Pädagogische Hochschule St. Gallen (PHSG): PHIQ
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    Lernumgebung Schulgarten Ein Konzept für den Kindergarten und die Unterstufe

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    Das Ziel in vorliegender Arbeit ist es zu beantworten, wie ein mögliches Produkt zum Thema “Konzept für die Lernumgebung Schulgarten” aussieht. Dazu wird die folgende Forschungsfrage gestellt: Wie lässt sich ein Konzept für eine Jahresplanung mit der Zielgruppe des ersten und zweiten Zyklus für die Lernumgebung Schulgarten gestalten und mit welchen Ideen für den Unterricht lässt sich dieses Sinnvoll ergänzen? Das Ergebnis dieser Arbeit ist ein Begleitheft für die Arbeit in der Lernumgebung Schulgarten. Durch den Bezug auf die Kompetenzen aus dem ersten und zweiten Zyklus des Lehrplan 21 im Fachbereich Natur, Mensch und Gesellschaft ist das Produkt auf die Durchführung in der Kindergartenstufe und in der Unterstufe ausgerichtet. Das Begleitheft wurde als Konzept entworfen, Unterrichtsideen und Arbeiten in der Lernumgebung Schulgarten sind in einer Übersichtlichen Jahresplanung dargestellt. Das Begleitheft zeigt eine Vielfalt an Unterrichtsideen und geht im Theorieteil auf wichtige Informationen rund um die Lernumgebung Schulgarten ein. Zusätzlich soll hier erwähnt werden, dass zu Zeitpunkt der Abgabe dieser Arbeit das Begleitheft noch nicht in einem realen Schulgarten angewendet werden konnte

    Schrift als Erlebnis

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    Immer grössere Teile unser aller Lebens spielten sich digital ab, so auch die Schule. Die IT-Bildungsoffensive des Kantons St. Gallen ist seit 2019 in vollem Gange und wird noch mehrere Jahre andauern. Im Zuge dessen werden Schulhäuser mit (neuen) Gerätschaften ausgestattet und Lehrpersonen in Kurse entsandt, um deren Kompetenzen im Fachbereich Medien und Informatik stärken zu können. Mehr Lehrmittel werden digitalisiert und daraus resultierend werden während des Unterrichts in der Primarstufe die Aufgaben online eingetippt statt handschriftlich in Hefte notiert. Doch bleibt dabei nicht die Handschrift und das Wissen um Schrift per se auf der Strecke? Schrift wird nur noch als Mittel zum Zweck betrachtet, obwohl es etwas sehr Persönliches und mit Emotionen Behaftetes darstellt. Doch ist (Hand)Schrift noch etwas zeitgemässes? In dieser Arbeit wird der Frage nachgegangen, wie Schüler:innen der Mittelstufe ein lebensweltbezug- und stufengerechter Zugang zum faszinierenden Thema Schrift ermöglicht werden kann. Mit Erkenntnissen, welche durch das gezielte Nachfragen bei teils langjährigen Lehrpersonen gemacht wurden, dem Hinzuziehen des Lehrplans des Kantons St. Gallen und der Analyse der gängigen Lehrmittel im Bereich Schriftspracherwerb sowie Gestalten konnte ein Buch mit diverser Aufgabenstellung für den Zyklus 2 realisiert werden, bei dem die (Hand)Schrift und deren Wirkung im Mittelpunkt steht

    Einfluss der Berufserfahrung von Primarlehrpersonen auf geschlechtsbedingte Beurteilungsverzerrungen im Fachbereich Deutsch

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    Beurteilung; Beurteilungsverzerrungen; Stereotypen; Geschlecht; Mädchen; Jungen; Berufserfahrung; Lehrperson; Primarlehrperso

    Diagnostizierung von multiplikativem Denken im Übergang von der Primar- in die Sekundarstufe Ein Einblick in die theoretischen Hintergründe sowie praktische Bezüge.

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    Um Kindern und Jugendlichen einen Lernprozess in der Mathematik zu ermöglichen, können Lehrpersonen auf unterschiedliche methodische und didaktische Wege zurückgreifen. Diese werden an Hochschulen, aus Büchern und in der Praxis erlernt und weiterentwickelt. Die Grundlagen der Mathematik werden in der Primarschule erarbeitet und gefestigt, während in der Sekundarstufe vom bisherigen Wissen profitiert und dieses als Voraussetzung angesehen wird. Die höhere Mathematik greift auf gegebene Regeln und Regelmässigkeiten zurück, weshalb die Grundlagen ausschlaggebend für ein funktionierendes Mathematikergebnis in den Schulen nachfolgend der Primar sind. Die intrinsische Motivation der Schüler:Innen in der Schweiz ist im Vergleich zu jenen in OECDLändern hoch ausgeprägt, trotzdem ist die Angst vor der Mathematik und das Versagen ein präsenter Begleiter der Kinder und Jugendlichen (Pisa Studie, 2014, S. 20-26). Um diese Ängste zu vermindern und Selbstbewusstsein zu schaffen, sind Förderangebote und Diagnoseaufgaben von hoher Bedeutung. Der Ansatz dieser Arbeit besteht darin, die Theorie hinter dem multiplikativen Denken darzulegen und theoriebasierte Förderaufgaben zu analysieren. Um eine punktuelle Förderung zu erreichen, wird der Schwerpunkt auf die Multiplikation gesetzt. Diese Arbeit soll einen Einblick in die theoretischen Hintergründe der Multiplikation und in die impliziten Modelle, welche dabei genutzt werden, gewähren. Dies geschieht mit dem Aufzeigen von länderübergreifenden Theorien, die den Hauptteil dieser Arbeit darstellen. Als Verbindung in die Praxis werden förderorientierende Diagnoseaufgaben erstellt und mit Schüler:Innen durchgeführt. Die Aufgaben und die Antworten der Probanden werden mit den im Hauptteil erwähnten Modellen und Theorien verglichen und darauf Schlussfolgerungen gezogen. Die forschungsleitende Fragestellung lautet deshalb wie folgt: «Welche konkreten Schwierigkeiten treten in Bezug auf das multiplikative Verständnis in der Übergangsphase von Primarstufe zur Sekundarstufe auf und wie kann man diese anhand spezifischer Übungen diagnostizieren?

    Sprach- und Erzählkompetenzen mit Bilderbüchern fördern

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    Die vorliegende Bachelorarbeit beschäftigt sich mit dem Thema Sprachförderung mit Bilderbüchern. Es wurde eine Ideensammlung mit sprachfördernden Methoden zum Bilderbuch «Jim ist mies drauf» erarbeitet, welches anhand von Qualitätskriterien ausgesucht wurde. Geeignete Bilderbücher widerspiegeln die Interessen der Kinder und bieten reichhaltige sprachliche Angebote. Die Fragestellung «Wie können Bilderbücher im Kindergarten eingesetzt werden, um Kinder in ihrem Spracherwerb und ihrer Erzählkompetenz zu unterstützen und zu fördern?» wird untersucht. Zum einen kann sie direkt mit den Ideen aus dem Konzept beantwortet werden, es gibt aber auch noch andere Möglichkeiten, wie Sprache mit Bilderbüchern gefördert werden kann. Bilderbuchgeschichten können vorgelesen oder erzählt werden. Beim Erzählen werden bekannte Muster aus der Alltagssprache gefestigt. Beim Vorlesen kommen die Kinder mit Bildungssprache in Kontakt. Auch ist die dialogische Bilderbuchbetrachtung eine äusserst geeignete Methode, um Sprache zu fördern und Kinder zum Erzählen anzuregen

    Förderung der sozialen und kommunikativen Kompetenzen von Kindern mit Asperger-Syndrom in Regelschulklassen

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    Kinder mit Asperger-Syndrom weisen Auffälligkeiten in ihrem sozialen und kommunikativen Verhalten auf. In Bezug auf die Beschulung von Kindern mit Asperger-Syndrom stellt die gezielte Förderung der sozialen und kommunikativen Kompetenzen eine wichtige Leitplanke dar. Diese Bachelorarbeit untersucht, wie Kinder mit Asperger-Syndrom durch die Förderung ihrer sozialen und kommunikativen Kompetenzen bestmöglich in Regelschulklassen auf Mittelstufenniveau integriert werden können. Um diese Fragestellung zu beantworten, wurde nebst einem umfassenden Literaturstudium eine Einzelfallstudie durchgeführt. Während der Einzelfallstudie wurden Interviews und Beobachtungen realisiert. Zusätzlich füllte das betroffene Kind einen Fragebogen aus. Themen, welche in dieser Bachelorarbeit eine zentrale Rolle spielen, sind: Symptome des Asperger-Syndroms, soziale und kommunikative Kompetenzen von Kindern mit Asperger-Syndrom und Förderungsmöglichkeiten der sozialen und kommunikativen Kompetenzen. Die Ergebnisse dieser Arbeit zeigen, dass eine Förderung der sozialen und kommunikativen Kompetenzen im Schulalltag zwingend nötig ist, um die Integration in einer Regelschulklasse zu erleichtern. Dabei muss darauf geachtet werden, dass die Förderung gezielt auf die jeweilige Symptomatik des Kindes ausgerichtet ist. Einerseits helfen Förderungsmassnahmen, welche Kinder mit Asperger-Syndrom unterstützen fremde Emotionen zu deuten und eigene Emotionen zu zeigen, andererseits sind Strukturierungselemente und Rituale wichtig, um Kindern mit Asperger-Syndrom das soziale Miteinander zu erleichtern. Zudem können Auszeiten, Rollenspiele und Übungsdialoge Kindern mit Asperger-Syndrom helfen, sich auf soziale Interaktionen einzulassen oder vorzubereiten

    Sprachlich angereicherte Lernumgebung zum Thema Brüche

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    Immer mehr Kinder wachsen mehrsprachig auf. Im Unterricht wird von den Schülerinnen und Schüler erwartet, dass sie Deutsch verstehen, sprechen und wo immer möglich Fachbegriffe verwenden. Da stellt sich die Frage: Wie sollen die Schülerinnen und Schüler diese Fachsprache lernen? Und wie hängt dieses Lernen mit dem inhaltlichen Verständnis zusammen? Gerade im Mathematik-unterricht stellt dies eine grosse Herausforderung dar. Oft wird angenommen, dass Mathematik ein spracharmes Fach ist und die Schülerinnen und Schüler keine sprachlichen Probleme in diesem Fach haben sollten. Dies ist jedoch nicht richtig. In allen Fächern, auch in der Mathematik, spielt die Sprache eine grosse Rolle und sollte deshalb gezielt gefördert werden. In dieser produktorientierten Arbeit wurden vorhandene Lernumgebungen um sprachfördernde Aspekte an-gereichert, um so den Fokus auf die Sprache im Mathematikunterricht zu legen. Daraus resultierte die folgende Leitfrage: Wie kann eine Lernumgebung zum Thema Brüche um Elemente der Sprachförderung angereichert und weiterent-wickelt werden? Und die Unterfrage: Welche Entwicklungen zeigen sich bei den Schülerinnen und Schüler? Der praktische Teil wurde am Thema Brüche umgesetzt, da in diesem Thema die Denkgewohnheiten der Schülerinnen und Schüler erweitert werden müssen und dieser Prozess sprachlich unterstützt werden soll. Zur Überprüfung der Theorie wurde in einer regulären Primarklasse eine Standortbestimmung zum Thema Brüche zweimal absolviert. Wobei zwischen den beiden Testungen die angereicherte Lernumgebung durchgeführt wurde

    Mathematikförderung im Grössenbereich Zeit für russischsprechende DaZ-Kinder

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    Der Grössenbereich Zeit bereitet vielen Kindern in der Unterstufe Schwierigkeiten, da die Uhr nicht nach einem dekadischen System gerichtet ist, wie es sich die Schüler:innen gewohnt sind. Das Bestimmen von analogen Uhrzeiten ist eine komplexe und anspruchsvolle Kompetenz, welche die Kinder laut dem St. Galler Lehrplan 21 Ende Zyklus 1 beherrschen sollten. Am 24. Februar 2022 hat der Krieg zwischen Russland und der Ukraine begonnen. Seither nimmt auch die Schweiz vermehrt Flüchtende aus der Ukraine auf, was dazu führt, dass die ukrainischen Kinder in der Schweiz in die Schule gehen müssen. Mit einer fremden Erstsprache werden die russischsprechenden Kinder in eine Klasse integriert. Dies ist für das Kind, wie auch für die Lehrperson eine Herausforderung. Aufgrund der aktuellen Situation und der Kompetenz aus dem St. Galler Lehrplan 21 steht in der vorliegenden Arbeit die folgende Fragestellung im Zentrum: Mit welchen Fördermaterialien kann die Kompetenz der Bestimmung von analogen Uhrzeiten für russischsprechende DaZ-Kinder in der Unterstufe gefördert werden? Ein bilingualer Unterricht kann sich lernförderlich auf den Mathematikunterricht auswirken, weshalb die erstellten Standortbestimmungen und Förderlektionen auf Russisch und auf Deutsch durchgeführt wurden. Für die Förderlektionen wurden Materialien auf den drei Ebenen des EIS-Prinzips hergestellt und umgesetzt. Im Anschluss wurden die Standortbestimmungen zur analogen Uhrzeitbestimmung und Skalierung ausgewertet und untersucht. Dabei stellte sich heraus, dass alle vier ukrainischen Kinder im Alter zwischen 7 und 10 Jahren Fortschritte in der Bestimmung der analogen Uhrzeit erzielen konnten

    Klettern als Grenzerfahrung

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    Die vorliegende Bachelorarbeit erörtert die Fragestellung, was Wagniserziehung durch Klettern im Primarschulsport im Selbstkonzept eines Kindes bewirken kann. Hierzu wurden PHSGDiscovery, Google Scholar und Psyndex, nach den Schlagwörtern «Klettern im Primarschulsport», «Wagniserziehung», «Grenzerfahrungen» und «Selbstkonzept» gescannt und in Bezug auf die Fragestellung analysiert. Im Anschluss werden drei Forschungsbefunde von Conzelmann et al. (2011), Seyda (2011) und Petrakis und Bahls (1991) zum Einfluss von Schulsportunterricht auf das Selbstkonzept der Schülerinnen und Schüler verglichen und ausgewertet. Die drei Studien konnten keine signifikant positive Wirkung des Schulsports auf das generelle Selbstkonzept der Kinder nachweisen. Zur genaueren Betrachtung wurde der Begriff des «Primarschulsports» auf die Wagniserziehung und das «Selbstkonzept» auf die emotionale Ebene konkretisiert. Bei dieser operationalisierten Betrachtung der Begriffe «Primarschulsport» und «Selbstkonzept» können positive Auswirkungen des Primarschulsportes auf Teile des emotionalen Selbstkonzeptes vermutet werden. Diese Effekte sind abhängig von der Unterrichtsinszenierung und den didaktisch-methodischen Prinzipien der Lehrperson (Conzelmann et al., 2011)

    Einflüsse digitaler Medien auf die Gesundheit von Kindern und wie digitale Medien im Kindergarten sinnvoll eingesetzt werden

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    Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Frage, welchen Einfluss digitale Medien auf Kinder hat, besondere Beachtung wird hier den Gesundheitsaspekten Schlaf, Body-Mass- Index, Aufmerksamkeits- /Konzentrationsproblemen und Sprachentwicklungsstörungen zugetan. Die Ergebnisse sollen dazu dienen einen sinnvollen Einsatz digitaler Medien im Kindergarten zu ermitteln. Als praktischen Bezug werden drei Lehrmittel kurz betrachtet und anhand der gewonnenen Erkenntnisse analysiert. Die Analyse der Studien zeigte, dass es diverse Zusammenhänge gibt, welche teilweise auch signifikant ausgeprägt sind. So zum Beispiel der Zusammenhang von übermässiger Bildschirmzeit und einer gesteigerten Aktivitätszeit. Ebenfalls konnte in einem Fall ein erhöhtes Ergebnis an Sprachentwicklungsstörungen ausgemacht werden. In allen Fällen fehlt jedoch die Bestätigung einer Kausalrichtung. Durch die Arbeit konnte der Verdacht bestätigt werden, dass Bildschirmmedien einen Zusammenhang mit der Gesundheit von Kindern haben. Zudem wurden aus den Erkenntnissen Kriterien erarbeitet, die darlegen, warum digitale Medien nicht trotz, sondern gerade wegen der Gefahren und für die Chancen bereits im Kindergarten ihren berechtigten Platz haben

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