Pädagogische Hochschule St. Gallen (PHSG): PHIQ
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    Kinder mit Rechenschwierigkeiten erfolgreich fördern - geht das?

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    Die vorliegende Bachelorarbeit befasst sich mit der Förderung von Kindern mit Rechenschwierigkeiten. Im Fokus stehen die beiden Wissenschaftsdisziplinen «Mathematikdidaktik» und «Neuropsychologie», welche unterschiedliche Ansichten bezüglich der Definition, der Symptomatik, der Ursachen sowie der Diagnostik von Rechenschwierigkeiten aufweisen. Daraus ergeben sich verschiedene Ansätze zur Förderung von Kindern mit Rechenschwierigkeiten. Ausgewählte Förderansätze wurden in dieser Bachelorarbeit analysiert und verglichen, wobei die Förderung des Verständnisses des dezimalen Stellenwertsystems in besonderem Masse berücksichtigt wurde. Aus dem Vergleich der Förderansätze wurden Gemeinsamkeiten sowie unterschiedliche Schwerpunktsetzungen herausgearbeitet. Es zeigte sich, dass sowohl in mathematikdidaktischen Förderansätzen als auch in neuropsychologischen Förderansätzen dem handelnden Lernen an Arbeitsmitteln grosse Bedeutung beigemessen wird. Zudem ist die Erarbeitung von Zahlbeziehungen sowie die Vertiefung erworbenen Wissens an Textaufgaben disziplinenübergreifend relevant. Ein bedeutsamer Unterschied zeigte sich bezüglich der Förderung der Zahlauffassung. Die Mathematikdidaktik stellt die kardinale Zahlauffassung in den Fokus, während seitens der Neuropsychologie die ordinale Zahlauffassung zentral ist. Im Hinblick auf das dezimale Stellenwertsystem stellte sich heraus, dass dieses in mathematikdidaktischen Förderansätzen vertieft thematisiert wird, während es in neuropsychologischen Förderansätzen meist knapp bis gar nicht erarbeitet wird

    Massnahmen zur Optimierung des Unterrichts für Kinder mit ADHS

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    Zappelphilipp, so werden Kinder mit ADHS aufgrund ihres Verhaltens oft genannt. Um diesem andersartigen Verhalten in der Schule gerecht zu werden, sind im Unterricht besondere Massnahmen nötig. In dieser Bachelorarbeit geht es darum, welche Mass- nahmen im Unterricht umgesetzte werden können, um Kindern mit ADHS eine mög- lichst optimale Lernumgebung zu schaffen. Eine einheitliche Methode, wie Kinder mit ADHS im Unterricht am besten lernen können, gibt es noch nicht. Vielmehr werden im Unterricht unterschiedliche Massnahmen eingesetzt, wodurch Kinder mit ADHS eine optimale Lernvoraussetzungen erhalten sollen. Eine mögliche Massnahme ist der Ein- satz eines Schulhundes im Unterricht. Um in dieser Arbeit die Einsatzmöglichkeiten eines Schulhundes im Unterricht aufzuzeigen, wurden zur Datenerhebung zwei Inter- views durchgeführt. Die daraus resultierenden Ergebnisse, sind ein wichtiger Bestand- teil, um die zentrale Fragestellung beantworten zu können. In dieser Bachelorarbeit wird folgender Fragestellung nachgegangen: «Welche Massnahmen gibt es, um den Unterricht und das Schulzimmer möglichst optimal für Kinder mit ADHS zu gestalten und wie wird dabei die Massnahme eines Schulhundes im Unterricht lernförderlich ein- gesetzt?» All das mit dem Ziel, dass Lehrpersonen durch einen günstigen Umgang mit ADHS- Kindern, ihnen eine bessere Lernvoraussetzung bieten können

    Methoden und Bildzugänge zum Thema christliche Ikonographie in der Mittelstufe

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    Die vorliegende Bachelorarbeit befasst sich mit der Fragestellung wie und mit welchen methodischen und gestalterischen Aufgabenstellungen Kindern aus der Mittelstufe das Thema christliche Ikonographie im Gestaltungsunterricht nähergebracht werden kann. Die angewandten Methoden und Bildzugänge sollen ihnen als Instrumente für weitere Bildbegegnungen dienen

    Elternarbeit - Ein Leitfaden für die dritte Klasse

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    Die Institutionen Schule und Elternhaus waren nicht immer so miteinander verbunden wie heute. Das Kind war früher in zwei verschiedenen sozialen Systemen unterwegs. Erst die Erkenntnis, dass das Kind als Bindeglied zwischen den beiden Systemen steht, hat die Entwicklung der Elternarbeit vorangetrieben. Lehrpersonen wie Eltern erkannten, dass die Zusammenarbeit sich förderlich auf die Entwicklung auswirken kann. In der vorliegenden Arbeit steht deshalb die Frage nach den Kriterien für eine optimalen Elternarbeit im Zentrum. Ein qualitatives Interview dient als Basis für die Erhebung von individuellen und detaillierten Daten. Dazu werden vier Lehrpersonen und acht Eltern als Experten befragt und die Ergebnisse bestätigen, dass durch die Individualität der Personen dieses Thema sehr differenziert betrachtet werden muss. Durch das Abgleichen der Ergebnisse beider Expertengruppen konnten relevante Erkenntnisse gewonnen werden. Als Fazit dieser Studie resultiert eine Zusammenfassung der wichtigsten Kriterien von einer erfolgreichen Elternarbeit, die in einem Leitfaden präsentiert werden. Aufgrund der bereits erwähnten individuell geprägten Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus darf dieser Leitfaden nicht als Anleitung für eine erfolgreiche Elternarbeit betrachtet werden. Er soll vielmehr für angehende und bereits praktizierende Lehrpersonen als Orientierungshilfe dienen

    Kunst und Identität - Wechselwirkungen zwischen ästhetischem Lernen und psychoemotionaler Entfaltung

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    Diese Masterarbeit widmet sich dem Thema der Kunsttherapie und ihren Methoden im Bezug auf die Therapierung von Kindern und Jugendlichen, insbesondere vor dem Hintergrund des verstärkten Auftretens psychischer Erkrankungen. Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, kunsttherapeutische Methoden in den Unterricht des Bildnerischen Gestaltens zu integrieren. Die Absicht dieser Integration besteht darin, Schüler:innen nicht nur auf künstlerischer, sondern auch auf psychischer Ebene zu unterstützen. Dieser interdisziplinäre Ansatz zielt darauf ab, die psychische Gesundheit der Lernenden zu fördern und gleichzeitig präventive Massnahmen gegen das Auftreten psychischer Erkrankungen zu ergreifen. Im Verlauf dieser Arbeit werden verschiedene kunsttherapeutische Ansätze anhand von Literaturquellen und Interviews mit Fachpersonen analysiert, um ihre Anwendbarkeit im schulischen Kontext zu untersuchen. Die gewonnenen Erkenntnisse werden verwendet, um eine Verortung zu entwickeln. Diese zielt darauf ab, durch kreativen Ausdruck die Entwicklung emotionaler Intelligenz, die Förderung des Wohlbefindens und die Selbstreflexion der Schüler:innen zu unterstützen

    Synergie zweier Welten. Interdisziplinäres Unterrichtsdesign: Bildnerisches Gestalten - Natur & Technik

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    Im momentanen Schulsystem werden kaum Ansätze der Kreativität oder deren Förderung gefunden, denn das Hauptziel ist es, den Schüler*innen so viel Wissen wie möglich zu vermitteln. Diesem Umstand ist es geschuldet, dass die Kinder im Laufe des Erwachsenwerdens ihre Kreativität verlieren. Für Kinder ist dieser Trend suboptimal, da die moderne Industrie die Kreativität als wichtigste Qualität von Arbeitnehmenden einstuft. Diese Masterarbeit untersucht, ob ein interdisziplinäres Unterrichtsdesign in den Bereichen Bildnerisches Gestalten und Natur & Technik eine positive Auswirkung sowohl auf den Wissenszuwachs als auch die Kreativität der Schüler*innen hat. Dabei wird mittels qualitativer Produktanalyse untersucht, wie sich die Kreativität im interdisziplinären Unterricht im Vergleich zum regulären Unterricht verhält. Zudem wird anhand einer quantitativen Studie in Form eines Wissenstests untersucht, ob zeichnerische Elemente einen Einfluss auf den Wissenszuwachs haben

    Sportbezogene Gesundheitskompetenz - Modellentwurf und qualitative Untersuchung zur Umsetzung der sportbezogenen Gesundheitskompetenz im Sportunterricht auf der Sekundarstufe 1.

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    Gesundheitsförderung wird im Sportunterricht nicht selten auf die Bewegungszeit reduziert. Allerdings lässt sich anhand des Lehrplans des Schulfachs Bewegung und Sport erkennen, dass die gesundheitlichen Bestrebungen mehr als nur die Gewährleistung von Bewegungszeit erfordern. Die vorliegende Arbeit geht der Frage nach, welche Qualitätskriterien zur Förderung der sportbezogenen Gesundheitskompetenz im Sportunterricht der Sekundarstufe 1 umgesetzt werden. Basierend auf drei Interventionsstudien wurden zunächst zehn Qualitätskriterien extrahiert. Zusätzlich wurde das erweiterte Kompetenzstrukturmodell für Schüler:innen entwickelt, welches auf die nachhaltige Entwicklung der sportbezogenen Gesundheitskompetenz im Sportunterricht abzielt. Die Erhebung zur Umsetzung der Qualitätskriterien und zur Untersuchung der impliziten Zugänge des Modells im Sportunterricht wurde mittels halbstandardisierter Leitfadeninterviews mit Sportlehrpersonen (N=6) durchgeführt. Die Ergebnisse der Interviews wurden differenzanalytisch ausgewertet und zeigen ein differenziertes Bild zur Umsetzung der extrahierten Qualitätskriterien im Sportunterricht. Deutliche Passungen konnten bei den Qualitätskriterien im Bereich der Ziele und Inhalte erzielt werden. Differenzen sind insbesondere bei den methodischen Umsetzungen und bei den schulspezifischen Merkmalen zu verzeichnen. Das indirekte Qualitätskriterium zum Gesundheitsverständnis zeigt Anhaltspunkte für Übereinstimmungen, die jedoch auch nur bedingt in den Interviewaussagen zu erkennen sind. Im Zusammenhang mit der Modellkonzeption ergab sich, dass die Sportlehrpersonen insbesondere auf die Vermittlung der fachlichen Kompetenz abzielen und die weiterführende situationale Kompetenzfacette sowie die Performanz nur bedingt Zugang im Sportunterricht finden

    Rheuma im Lehrberuf - Krankheitsbezogene Herausforderungen fu?r Lehrpersonen im Berufsalltag und ihre Bewältigung

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    Entzündlich-rheumatische Erkrankungen haben einen grossen Einfluss auf das körperliche Wohlbefinden der Betroffenen und somit auch auf ihr Arbeitsleben. Durch Schmerzen und Bewegungseinschränkungen werden viele Tätigkeiten zur Herausforderung. Wie dies den Berufsalltag von Lehrpersonen beeinflusst, wird in dieser Arbeit untersucht. Durch halbstandardisierte Interviews mit sechs von entzündlich-rheumatischen Erkrankungen betroffenen Lehrpersonen wurden Erfahrungswerte gesammelt zu den krankheitsspezifischen Herausforderungen im Berufsalltag und ihrer Bewältigung. Mittels qualitativer Inhaltsanalyse nach Kuckartz und Rädiker (2022) wurden induktiv Kategorien zu den Herausforderungen sowie zum Umgang entwickelt. Bei der Entwicklung der Kategorien wurde festgestellt, dass die Herausforderungen sowie die Bewältigung sich nicht rein auf das Arbeitsleben beschränken lassen, sondern im Kontext des Alltagslebens betrachtet werden müssen. Deshalb umfassen die entwickelten Kategorien alle Lebensbereiche. In der Auswertung fand aber eine Beschränkung auf die zur Beantwortung der Fragestellungen relevanten Kategorien statt. Gewisse Herausforderungen, wie die hohe Arbeitsbelastung, die eigenen Grenzen zu erkennen und zu respektieren und das daraus resultierende Verhalten von Präsentismus decken sich mit den generellen Herausforderungen im Lehrberuf (vgl. Keller-Schneider, 2017; Sidler & Hunziker, 2016). Andere Herausforderungen, wie Stress oder körperliche Belastungen als Einflussfaktoren für den Gesundheitszustand, die Unberechenbarkeit der Krankheit, die Beeinträchtigung von Alltagstätigkeiten, körperliche Beschwerden, ein tiefes Energielevel, die Beeinträchtigung von sportlichen Aktivitäten oder zwischenmenschliche Herausforderungen sind typisch im Umgang mit entzündlich-rheumatischen Krankheiten im Berufsleben (vgl. Decker & Saidie, 2021; Katz, 2017; Meyer et al., 2022). Gewisse Herausforderungen jedoch ergeben sich ausschliesslich in Kombination der beiden Gebiete. Hier zu nennen sind die teilweise mangelnde Unterstützung durch die Schule, Aufgaben, die nur schwer an die Schüler:innen oder andere Personen delegiert werden können, das schlechte Gewissen, durch eine Krankmeldung die Mitarbeitenden zu belasten, das Betroffene daran hindert, auf ihren Körper zu hören oder auch die leidende Unterrichtsqualität, welche durch Präsentismus oder die fehlende Beziehung zu den Schüler:innen durch ein stark reduziertes Pensum entsteht. Besonders markant tritt die Missachtung der eigenen Grenzen auf. Sie führt zu Präsentismus, welcher wiederum einen negativen Einflussfaktor für die Gesundheit darstellt. Durch die Unberechenbarkeit der Krankheit jedoch sind die eigenen Grenzen schwierig zu erkennen. Es belastet die Befragten, dass sie sich nicht mehr auf ihren Körper verlassen können und so auch im Beruf ihre Zuverlässigkeit nicht mehr gewährleistet ist. Die Strategien des Umgangs gliedern sich hauptsächlich zwei Kategorien, nämlich in kurzfristige bzw. reaktive Massnahmen, auf die bei Beschwerden oder an einem schlechten Tag zurückgegriffen wird und langfristige bzw. proaktive Massnahmen, welche vorausschauend und präventiv umgesetzt werden. Erstere umfassen Massnahmen zur Schmerzlinderung wie beispielsweise die Einnahme von Schmerzmitteln oder der Rückzug, spontane Unterrichtsanpassungen oder allgemein die Anpassung von Aktivitäten. Die langfristigen Massnahmen entwickeln sich mit zunehmender Krankheitsdauer und umfassen den persönlichen Lebensstil, Anpassungen im Job durch Veränderungen in der Klassenführung oder am Unterrichtsstil oder den Einsatz von technischen Hilfsmitteln. Eine weitere wichtige Kategorie zur Bewältigung ist die der sozialen Ressourcen, welche im schulischen Umfeld unterschiedliche Aufgaben einnehmen. Vom Austausch über die praktische Unterstützung oder einfach die Anteilnahme durch Nachfragen sind viele Handlungen hilfreich (vgl. Hass, 2002) Letztlich ist die persönliche Haltung von grosser Bedeutung. Die positive Haltung im Sinne des salutogenetischen Kohärenzgefühls, die zur Sinnhaftigkeit, Verstehbarkeit und Handhabbarkeit der Krankheit führt, wird in den Interviewaussagen in unterschiedlichen Kontexten sichtbar (vgl. Bengel et al., 2006). Mit der Arbeit wird eine grundlegende Übersicht über die Erfahrungen der Betroffenen gewonnen. Als Fazit kann festgehalten werden, dass die Beleuchtung der entzündlich-rheumatischen Erkrankungen bei Lehrpersonen interessante Einblicke geliefert hat in die Erlebenswelt von Lehrpersonen mit chronischen Krankheiten. Das Themengebiet sollte neben der Prävention und den durch den Lehrberuf ausgelösten Krankheiten auf jeden Fall einen Stellenwert in der Forschung zur Lehrpersonengesundheit erhalten, um eine umfassende Darstellung derselben gewährleisten und sie dadurch adäquat fördern zu können

    Total aufgeklärt?! Was Kinder in der 6. Klasse wirklich wissen und welche Rolle die Schule dabei spielt.

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    Der Zyklus 2 (3.-6. Schuljahr) ist laut Lehrplan 21 die Zielgruppe der ersten sexuellen Aufklärung im Kontext der Volksschule. Dabei ist für Lehrpersonen relevant, was Kinder in diesem Alter bereits über Sexualität wissen und was Kinder in dieser Altersgruppe interessiert. In der Forschung wird dieses Thema bislang eher vernachlässigt, da der Fokus verstärkt auf Jugendlichen ab der 6. Klasse liegt und Sexualität in Bezug auf Medien fokussiert wird. Aus den beschriebenen Gegebenheiten resultiert die in der vorliegenden Arbeit bearbeitete Fragestellung ‹Was wissen Kinder im Bereich der Sexualität am Anfang der 6. Klasse?› und ‹Welche Interessensbereiche haben Kinder am Anfang der 6. Klasse?›. Da digitale Medien in der heutigen Zeit auch in Zyklus 2 eine Rolle spielen, wird angenommen, dass Kinder bereits sexualitätsbezogenes Wissen und Interesse haben. Die Fragestellung wird im Rahmen einer empirischen Arbeit verfolgt. Drei Klassen, welche am Anfang der 6. Klasse stehen, nahmen an einer Lernstandserhebung teil. Die Lernstandserhebung beinhaltet Fragen in den Bereichen der körperlichen Entwicklung, der Geschlechtsorgane, der Frage, ‹wie Kinder entstehen›, und der Schwangerschaft sowie der Geburt. Die Antworten der Schüler:innen werden mit einem qualitativen Verfahren ausgewertet. Die These, dass Kinder am Anfang der 6. Klasse bereits Wissen in den genannten Bereichen haben, lässt sich bestätigen. Die teilnehmenden Schüler:innen zeigten im Bereich der körperlichen Entwicklung, der Entstehung eines Kindes und der Schwangerschaft sowie der Geburt vielseitiges Wissen. Dazu kommt, dass Hinweise auf Fehlkonzepte vorhanden sind und der Wortschatz der Kinder teilweise auf Alltagsbegriffe beschränkt ist, welche eine abwertende Wirkung haben könnten, was wiederum ein Argument für die schulische Sexualaufklärung ist. Weniger Wissen konnten die 6. Klässler:innen im Bereich der Geschlechtsorgane zeigen. Die Interessensbereiche der Kinder fokussieren sich vor allem auf Themen wie Liebe, Liebeskummer und ‹das erste Mal›. Zwischen den Geschlechtern können nur teilweise Unterschiede erkannt werden

    Was unterstützt handlungsorientiertes sachliches Lernen im Zyklus 1

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    In dieser Bachelorarbeit geht es um von der Lehrperson beeinflussbare Faktoren, um handlungsorientierten sachliches Lernen im Zyklus 1 zu ermöglichen. Die Autorin erörtert in dieser Abhandlung, was für das Gelingen von handlungsorientiertem Sachunterricht nötig ist. Es geht darum, wie die Lehrperson den Unterricht ideal gestaltet, um das Erwerben von Kompetenzen hinsichtlich der Fähigkeit, Wissen anzuwenden, zu ermöglichen. Sachunterricht soll folgende Bereiche unterstützen: Lebensvorbereitung, Stiftung kultureller Kohärenz, Weltorientierung und Anleitung zum kritischen Vernunftgebrauch (Trevisan & Helbling 2019, S. 28ff.). Die Schülerinnen und Schüler sollen handlungsfähig werden und selbstständig Aufgaben lösen können. Aus der vertieften Auseinandersetzung mit der Thematik entsteht die schriftliche Arbeit. Letztere beinhaltet Meinung und Wissen von praktizierenden Lehrpersonen in dieser Stufe, denn die Autorin befragt Lehrpersonen in Interviews dazu

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