Pädagogische Hochschule St. Gallen (PHSG): PHIQ
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    Peer-Feedback in Schreibkonferenzen - Eine qualitative Studie zu den Einstellungen von Oberstufenschüler:innen gegenüber dem Einfluss von mündlichem Peer-Feedback auf die Textüberarbeitung

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    Feedback kann einen bedeutenden Einfluss auf das Lernen haben, wobei die aktive Beteiligung der Lernenden eine entscheidende Rolle spielt. Eine Möglichkeit, die Schüler:innen aktiv in den Feedbackprozess einzubinden, bietet Peer-Feedback, bei dem sich gleichrangige Lernende (Peers) gegenseitig bewerten. Die vorliegende Arbeit stellt die subjektive Wahrnehmung der Jugendlichen ins Zentrum und untersucht ihre Einstellungen zum Einfluss des mündlichen Peer-Feedbacks auf den Prozess und das Produkt der Textüberarbeitung. Das mündliche Peer-Feedback findet dabei in Schreibkonferenzen, einer kooperativen Methode, bei der Texte in Gruppen diskutiert und verbessert werden, statt. Ziel ist es, herauszufinden, ob das mündliche Peer-Feedback nach Einschätzungen der Lernenden einen Einfluss auf die Textüberarbeitung hat, sowie Gelingensbedingungen und Herausforderungen des Peer-Feedbacks im Rahmen der Methode (Schreibkonferenzen) herauszuarbeiten. Um die Forschungsfrage zu beantworten, werden teilstrukturierte Leitfadeninterviews mit neun Lernenden der dritten Sekundarstufe durchgeführt. Diese erfolgen im Anschluss an drei Trainingseinheiten zum mündlichen Peer-Feedback in Schreibkonferenzen. Zum Schluss werden die Interviewdaten mittels einer qualitativen Inhaltsanalyse nach Kuckartz ausgewertet. Die Untersuchung zeigt, dass acht von neun Proband:innen zumindest teilweise einen Einfluss von Peer-Feedback auf die Textüberarbeitung wahrnehmen. Weiter zeigt sich, dass der Einfluss eher aus der Empfänger:innenperspektive geäussert wird. Als bedeutende Einflussfaktoren erweisen sich vor allem fünf Aspekte: die Rahmenbedingungen, die Art und Weise des Peer-Feedbacks, die soziale Interaktion ohne Steuerung der Lehrperson, die Wissens- und Kompetenzstufe sowie die eigene Meinung und Einstellung der Akteur:innen. Implikationen für die Praxis werden diskutiert

    Talentklassen an der Kantonsschule Wattwil - Vorevaluation eines Pilotprojektes

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    Spitzensport und Matura. Bisher war dieser Karriereweg im Kanton St. Gallen nur in Einzelfällen möglich. Um diesem Problem entgegenzuwirken, wurde im Sommer 2020 an der Kantonsschule Wattwil (KSW) das Pilotprojekt ""Talentklasse Sport Matura_5"" ins Leben gerufen. Es zielt darauf ab, Sporttalente am Gymnasium innerhalb einer Klasse zu unterrichten und auf ihrem Weg gezielter zu unterstützen. Im Sommer 2023 ist die vierte Sportklasse an der KSW gestartet. Bis ins Jahr 2025 wird das Projekt fortgesetzt. Der Bildungsrat des Kantons St. Gallen evaluiert daraufhin das Pilotprojekt und entscheidet über seine Zukunft. Diese Masterarbeit soll hierbei als Hilfestellung dienen und aufzeigen, wo Chancen, Potentiale und Schwierigkeiten liegen. Hierzu wurde bei der Sportschülerschaft (Fragebogen), den Lehrpersonen sowie dem zuständigen Sportkoordinator (je schriftliches Interview) nachgefragt. Als dritte und letzte Erhebungsmehtode wurden ehemalige Maturaabgänger:innen der KSW mit Profisporthintergrund mittels mündlichem Interview retrospektiv zu ihren gemachten Erfahrungen an der Kanti Wattwil befragt

    Eine qualitative Untersuchung zum subjektiven Wohlbefinden der Fremdsprachenlehrpersonen Sek I (Englisch, Französisch und Italienisch) in Bezug auf ihre Fremdsprachenfächer und das Schulmodell

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    Im Vergleich zu anderen Berufsgruppen gibt es wenig Forschung über das Wohlbefinden von Lehrkräften, insbesondere von Fremdsprachenlehrpersonen. Vorliegende Masterarbeit befasst sich mit dem Wohlbefinden von Fremdsprachenlehrpersonen in Bezug auf ihr Fremdsprachen-fach, das Schulmodell und diesbezügliche kantonale Rahmenbedingungen. Mit Hilfe von halb-strukturierten Interviews und einer qualitativen Inhaltsanalyse wurde untersucht, wie Fremd-sprachenlehrpersonen ihren Fremdsprachenunterricht erleben und was auf den drei Ebenen «Lehrperson», «Schule» und «Schulsystem» zur Verbesserung ihres Wohlbefindens beigetra-gen werden kann. Die Hauptfragestellung lautet daher «Unterscheidet sich das subjektive Wohlbefinden von Fremdsprachenlehrpersonen der Sekundarstufe I in Bezug auf ihre Fremd-sprachenfächer Englisch, Französisch und Italienisch sowie in Bezug auf das jeweilige Schul-modell?». In Kapitel 8.3 wird die genannte Forschungsfrage basierend auf der qualitativen In-haltsanalyse und vorhandener Literatur beantwortet. Empfehlungen an die Akteure des Bil-dungssystems, um das Wohlbefinden von Fremdsprachenlehrkräften zu verbessern, werden in Kapitel 9 gegeben

    Die Familiensprache in türkischen Haushalten in Liechtenstein vor dem Kindergartenbeginn - Ein Blick auf elterliche Sprachbiografien

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    Der menschliche Spracherwerb ist ein komplexer Prozess. Noch komplexer wird die Beschreibung des Spracherwerbs, wenn ein Mensch im Kindesalter mit zwei Sprachen aufwächst. Dabei sind die biografischen sprachrelevanten Ereignisse wichtige Einflussfaktoren für den Umgang, den Erwerb und die Einstellung zu den Sprachen. Durch diese Verbindung von Biografie und Sprache entsteht der Begriff Sprachbiografie. Da es bislang noch keine sprachbiografische Forschung zur türkischen Gemeinde im deutschsprachigen Liechtenstein gibt, ist es umso spannender, die Sprachbiografien von diesen Menschen zu untersuchen. Diese Arbeit betreibt sprachbiografische Forschung mittels narrativen Interviews, um die Beweggründe der Eltern für die Wahl der Familiensprache in türkischen Haushalten in Liechtenstein vor dem Kindergartenbeginn zu ermitteln. Dabei wird die Entscheidung, ob Türkisch oder Deutsch im familiären Kontext gesprochen wird, mit der sprachbiografischen Erzählung des Elternteils in Verbindung gebracht. Es wurden sechs Interviews mit Eltern geführt, die mit Türkisch als Erstsprache aufgewachsen sind und einen Migrationshintergrund haben. Die daraus resultierenden Sprachbiografien und die erkennbaren Beweggründe, welche die Familiensprache beeinflussen, werden erfasst

    Quarterlife Krise - Krisenerfahrungen von PHSG-Absolvent:innen beim Berufseinstieg als Oberstufenlehrperson

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    Die vorliegende Masterarbeit beleuchtet das Thema der Quarterlife Krise und untersucht Krisenerfahrungen von Absolvent:innen der Pädagogischen Hochschule St. Gallen (PHSG) beim Berufseinstieg als Oberstufenlehrpersonen. Die Hauptfragestellung zielt darauf ab, inwiefern diese Berufseinsteiger:innen krisenhafte Situationen während ihres Berufseinstiegs erleben. Hierzu wurden drei Unterfragestellungen entwickelt, die sich den Auswirkungen, Belastungen und Ressourcen des Berufseinstiegs widmeten. Zusätzlich wurde eine weitere Unterfragestellung genutzt, um konkrete Wünsche der Befragten an die PHSG und Schulleitungen zu erfassen, um den Berufseinstieg zu erleichtern. Die Methodik der Untersuchung umfasste sechs halbstrukturierte Leitfadeninterviews, die anschliessend durch eine inhaltlich strukturierende Inhaltsanalyse nach Kuckartz und Rä-diker (2022) qualitativ ausgewertet wurden. Die Ergebnisse bieten detaillierte Einblicke in die Erfahrungen der Berufseinsteiger:innen hinsichtlich Veränderungen, Belastungen und Ressourcen. Die Untersuchung zeigt, dass der Berufseinstieg eine turbulente und ent-wicklungsreiche Phase darstellt, bei der die Individualität der Erfahrungen im Vorder-grund steht. Belastungen durch schwierige Situationen mit Lernenden oder Eltern erschei-nen teilweise auch von Glück beeinflusst. Besonders hervorzuheben sind die vielfältigen Ressourcen, die die Berufseinsteiger:innen unterstützen, darunter das soziale Umfeld und die unterrichtsfreie Zeit. Die Persönlich-keitsmerkmale Selbstvertrauen, Flexibilität und Optimismus entwickeln sich während des Berufseinstiegs zumeist positiv. Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass Lebensverände-rungskrisen beim Berufseinstieg keine Seltenheit sind und oft mit einer Kombination von beruflichen und privaten Belastungen zusammenhängen. Auch Befragte ohne subjektiv empfundene Krisen erlebten schwierige Situationen mit Lernenden, die sich negativ auf ihr Wohlbefinden auswirkten. Die Arbeit zeigt Verbesserungspotenzial sowohl im Bereich des Studiums an der PHSG als auch bei den Schulleitungen auf, um den Berufseinstieg für Oberstufenlehrpersonen zu erleichtern. Die konkreten Wünsche der Berufseinsteiger:innen können als erste An-haltspunkte für entsprechende Anpassungen dienen. Die gesamten Ergebnisse sind jedoch aufgrund der kleinen Stichprobe (n=6) mit Vorsicht zu interpretieren und zukünftige For-schungen könnten weitere Erkenntnisse auf diesem Gebiet liefern

    Rechtsextremismus an St. Galler Schulen

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    Diese Masterarbeit befasst sich mit dem Thema Rechtsextremismus an St. Galler Schulen der Sekundarstufe II. Ziel der Arbeit ist es, die Präsenz und Auswirkungen rechtsextremer Tendenzen an Schulen besser zu verstehen und zu erfassen. Hierzu wurden Schulleitungen über deren Wahrnehmungen, Einschätzungen und Erfahrungen zum Phänomen Rechtsextremismus befragt

    Förderung des Konsums von Fairtrade-Produkten. Die Wirkung eines Unterrichtkonzeptes auf das Wissen und die Einstellung von Jugendlichen einer 3. Oberstufenklasse gegenüber Fairtrade-Produkten.

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    Die nachhaltige Entwicklung der Menschheit ist heute ein zentrales Thema. Ebenfalls wird sie im schulischen Kontext thematisiert. Doch trotz des Wissens über korrekte Handlungen besteht häufig eine Diskrepanz zwischen dem vorhandenen Wissen und der Umsetzung. Dieses Phänomen wird in der Literatur als ""Lücke zwischen Wissen und Handeln"" bezeichnet. Diese Arbeit knüpft an jene Problematik an. Dabei wird untersucht, inwiefern sich das Wissen und die Einstellung gegenüber Fairtrade-Produkten in einer 3. Oberstufenklasse verändert. Die Grundlage dafür bietet eine praxisorientierte Unterrichtsreihe, die auf selbstständiges Entdecken, die Beteiliung der Lernenden sowie deren emotionale Betroffenheit abzielt. Die Prinzipien der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) bilden dabei das Fundament, um langfristiges Lernen zu fördern. Die erhaltenen Ergebnisse zeigen, dass sowohl das Wissen als auch die Einstellung der Lernenden durch die BNE-Unterrichtsreihe kurzfristig positiv beeinflusst werden können. Allerdings bleibt das Wissen über einen längeren Zeitraum erhalten, während die Einstellungsänderungen lediglich kurz nach der Unterrichtsreihe messbar sind

    Waldorfpädagogik

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    In dieser Arbeit wird der Waldorfpädagogik auf den Grund gegangen. Es wird analysiert, wodurch sich die Waldorfpädagogik auszeichnet, was ihre Merkmale sind, wie es dazu gekommen ist und welche kritischen Aspekte dahinterstecken

    Beethoven in der Schule

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    In der vorliegenden Arbeit wurde ein Produkt entwickelt, das es ermöglicht Beethovens Instrumentalmusik singend zu erfahren. Dieses Produkt umfasst eine Sammlung von Gesangsarrangements von Beethovens Werken mit biografischen Liedtexten, die zum Aufbau von mehrstimmigem Gesang eingesetzt werden kann. Unter Berücksichtigung unterschiedlichster für das Produkt relevanter Aspekte wurden Kriterien entwickelt, anhand derer eine begründete Auswahl von Beethovens Werken getroffen wurde. Die Ausgewählten Werke wurden auf ihren sozio-historischen und biografischen Kontext untersucht sowie auf Formen der Mehrstimmigkeit analysiert. Ausgewählte Ausschnitte wurden den Erkenntnissen aus der Analyse entsprechend für mehrstimmigen Gesang arrangiert. Die Informationen zum sozio-historischen und biografischen Kontext wurden in den Liedtexten verarbeitet. Die Sammlung von Arrangements kann in der Mittelstufe sowohl zum Aufbau von mehrstimmigem Gesang wie auch zur Begegnung mit Musik und Komponisten der Vergangenheit eingesetzt werden

    Förderung des Themengebietes Zahl und Variable im Fachbereich Mathematik mittels Übungen im haptischen Sinnesbereich

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    Es wird dargelegt, welch positiver Einfluss das Berücksichtigen des haptischen Sinnes auf das Lernen hat. Für eine exemplarische Förderung für die 1. und 2. Klasse im Themenbereich Zahl und Variable im Fachbereich Mathematik werden Aufgabenkarten formuliert, die mithilfe vom Material Knete durchgeführt werden können

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