Pädagogische Hochschule St. Gallen (PHSG): PHIQ
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    Interkulturelle Konflikte zwischen Lehrpersonen und Schüler:innen in der Primarschule

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    Gerade in städtischen Primarschulen treffen heutzutage viele verschiedene Kulturen aufeinander. Wo unterschiedliche Wertvorstellungen aufeinanderprallen, entstehen auch Konflikte. Da interkulturelle Konflikte nicht immer mit den gewohnten Strategien bewältigt werden können, stellen diese für einige Lehrpersonen eine Herausforderung dar. Für diese Arbeit stellt sich also die Frage, wie interkulturelle Konflikte zwischen Lehrpersonen und Kindern aussehen können. Der Fokus dieser Arbeit liegt jedoch auf den Bewältigungsstrategien, welche es Lehrpersonen ermöglichen, interkulturelle Konflikte erfolgreich zu lösen. „Soll psychologische Konfliktforschung lebenspraktische Relevanz haben, so darf sie sich nicht damit zufrieden geben zu beschreiben, wie Menschen ihre Konflikte austragen. Sie muss sich vielmehr bemühen, darüber hinaus auch Wege aufzuzeigen, wie Menschen ihre Konflikte lösen oder zumindest bewältigen können“ (Kempf & Aschenbach, 1981 zit. in Buchwald & Vogelskamp, 2007, S. 3). Dies ist eine empirische Arbeit und basiert auf Daten, die mit Interviews erhoben wurden. Die Stichprobe besteht aus sechs Lehrpersonen, wobei jeweils drei von ihnen in derselben Schule unterrichten. Die beiden Schulhäuser wurden bewusst nach dem Migrationsanteil der Kinder ausgewählt. In einem der Schulhäuser ist der Migrationsanteil verhältnismässig hoch, wohingegen dieser im anderen Schulhaus sehr klein ist. Dadurch konnte ein Vergleich zwischen den Bewältigungsstrategien der Lehrpersonen und dem Migrationsanteil der Kinder stattfinden. Aus den Ergebnissen der Interviews konnte man eine Facette der genannten Konfliktbewältigungsstrategien erkennen. Einige Male wurde erwähnt, dass mit den betroffenen Kindern das Gespräch gesucht werden soll, um so ihre Perspektive auf den Konflikt besser verstehen zu können. Trotzdem würde man aber versuchen, auf die gleiche Wertvorstellung zu kommen. Die meisten Strategien der befragten Lehrpersonen sind erfolgsversprechend, da sie Aspekte von interkulturell kompetentem Handeln enthalten

    Vor- und Nachteile des direkten Einbezugs von Kindergartenkindern in das Beurteilungsgespräch

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    Beurteilungsgespräche gehören zu den regelmässig wiederkehrenden Situationen, in denen sich jede Lehrperson in der Schweiz wiederfindet. Die Kantone regeln die Anwesenheit der Kinder unterschiedlich. Der Einbezug der Kinder ist im Kanton St.Gallen beispielsweise Pflicht, wie dieser Einbezug stattfindet, ist jeder Lehrperson selbst überlassen. Im Kanton Zürich ist die Anwesenheit des Kindes am Beurteilungsgespräch ab dem Kindergarten sogar vorgeschrieben. Die Thematik ist von Kindergartenlehrpersonen kontrovers diskutiert. Die grundlegende Frage, die unmittelbar mit dieser Thematik in Verbindung steht, sind die emotionale Reife eines Kindergartenkindes und welches Fähigkeitsselbstkonzept im Alter zwischen 4-8 Jahren entwickelt ist. Ohne die Kompetenzen, sich selbst und seine Leistungen realistisch einschätzen zu können, ist der Beitrag, der ein Kindergartenkind zu einem Beurteilungsgespräch leisten kann, als fragwürdig zu bezeichnen. Diese Arbeit thematisiert die Vor- und Nachteile eines direkten Einbezugs eines Kindergartenkinds in das Beurteilungsgespräch. Es sollen verschiedene Arten des Einbezugs dargelegt werden und aus verschiedenen Perspektiven der Lehrpersonen- und der Elternperspektive aufgezeigt werden, welche Vor- und Nachteile die Anwesenheit des Kindes während des Beurteilungsgesprächs abzuwägen sind

    Klassenführung - proaktive Strategien für einen störungsfreien Unterricht

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    Als Lehrperson tätig zu sein, erfordert in vielen Bereichen Kompetenzen. Eine wichtige Kompetenz, welche dazugehört, ist die Führung. Die Klassenführung nimmt eine entscheidende Rolle ein, um qualitativ unterrichten zu können. Vor allem für unerfahrene Lehrpersonen ist Klassenführung eine Herausforderung, denn alle Lernenden in einer Klasse sind einzigartig in ihren Persönlichkeiten und Bedürfnissen. Der Beruf ist sehr abwechslungsreich und es können täglich unberechenbare Situationen auftreten. Die vorliegende Arbeit hat das Ziel, aufzuzeigen, wie Unterrichtsstörungen bereits bei der Übernahme einer Klasse präventiv verhindert werden können und eine Beziehung zu den einzelnen Schülerinnen und Schülern aufgebaut werden kann. Darauf basierend wurde die folgende Forschungsfrage entwickelt: Welche Strategien und Massnahmen helfen einer Lehrperson, Unterrichtsstörungen präventiv bei der Übernahme einer neuen Klasse zu minimieren, ein optimales Lernklima im Klassenzimmer herzustellen und die Lehrer:in-Schüler:in-Beziehung zu gestalten? In dieser Bachelorarbeit wird die Beantwortung der Fragestellung mit Hilfe eines Literaturstudiums erarbeitet. Zu Beginn wird die Klasseneingangsphase analysiert und es werden verschiedene hilfreiche Vorgehensweisen für die ersten Tage bzw. Wochen des Schulbeginns zusammengetragen. Als Nächstes werden die Gründe untersucht, weshalb Schüler:innen stören und wie eine Lehrperson dem entgegenwirken kann. Ein weiterer Fokus liegt auf der Analyse proaktiver Strategien für den Unterricht. Nachfolgend werden Methoden gesammelt, in denen Lehrkräfte die Kontrolle über die Lernenden durch Verhaltensmanagement gewinnen. Abschliessend werden Wege aufgezeigt, wie Lehrpersonen die Lehrer:in-Schüler:in Beziehung gestalten können

    Emotionserkennung beim Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung

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    «Ein Lächeln sagt mehr als tausend Worte» (Autor unbekannt). Was aber, wenn dieses Lächeln durch das Tragen einer Maske verdeckt wird? Dieses Sprichwort passt zur Themenwahl dieser Bachelorarbeit. Die Covid-19-Pandemie hat zur verstärkten Verwendung von Gesichtsmasken geführt. Konkret geht es in der vorliegenden Arbeit um das Erkennen von Emotionen anhand der Mimik, obwohl diese durch das Tragen einer Maske grösstenteils abgedeckt wird. Ab dem 16. März 2020 wurden sämtliche Schulen zur Eindämmung des Covid-19-Virus für rund zwei Monate geschlossen (Bildungsdepartement Kanton St. Gallen, 2021). Nach einer Phase von Distance-Learning und Maskenpflicht ab der vierten Klasse hat der Bildungsrat des Kantons St. Gallen am 7. Februar 2022 beschlossen, die verbliebenen Empfehlungen und Massnahmen in der Volksschule per 18. Februar 2022 zu widerrufen (Kanton St. Gallen, 2022). Die Maskenpflicht brachte unter anderem Herausforderungen bei der Verfolgung des Lehrplans mit sich. Für den Lehrberuf beinhaltet die Mimik als Teil der nonverbalen Kommunikation verschiedene Funktionen mit hoher Relevanz. Nach Frindte und Geschke (2019, S. 223-229) handelt es sich bei diesen Funktionen unter anderem um die Erhöhung der Redundanz von Kommunikation, um die Begleitung und Unterstützung von sprachlichen Äusserungen und um den Ausdruck von Emotionen. Bisher untersuchten nur wenige Studien, wie sich das Tragen von Masken der Lehrperson auf die Emotionserkennung bei Kindern auswirkt. In einem Versuchsaufbau wurden in dieser Arbeit 129 Schüler:innen im Mittelstufenalter aus dem Kanton St. Gallen die Gesichtsausdrücke Wut, Ekel, Angst, Freude, Trauer, Überraschung oder einer anderen / keine der genannten Emotionen gezeigt. Diese wurden mit oder ohne Gesichtsmaske dargestellt. Die Teilnehmer:innen entschieden sich bei jeder fotografisch dargestellten Emotion für eine Antwort aus einer festen Auswahl von Antworten. Die Querschnittsstudie zeigte, dass bei Abbildungen ohne Gesichtsmaske rund 70 % der Teilnehmenden die korrekte Antwort gewählt haben. Wurde die untere Gesichtshälfte durch eine Maske abgedeckt, wurden rund 34 % der Abbildungen korrekt identifiziert. Der Effekt variierte je nach Emotion. Die Ergebnisse bestätigen, dass bei der vorliegenden Stichprobe die Erkennung von Emotionen anhand des mimischen Ausdrucks durch das Tragen von Gesichtsmasken beeinträchtigt wird

    2023_BA_Degani.Julia_Produkt

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    In der vorliegenden Bachelorarbeit wird erörtert, welche Aspekte einen gehirn- und kindgerechten Unterricht beeinflussen bzw. ermöglichen. Aufgrund des theoretischen Hintergrunds kann festgehalten werden, dass ein gehirn- und kindgerechter Unterricht dan

    Erholungsmomente, ausgerichtet auf die kindlichen Bedürfnisse sowie die Gehirnentwicklung

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    In der vorliegenden Bachelorarbeit wird erörtert, welche Aspekte einen gehirn- und kindgerechten Unterricht beeinflussen bzw. ermöglichen. Aufgrund des theoretischen Hintergrunds kann festgehalten werden, dass ein gehirn- und kindgerechter Unterricht dann stattfindet, wenn die neuronalen Strukturen sowie die Entwicklung des Gehirns berücksichtigt werden und von den kindlichen Bedürfnissen ausgegangen wird. Dabei soll ein bewegter, spielerischer und handlungsorientierter Unterricht stattfinden, welcher am Vorwissen und an den Interessen der Kinder anknüpft und wodurch die Motivation und Lernbereitschaft der Schülerinnen und Schüler beeinflusst werden kann. Im Sinne einer produktorientierten Umsetzung wurde ausgehend vom Kind eine Ideensammlung an möglichen Erholungsmomenten in Form eines Buches erstellt, welches auf die Bereiche Bewegung, soziale Interaktionen und Entspannung ausgerichtet ist. Ausgehend vom Kind im Unterstufenalter ist das Produkt spontan im Unterricht einsetzbar, um flexibel auf die Schülerinnen und Schüler und deren Bedürfnisse sowie das Unterrichtsgeschehen einzugehen. So können den Lernenden, ausgehend von ihren entwicklungs- und altersbedingten kognitiven Fähigkeiten sowie ihren kindlichen Bedürfnissen, vielfältige Erholungsmomente gewährt werden. Durch den Einsatz des Produkts bzw. das Ermöglichen solcher Erholungsmomente im Unterrichtsalltag, entsteht ein abwechslungsreicher Unterricht, wodurch sich eine angenehme Lernatmosphäre und ein ausgeglichenes und angenehmes Miteinander kultiviert

    Designpädagogik im TTG Unterricht (Zyklus 2)

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    Als «Randfach» wird in der Primarschule dem Unterricht im Textilen und Technischen Gestalten (TTG) neben den «Hauptfächern» Mathematik, Deutsch und Sprachen oftmals weniger Bedeutung und Planungsaufwand geschenkt. Ausserdem ist es in der Praxis oft so, dass einfach hübsche Pinterest Bilder nachgebastelt und schön angemalt werden. Mit fundierter Weitergabe von Fachwissen der Lehrpersonen an die Schülerinnen und Schüler hat das nicht mehr viel zu tun. Dies ist auch dem Zustand geschuldet, dass heutige Lehrpersonen nicht mehr über verlässliches didaktisch-fundiertes Fachwissen auf dem Gebiet des Technischen Gestaltens verfügen – die Lehrpersonen sind selbst orientierungslos

    Lehrpersonen und ADHS-Kinder- eine unüberbrückbare Spannungssituation?

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    Über kaum eine Diagnose wird so oft und intensiv diskutiert wie ADHS. Keine Lehrperson kommt mehr darum herum sich zumindest ein bisschen damit zu beschäftigen. Dies Zeugt von einer offensichtlichen Relevanz der Thematik, immerhin erhalten laut der Studie «ADHS im Kindes- und Jugendalter» (Popow & Ohmann, Update 2020) mindestens 3-6% aller Schülerinnen und Schüler eine ADHS-Diagnose. Hierbei ist der Graubereich von nicht Diagnostizierten noch nicht ersichtlich. Entsprechend der hohen Anzahl an betroffene Kinder sind auch die Ratgeber für ADHS so vielfältig und zahlreich wie das Störungsbild selbst. Umso erstaunlicher ist die Tatsache, dass sehr wenige dieser Ratgeber sich auf das Wohlbefinden und die Sichtweise der einzelnen Kinder stützt. Noch weniger Literatur findet man über den längerfristigen Einfluss der ADHS-Symptome auf die psychische Verfassung eines Kindes. Der Fokus liegt meistens darauf, welche Probleme Kinder mit ADHS im Alltag haben, und wie diese geändert werden können. Zusätzlich gibt es noch unzählige Debatten über die Behandlung der Symptome durch Medikamente. Langsam kommen allerdings immer mehr Studien auf, welche in Betracht ziehen, dass ein Fokus auf das Wohlbefinden der Kinder einen positiven Einfluss auf deren Leistung und das Verhalten hat. Um dies noch etwas mehr zu vertiefen, befasst sich diese Bachelorarbeit mit der emotionalen Entwicklung von Kindern mit ADHS im schulischen Kontext, und welchen Einfluss eine Lehrperson darauf haben kann

    Digitaler Ratgeber für Eltern

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    Das Ziel der vorliegenden Bachelorarbeit ist es zu untersuchen, wie ein digitaler Ratgeber Eltern bei der Ersteinführung des Smartphones ihres Kindes unterstützen kann. Der Ratgeber basiert inhaltlich auf dem Kompetenzmodell von Baacke, welcher als Pionier des Begriffs «Medienkompetenz» gilt. Damit Eltern medienkompetenter werden, braucht es nicht nur Wissen über Medienkompetenz, sondern auch Interesse und Offenheit gegenüber den digitalen Aktivitäten ihrer Kinder. Wenn es um die Einführung des ersten Smartphones ihres Kindes geht, fragen Eltern oftmals Fachpersonen oder recherchieren im Internet. Dabei stossen sie auf viele unterschiedliche Informationen und Hinweise. Diese verstreuten und oftmals unvollständigen Angaben können Unsicherheiten und Meinungsverschiedenheiten auslösen. Die vorliegende Bachelorarbeit greift dieses Problem auf, indem sie die wichtigsten Inhalte aus der theoretischen Grundlage zusammenfasst und in einen umfassenden, praxisorientierten und benutzerfreundlichen digitalen Ratgeber für Eltern integriert. Mithilfe dieses Ratgebers sollen Eltern in der Lage sein, die Medienkompetenz des eigenen Kindes individuell zu ermitteln und dadurch den Prozess der Smartphone Einführung optimal zu gestalten. Darüber hinaus soll der Ratgeber die Medienkompetenz der Eltern gezielt fördern, indem er ihnen Tipps und Themen zur Verfügung stellt und sie auf relevante Literatur verweist

    Verbesserung der eigenen Performanz im Bereich Klassenführung im Geräteturnunterricht

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    Ziel: Die vorliegende Arbeit untersucht, ob eine Verbesserung der eigenen Performanz im Bereich Klas-senführung im Geräteturnunterricht erkennbar ist. Methoden: Es wurde ein Geräteturntraining im Turnverein Rebstein durchgeführt. Das gesamte Trai-ning wurde mit einer Kamera videografiert. Während 12 Wochen setzte sich die Probandin intensiv mit der Theorie der Klassenführung im Sportunterricht auseinander. Zudem wurde die Videoaufnahme des ersten Messzeitpunktes (t0) aufgewertet und während 12 Wochen Übungstrainings durchgeführt. Nach 12 Wochen wurde die zweite Aufnahme (t1) videografiert. Die beiden Videoaufnahmen wurden von Rater:innen mit dem multidimensionalen Beobachtungsinstrument KlaPe-Sport ausgewertet. Resultate: Der Mittelwert der ersten Videoaufnahme (t0) liegt bei M = 2.9 (SD = .79). Der Mittelwert für die zweite Videoaufnahme (t1) liegt bei M = 3.7 (SD = .45). Der zu diesen Mittelwerten erstellte t-Test weist eine hohe Signifikanz auf (t(20) = 3.55, p < .001). Damit ist eine klare Verbesserung der eigenen Performanz im Bereich Klassenführung im Geräteturnunterricht ersichtlich. Folgerungen: Durch eine 12-wöchige Auseinandersetzung mit der Theorie der Klassenführung, das Auswerten eigener Videoaufnahmen und das Durchführen von Übungstrainings ist eine klare Verbes-serung der eigenen Performanz im Bereich der Klassenführung im Geräteturnen ersichtlich

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