Pädagogische Hochschule St. Gallen (PHSG): PHIQ
Not a member yet
4052 research outputs found
Sort by
Musik schafft Begegnungsräume - Selbstkomponierte Kinderlieder als Einstieg für Dialogführungen zu belastenden Themen mit Unterstufenschüler:innen
Im Rahmen dieser Bachelorarbeit entstanden drei themenspezifische Kinderlieder für die Unterstufe (Tod, Veränderung, soziale Ausgrenzung), welche eine offene und vulnerable Dialogführung über belastende Themenfelder ermöglichen. Anhand der theoretischen Auseinandersetzung wurden drei Leitfäden erarbeitet, welche didaktische Überlegungen für den Einsatz der Kinderlieder festhalten
Wird gelernt? Eine kritische Betrachtung der Projektmethode.
Stilles Dasitzen, mühsam langes Zuhören – keiner mag es. Schon gar nicht Kinder! Mit voller Lebenslust, Energie und grossem Bedürfnis nach Erleben und Handeln sind die Schüler: innen in diesen noch jungen Jahren im Stande, Grosses zu leisten – wenn man ihnen die Möglichkeit dazu gibt. Die Projektmethode bietet genau diese Chance. (Schümer, 1996, S. 141) Konkret stellt sie dabei die Frage, inwiefern es möglich ist, Unterricht unter Einbezug der Projektmethode lernwirksam zu gestalten. Hierzu geht die vorliegende Arbeit zunächst auf die theoretischen Aspekte der Projektmethode sowie des lernwirksamen Unterrichts ein, um darauffolgend die beiden Themen anhand einer Literaturrecherche zu verknüpfen. Die Ergebnisse zeigen, dass durch das Schaffen notwendiger Voraussetzungen der Lehrperson und Schüler: innen ein lernwirksamer Unterricht unter Einbezug der Projektmethode durchaus möglich ist
Integrationsunterstützung durch Musik im Zyklus 1
Die Autorin der Bachelorarbeit (BA) beschäftigt sich mit der Fragestellung, wie Musik im Zyklus 1 als Integrationsunterstützung genutzt werden kann. Die Bachelorarbeit besteht aus einem Theorie- und einem Praxisteil, in dem die Durchführung eines Projekts dargelegt wird. Dabei liegt der Fokus bei Kindern, welche einen Migrationshintergrund aufweisen. Basierend auf erarbeiteten theoretischen Grundlagen und der Bilderbuchgeschichte «Felix bei den Kindern dieser Welt» wird von der Autorin (BA) ein musikalisches Angebot gestalterisch entwickelt, im Anschluss mit einer Kindergartenklasse durchgeführt und schlussendlich evaluiert.
Im Praxisteil werden musikalische Sequenzen zu den im Bilderbuch behandelten Ländern ausgearbeitet. Dazu erfolgt eine auch persönlich geprägte Auseinandersetzung mit dem gewählten Bilderbuch sowie eine Hintergrundrecherche zu den thematisierten Ländern. Weiter werden Planung, Durchführung und Dokumentation der Sequenzen offengelegt sowie die Herstellung und Beschaffung der dazu benötigten Unterrichtsmaterialien. Mit Hilfe des Bilderbuches und des Kuschelhasen wird den Kindern die Möglichkeit gegeben, unterschiedliche kulturelle und musikalische Erfahrungen zu sammeln und neues Wissen dazuzugewinnen.
In der theoretischen Auseinandersetzung erfolgt die Erarbeitung folgender Schlüsselbegriffe im Zusammenhang mit Musik: Heimat, Identität, Migration, kulturelle Bildung und Kreativität. Durch die Ergebnissichtung früherer Bachelorarbeiten der PHSG sowie die Auseinandersetzung mit bereits durchgeführten musikalischen Projekten zum Thema Flucht und Migration werden, nebst dem Literaturstudium (BA), Erkenntnisse für die anschliessende Projektentwicklung gesammelt.
Basierend auf den behandelten Inhalten werden die Fragestellungen beantwortet und ein Fazit gezogen. Es zeichnet sich ein gewonnener Mehrwert ab
Qualitätskriterien webbasierter Lernumgebungen
Egel ob Kopfrechentraining oder Vokabeln u?ben, fu?r fast alles gibt es heute eine Lernwebsite. Solche
webbasierten Lernumgebungen kann jeder, demnach auch semiprofessionelle Personen erstellen.
Nicht alle Websites unterstu?tzen das Lernen von Schu?lerinnen und Schu?lern. Um das Lernen zu
unterstu?tzen, mu?ssen webbasierte Lernumgebungen einige Qualitätsmerkmale erfu?llen und im
Unterricht richtig eingesetzt werden. Diese Arbeit bezieht sich auf die Qualitätsmerkmale.
Durch eine ausgiebige Literaturrecherche kamen etliche Studienergebnisse sowie Aussagen und
Meinungen diverser Expertinnen und Experten der Mediendidaktik und Lernpsychologie zusammen.
Diese Fu?lle an Erkenntnissen wurde auf 30 Qualitätskriterien reduziert und umformuliert. Die Kriterien
sind gegliedert nach sechs Aspekten: Lernförderliche Lernaufgaben, Differenzierung & Personalisierung,
Informationsverarbeitung, Motivation, Kollaboration & Kommunikation und Feedback. Die Kriterien
wurden anhand von vier Kopfrechentools u?berpru?ft und u?berarbeitet. Die Kriterien haben sich dabei als
gut verständlich, hilfreich und vollständig gezeigt. Die Qualitätskriterien sind in einem Kriterienraster
gesammelt und Lehrpersonen können mithilfe des Rasters webbasierte Lernumgebungen u?berpru?fen.
Der Raster kann der Lehrperson dabei keine abschliessende Antwort zur Eignung des Tools geben. Denn
aufgrund diverser Rahmenbedingungen ist nicht jedes Tool fu?r jede Lehrperson und Klasse geeignet.
Der Raster animiert jedoch dazu, genauer hinzusehen und nicht nach dem ersten Erscheinungsbild einer
Website zu urteilen. Ergänzend zum Raster sind im Rahmen der Arbeit eine Hilfestellung fu?r
Lehrpersonen und eine Website namens TeacherTools entstanden
Gruppendynamische Entwicklungen im Musikunterricht einer Primarschule und das Handeln der Lehrperson
Diese Bachelorarbeit untersucht die Gruppendynamik in zwei Primarschul-Kleingruppen während
eines Musikprojekts im Musikunterricht. Im Fokus stehen die Auswirkungen der Gruppendynamik
auf die musikalische Kreativität. Analysen der Kleingruppen erfolgen in einem Reflexionstagebuch mittels theoriebasierter Kriterien. So lassen
sich am Ende in einem direkten Vergleich der Ergebnisse (Beobachtungsbogen für den
Arbeitsprozess und Kriterienraster zur Bewertung der Aufführung) Einschätzungen zur
Beurteilung von Gruppen mit Blick auf den Gruppenprozess, Gruppendynamik und
Gruppenkreativität machen. Daraus sollen Folgen für den Musikunterricht und Rückschlüsse
auf das Handeln der involvierten Lehrperson gezogen werden
Englischunterricht in schwedischen Schulen - Unterschiede und Gemeinsamkeiten zur Schweiz
Die englische Sprache hat in der heutigen Gesellschaft einen bedeutenden Stellenwert in Be-zug auf die Verständigung. Englisch wird deshalb in vielen Ländern als erste oder zweite Fremdsprache in der Schule unterrichtet. Das Ziel der vorliegenden Bachelorarbeit ist, Ge-meinsamkeiten und Unterschied in Bezug auf den Englischunterricht in Schweden und der Schweiz literaturbasiert darzulegen. In der vorliegenden Arbeit steht deshalb folgende Fra-genstellung im Zentrum: Wie unterscheiden sich die methodischen und fachdidaktischen Un-terrichtskonzepte in Schweden und der Schweiz in Bezug auf den Englischunterricht in der Mittelstufe beziehungsweise årskurs 4-6? Diese Fragestellung und weitere Unterfragen leiten den Arbeitsprozess. Im ersten Schritt werden die Rahmenbedingungen, die in und um den Englischunterricht bestehen ausgearbeitet. Es werden jeweils die Bedingungen in Schweden sowie in der Schweiz dargestellt, damit anschliessend die Gemeinsamkeiten und Unterschie-de herausgearbeitet werden können. Die Arbeit zeigt eine differenzierte Sichtweise auf den Englischunterricht in Schweden und der Schweiz
Unterrichtsstörungen als Ressource nutzen - Bedingungen und Potenzial reaktiver Massnahmen zur Entwicklung des Unterrichts
Während der berufsspezifischen Praktika im Rahmen ihres Studiums an der PHSG
begegnete die Autorin zahlreichen Störungen des Unterrichts. Unterrichtsstörungen
sind ein fester Bestandteil des schulischen Alltags und bilden gerade für unerfahrene
Lehrpersonen eine grosse Herausforderung. Da gänzlich störungsfreier Unterricht ei ner Utopie gleichkommt, beschäftigt sich die vorliegende Arbeit mit der Frage, wie ent standenen Störungen mit Hilfe reaktiver Massnahmen so begegnet werden kann, dass
sie als Ressource für die Entwicklung des Unterrichts genutzt werden können. Basie rend auf den theoretischen Grundlagen zum Thema «Unterrichtsstörungen» hinter fragt die Autorin eine Reihe reaktiver Massnahmen hinsichtlich des Potenzials, wel ches sie für eine nachhaltige Entwicklung des Unterrichts bieten. Schliesslich eröffnet
die Analyse reaktiver Massnahmen im Umgang mit Unterrichtsstörungen Perspektiven
auf das Handlungskonzept der Themenzentrierten Interaktion (TZI), das Störungen
eine zentrale Rolle zuschreibt und es dadurch ermöglicht, Störungsmomente als Aus gangspunkte der Unterrichtsentwicklung nutzbar zu mache
Mündliche Sprachkompetenz fördern durch digitalen Sprachaustausch
Kann der digitale Sprachaustausch die mündliche Sprachkompetenz fördern, wenn ja, inwiefern? Diese Arbeits untersucht die Beeinflussung der mündlichen Sprachkompetenz durch einen digitalen Sprachaustausch mit kompetenten Sprecher:innen der Zielsprache Französisch. Während 5 Woche werden die Schüler:innen aus der Ostschweiz digital im Austausch sein mit Schüler:innen aus der Westschweiz. Vor dem Austausch wurde ein Pretest durchgeführt und nach dem Austausch ein Posttest. Die Ergebnisse werden miteinander verglichen. Der Austausch konzentrierte sich auf spielerische mündliche Aufgaben
Verhaltenstraining zur Fo?rderung sozial-emotionaler Kompetenzen im Kindergarten eingebettet in das Bilderbuch «Gerda, der kleine Wal»
Was wären wir Menschen, ohne soziale Kontakte? Sozial-emotionale Kompetenzen spielen im gesamten Leben eine grosse Rolle. Auch diese können erlernt und entwickelt werden. Es ist also folgerichtig sinnvoll, dass diese Kompetenzen auch im schulischen Kontext eine Rolle spielen und im Schulalltag erarbeitet und reflektiert werden. Um soziale und emotionale Kompetenzen im Schulalltag bewusst zu fordern und zu fördern, wurden Verhaltenstrainings entwickelt. Ein solches Training, welches speziell für den Kindergarten entworfen wurde, stammt von Koglin und Petermann (2013) und ist eine Grundlage für diese Bachelorarbeit.
Infolgedessen befasst sich diese Arbeit mit folgender Leitfrage: Wie kann das Training von Koglin und Petermann (2013) mit sinnlich erfahrbarem Material (Bilderbuch) in einen neuen Rahmen gesetzt werden, sodass es für die Kinder zu einem emotional ansprechenden Erlebnis wird?
Als Produkt umfasst diese Arbeit ein Begleitheft, damit das neu entworfene Verhaltenstraining mit dem ausgewählten Bilderbuch «Gerda, der kleine Wal» umgesetzt werden kann. Ebenso beschreibt diese Arbeit in einem Kapitel die konkrete Umsetzung einer der entwickelten Sequenzen und deren Analyse
Sozial- und Emotionalkompetenztraining im Zyklus II & III
Die Bedeutung von interdisziplinären Kompetenzen wurde durch mehrere Studien belegt. Fachübergreifende Kompetenzen spielen eine zunehmend wichtige Rolle bei der Gesundheitsförderung und der Prävention von Risikoverhalten bei Kindern und Jugendlichen. Der Lehrplan 21 sieht die Förderung der überfachlichen Kompetenzen explizit vor. Das DIPALOG-Projekt bekräftigt allerdings, dass Lehrkräfte Unterstützung in ihrem Bildungsauftrag benötigen.
Die vorliegende Arbeit geht der Frage nach, wie ein Set von selbstständig lösbaren Trainingsaufgaben für Schüler:innen des Zyklus II und III aussehen könnte, welche der Förderung von sozial-emotionale Kompetenzen dienen. Ziel der Lernaufgaben ist es, dass sie in ihrer Umsetzung so einfach wie möglich sind. Die Kinder und Jugendliche sollen in der Lage sein, die Übungen möglichst selbständig in Einzel-, Partner- oder Gruppenarbeit zu erarbeiten. Die daraus resultierenden Aufgabensets, wurden im Rahmen des DIPALOG-Projekts erstellt.
Zur Beantwortung der Fragestellung und Erarbeitung der Aufgabensets wurden bereits vorhandene Literatur und Lehrmittel analysiert. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse führten zur Erstellung der Lernaufgaben. Diese Arbeit zeigt den theoretischen Hintergrund, das methodische Vorgehen bei der Erstellung der Aufgabensets und eine Übersicht über das Produkt selbst auf