Pädagogische Hochschule St. Gallen (PHSG): PHIQ
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Vorbereitete Spiel- und Lernumgebung in unterschiedlichen pädagogischen Settings
In der vorliegenden Arbeit wurde der Frage nachgegangen, in welchen Aspekten sich die Spielund Lernumgebungen aufgrund verschiedener pädagogischer Settings unterscheiden. Ausserdem wurden die Aspekte herausgefiltert, die sich in den Regelkindergarten integrieren lassen. Grundlegend dabei ist eine Umgebung, die spielorientiert ist und dem jungen Kind entsprechend ein vielseitiges Angebot bietet. Dadurch soll das Kind angeregt werden, sich damit aus eigener Motivation zu beschäftigen. Die Lehrperson übernimmt dabei eine begleitende Rolle, indem sie die Spiel- und Lernumgebung gestaltet, diese mit Materialien anreichert und die Kinder beim Entdecken und Erkunden dieser Umgebung aktiv unterstützt. Diese spielbasierte Lernumgebung weist in vielerlei Aspekten Unterschiede auf aufgrund der unterschiedlichen pädagogischen Ansätze. Dafür wurde Fachwissen über die Montessori-, Waldorf und Reggio-Pädagogik sowie über den öffentlichen Kindergarten beigezogen. Um einen vertieften Einblick in die unterschiedlichen Kindergärten zu erhalten, wurden Besuche in den Einrichtungen gemacht und vier Interviews mit Vertreter: innen des jeweiligen pädagogischen Ansatzes durchgeführt
The Effects of the Implementation of a Curriculum Based TV Series in a Swiss EFL Classroom on Language Learning and Motivation
Learning the English language is one of many important curriculum goals in today’s Swiss school system. This demanding task often leaves students overwhelmed, bored or unmotivated. Several studies, trying to optimize the effectiveness of learning in the EFL classroom, have discussed the use of authentic audiovisual material such as movies and TV series to more effectively learn English. Not only does it provide EFL students with opportunities to experience everyday situations within an English context, it can also have a great influence on the learners' motivation. By implementing the Netflix series ""Atypical"" in EFL lessons in a 3rd Sek for eight weeks, this thesis seeks to determine the effectiveness of the use of TV series as the main learning material in Swiss secondary schools and its potential value as a differentiation tool for gifted learners. A special focus is set on the students' perception of the TV-series-based lessons, the improvement of their language skills, and their motivation throughout the study. The thesis follows the methodical approach of a Design-based Research in order to gather relevant data. The evaluation shows that many aspects factor into the improvement of students’ linguistical skills when working with a TV Series in an EFL classroom. The most important of these are motivation, the use of captions, and explicit instruction for appropriate interactive tasks. The thesis’ product can serve as an example and as a guideline on how to implement TV Series in an EFL setting
Auswirkungen von Freundlichkeitsübungen auf das Klassenklima – eine Intervention der Positiven Psychologie
Die Positive Psychologie erlebte in den letzten Jahrzehnten einen Aufschwung. Sie beschäftigt sich nicht mehr primär mit psychischen Krankheiten. Vielmehr versucht sie, das Wohlbefinden der Menschen zu steigern. Das Ziel ist nicht nur die Prävention von psychischen Erkrankungen, sondern es soll die Entfaltung des Menschen möglich werden. Die Positive Psychologie hat viele Interventionen entwickelt, deren Wirkung durch zahlreiche Studien belegt ist. Dazu gehören auch Freundlichkeitsübungen. Sie sind in der Lage, das Wohlbefinden nachhaltig zu steigern und die Beziehungen zu anderen Menschen zu stärken. Die guten Taten kommen also nicht nur dem Geber zugute. Sie wirken sich auch auf eine Gemeinschaft aus. Wie und ob sich Freundlichkeitsübungen auf das Klassenklima auswirken, wurde deshalb in dieser Arbeit untersucht. Praktiziert wurden die guten Taten von einer Schulklasse über einen Zeitraum von drei Wochen. Als Forschungsdesign wurde ein quasi-experimentelles Design gewählt, da die Stichprobe nicht zufällig gezogen werden konnte. Die Evaluation erfolgte im Mixed-Methods-Ansatz. Es kamen sowohl quantitative als auch qualitative Methoden zum Einsatz. Für die Stichprobe mit einer Größe von n=35 wurden zwei Klassen ausgewählt. Die Experimentalgruppe (n = 18) führte jeweils eine gute Tat pro Woche für eine zufällig ausgewählte Person in der Klasse aus. Sie dokumentierten wöchentlich die Freundlichkeit und ihre Emotionen darüber. Die Kontrollgruppe (n=17) erhielt ein Placebo. Sie wurde wöchentlich vom Versuchsleiter besucht, der ihnen durch Vorträge o.ä. die Vorteile guter Taten erläuterte. Als Messinstrument für das Klassenklima wurde der Linzer Fragebogen nach Eder (1998) verwendet. Die quantitativen Auswertungen zeigten, dass die guten Taten keinen Einfluss auf die Dimension Kohäsion hatten. Sowohl die modellierte lineare Regression (r=0.02, R²<0.001, t(31)=-0.17, p=0.908) als auch der anschliessend durchgeführte t-Test (t(31)=0.116, p=0.908) ergaben keine signifikanten Ergebnisse. Die lineare Regression zeigte also, dass die guten Taten und das Klassenklima nicht zusammenhängen. Der t-Test ermittelte, dass es keinen Unterschied zwischen der Kontroll- und Experimentalgruppe gab. Somit konnte die Nullhypothese, dass die guten Taten keinen Einfluss auf die Kohäsion haben, nicht verworfen werden. Ebenso konnte nicht gezeigt werden, dass die Guten Taten einen Einfluss auf die beiden Elemente der Kohäsion (Gemeinschaft und Rivalität) hatten. Auch hier lieferte die lineare Regression nicht signifikante Werte (Gemeinschaft: r=0.17, R²=0.03, t(31)=0.93, p=0.36; Rivalität: r=0.2, t(31)= -1.15, p=0.26). Der t-Test zeigte einen nicht signifikanten Wert (Gemeinschaft: t(31)=-0.94, p=0.356; Rivalität: t(31)=1.15, p=0.259). Bei den qualitativen Daten wurde die Dokumentation der guten Taten und einige offene Fragen nach der Intervention ausgewertet. Insgesamt wurden 53 gute Taten analysiert. Die Auswertung ergab, dass die meisten Schüler:innen der Meinung waren, die guten Taten bewirkten keine Verbesserung des Klassenklimas, weil es vor der Intervention schon gut war. Tatsächlich war das Klassenklima zu beiden Zeitpunkten (T1 und T2) über dem Durchschnitt der Eichstichprobe von Eder (1998). In der Dokumentation der guten Taten zeigte sich, dass die Schüler:innen sehr viele Süssigkeiten schenkten (29 mal). Diese Monotonie könnte einen Einfluss auf die empirischen Daten gehabt haben. Andererseits waren die Schüer:innen zum Teil sehr motiviert und haben sogar Selbstgebackenes verschenkt. Einige Teilnehmende kritisierten, dass einige Mitschüler:innen sich nicht sehr bemühten. Jedoch berichteten die Schüler:innen, dass es ihnen Spass und Freude bereitet habe. Nur wenige fühlten sich während des Experiments unwohl. Ausserdem wurde von den Schüler:innen geschrieben, dass sich ihr subjektives Glücksgefühl durch die guten Taten steigerte. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass die meisten Schüler:innen keine Verbesserung des Klassenklimas wahrnahmen, es aber bei Einzelnen sehr wohl zu einer Verbesserung des Klimas und des subjektiven Glücksgefühls kam. Ein Einsatz der Intervention lohnt sich also dennoch, da die Studienlage eindeutig positive Effekte nachweisen konnte. Zudem ist die Intervention einfach umzusetzen und kostenlos
Pornografie zwischen zwei Welten
Unmengen an pornografischem Material ist über das Internet frei zugänglich und einfach zu finden. Über die letzten Jahre haben Kinder und Jugendliche immer früher Internezugang und ihren Erstkontakt mit Pornografie. Als Folge davon machen sich verschiedene Verantwortungsträger, Eltern und Institutionen Gedanken zu ihrem Standpunkt gegenüber und zu ihrem Umgang mit der Pornografie. Sowohl in der Schule, als auch in Kirchen wird die Dringlichkeit, über die Thematik zu sprechen immer grösser. Allerdings unterscheiden sich die Auffassung von und die Herangehensweise an Pornografie teilweise deutlich voneinander. In dieser Masterarbeit sollen mittels Literaturrecherche die Weltbilder der Schulsexualpädagogik und der freikirchlichen Kirchgemeinde FEG Schweiz aufgezeigt werden und davon ihr jeweiliger Blick auf Pornografie abgeleitet werden. Anschliessend wird analysiert, inwiefern das jeweilige Weltbild und Verständnis von Pornografie in didaktischen Materialien bezüglich Pornografie erkannt werden kann. Mit den aufgearbeiteten Weltbildern soll das gegenseitige Verständnis gefördert und eine Grundlage für den Dialog zwischen beiden Parteien geschaffen werden
Körper – Anschauungsmodelle zum Nachbauen im Unterricht
Täglich haben wir mit körperlichen Phänomenen oder Prozessen zu tun, die schwierig zu verstehen sind. Modelle können dabei helfen, diese komplexen Vorgänge besser nachzuvollziehen, weshalb sie im Unterricht wirkungsvoll einsetzbar sind. In Kapitel zwei wird zuerst die Definition von Modellen erläutert. Anschliessend werden die unterschiedlichen Typen von Modellen genauer beschrieben. Ausserdem wird die Nutzung von Modellen im Unterricht und die Rolle der Lehrperson dargelegt. Das dritte Kapitel widmet sich dem fachlichen Hintergrund der gebauten Modelle. Zudem wird der Arbeitsprozess für den praktischen Teil genauer erläutert und mit Bildern illustriert
Philosophieren mit Kindern im NMG-Unterricht mit Hilfe des Lerngegenstandes 'Freundschaft' – die fünf Grundmethoden des Philosophierens
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem Thema «Philosophieren mit Kindern». Als Lehrperson wird man täglich mit diversen Fragen konfrontiert, welche man nicht immer sofort zu beantworten weiss. Oftmals lösen solche Wissenslücken Verlegenheit aus, wobei diese Fragen optimale Lerngelegenheiten bieten. Mit Kindern über solche existenziellen Fragen zu philosophieren, kann positive Auswirkungen auf ihre kognitive, sprachliche, soziale, emotionale und persönliche Entwicklung haben. Die übergeordnete Fragestellung, welche den Arbeitsprozess geleitet hat lautet: Wie können Unterrichtssequenzen zu den fünf Grundmethoden des Philosophierens anhand des Lerngegenstandes ‘Freundschaft’ auf der Unterstufe gestaltet werden? Die Theorie zur Beantwortung der Fragestellung wurde anhand eines Literatur-Reviews erarbeitet. Der Fokus lag dabei auf den Zielen, Auswirkungen und didaktischen Aspekten des Philosophierens mit Kindern. Dazu wurden die fünf Grundmethoden (Phänomenologie, Hermeneutik, Analytik, Dialektik, Spekulation) des Philosophierens vorgestellt, und dabei auch die Rolle der Lehrperson bedacht. Mittels Lehrplanbezug wurden die Möglichkeiten des Philosophierens im Fachbereich «Natur, Mensch, Gesellschaft» dargelegt. Ausgehend von den erarbeiteten theoretischen Grundlagen, wurden sechs Unterrichtssequenzen ausarbeitet, welche von Lehrpersonen im NMG-Unterricht zum Philosophieren mit Kindern eingesetzt werden können. Für die Unterrichtssequenzen wurde der Lerngegenstand ‘Freundschaft’ gewählt, da dieser in der Lebenswelt der Kinder von grosser Bedeutung ist.
Keyword
Empirische Studie zum Nutzungsverhalten von Primarlehrpersonen in den Kantonen St. Gallen, Appenzell Ausser- und Innerrhoden zu den digitalen Planungshilfen mobilesport.ch, schulsportplaner.ch und sportunterricht.ch.
Es gibt diverse Möglichkeiten den Unterricht im Fachbereich Bewegung und Sport zu planen. Dazu werden analoge Möglichkeiten angeboten, wie das Lehrmittel Sporterziehung oder die Spielfächer. Ebenso gibt es auch digitale Lösungen wie beispielsweise mobilesport.ch, schulsportplaner.ch und sportunterricht.ch.
Ziel der vorliegenden Arbeit ist es zu beantworten, ob jüngere Lehrpersonen, zwischen 18 und 33 Jahren, die Plattformen mobilesport.ch, schulsportplaner.ch und sportunterricht.ch häufiger nutzen als ältere Lehrpersonen im Alter zwischen 34 und 65 Jahren. Des Weiteren wurde untersucht, ob mehr Funktionen einer Plattform geschätzt werden, wenn die Lehrpersonen die digitalen Lehrmittel bereits in der Ausbildung kennengelernt haben, oder ob es keinen Unterschied gegenüber der Vergleichsgruppe gibt.
Um die Forschungsfrage zu beantworten, wurde eine quantitative Studie zur Nutzung der drei Webseiten durchgeführt, die sich an den Lehrpersonen der Primarstufe im Kanton Appenzell Ausserrhoden und Innerrhoden sowie dem Kanton St. Gallen orientierte. Die quantitative Studie zeigt, dass jüngere Lehrpersonen die zwei Webseiten mobilesport.ch und
schulsportplaner.ch häufiger nutzen als dies bei sportunterricht.ch der Fall ist. Lehrpersonen, welche mobilesport.ch, schulsportplaner.ch und sportunterricht.ch in der Ausbildung kennengelernt haben schätzen mehr Funktionen als Lehrpersonen, welche diese Lehrmittel anders kennengelernt haben. Hierzu muss allerdings gesagt werden, dass sich in der Kontrollgruppe auch Lehrpersonen waren, welche die Plattformen nicht kannten, was bei den Resultaten eventuell zu einer Verzerrung geführt haben könnte. Dies zeigt, dass es umso wichtiger ist bei der Einführung neuer Lehrmittel die pädagogischen Hochschulen miteinzubeziehen und die Lehrmittel im Unterricht zu thematisieren. Hinzu kommt, dass sich, durch die Digitalisierung, die jüngeren Lehrpersonen besser auskennen mit den digitalen Möglichkeiten und dementsprechend die drei Planungstools vermehrt nutzen
Radio in der Schule - Optimierungsansätze zur Umsetzung eines Schulprojekts zum Thema Radio
Non
Ängstliche Kinder im Klassenzimmer - mit Fokus auf sozial ängstliche Kinder. Wie kann die Lehrperson eine vertraute Schulatmosphäre gestalten, worin Ängste der Kinder einen Platz haben dürfen?
Das Ziel, welches die Autorin der vorliegenden Bachelorarbeit verfolgt, besteht darin, das pro-fessionelle Wissen bezüglich Ängste und insbesondere sozialer Ängste für ihren Berufsalltag als (zukünftige) Lehrperson zu erweitern.
Folgende Forschungsfrage ist leitend: «Wie kann die Lehrperson eine vertraute Schulat-mosphäre gestalten, worin Ängste der Kinder einen Platz haben dürfen?». Um diese For-schungsfrage beantworten zu können, wird erstens eine Literaturrecherche und -verarbeitung vollzogen und zweitens werden zwei Leitfadengestützte Interviews mit einer schulischen Heil-pädagogin und zwei Schulpsychologinnen durchgeführt und ausgewertet. Aus dieser Wissens-sammlung und –systematisierung resultiert ein Leitfaden für die Schulpraxis, welcher Möglich-keiten der Lehrperson im pädagogischen Umgang mit sozialen Ängsten aufzeigt.
Die Ergebnisse aus der bearbeiteten Literatur und die Interviews zeigen, dass vorhandene Ängste der Kinder häufig nicht direkt sichtbar sind und Schüler:innen häufig ein Vermeidungs-verhalten aufweisen. Dies erschwert den Umgang mit sozial ängstlichen Mädchen und Knaben für die Lehrperson. Sobald diagnostiziert, können sozial ängstliche Schüler:innen allerdings mittels zahlreichen Techniken im Klassenzimmer entlastet und bestärkt werden. Eines der wichtigsten Elemente in diesem Zusammenhang ist die gute, vertraute und wertschätzende Beziehung zwischen Schüler:in und Lehrperson; kommt eine solche Beziehung zustande, kann sich ein Kind der Lehrperson anvertrauen sowie Sicherheit, Offenheit und Wertschätzung spüren
Deutsch-albanisches Bilderbuch für zweisprachige Kinder
Das Ziel dieser Bachelorarbeit ist es, anhand eines deutsch-albanischen Bilderbuchs multilingualen Kindern in ihrer sprachlichen Entwicklung zu helfen und diese zu fördern.
Dazu erfolgte eine eingehende Auseinandersetzung mit Kriterien, welche hinsichtlich der Sprachförderung wie auch zur Erstellung von Bilderbüchern relevant sind. Darauf basierend wird die folgende Forschungsfrage formuliert: Wie kann ein deutsch-albanisches Bilderbuch umgesetzt werden, das für multilingual aufwachsende Kinder sprachfördernd ist? Um diese zu beantworten, wurde ein deutsch-albanisches Bilderbuch realisiert, welches wissenschaftlich fundierte Merkmale und Erfahrungswerte berücksichtigt. Durch das Analysieren der Kriterien
wurde ersichtlich, dass folgende Elemente für die Sprachförderung mittels Bilderbücher von zentraler Bedeutung sind: die Kommunikation in der Erst- und Zweitsprache im privaten wie auch schulischen Umfeld, der Dialog über bedeutsame Aspekte des Bilderbuchs, die Schaffung vielseitiger Lernzugänge, die Interpretation der Bilder, die Themenwahl sowie die Möglichkeit, das Medium ohne weitere Unterstützung zu konsumieren. Die genannten Eigenschaften zur Förderung sprachlicher Kompetenzen wurden aufgrund dieser Erkenntnisse für das finale Produkt der vorliegenden Bachelorarbeit berücksichtigt