Pädagogische Hochschule St. Gallen (PHSG): PHIQ
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    Das Angebot der multiplen Intelligenzen nach Gardner im heutigen Unterricht

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    Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem Thema der Multiplen Intelligenzen im Zusammen-hang mit dem Angebot der Lehrperson im Unterricht. Dabei sollen die folgenden Fragestellun-gen beantwortet werden: Wie oft werden die neun Intelligenzen nach Gardner im heutigen Unterricht angeboten? Wie unterscheidet sich das Angebot der Lehrpersonen in den verschie-denen Stufen? Und wie verändert sich das Angebot, wenn zwischen den Beobachtungen eine Themenwoche zu diesem Thema durchgeführt wird? Um diese Fragen zu beantworten, wurde eine standardisierte qualitative Beobachtung durch-geführt. In den Stufen Kindergarten, Einschulungsjahr und Mittelstufe wurde vor und nach der Themenwoche je zwei Lektionen lang das Angebot der Lehrperson beobachtet und notiert. Diese Beobachtung hat gezeigt, dass bereits in allen drei Stufen sieben von neun Intelligenzen angeboten werden. Jedoch sind nicht alle gleich häufig vorgekommen. In der Mittelstufe sind die Intelligenzen sehr abhängig von den jeweiligen Fächern, welche unterrichtet werden. Zu-dem ist die Häufigkeit der Intelligenzen kleiner als in den anderen beiden Stufen. Weiter hat sich erwiesen, dass im Kindergarten und im Einschulungsjahr das Freispielangebot einen sehr wichtigen Einfluss in Bezug auf die Intelligenzen hat. Die Lehrperson kann dadurch ein viel-seitiges Angebot zur Verfügung stellen. Im Hinblick auf die Themenwoche hat sich gezeigt, dass es kaum eine Steigerung im Vorkommen der Intelligenzen nach Gardner gegeben hat. Weiterführend würde die Auseinandersetzung mit dem Nutzen der neun Intelligenzen aus Sicht der Schüler:innen weitere Erkenntnisse bringen. Zudem könnte untersucht werden, ob eine Schulung für die Lehrpersonen einen positiven Effekt auf das Angebot der neun Intelli-genzen im Unterricht bringen würde

    Tanzen Buben anders als Mädchen? Ein erkundendes Tanzprojekt mit einer 3. und einer 6. Klasse im Vergleich

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    «In Schulen, in denen getanzt wird, fühlen sich Kinder wohler» (Bäcker, Fleischle-Braun, Howahl, & Klinge, 2009, S. 50). Dem Tanz beziehungsweise der Tanzpädagogik werden viele wertvolle Wirkungen auf Persönlichkeits- und Lernentwicklung zugesprochen, aber es mangelt an konkreten Forschungen und an einer tanzpädagogischen Didaktik. Was braucht es im Tanzunterricht, um angesichts der Heterogenität der Kinder entsprechend zu differenzieren? Gibt es im Verlauf der Primarschulzeit konstant dieselben Bedürfnisse seitens der Kinder oder verändern sich diese mit dem Nahen der Pubertät? Und beeinflusst das Geschlecht der Kinder deren Präkonzepte, Selbstkonzepte und Bedürfnisse im Hinblick auf Tanzvermittlung? Diese Arbeit soll einen genaueren Blick auf Tanz an Schulen werfen, und Möglichkeiten der Differenzierung anhand von Geschlechterunterschieden und Altersunterschieden aufzeigen, denn derzeit werden Knaben im aktuellen Bildungssystem und in der Tanzpädagogik immer wieder benachteiligt (Schultheis, 2012, S. 421). Ein prozessorientiertes Tanzprojekt - geplant und durchgeführt durch die Autorin - soll den involvierten Kindern einer 3. im Vergleich zu einer 6. Klasse die Voraussetzung bieten, Fragen zu ihrem tänzerischen Selbstkonzept erfahrungsbasiert beantworten zu können. Speziell im Tanz ist der Unterschied der Geschlechter ein Thema, das sich beispielsweise in unterschiedlichen Präkonzepten und im tänzerischen Selbstbild zeigt, was didaktisch gesehen bisher kaum Beachtung findet. Deshalb werden das Tanzprojekt und die Aussagen der Kinder auch auf Geschlechterunterschiede hin analysiert. Am Ende soll die Arbeit Lehrpersonen helfen, eine klare Vorstellung zu haben, wie sie konkret die Bedürfnisse der Kinder und die Bildungsansprüchen des Tanzes in der Praxis zusammenführen kann, sprich: wie Tanz gezielt und differenziert im Unterricht eingesetzt werden kann – ist er doch Teil des Lehrplans und ein sehr vielfältiges Instrument. Keywords

    Geschwister, ein Leben lang verbunden

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    Die dauerhafteste Bindung eines Menschen ist die Geschwisterbeziehung, denn die Geschwister sind für immer biologisch sowie gesetzlich miteinander verbunden. Somit sind Geschwister ein wichtiger Teil der Persönlichkeitsentwicklung, was wissenschaftlich bestätigt wird. In der vorliegenden literarischen Arbeit werden die verschiedenen Geschwisterkonstellationen dargestellt und es wird gezeigt, wie das Individuum durch die eigene Position innerhalb der Familie geprägt wird. Im ersten Teil werden die unterschiedlichen Geburtsrangfolgen betrachtet und daraus werden mögliche charakteristische Eigenschaften abgeleitet. Im zweiten Teil wird auf die Einflussfaktoren und die Rivalitäten genauer eingegangen. Im dritten und im vierten Teil werden spezielle Geschwisterkonstellation auf Unterschiede analysiert und anschliessend wird aufgezeigt, wie sich eine Geschwisterbeziehung im Laufe der Jahre verändert. Folgende Fragestellung steht im Zentrum: Welche Bedeutung hat die Geschwisterkonstellation und wie prägt die Position das einzelne Individuum

    Minchadi – eine tägliche formelle und informelle Achtsamkeitspraxis im Lehrberuf

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    Bei dieser Bachelorarbeit handelt es sich um eine produktorientierte Arbeit, welche sich an folgender Fragestellung orientiert: Wie können angehende und berufstätige Lehrpersonen im Alltag eine Achtsamkeitspraxis entwickeln und wie nehmen Fach- und Lehrpersonen in der Ostschweiz das Thema Achtsamkeit wahr? Der Theorieteil dieser Arbeit beinhaltet die aktuelle Datenlage zum Thema Achtsamkeit, Formen der Achtsamkeitspraxis und die Implementierung von Achtsamkeit auf den drei Ebenen des Bildungssystems. Für die Beantwortung der Fragestellung und das Produkt wurden sieben Fach- und Lehrpersonen interviewt und gemeinsam eine kleine Sammlung von formellen und informellen Achtsamkeitsübungen erstellt, welche Lehrpersonen bei der Entwicklung einer Achtsamkeitspraxis im Berufsalltag unterstützen soll. Die Ergebnisse der Interviews wurden in Form von Blogposts und Plakaten auf der für die Arbeit erstellte und gestaltete Webseite www.minchadi.ch publiziert. Die Ergebnisse und Erkenntnisse aus der Literaturrecherche und dem Produkt wurden in Bezug auf die Definitionen von Achtsamkeit, der formellen und informellen Praxis und der Implementierung der Achtsamkeit im Schulwesen miteinander verknüpft

    Kunstvermittlung mit AR-Technologie

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    Diese Bachelorarbeit zeigt in einem Theorieteil auf, welche Wichtigkeit die Kunstvermittlung innehat. Ebenso wird aufgezeigt, wie das Museum als sicherer und attraktiver ausserschulischer Lernort genutzt werden kann. Ferner wird die Technologie Augmented Reality (AR) erläutert und ein diesbezüglicher Mehrwert dokumentiert. Für die Beantwortung der entsprechenden Forschungsfrage ist ein Produkt entwickelt worden. Durch dieses Produkt - dem Einsatz von AR - wird der technologische Mehrwert mit der Kunstvermittlung im Museum kombiniert und als ein Lernwerkzeug genutzt. In der darauf basierenden Evaluation sind Erkenntnisse aufgrund des Einsatzes von AR im Kunstmuseum festgehalten. Daraus folgt eine Zusammenfassung und letztlich eine Einschätzung des Einsatzes von AR-Kunstvermittlung als Lernwerkzeug für Kinder

    Fantasiesprachen im Grammatikunterricht

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    Wir finden sie in Büchern, Filmen und in diversen Internetforen: konstruierte Sprachen, oder sogenannte Fantasiesprachen. Sie begleiten den Menschen in verschiedensten Hinsichten durch das Leben; Klingon als Sprache in Lieblingsfilmen oder Esperanto als einzige Möglichkeit, sich mit einem Brieffreund auf der anderen Seite der Welt zu verständigen. Kinder erfinden sie teilweise sogar selbst. In ihrem Schulalltag sprechen sie untereinander und mit ihren Lehrpersonen aber überwiegend Deutsch, wessen Grammatik oft regelorientiert vermittelt wird. Nach Definierung natürlicher und künstlicher Sprachen sucht diese Arbeit Wege, konstruierte Sprachen in den Deutschunterricht einzubinden, um die dargelegten Sprachwelten zu vereinen. Dabei rückt die folgende Fragestellung ins Zentrum: Wie lassen sich konstruierte Sprachen im Deutschunterricht einsetzen, damit es bei den Schüler*innen zu einem verbesserten Verständnis der deutschen Grammatik (im Teilbereich der Syntax) kommen kann? Laufende Verknüpfungen von den in der Arbeit abgehandelten Themen zeigen auf, dass die Durchführung von funktionalem Grammatikunterricht mit Einbezug konstruierter Sprachen möglich ist. Mit Rücksicht auf bereits vorhandene Methoden, Erkenntnissen verschiedener Linguisten und Verbindungen zum Lehrplan21 des Kanton St. Gallen werden zwei Unterrichtssequenzen ausgearbeitet, die als Antwort dieser Forschungsfrage dienen

    Didaktisches Konzept zum Schülerinnen- und Schülerkurs «Cubetto»

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    Der Eltern-Kinder Kurs «Cubetto» wird im Smartfeld angeboten und zu ausgewählten Samstagen für Kinder von 6 – 8 Jahren angeboten. Der Kurs dauert zwei Stunden und wird in zwei Teilen aufgeteilt. Der Erste Teil wir intensiv von der lehrenden Person geführt. Der zweite Teil wird von den Eltern angeleitet. Das Ziel des Kurses ist, das Programmieren eines Holzwürfels anhand eines Steuerbrettes und Bausteinen. Das Kurskonzept des bestehenden Kurses wird in der folgenden Arbeit nach dem Konstruktivismus, dem gemässigter Konstruktivismus und der sozial-kognitiven Lerntheorie erweitert. In der vorliegenden Arbeit steht folgende Fragestellung im Zentrum: Wie kann das didaktische «Smartfeld»-Konzept zum zweistündigen «Cubetto»-Kurs für sechs- bis achtjährige Kinder und deren Eltern mit ausgewählten Elementen des Konstruktivismus, des gemässigten Konstruktivismus und der sozial-kognitiven Lerntheorie erweitert werden? Ausgewählte Kriterien der drei pädagogisch wissenschaftsbasierten Theorien geben Grundlage für die Auswertung und Erweiterung des Kurskonzeptes. Das bestehende und erweiterte Kurskonzept wird anhand der Kriterien auf Häufigkeit überprüft und verglichen. Das Kurskonzept wird zweimal in der Praxis angewendet. Die teilnehmenden Eltern und Kinder beurteilen das erweiterte Kurskonzept aus ihrer Perspektive. Die Fragestellung wird aufgrund der drei Auswertungen bzw. Beurteilung beantwortet

    Haltungen und Vorstellungen von Lehrpersonen und Heilpädagoginnen/Heilpädagogen zum inklusiven Unterricht

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    Seit drei Jahrzehnten diskutieren Regierungen weltweit über das Thema Inklusion in Schulen. Jedes Land versucht auf der Grundlage seines Schulsystems und seiner kulturellen Einstellungen eine eigene Umsetzung des inklusiven Unterrichts umzusetzen. In der heutigen Zeit arbeiten viele Länder bereits mit inklusivem Unterricht. Die Bedingungen und die Umsetzung von Inklusion in den einzelnen Ländern sind allerdings verschieden. Die Akzeptanz der Gesellschaft und die Umsetzung inklusiver Massnahmen in Schulen sind in jedem Land unterschiedlich. Dies, weil jedes Land über ein bestehendes Bildungssystem verfügt, welches auf kulturellen Einstellungen beruht. Dementsprechend sind die Einstellungen der Lehrpersonen zum inklusiven Unterricht in den verschiedenen Ländern unterschiedlich. Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, die Haltungen und Vorstellungen von Lehrpersonen und Heilpädagoginnen/Heilpädagogen in den Ländern Schweiz und Nordirland zum inklusiven Unterricht zu vergleichen. Grundlage dafür bieten die theoretischen Erkenntnisse des Literaturstudiums. Zudem wird mit Experteninterviews darauf aufgebaut. Dafür wurden je eine Lehrperson und eine schulische Heilpädagogin in beiden Ländern zu dieser Thematik befragt

    Welche Funktionen gibt es in der Organisation Schule und wie hängen diese mit dem Spannungsfeld Förderung vs. Selektion zusammen?

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    Die Organisation Schule hat einen gesellschaftlichen Auftrag, aus welchem sich fünf konkrete Funktionen ergeben, die die Lehrperson umsetzt. Dazu gehört die Qualifikations-, Sozialisations-, Selektions-, Allokations- sowie die Legitimationsfunktion. Bei der Ausführung dieser Funktionen treten immer wieder Konflikte auf, welche antinomischen Charakter haben. Ein sehr bekanntes und erforschtes und dennoch immer noch sehr relevantes Spannungsfeld ist das der Förderung vs. Selektion. Folgende Fragestellung steht daher im Zent-rum: Welche Funktionen gibt es in der Organisation Schule und wie hängen diese mit dem Spannungsfeld Förderung vs. Selektion zusammen? Um die Frage beantworten zu können wurde systematisch das Wissen aufgebaut und grundlegende Begriffe wie „Bildung“, „Bildungserfolg“ und „Chancengleichheit“ erläutert. Danach wurde die Schule als Organisation mit ihrem gesellschaftlichen Auftrag beleuchtet, woraus schliesslich die Bearbeitung der Funktionen der Schule entstand. In einem nächsten Schritt wurde zuerst allgemein auf die Bedeutung eines Spannungsfelds eingegangen und danach konkret das Spannungsfeld Förderung vs. Selektion analysiert sowie die Funktionen dem Spannungsfeld gegenübergestellt. Dies, um den Zusammenhang ermitteln zu können, sodass schliess-lich die Fragestellung beantwortet werden kann. Die Auseinandersetzung zeigte, dass die Funktionen unterschiedlich grossen Einfluss auf die Bereiche des Förderns und des Selektionierens an sich sowie auf das Spannungsfeld allgemein ausüben. Aufgrund dieser Erkenntnisse lässt sich folgern, dass im Umgang mit dem Spannungsfeld vor allem das pädagogische Handeln und die Einschätzung und Haltung der Lehrperson von Bedeutung ist

    Welche Bedeutung haben Emotionen von Primarschüler:innen im Fremdsprachenunterricht Französisch f für die Lernbereitschaft im Unterricht?

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    Emotionen sind überall anzutreffen, so auch im Unterrichtsgeschehen. Egal ob Freude, Hoffnung, Angst oder Wut, unzählig verschiedene Emotionen sind präsent. Doch gerade im Fach Französisch treten nebst den positiven Emotionen, oft zahlreiche negative auf. Diese wirken sich auf die Beteiligung im Unterricht und das Lernen der einzelnen Schüler:innen aus. Aus diesem Grund ist das Ziel dieser Arbeit, die Bedeutung der Emotionen von Primarschüler:innen im Fremdsprachenunterricht Französisch darzulegen und in Bezug auf die Lernbereitschaft aufzuzeigen. Desweitern sollen passende Fördermassnahmen gesucht werden, um Emotionen positiv zu steuern. Mithilfe der Theorie soll ein Verständnis rund ums Thema Emotionen geschaffen werden. Da jedoch die Emotionen sowie die Lernbereitschaft nur schwer zu erfassen sind, werden diese durch die vier Variablen Wohlbefinden, Spannung, mündliche Beteiligung und zukünftiges Französischlernen angenähert. Anhand der erarbeitenden Literatur wird ein schriftlicher Fragebogen zusammengestellt, welcher in zwei 6. Klassen durchgeführt wird. Die Ergebnisse zeigen deutlich auf, dass bei beiden durchgeführten Korrelationsprüfungen einen starken, bis sehr starken Zusammenhang vorliegt. Damit sind die erlebten Emotionen der Primarschulschüler:innen signifikant bedeutend für die Lernbereitschaft im Fremdsprachenunterricht Französisch. Um im Unterricht zukünftig angemessen reagieren zu können, wurden passende Förderungen und Unterstützung der Lehrperson entwickelt

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