Pädagogische Hochschule St. Gallen (PHSG): PHIQ
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    Ein Planungsinstrument zur a?sthetischen Wahrnehmung und Erfahrung

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    Diese Arbeit begann mit dem Interesse an prozessorientiertem Gestaltungsunterricht und der Faszination, welche ästhetische Wahrnehmung und Erfahrung auslösen kann und dessen Bedeutung in der frühkindlichen Bildung. In der vorliegenden Arbeit steht deshalb folgende Fragestellung im Zentrum: Wie muss ein Planungsinstrument für den prozessorientierten Gestaltungsunterricht im ersten Zyklus mit Fokus auf ästhetische Wahrnehmung und Erfahrung aufgebaut sein, um eine planungsvariable, lehrplankonforme und vereinfachte Planung zu gewährleisten? Um Gestaltungsunterricht kreativitätsfördernd aufzubauen, ist es wichtig, den Fokus auf die Erarbeitung des Produktes zu lenken, anstatt auf das Produkt selbst. In dieser Arbeit wird eine mehrteilige Unterrichtsreihe erstellt, welche sich mit dem Prozess, derästhetischen Wahrnehmung und der Erfahrung beschäftigt. Ebenfalls werden austauschbare Sequenzen gestaltet, welche es der Lehrperson ermöglicht, die Unterrichtsreihe in verschiedene Bahnen zu lenken. Die Arbeit zeigt, ob es möglich ist, ein planungsvariables Planungsinstrument im Gestaltungsunterricht zu erstellen

    Förderung im Französischunterricht Hilfestellung zur Förderung von «locuterus natifs» und begabten Kindern im Französischunterricht der Primarstufe

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    Die vorliegende Bachelorarbeit beschäftigt sich mit locuteurs natifs und begabte Schüler:innen sowie deren Voraussetzungen für den Zweitspracherwerb. Das Ziel ist es, geeignetes Fördermaterial für den Französischunterricht zu erstellen, welches an das Lehrmittel «dis donc!» anknüpft. Die Arbeit geht der Frage nach den theoretischen Ansätzen für echte Begabtenförderung und Förderung von locuteurs natifs und begabten Schülerinnen und Schüler. Um die Forschungsfrage beantworten, wurde eine vertiefte Recherche zu locuteurs natifs, zu Begabung und Hochbegabung und zu verschiedenen Lernmotivationstheorien durchgeführt. Aus der Auseinandersetzung mit den Quellen ging hervor, dass locuteurs natifs und begabte Schüler:innen nicht die gleichen Voraussetzungen für den Spracherwerb mitbringen. Es ist für die locuteurs natifs und für die Begabten wichtig, gefördert zu werden, damit sich ihre Fähigkeiten in der Sprache entwickeln können. Beim Erwerb und der Förderung von Sprache spielen lernmotivationale Aspekte eine tragende Rolle. Anhand der theoretischen Auseinandersetzung wurde ein Materialheft entwickelt, mit unterschiedlichen Arbeitsblättern, welche im Französischunterricht zur Förderung von locuteurs natifs und begabte Schüler:innen eingesetzt werden können

    Gesundheitsbezogenes Kompetenztraining im Zyklus II/III Erstellung von Trainingsaufgaben zum überfachlichen Kompetenzbereich «Zufriedenheit und Wohlbefinden»

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    Die vorliegende Bachelorarbeit beschreibt den Prozess der Erstellung von Lernaufgaben im Bereich der überfachlichen Kompetenzen der Schüler:innen und spezialisiert sich auf dessen gesundheitsbezogenen Lebenskompetenzen. Darüber hinaus befasst sich die Arbeit mit der Erstellung eines Aufgabensets, dass zur Förderung der psychischen Gesundheit und Zufriedenheit dienen soll. Ziel dieser Lernaufgaben ist es, Kinder im Zyklus II und III in überfachlichen Kompetenzen zu fördern, sowie die Lehrpersonen in ihrem Bildungsauftrag zu unterstützen. Das Aufgabenset soll in seiner Umsetzung so einfach wie möglich sein, damit die Schüler:innen die jeweiligen Übungen möglichst selbstständig in Einzel-, Partner- oder Gruppenarbeiten lösen können. Die Aufgabensets sowie die dazugehörigen Info-Blätter sind so gestaltet, dass sie auch für Eltern und Erziehungsberechtigte verständlich sind. Dadurch können einzelne Aufgaben auch zuhause gelöst werden. Die Bachelorarbeit entstand im Rahmen des Projekts DIPALOG. Die einzelnen Buchstaben stehen dabei für folgende Bezeichnung: «Durch individuelle überfachliche Profile zur Aktivierung zielbezogener Lernprozesse über das Lehrerofficetool «Gemeinsamer Kooperationsbereich» (Looser, 2022, S. 2). Weiters steht DIPALOG für den Dialog zwischen Lehrpersonen, Eltern und Kinder/Jugendlichen und verfolgt das Ziel, die überfachlichen Schlüssel- und Lebenskompetenzen von Schüler:innen zu fördern. Für Lehrpersonen ist es aufwändig spezifische Trainingsaufgaben zu finden und diese so umzuformulieren, sodass diese in Einzel-, Partner- oder Gruppenarbeiten und nicht im Klassenverband gelöst werden können. DIPALOG möchte daher u.a. ein Trainingsaufgabensatz für individualisiertes Lernen im Bereich der 21st Century Skills erstellen, welche auf die einzelnen Zyklen herunter gebrochen werden. Dabei lautet die forschungsleitende Fragestellung: Wie sieht ein Set von Trainingsaufgaben zur Förderung der psychischen Gesundheit und Zufriedenheit von Schüler:innen des Zyklus II und III aus, dass diese in Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit selbständig gelöst werden kann? Um die Forschungsfrage zu beantworten, wurde bereits vorhandene Literatur und Lehrmittel analysiert und daraus neue Trainingsaufgaben konzipiert. Spezifisch konnten die Aufgaben in Anlehnung an die Werke Wetterfest, Stronger children, Högger und dem Lehrplan 21 erstellt werden. Bei der Formulierung der Aufgaben wurde auf eine stufengerechte Sprache geachtet

    Einfluss des Spielmaterials und der Raumgestaltung auf das kindliche Spiel - Ein Vergleich zwischen Regelkindergärten und Waldorfkindergärten

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    Die folgende Arbeit befasst sich mit dem kindlichen Spiel, welches bei der Entwicklung der Kinder eine wichtige Rolle spielt. Im Kindergartenunterricht, welcher sich stark an der Entwicklung der Kinder orientiert, bildet das Spiel einen wichtigen Bestandteil. Durch vielfältige Spielmöglichkeiten wird dem Kind er-möglicht, sich im Spiel zu entfalten. Als Kindergartenlehrperson hat man die Aufgabe, den Kin-dern solche vielfältige Spielmöglichkeiten zu ermöglichen. Das Spiel wird dabei von unterschiedlichen Faktoren beeinflusst. In dieser Arbeit werden die Einflussfaktoren des Spielmaterials und der Raumgestaltung thematisiert. Es werden Empfeh-lungen bezüglich der Raumgestaltung beschrieben. Wobei insbesondere auf die sinnliche Wahrnehmung und die Wirkung der Farben eingegangen wird. Der Einfluss des Spielmaterials wird insofern behandelt, indem untersucht wird, inwiefern stilisiertes, vereinfachtes Spielzeug in einem Regelkindergarten vorhanden sein soll. Waldorfkindergärten, welche nach den Grundsätzen von Rudolf Steiner arbeiten, achten un-ter anderem insbesondere auf die Raumgestaltung und die Wahl des Spielmaterials. Aus die-sem Grund wird in dieser Arbeit auf die Philosophie von Rudolf Steiner ebenfalls Bezug ge-nommen

    Kunstvermittlung im Unterricht über die Sinneswahrnehmung: Wahrnehmen – Forschen – Austauschen - Fantasieren - Gestalten

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    Kunst will Kinder unterstützen, am kulturellen Erbe teilzuhaben und die eigenen Ausdrucksmöglichkeiten auf verschiedene Weisen zu entwickeln. Sie erhalten vielschichtige Eindrücke. Kinder reagieren auf ein unbekanntes, u.U. fremd anmutendes Kunstwerk oftmals fantasievoll und spontan. Diese Arbeit untersucht, mit welchen Methoden der Kunstvermittlung die Kinder im Zyklus 1 durch ihre Sinneswahrnehmung einen Zugang zum Kunstwerk «Wasserobjekt» von Roman Signer gewinnen können. Es wurde ein semistrukturiertes, qualitatives Experteninterview mit einer Kunstvermittlerin des Kunstmuseums St. Gallen durchgeführt, welches Offenheit und Flexibilität in der Durchführung und eine interpretative Auswertung zuliess. Dieses Praxiswissen und die Theorie boten die Grundlage zur praktischen Umsetzung der Kunstvermittlung am Werk «Wasserobjekt» von Roman Signer für den Zyklus 1. In den geplanten Sequenzen wendete die Verfasserin verschiedene Methoden basierend auf der Sinneswahrnehmung an, welche auf dem Schulareal durchgeführt und mit einer anschliessenden Gestaltungsaufgabe im Schulzimmer/Kindergarten erweitert wurde. Die praktische Umsetzung zeigte, dass den Kindern durch Kunstvermittlung ermöglicht wird, ein Kunstwerk auf verschiedene Weisen kennenzulernen, ihr Denken und ihre Wahrnehmung zu bestätigen, sich begeistern zu lassen vom eigenen Zugang zur Kunst und sich im gemeinsamen Dialog auszutauschen. Mit den Ergebnissen aus Theorie und angewandter Praxis entwickelte die Autorin ein Methodenheft für den Zyklus 1, mit welchem sie Lehrpersonen ermutigen möchte, angeleitete Kunstvermittlungsmethoden im Gestaltungsunterricht auszuprobieren. Es werden sieben öffentliche Kunstwerke in der Stadt St. Gallen vorgeschlagen, welche mit den Sinnen erschlossen werden können

    Personales Kompetenztraining im Zyklus II/III. Erstellung von Trainingsaufgaben zum überfachlichen Kompetenzbereich «Personale Kompetenzen»

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    Die vorliegende Bachelorarbeit beschreibt den Prozess der Erstellung von Lernaufgaben im Bereich der personalen Lebenskompetenzen, welche zu den überfachlichen Kompetenzen gehören. Die Arbeit befasst sich mit der Erstellung von Aufgabensets, welche unterschiedliche Lernaufgaben und Informationsblätter zur Förderung der personalen Kompetenzen beinhalten. Ziel dieser Lernaufgaben ist es, die Kinder im Zyklus II und III in den personalen Kompetenzen zu fördern. Spezifische Lernaufgaben im Bereich der personalen Kompetenzen für den Zyklus II oder III zu finden oder zu erstellen, stellt für Lehrpersonen einen grossen Aufwand dar. Meine erstellten Aufgabensets sollen Lehrpersonen in dieser Arbeit und in ihrem Bildungsauftrag unterstützen. Die entwickelten Aufgabensets sind im Rahmen des Schulentwicklungsprojektes DIPALOG entstanden. Das Ziel dieses Projektes ist die Zusammenstellung von Aufgabensets für individualisiertes Lernen im Bereich 21st Century Skills. Das Projekt steht gemäss Looser (2022, S. 2) unter anderem für den Dialog zwischen Lehrpersonen, Eltern und Kindern und Jugendlichen. Deshalb sind die Aufgabensets und die dazugehörigen Info-Blätter so gestaltet, dass sie auch für Eltern oder Erziehungsberechtigte verständlich sind. Allgemein wurde darauf geachtet, dass die Lernaufgaben möglichst einfach und selbstständig umsetzbar sind. Die Formulierungen der Aufgabenstellungen sind stufengerecht. Ebenso hilft eine gleichbleibe Struktur der Arbeits- und Infoblätter. Jedoch unterscheiden sich die Aufgaben in Inhalt, Sozialform und Zeitaufwand. Die Aufgabensets beinhalten unterschiedliche kompetenzaufbauende Lernaufgaben. Somit ist eine Differenzierung gegeben. Während des ganzen Prozesses hat mich folgende forschungsleitende Fragestellung begleitet: Wie sieht ein Set von Trainingsaufgaben zur Förderung der personalen Kompetenzen von Schüler: innen des Zyklus II und III aus, dass diese in Einzel- und Gruppenarbeit selbstständig gelöst werden können? Um die Forschungsfrage zu beantworten, wurden bereits vorhandene Literatur und Lehrmittel analysiert und daraus neue Lernaufgaben konzipiert. Einzelne Aufgaben wurden in Anlehnung an Wetterfest, Stronger children, Högger und dem Lehrplan 21 erstellt. Die wichtigsten Erkenntnisse und Zusammenhänge werden gemeinsam mit einem Ausblick im letzten Teil dieser Arbeit thematisiert

    Förderung von emotionaler Kompetenz im Grundschulalter durch visuelle Kommunikation

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    Im Bereich der Unterstützten Kommunikation ist Einiges, hinsichtlich der visuellen Hilfsmittel, schon vorhanden. Unterstützte Kommunikation beschränkt sich jedoch nicht nur auf ein einzelnes Gebiet. Sie wird in unterschiedlichen Fachgebieten genutzt und ausgebaut. Hauptsächlich in der Heil- und Sonderpädagogik werden diverse Optionen erforscht. Diese beinhalten unter anderem Gestik über die Gebärdensprache, Gegenstände wie Kommunikationsbücher mit Piktogrammen oder elektronische Hilfsmittel, die aus Apps und Computerprogrammen bestehen. (Antener, 2014, S.5). Körperliche Kommunikationsformen, wie Mimik oder Handzeichen, oder aber auch externe Kommunikationshilfen wie bildliche Veranschaulichungen sind unterstützend (Spreer, 2020, S.3). Die Bandbreite an Methoden der Unterstützten Kommunikation schafft Möglichkeiten des Mitteilens von Bedürfnissen. Durch einen geschickten Einsatz dieser Kommunikationsformen können Anliegen umfangreich befriedigt werden (Spreer, 2020, S.3). Das Zusammenspiel von Unterstützter Kommunikation und der Arbeit emotionaler Kompetenz ist insofern wichtig, da dies für die Sprachentwicklung essenziell ist. Die Spielentwicklung und die emotionale Entwicklung sollten stehen, damit die Sprache überhaupt entstehen kann. Man kann nicht nur an der Sprache arbeiten, ohne die Spiel- und emotionale Entwicklung gefördert zu haben. Während dem Spiel fliesst die Förderung der Sprache mit ein (Joseph, 2022). Solange ein Kind nicht «Ich» sagen kann und eine symbolische Handlung mit kleinen Figuren nachspielt, macht es auch keine Zweiwortsätze. Es werden Hilfsmittel benutzt, damit die Kinder eine Unterstützung erhalten sich auszudrücken und sich das Gegenüber besser in das Kind hineinfühlen kann (Joseph, 2022). Wie man sehen kann, stehen die beiden Themen in nahem Zusammenhang und können im Einklang förderlich eingesetzt werden. Deshalb soll diese Arbeit eine solche Förderung auch in Regelklassen ermöglichen, damit jedes Kind individuell davon profitieren kann, indem es seine Emotionen bildlich zum Ausdruck bringen kann

    Eine Sammlung von Merksprüchen, Medien und Materialien für den Kompetenzaufbau im textilen Gestalten für den 2. Zyklus

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    Im textilen Gestalten werden vielfach Merksprüche, Medien und Materialien verwendet, die den Kompetenzaufbau erleichtern. Viele dieser Hilfsmittel lernten die Textillehrpersonen in ihrer Ausbildung kennen oder haben sie selbst erfunden. Da viele, die die alte Ausbildung zur Handarbeits- und Hauswirtschaftslehrerin gemacht haben in den nächsten Jahren in die Pension gehen, geht dieses Gut an Hilfsmitteln verloren. Denn in der Ausbildung an der PHSG werden solche nicht gelernt, auch gibt es keine Sammlungen mit solchen praktischen Hilfsmitteln. Daher wurde mithilfe von verschiedensten Textillehrerinnen aus der Schweiz eine Sammlung mit Merksprüchen, Medien und Materialien erstellt. Warum diese hilfreich sind wird anhand von verschiedenen Theorien belegt. Anhand eines Kriterienrasters, welches aufgrund der Theorie erstellt wurde, können künftig solche Hilfsmittel auch lernpsychologisch analysiert werden, ob diese im Unterricht verwendet werden sollten

    Methoden der Mehrsprachigkeitserziehung

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    Viele Eltern verfolgen zunehmend das Ziel, ihre Kinder zweisprachig zu erziehen. Bei diesem Vorgang ist sowohl ein vertieftes Verständnis der Eltern sowie der Lehrpersonen für die Wirksamkeit der verschiedenen Methoden in der Mehrsprachigkeitserziehung unerlässlich. Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es zu beantworten, mithilfe welcher Methoden eine erfolgreiche Mehrsprachigkeitserziehung stattfinden kann. Dazu wird die folgende Forschungsfrage gestellt: Wie kann Schule und Elternhaus ein Kind optimal mehrsprachig unterstützen, sodass es in beiden Sprachen altersadäquate Leistungen erbringt? Damit diese Forschungsfrage beantwortet werden konnte, wurde das Thema zuallererst anhand bereits vorhandener Literatur untersucht. Im Weiteren wurden sowohl die Befunde mit der eigenen Zweitspracherwerbsanalyse verglichen als auch mögliche Unterschiede und Zusammenhänge festgehalten. Da der Begriff der Mehrsprachigkeit die «Zweisprachigkeit» bzw. «die Bilingualität» mit einschliesst, konnten mithilfe der Analyse des persönlichen Zweitspracherwerbs und der theoretischen Bezüge Schlussfolgerungen für die Mehrsprachigkeitserziehung erschlossen werden. Spezifisch wurde darauf eingegangen, wie man als Lehrperson die Eltern bei der mehrsprachigen Erziehung unterstützen kann. Dafür wurde der Bezug zum schulisch gesteuerten und ungesteuerten Zweitspracherwerb hergestellt. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass mithilfe eines geordneten Mehrsprachgebrauchs, eines wertschätzenden Klimas und der Bereitstellung von mehrsprachigen und multikulturellen Aufgaben das Kind von Schule sowie Elternhaus bei der Mehrsprachigkeitserziehung optimal unterstützt werden kann

    Förderung der Selbstregulation

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    Das Ziel dieser Arbeit ist zu untersuchen, wie sich Selbstregulation in der frühen Kindheit entwickelt und welche Einflussfaktoren die Entstehung von Selbstregulation behindern beziehungsweise begünstigen. Auch sollen Fördermöglichkeiten herausgearbeitet werden, die Kinder im Unterricht aktiv in der Entwicklung der eigenen Selbstregulierung und in ihrer emotionalen Kompetenz unterstützen. Die folgende Forschungsfrage wurde aufgestellt: «Wie können Kindergartenkinder aktiv in der Entwicklung günstiger Selbstregulationsstrategien unterstützt und gefördert werden?». Um diese Forschungsfrage zu beantworten, wurde eine vertiefte Literaturrecherche durchgeführt, wobei auch verschiedene Studien beleuchtet und geeignete Förderkonzepte recherchiert wurden. Die Ergebnisse zeigen, dass die Selbstregulation ein wichtiger Entwicklungsschritt darstellt und ein Prädikator für den Schul- und Lebenserfolg ist. Die Ausprägung der Kompetenz wird jedoch durch verschiedene vorschulische Einflussfaktoren beeinflusst. Mit den erforschten Fördermöglichkeiten konnte aufgezeigt werden, dass diese Entwicklung bereits im Kindergarten mit geringem Zeitaufwand gezielt gefördert und bewusst in den Unterricht eingebettet werden kann. Die Kinder erhalten dadurch die Möglichkeit, signifikante Fortschritte zu erzielen. Die aktive Förderung der Selbstregulation verdient eine präsentere Rolle im Bildungssystem, um den Schulerfolg für alle Kinder, unabhängig von biologischen und soziokulturellen Einflussfaktoren, noch greifbarer zu machen

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