Pädagogische Hochschule St. Gallen (PHSG): PHIQ
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Projektwoche Wald Ein Aufbau von fachlich-fachdidaktischen Kompetenzen für Lehrpersonen zum sorgenfreien Unterrichten im Wald
Immer mehr Lehrpersonen reden davon Unterricht im Freien abzuhalten. Dies soll den Kindern helfen, ihre Beziehung zur Natur zu stärken und so einen nachhaltigen Umgang zu erlernen. Leider gehen Lehrpersonen nur vereinzelt in die Natur, um dort zu unterrichten. Die Begründung ist, dass diese sich nicht genügend kompetent fühlen, Unterricht in der Natur abzuhalten.
Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es zu beantworten, welche fachlich-fachdidaktischen Kompetenzen sich eine Lehrperson aneignen sollte, um im Wald zu unterrichten. Dazu wird folgende Forschungsfrage gestellt: Welche Kompetenzen sollen von der Lehrperson aufgebaut/erworben werden, um die Projektwoche «Unterrichten im Wald» durchführen zu können?
Um diese Frage zu beantworten, wurde eine Projektwoche mit einer dritten Klasse im Wald durchgeführt. Die Lehrperson, welche diese Projektwoche durchführte, beobachtete sich selbst und notierte dabei täglich, welche Fortschritte sie während dieser Woche feststellen konnte
Lernförderliche Klassenraumgestaltung im Sinne von "Der Raum als dritter Pädagoge"
Die vorliegende Arbeit klärt über die Wichtigkeit des Klassenraums sowohl für Schülerinnen und Schüler als auch für Lehrpersonen auf und verfolgt dabei das Ziel, auf Basis von Litera-turrecherchen lernförderliche Faktoren der Klassenraumgestaltung auf der Primarschulstufe mit Fokus auf die zentralen Aspekte ‘des Raumes als dritter Pädagoge’ aufzuzeigen und diese anhand von realen Bestandsaufnahmen sowie Befragungen von Lehrpersonen auf den Lehr-beruf zu adaptieren.
Der theoretische Hintergrund zeigt auf, dass ein Klassenzimmer mehr ist als nur ein Raum. Es übernimmt eine wichtige Rolle im individuellen Lernprozess und Lernalltag des Kindes und unterstützt auch die Lehrperson bei ihrer Arbeit. Durch die sorgfältige Gestaltung des Klassen-raumes anhand von Licht, Farbe, Mobiliar und Pflanzen sowie durch die bewusste Einteilung des Raumes in Zusammenhang mit einer geeigneten Sitzordnung und der Schaffung von Rückzugsorten, kann der Unterricht positiv beeinflusst werden. Die darauffolgenden Bilddoku-mentationen der Klassenräume verknüpfen die theoretischen Aspekte mit anschaulichen Bei-spielen aus der Praxis, ergänzt mit aufschlussreichen Informationen der Klassenlehrpersonen zu den Hintergründen. Dies kann vor allem für Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger ei-nen enormen Mehrwert mit sich bringen
Sprechen wir über das Schweigen. Eine mehrperspektivische Auseinandersetzung mit dem Phänomen des Schweigens
Obwohl es in unserem Alltag grossen Raum einnimmt, wird kaum über das Schweigen gesprochen. Und wenn dann doch einmal die Thematik aufkommt, dann meistens mit Assoziationen von abfallender oder missglückter Kommunikation. Dass das Schweigen ein wichtiger Teil der Kommunikation ist, wird meist erst bei genauerem Betrachten realisiert. Die vorliegende Arbeit bearbeitet das Thema «Schweigen» aus verschiedenen Perspektiven, die zum Schluss miteinander verglichen werden. Dabei wird der Forschungsfrage «Wie kann Schweigen durch unterschiedliche Perspektiven definiert und erklärt werden?» nachgegangen. Zu Beginn wurden Quellen der Perspektiven Linguistik, Sozialwissenschaften und Literatur zusammengefasst und deren Forschungsergebnisse dargestellt. In einem nächsten Schritt wurden anhand der Kriterien Abstraktionsgrad, Definition, Beziehung von verbaler Sprache und Schweigen, Grund und/oder Interpretation und Freiwilligkeit die wichtigsten Ergebnisse kategorisiert und miteinander verglichen. So konnte die Fragestellung beantwortet werden. Die Ergebnisse der vorliegenden Bachelorarbeit zeigen auf, dass die verschiedenen Quellen je nach Schwerpunkt und Herangehensweise unterschiedliche Ergebnisse ihrer Studien erhielten. Allgemein erkennbar war jedoch die kommunikative Bedeutsamkeit des Schweigens, die zwar in Schwerpunkten variierte, nicht aber in ihrer Wichtigkeit. Weiterführende Forschung durch zusätzliche Perspektiven oder die Erstellung und Prüfung von möglichen Schweigenskonventionen wäre gewinnbringend für dieses Forschungsfeld
Ausserschulische Lernorte – Historisches Lernen im eigenen Wohnort
Geschichte ist überall um uns herum. Primarschüler:innen kommen also praktisch täglich damit in Berührung, sie wird jedoch meist nicht bewusst wahrgenommen. Wie kann dies durch die Schule geändert werden?
Durch das Schaffen von bewussten Begegnungen mit der Geschichte im Umfeld der Schüler:innen, beginnen die Kinder damit von sich aus Fragen an die historische Welt zu stellen. Dies ist das Ziel dieser Arbeit und des dazu erstellten Unterrichtskonzepts. Aus diesem Grund beschäftigt sich diese produktorientierte Arbeit mit der Leitfrage: Wie kann man das Heimatdorf als ausserschulischen Lernort für das historische Lernen sinnvoll nutzen?
Für das Produkt dieser Arbeit wurden ausserschulische Lernorte, die in einem üblichen Dorf vorkommen, gesucht und es wurde geprüft, ob sich diese für das historische Lernen in der Primarschule eignen.
Die Aufgaben wurden nach dem LUKAS-Modell kategorisiert und orientieren sich an den Kompetenzen des Lehrplans 21
Prävention- und Interventionsmassnahmen für Lehrer:innengesundheit – Stressbewältigung für Lehrpersonen
Die vorliegende Bachelorarbeit befasst sich mit den verschiedenen Belastungen und Stressoren, mit denen Lehrer:innen sowohl individuell als auch im Klassenzimmer konfrontiert werden. Aufgrund dieser Stressoren werden verschiedene Präventions- und Interventionsmassnahmen aufgelistet, welche als Ansätze der Stressbewältigungsstrategie dienen können. Dabei liegt der Fokus dieser Arbeit auf den Anforderungen, welche eine Lehrperson bewältigen muss und der Vermeidung von andauernd Stress. Um zunächst die Forschungsfrage zu beantworten, erfolgt eine literarische Auseinandersetzung mit den Begriffen Stress und Belastung. Im selben Kapitel werden die Tätigkeiten und Anforderungen einer Lehrperson theoretisch dargelegt und aufgezeigt, welchen Beanspruchungen spezifisch der Lehrer:innenberuf ausgesetzt ist. Daran anknüpfend werden die Folgen von Stress mit dem Fokus auf Burn-out und dessen Symptomatik erklärt. In einem kurzen Abschnitt wird zusätzlich auf Studien und Forschungen der Lehrer:innengesundheit eingegangen und wie psychische Gesundheit besser gesagt «Gesund sein» definiert wird. Ein wichtiger Teil dieser Arbeit liefert das Kapitel 4, welches vier spezifische auf den Lehrer:innenberuf bezogene Stressmodelle aufzeigt, die sich auf die Belastungen und Anforderungen beziehen und einen ersten Eindruck liefern, welche Herangehensweisen und Massnahmen zur Stressbewältigung dienen könnten. Im letzten Teil der Arbeit werden die Stressmodelle anschliessend mit den unterschiedlichen Strategien verbunden. Die Ergebnisse dieser Arbeit zeigen auf, dass spezifisch der Lehrer:innenberuf, mit den unterschiedlichen und vielseitigen Belastungen und Tätigkeiten, der Beruf im sozialen Bereich ist, welcher am meisten mit psychischen Belastungen wie Burn-out zu kämpfen hat. Umso wichtiger ist es, als Lehrperson zu wissen, welche Strategien einem zur Verfügung stehen, um die individuellen Ressourcen zu schonen, sich vor Stress zu schützen und nachhaltig einen qualitativen Unterricht bieten zu können
Fremdsprachenunterricht einmal anders? Fächerübergreifender Fremdsprachenunterricht in den Fächern Englisch und Französisch in der 6. Klasse
In einer Zeit der Globalisierung, in der Kulturen und Sprachen immer mehr vernetzt werden, ist ein komplexes Handeln in unserer Gesellschaft unabdingbar. Die Kinder sollen bereits in der Primarschule auf diese komplexe Welt vorbereitet werden. Dies wird erreicht, wenn verschiedene Inhalte fächerübergreifend gelernt werden, da so das vernetzte Denken gefördert wird. Dies ist auch in Bezug auf die Sprachen essenziell. Das Ziel des heutigen Fremdsprachenunterrichts muss es sein, die beiden Sprachen miteinander so zu vernetzen, damit diese in unterschiedlichsten Kontexten angewen-det werden können. Dabei sollen die Sprachen voneinander profitieren können. Dies kann in einem fächerübergreifenden Fremdsprachenunterricht erreicht werden.
Die vorliegende Bachelorarbeit gliedert sich in einen theoretischen Teil, in dem sowohl fachliche Hintergründe zum fächerübergreifenden Unterricht, zum fächerübergreifen-den Fremdsprachenunterricht sowie auch zu lernmotivationalen Theorien aufgezeigt werden. Basierend auf diesem theoretischen Vorwissen wird ein benutzerfreundliches exemplarisches Handout erstellt, welches die Idee des fächerübergreifenden Fremd-sprachenunterrichts unterstützt. Dabei wird der Fokus auf das vernetzende Lernen ge-legt, was auch im heutigen Lehrplan verortet ist. Die Kinder sollen die Fremdsprachen in Zukunft mehr miteinander verbinden, was längerfristig zu einem besseren Verständ-nis führen kann
Mittelstufengerechte Erklärkärtchen mit Skizzen für Funktionsweisen von Alltagsgegenständen
Die vorliegende produktorientierte Bachelorarbeit beschäftigt sich mit der Entwicklung von Erklärungskärtchen über die Funktionsweise von technischen Alltagsgegenständen. Das Endprodukt, genannt «Die erklärende Technik-Box», besteht aus einer Vielzahl von Kärtchen, die eine
schrittweise Erklärungen sowie eine erklärende Skizze der Funktionsweise von technischen Alltagsgegenständen bieten. Zusätzlich enthält jede Karte weiterführende Aufträge, spannende Informationen, Experimente oder spielerische Auflockerungen, um das Verständnis der Nutzer zu
vertiefen und das Lernen effektiver und unterhaltsamer zu gestalten.
Die Bachelorarbeit beschäftigt sich mit der Planung und der Entwicklung des Produkts. Die Erklärende Technik-Box eignet sich besonders für den Einsatz in Schulen und Bildungseinrichtungen, um das Verständnis von Schülerinnen und Schülern für technische Zusammenhänge zu fördern. Das innovative Produkt bietet eine spielerische und eigenständige Möglichkeit, technische Alltagsgegenstände zu verstehen und die technischen Fähigkeiten von Schülerinnen und Schülern zu verbessern.
Insgesamt hat die Bachelorarbeit zu einem erfolgreichen Ergebnis geführt. Die Erklärungskärtchen- Box bietet einen innovativen Ansatz, um das Verständnis für komplexe technische Zusammenhänge zu fördern und das Lernen effektiver und unterhaltsamer zu gestalten. Das Produkt könnte in Zukunft einen wichtigen Beitrag zur technischen Bildung leisten
Verbesserung der eigenen Performanz im Sportunterricht in den Bereichen der kognitiven und motorischen Aktivierung
Der Fachbereich Bewegung und Sport hat, wie andere Fachbereiche auch, den Bildungsauftrag der Volksschule zu erfüllen. Durch den Fachbereich Bewegung und Sport kann eine Erweite-rung der körperlichen und motorischen Dimension erlangt werden. Bewegung und Sport ist auf der Primarstufe sehr bedeutsam, denn es erfolgt eine Förderung der Teilnahme an der Bewe-gungs- und Sportkultur und eine Verbesserung der motorischen Fähigkeiten, der körperlichen Leistungsfähigkeit sowie weiteren Aspekten zur Persönlichkeit und zur Gesundheit. Zudem wird im Fachbereich Bewegung und Sport besonders auf einen respektvollen und bewussten Umgang mit den Mitmenschen geachtet (D-EDK, 2017, o.S.). Damit diese Wirkungen in der Praxis erzielt werden können, muss ein qualitativ hochwertiger Sportunterricht generiert wer-den, der die Schulleistungen der Lernenden beeinflusst (Hattie, 2009, S. 78).
Die Entwicklungsarbeit beschäftigt sich mit einer Qualitätsdimension, die für einen hochwerti-gen Unterricht erfüllt werden muss. In dieser Arbeit wird die Qualitätsdimension Aktivierung, aufgeteilt in die kognitive und die motorische Aktivierung, vertieft und untersucht. Verschie-dene Autoren, darunter auch Helmke (2007, S. 2) oder Kunter und Voss (2011, S. 87-89) be-schreiben diese Dimension als ein wichtiges Basis- oder Qualitätsmerkmal guten Unterrichts. Während die kognitive Aktivierung die Aktivierung von Denk- und Lernprozessen sowie die Beschäftigung mit dem Lerninhalt beschreibt, behandelt die motorische Aktivierung das aktive Handeln und Ausführen einer Bewegungsaufgabe (Gaum, 2019, S. 25). Die beiden Formen der Aktivierung korrelieren im Fachbereich Bewegung und Sport (Schönfeld, 2020, S. 67). Auf-grund der fachspezifischen Besonderheit der Aktivierung sowie der Relevanz für Unterrichts-qualität (Herrmann, Seiler & Niederkofler, 2016, S. 77) ist eine Performanzentwicklung in die-sem Kompetenzbereich erstrebenswert. Durch die Arbeit an theoretischen Modellen, der fach-bezogenen Literatur sowie der anschliessenden Umsetzung in der Praxis kann eine (angehende) Lehrperson ihre Performanz im Sinne von Könnensleistungen im Sportunterricht verbessern (vgl. Baumgartner, 2018b, S. 1150). In dieser Arbeit wird der Frage nachgegangen, ob mit vi-deobasierten Aufnahmen aufgezeigt werden kann, dass Progresse in der Performanz der Lehr-person in den Bereichen der kognitiven und motorischen Aktivierung in der Praxis durch Inter-ventionen erreicht werden können. Die Autorin dieser Arbeit unterrichtet dabei mehrere Lekti-onen im Fachbereich Bewegung und Sport, während die erste und die letzte Lektion videogra-fiert werden, um die Performanz vergleichen zu können. Dazu werden zwei Kameras installiert, welche aus zwei unterschiedlichen Perspektiven Einblicke ermöglichen. Zum Zeitpunkt der ersten Sportlektion verfügt die Autorin über kein spezifisches Wissen zur kognitiven und
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motorischen Aktivierung. Inmitten der beiden Messzeitpunkte erfolgt eine intensive Übungs-zeit, in welcher sich die Autorin beim Unterrichten in der Praxis, bei der Beschäftigung mit der Theorie und den Qualitätsdimensionen sowie bei der Analyse der ersten Videoaufnahme in den Bereichen der kognitiven und motorischen Aktivierung ausbildet und trainiert. Nach dieser In-tervention folgt die zweite Aufnahme, bei welcher das Gelernte sowie die Qualitätsdimensionen der kognitiven und motorischen Aktivierung einbezogen werden. Nach der Durchführung wer-den die Ergebnisse mithilfe eines Beurteilungsrasters ausgewertet. Dazu werden zwei Raterin-nen konsultiert, die vorab instruiert werden. Die Daten aus dem Rating werden weiterverwendet und ausgewertet.
Die Berechnungen führten zum Ergebnis, dass sich die Performanz der Autorin in diesen beiden Bereichen der Aktivierung durch die Intervention vom ersten zum zweiten Messzeitpunkt sig-nifikant verbesserte. Es konnte ein Performanzfortschritt angesteuert werden, der dazu geführt hatte, dass der Sportunterricht qualitativ verbessert werden konnte.
Die Ergebnisse aus dieser Interventionsstudie korrelieren mit bisherigen Befunden (vgl. Baum-gartner, 2018b, S. 1150). Somit wird ersichtlich, dass dieses Verfahren für die Entwicklung und Verbesserung der Performanz im Sportunterricht für die Lehrpersonenbildung viele Fortschritte schaffen kann
Menschenbilder von Lehrpersonen: Auswirkungen auf die berufliche Arbeit mit Schülerinnen und Schülern
Dem Begriff Menschenbilder begegnete die Studentin erstmals an der Pädagogi-schen Hochschule St. Gallen. Es wurde in verschiedenen Modulen oft über Menschen-bilder gesprochen, jedoch stellte sich die Frage, was ein Menschenbild überhaupt ist. Das Menschenbild beschreibt die Vorstellung, die ein Individuum oder Kollektiv über den Menschen oder das Wesen des Menschen hat (vgl. Standop, Röhrig & Winkels, 2017). Dass die Frage nach dem Menschenbild nicht so einfach zu beantworten ist, soll in dieser Arbeit aufgezeigt werden.
Im Wesentlichen beschäftigt sich diese Arbeit mit verschiedenen Menschenbildern und analysiert deren Grundzüge. Diese theoretische Aufarbeitung bietet die Grund-lage für den empirischen Teil dieser Arbeit. Dafür wurden qualitative Interviews mit sechs Lehrpersonen durchgeführt, welche als Stichprobe gelten. Diese sechs Perso-nen gehören drei verschiedenen Altersklassen an und unterrichten oder unterrichte-ten teilweise schon über einen sehr langen Zeitraum – mit viel Einsatz, Geduld und Wertschätzung Kinder oder Jugendliche. Mit dem Ziel, den Hintergrund ihres päda-gogischen Handelns zu ergründen, wurde folgenden Fragestellungen nachgegan-gen:
• Inwiefern unterscheiden sich die Menschenbilder von Lehrpersonen verschiede-ner Generationen? Inwiefern können Gemeinsamkeiten festgestellt werden?
• Inwiefern stimmen die Handlungsweisen und der Führungsstil von Lehrpersonen mit ihrem Menschenbild überein oder widersprechen diesem?
Die Interviews, welche durch die qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet wurden, ergaben wie erwartet ein vielfältiges Bild. Jedoch konnten entlang der ver-schiedenen Altersklassen keine markanten Unterschiede festgestellt werden
«φ-lo Karten» Ein Fächer mit Fragen zum Nachdenken für zwischendurch. Philosophie für die Mittelstufe
Mit dem neuen Lehrplan, der seit 2016 in Kraft ist, ist Philosophie offiziell in die Primarschulen integriert. In 21 Schweizer Kantonen und dem Fürstentum Liechtenstein dient der Lehrplan 21 als Vorlage für die kantonalen Versionen. So gilt Philosophie neu als Pflichtkompetenz
in der Schule und soll von den Lehrpersonen im Unterricht behandelt werden. Die Methode des Philosophierens ist für viele Lehrpersonen neu und soll erlernt werden. (Lehrplan 21, St. Gallen, 2020).
Mit den Philokarten (φ-lo Karten) und dieser Arbeit als Basis soll der Unterricht des Philosophierens einfacher werden. Dieser Fächer, gefüllt mit verschiedenen Aufgaben, soll der Lehrperson ein unkompliziertes und handliches Hilfsmittel im Unterricht sein. Die Arbeit zeigt die theoretischen Hintergründe der Philosophie – wie, warum und wann mit Kindern philosophiert werden kann und den möglichen Einsatz der φ-lo Karten im Unterricht