrichtsgestaltung. Wie kann ein Planungs- und Unterrichtsinstrument im Themenbereich des präventiven Muskeltrainings selbständig erarbeitet und gestaltet werden? Daraus entstand ein kompetenzorientiertes Plakat mit sechs Übungsformen und vier Spielformen, das in zwei ersten Klassen erprobt und basierend auf die Thesen analysiert wurde. Dabei liegt der Fokus der Übungen vor allem auf dem gesundheitlichen als auch auf dem spielerischen Aspekt. Durch die Erstellung und Erprobung des Plakates und die literaturbasierte Recherche konnten die Leitfragen beantwortet und die Thesen diskutiert werden. In dieser Bachelorarbeit wird aufgezeigt, dass altersgerechtes Muskeltraining im Schulsportunterricht durchgeführt werden kann, wenn sich die Lehrperson mit literaturbasierten Empfehlungen auseinandersetzt und den Unterricht altersgerecht, mehrperspektivisch und kompetenzorientiert gestaltet
Auswirkungen von sozialen Vergleichen durch Schulnoten auf das mathematische und soziale Selbstkonzept von Schüler:innen in der Mittelstufe
Im Schulalltag werden Leistungen von Schüler:innen meistens anhand von Schulnoten beurteilt und sind kaum mehr wegzudenken. Diese Methode der Leistungsbeurteilung ist seit langer Zeit ein umstrittenes Thema, weil sie einen Vergleichscharakter mit sich bringt. Es können soziale Vergleiche ausgelöst oder verstärkt werden, welche sich auf das Selbstkonzept eines Kindes auswirken. In der vorliegenden Arbeit werden mit folgender Fragestellung die Auswirkungen auf das mathematische und soziale Selbst konzept untersucht: Inwiefern kann sich ein sozialer Vergleich von Schulnoten auf das mathematische und soziale Selbstkonzept von Schüler:innen in der Mittelstufe auswirken? Je nach Leistungsstärke der Klasse und individuellen Leistungen der Kinder, können die Schulnoten soziale Vergleiche beeinflussen und sich positiv oder negativ auf das Selbstkonzept eines Kindes auswirken. Auch ohne Schulnoten werden jedoch von den Kindern soziale Vergleichsinformationen gefunden, weil der Mensch danach strebt, Leistungen und Fähigkeiten zu vergleichen. Folglich spielt die Lehrperson eine zentrale Rolle, damit die Auswirkungen eingegrenzt oder ihnen entgegengewirkt wer den kann, was ebenfalls in dieser Arbeit thematisiert wird
Förderung des Wortschatzlernens bei Kindergartenkindern mit Deutsch als Zweitsprache mithilfe eines Audiostiftes
Kinder mit Deutsch als Zweitsprache können dem Anfangsunterricht unzureichend folgen, wenn sie die
zentralen Grundbegriffe nicht verstehen. In der vorliegenden Arbeit steht deshalb die folgende
Fragestellung im Zentrum: „Wie kann das Lernen von zentralen Grundbegriffen in und um den
Kindergarten nach deren Einführung an Realgegenständen mithilfe eines Audiostiftes bei Kindern mit
Deutsch als Zweitsprache gestaltet werden, um ihnen die Orientierung und Teilnahme am
Anfangsunterricht zu erleichtern?“
Um die Fragestellung beantworten zu können, wurden theoretische Grundlagen zu den folgenden
Themenfeldern dargelegt: Anfangsunterricht im Kindergarten, Spracherwerb, Sprachförderung und
Einsatz von Audiostiften. Auf der Grundlage dieser theoretischen Abhandlung wurde das vorliegende
Produkt entwickelt, welches zeigt, dass mithilfe des Audiostiftes die zentralen Grundbegriffe in und um
den Kindergarten im Anfangsunterricht bei Kindern mit Deutsch als Zweitsprache aufgebaut werden
können
""Sterben Tod und Trauer im Klassenzimmer"" Konzipierung von Präventions- und Interventionsmassnahmen bei einem Trauerfall im Schulkontext.
Die vorliegende Masterarbeit befasst sich mit der Trauerarbeit innerhalb des Klassenzimmers. Wie Erhebungen vom Bundesamt für Statistik zeigen, besteht eine erhöhte Möglichkeit, dass Lehrpersonen auf der Zielstufe Jugendliche antreffen, die einen Verlust im engsten Familienkreis durchstehen müssen. Diesbezüglich ist eine Aufarbeitung des Verlustes, gerade im Alter der Zielstufe, unabdingbar. Damit eine nicht verarbeitete Trauer nicht zu einer anhaltende Trauerstörung und zu weiteren psychischen und physischen Erkrankungen führt, brauchen trauernde Kinder und Jugendliche Unterstützungsmöglichkeiten, um mit ihrer Trauer umgehen zu können. Hierbei kann auch die Schule einen hohen Stellenwert einnehmen.
Die Forschungsmethodik dieser Arbeit ist an das «Design Based Resarch» angelehnt. In insgesamt sechs Phasen wird ein theoretisch fundierter Interventionsleitfaden für Lehrpersonen erarbeitet. In der sogenannten Testphase werden die Leitfäden Lehrpersonen, Betroffenen und Experten vorgelegt, welche über ihre jeweilige Expertise den Leitfaden auf Praxistauglichkeit überprüfen sollen. Mit dem daraus resultierenden Leitfaden und der dazu abgeleiteten lokalen Theorie, soll den zukünftigen Lehrpersonen eine Hilfestellung für den möglichen Fall zur Verfügung stehen
Androiden – er, sie, es?
In dieser Masterarbeit werden vier Romane von 2019-2021 gendertheoretisch-literaturwissenschaftlich analysiert.
Dabei liegt der Fokus auf den Dimensionen Stimme, Blick, Körper und Agency (Handlungsmacht), um die Darstellung der Genderrollen und gesellschaftlichen Positionen von Maschinenmenschen (menschenähnlich und programmiert) in den vier literarischen Werken zu untersuchen.
Die Analyse kombiniert Elemente der klassischen Erzähltextanalyse und der Gender Studies. Diese Untersuchung trägt zur Erweiterung des Verständnisses der Performativität und Konstruktion von Gender bei, insbesondere im Kontext des Motivs des künstlichen Menschen. Sie beleuchtet, wie Literatur aktuelle Debatten über Gender und Technologie widerspiegelt und antizipiert. Die Arbeit liefert Einblicke in die Wechselwirkungen zwischen Literatur, Gender und Technologie, die von grosser Relevanz für die aktuelle Diskussion über die Rolle von KI und Robotik in unserer Gesellschaft sind