Pädagogische Hochschule St. Gallen (PHSG): PHIQ
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The Use of CLIL (Content and Language Integrated Learning) and Immersion in English Language Education in a Primary School Context
This paper is concerned with the use of CLIL and Immersion in English language education in a primary school context.
Although CLIL (Content and Language Integrated Learning) has gained popularity in the last few decades and has been widely used as an approach in secondary language education, it is often applied to secondary school students and advanced learners only. It has, however,
been used in primary school education as well. This paper aims to investigate how and where aspects of CLIL can be successfully applied
to teaching English at entry level. It proposes that CLIL and Immersion are beneficial to second language acquisition of primary school students and that CLIL settings can be put to use in regular primary school language education.
A further focus of this paper is the use of theatre and drama aspects in the English language classroom and how drama education can feed into - and enhance - the use of CLIL in the classroom.
Drawing on the investigation of the benefits of CLIL and of drama and theatre aspects in that context, this paper makes a case for using both in entry level English language instruction. While there is a fair amount of research on the application of CLIL and Immersion in primary school, there is not very much concrete material available for its integration into the primary school classroom. This is especially true for regular school contexts. That is why this paper presents possible pedagogical scenarios which aim to integrate those aspects into primary school English teaching. The scenarios draw on existing teaching materials and aim to integrate interdisciplinary teaching. Teachers can use and work with these scenarios and enrich them with their own ideas
Die hohen Festtage der Weltreligionen im Kindergarten thematisieren
Die religiöse Vielfalt in der Schweiz hat sich in den letzten Jahren stark verändert und es werden verschiedenste Religionen gelebt. Um ein friedvolles Zusammenleben zu fördern, sollen die Weltreligionen auch in der Schule behandelt werden. Der Lehrplan 21 sowie aktuelle Literatur
bestätigen, dass es von Sinnhaftigkeit ist, Sensibilisierung religiöser Vielfalt pädagogisch aufzuarbeiten und Schüler:innen beim Kennenlernen der Religionen zu begleiten. Deshalb verfolgt die vorliegende Arbeit das Ziel, ausgewählte Festtage der Religionen Christentum, Islam und Judentum im Kindergarten anhand von Unterrichtsvorschlägen und einer Materialkiste zu thematisieren. Um dieses Vorhaben umzusetzen, wird die Methode A Gift to the Child von Hull (Sajak, 2010, S.43) als zentraler Ausgangspunkt angesehen. Ebenso spielen die Gestaltung anregender Lernumgebungen sowie das Vorwissen der Kinder eine wichtige Rolle. Symbole prägen in verschiedensten Bereichen unseren Alltag. So bedienen sich auch die Religionen an Symbolen und Zeichen, welche sich die Kinder erschliessen sollen. Das theoretische Wissen der religiösen Feste ist zur Erarbeitung von hoher Bedeutung. Aufgrund dieser theoretischen Grundlagen wurden mehrere Unterrichtssequenzen zu ausgewählten Festen erarbeitet und eine Kiste mit Materialien erstellt
Edu-Escape-Game für den Französischunterricht
Escape-Rooms sind in den letzten Jahren zu einer beliebten Freizeitbeschäftigung geworden. Gemeinsam in einer Gruppe wird versucht, spielerisch Probleme zu lösen, um einen Weg aus dem virtuellen oder realen Raum zu finden. Vermehrt sind Escape-Rooms auch Teil des Unterrichts, doch welchen Mehrwert bringen sie? Das Ziel dieser Arbeit ist es, herauszufinden, wie ein Edu-Escape-Game für den Französischunterricht der Primarstufe erstellt werden kann. Folgende Forschungsfrage soll dabei beantwortet werden: Wie kann anhand der Ansätze des neokommunikativen Fremdsprachenunterrichts ein Edu-Escape-Game für die 6. Klasse entwickelt werden, das den Schüler:innen
einen Mehrwert in der Anwendung der französischen Sprache bringt, sowie überfachliche Kompetenzen fördert?
Um die Forschungsfrage zu beantworten, werden die neokommunikativen Ansätze und Theorien des Fremdsprachenunterrichts sowie die Theorie und Praxis von Escape-Rooms analysiert. Die Analyse zielt darauf ab, Synergien für einen möglichst hohen Mehrwert beim Sprachenlernen
zu finden. Auf dieser Grundlage wird ein Kriterienraster konzipiert, welches mit Anforderungen des Lehrplans 21 ergänzt wird. Als Produkt entsteht ein Edu-Escape-Game, welches anhand erarbeiteter Kriterien von Sprachlerntheorien, des Lehrplans 21 und des Vokabulars des Französischlehrmittels DisDonc! entwickelt wird
Montessori – ein pädagogischer Hype? Theoretische Auslegung der Montessori-Pädagogik und deren zeitgemässe, sowie praktische Umsetzung in einem Schweizer Kindergarten
Diese produktorientierte Bachelorarbeit befasst sich mit der Montessori-Pädagogik und deren zeitgemässen, sowie praktischen Umsetzung im Schweizer Kindergarten. Somit wird die wissenschaftliche Fragestellung aufgrund von Literaturrecherchen und der Herstellung von zehn Lernarrangements für den Kindergarten beantwortet. Die Herstellung von Lernmaterialien erfolgt nach den Grundsätzen von Maria Montessori und dem Lehrplan der Volksschule des Kantons St. Gallen. Die Lernarrangements werden in einem separaten Begleitheft dargelegt und illustriert. Für den Aufbau der Bachelorarbeit und der Lernarrangements wird zusätzlich in Institutionen hospitiert, welche nach den pädagogischen Ansätzen von Maria Montessori unterrichten. Die Hospitationen dienen dazu, einen weiteren Blickwinkel anhand von Praxiserfahrungen zu erhalten und daher können in der folgenden Arbeit eigene Bildaufnahmen geteilt werden. Damit das Produkt auf seine Wirksamkeit geprüft werden kann, wird dieses in einem Kindergarten, mittels eines Kriterienrasters auf seine Zeitgemässheit und Praktikabilität erprobt und evaluiert
Lösungsansätze zur Vorbeugung eines Burnouts bei berufseinsteigenden Lehrpersonen
Das Ziel der vorliegenden Bachelorarbeit war es, Lösungsansätze zur Vorbeugung eines Burn-outs bei berufseinsteigenden Lehrpersonen theoretisch und empirisch herauszuarbeiten. Übermässiger Stress führt ohne Ausgleich über längere Zeit zum Burn-out. Soziale Berufe, zu denen der Lehrberuf gehört, sind mit am häufigsten davon betroffen. Besonders Lehrerinnen und Lehrer, welche neu in den Beruf eingestiegen sind, sind vielen Stressoren durch neue Herausforderungen ausgesetzt. Dazu wurde eine erfahrene Lehrerin und zwei Berufseinstei-gende in qualitativen Interviews nach ihrem Stressempfinden und den Umgang damit befragt. Die Persönlichkeit ist ein grosser Einflussfaktor, der schwer zu verändern ist. Daher wurden in den Ergebnissen acht Lösungsansätze herausgearbeitet, welche zur Reduktion und Vermei-dung von Stress führen sollen. Der wichtigste Ansatz ist Perfektionismus zu vermeiden
Vergleich des französischen und schweizerischen Bildungssystems am Beispiel von Paris und dem Kanton St.Gallen
Das Ziel dieser Arbeit ist es darzulegen, welches die wesentlichen Unterschiede des französischen und schweizerischen Schulsystems sind. Es stellt sich dabei auch die Frage, welche gewinnbringenden Aspekte aus dem französischen Schulsystem in das schweizerische übernommen werden könnten. Der Fokus liegt nebst der frühen Einschulung französischer Kinder mit 3 Jahren, auf dem Fremdsprachenunterricht in diesen zwei Ländern.
Mittels Hospitationen an französischen und schweizerischen Schulen wurden Einblicke und Erkenntnisse gesammelt und mithilfe der theoretischen Verortung ausgewertet. Die Hauptmerkmale der beiden Schulsysteme konnten im Anschluss in den Vergleich
gestellt werden
Schüchterne Kinder in der Primarschule Ein Vergleich dreier Trainingsprogramme
Schüchterne Kinder erfahren oftmals einen hohen Leidensdruck. Durch geziel-tes Training ist es jedoch möglich, dass diese Kinder günstige Verhaltenswei-sen in sozialen Situationen erlernen. In der vorliegenden Bachelorarbeit werden drei Trainingsprogramme für schüchterne Kinder hinsichtlich der trainierten Kompetenzen miteinander verglichen (Sei kein Frosch, 2012; Mutmacher ge-gen Hemmzwerg, 2016; Mutig werden mit Til Tiger, 2010). Es wird aufgezeigt, in welchen Aspekten die drei Trainingsprogramme übereinstimmen und wo sich Unterschiede zeigen. Es wird deutlich, dass das Trainingsprogramm «Sei kein Frosch» mehr auf die Vermittlung von Sachwissen fokussiert, während die Trai-ningsprogramme «Mutmacher gegen Hemmzwerg» und «Mutig werden mit Til Tiger» praktische Übungen stärker gewichten. Aus der Arbeit werden z.B. fol-gende Haupterkenntnisse gezogen: Alle drei Trainingsprogramme legen ein ho-hes Gewicht auf den Abbau von Vermeidungsverhalten. Im Trainingsprogramm «Sei kein Frosch» wird einzeln mit dem schüchternen Kind trainiert, während in den Trainingsprogrammen «Mutig werden mit Til Tiger» und «Mutmacher ge-gen Hemmzwerg» vor allem in Gruppen trainiert wird
Chancengleichheit bei Kindern mit Migrationshintergrund im Schweizer Bildungssystem
An der pädagogischen Hochschule wird im Modul Heterogenität die Problematik der
Chancenungleichheit von Kindern mit Migrationshintergrund im Schweizer Bildungssystem
grundlegend behandelt. Diese Bachelorarbeit soll einen vertieften Einblick in diese Thematik
geben, indem Fakten und Daten zur Migration in der Schweiz, der Aufbau des Schweizer
Bildungssystems, Studien zur Chancenungleichheit und mögliche Ursachen der
Bildungsungleichheit aufgezeigt werden. Im Fokus der vorliegenden Arbeit stehen die
Massnahmen zur Erhöhung der Chancengleichheit für Schüler:innen mit
Migrationshintergrund im Primarschulalter. Hierzu werden mögliche Massnahmen aus
relevanter Literatur (Rösselet, 2012) und bereits bestehenden Förderangeboten
(Erziehungsrat des Kantons St. Gallen, 2018; Kanton St. Gallen, Amt für Volksschule, 2015) auf
deren Wirksamkeit und Durchführbarkeit mittels Studien und Expertinnen- und
Expertenurteilen überprüft. Effiziente und leistbare Massnahmen werden schliesslich auf die
Makro-, Meso- und Mikroebene des Schulsystems übertragen. Die Ergebnisse zeigen, dass
sowohl der Bund und die Kantone, die einzelnen Schulen als auch die Lehrpersonen einen
Beitrag zur Erhöhung der Chancengleichheit leisten können
Philosophieren mit Primarschulkindern
Die Praxis des Philosophierens gewinnt in unserer Gesellschaft immer mehr an Bedeutung. Diese Arbeit untersucht, auf Grundlage von Literaturstudium, die Wirkung des Philosophierens im Unterricht hauptsächlich auf die moralische, aber auch auf die kognitive, soziale, persönliche und sprachliche Entwicklung der Primarschulkinder. Zudem werden folgende philosophische Methoden erläutert: die Dilemma-Diskussion, auch als Dilemma-Methode bekannt, die «Gerechte Schulgemeinschaft», die vier philosophischen Fragen nach Kant, das sokratische Gespräch und die Werkzeuge des Philosophierens, welche aus dem Fünf-Finger-Modell nach Martens stammen. Die Ergebnisse legen nahe, dass die Ausübung des Philosophierens im Unterricht das Potenzial hat, die Gesamtentwicklung der Schüler:innen und ihr Engagement beim Lernen positiv zu beeinflussen