Pädagogische Hochschule St. Gallen (PHSG): PHIQ
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Stressprävention und Bewältigung in der Primarschule
Insgesamt zielt die literaturbasierte Arbeit darauf ab, Lehrpersonen eine umfassende Einsicht in die Thematik «Stress in der Primarschule» zu vermitteln und dabei sowohl zentrale Fachinhalte als auch effektive Strategien und Methoden für den Unterricht zu erlernen. Durch präventive Massnahmen im Schulzimmer kann gewährleistet werden, dass Stresssituationen gar nicht erst entstehen. Anhand verschiedener Stressbewältigungsstrategien und Übungen sollen den Schülerinnen und Schülern effektive Verhaltensweisen und Handlungsmöglichkeiten zur Selbstregulation beigebracht werden
Fächerübergreifender Unterricht
Das Ziel dieser produktorientierten Bachelorarbeit ist es eine Jahresplanung für den Zyklus 2 mit Blick auf die Mittelstufe zu erarbeiten, welche im fächerübergreifenden Unterricht realisiert werden kann und auf der Grundlage des Lehrplan21 aufbaut. Entgegen dem weitverbreiteten Fachunter-richt, werden hier die Vorteile des fächerübergreifenden Unterrichts herausgearbeitet. Dabei stehen Vorteile wie beispielsweise die Vernetzung von Inhalten, die Einbeziehung der Lebenswelt und Ak-tualitäten in den Unterricht sowie Kommunikation im Vordergrund. Dazu kommt die Förderung des mehrperspektivischen und ganzheitlichen Lernens. Die Schule soll also als sozial und inhaltlich of-fener Raum wahrgenommen werden, in dem eigene Fragen Platz finden, ohne Eingrenzung durch Fachgrenzen zu erfahren. Um diese und noch einige andere Vorteile in der Praxis zu erzielen, re-sultiert aus dieser Arbeit eine Planung, die mit dem Rahmenthema «Karten und Pläne» vollumfäng-lich unterrichtet werden kann. Das Rad der Pädagogik wird dabei nicht neu erfunden, denn auf renommierte reformpädagogische Ansätze und weitverbreitete Theorie wie Merkpunkte für guten Unterricht von Hilbert Meyer oder auch auf die didaktische Analyse von Klafki zur Vermittlung von Bildungsgehalt muss nicht verzichtet werden. Die Erläuterung dieser Theorien soll aufzeigen, dass diese sowohl im Fachunterricht als auch im fächerübergreifenden Unterricht eingesetzt werden kön-nen und die Kluft zwischen diesen Unterrichtsmethoden gar nicht so gross ist. Durch die Verknüp-fung dieser Theorien untereinander und mit den Vorteilen des fächerübergreifenden Unterrichts ent-steht eine Konkretisierung des eigenen Unterrichtsvorhabens
Geschmackserlebnisse durch die ganze Welt
Schweizer:innen, Albaner:innen, Tibeter:innen, Brasilianer:innen und viele weitere Ethnien sind in den Schulen schweizweit vertreten. Wir Menschen werden von unserer Kultur unterschiedlich stark beeinflusst, denn die Kultur bietet mit ihrer Diversität viel Gesprächsstoff. Um Toleranz und Akzeptanz gegenüber dem kulturellen Hintergrund der Kinder aufzubauen, ist es wichtig, diese im Unterricht zu thematisieren und zu diskutieren. Dafür spielt die Interkulturalität eine bedeutende Rolle. Die Interkulturalität lässt sich in unterschiedlichen Kompetenzen unterteilen wie Empathie, Rollendistanz, Ambiguitätstoleranz und die kommunikative Kompetenz (Zenk & Gündogdu, 2011, S. 20–21).
In dieser Arbeit wird die Interkulturalität im Klassenzimmer thematisiert und behandelt. Anhand eines Rezeptbuches für Primarschüler:innen soll den Kindern die Diversität der Kulturen nahegelegt werden und sie motivieren mit Offenheit und Akzeptanz gegenüber Mitschüler:innen mit fremder Kulturen zu stehen. Im Zentrum dieser Bachelorarbeit bildet sich daraus die Frage:
Wie kann unter Einbezug kultureller Vielfalt ein Rezeptbuch mit verschiedenen Spezialitäten für Primarschulkinder gestaltet werden
«Ich will, aber ich kann nicht!» Förderungsmöglichkeiten zur Stärkung der Resilienz nach einem Trauma
Die vorliegende Bachelorarbeit befasst sich mit Traumata, insbesondere mit dem Umgang und der Bewältigung davon. Traumatische Erlebnisse in der Welt von Kindern können schwerwiegende Auswirkungen mit sich ziehen. Um Schicksalsschläge bewältigen zu können und möglicherweise sogar gestärkt aus der Situation herauszugehen, ist eine hohe Resilienz von Vorteil. Das Konzept der Resilienz befasst sich mit der psychischen Widerstandsfähigkeit eines Menschen, die dazu beiträgt, dass herausfordernde Umstände gemeistert werden können. Resilienz ist keine angeborene Fähigkeit und kann auf verschiedene Arten trainiert werden. Resilienzfaktoren, wie die Selbstwahrnehmung, das Problemlösen, die Selbststeuerung, oder auch die Selbststeuerung, können gezielt gefördert und gestärkt werden. In dem erarbeiteten Kinderbuch «Ich kann das!» sind drei Traumata und dazu mögliche Förderung der Resilienz zusammengefasst. Dies soll im Schulzimmer für traumatisierte Kinder ein Ansatz sein, um potenzielle Strategien und Möglichkeiten zur Bewältigung von Traumata zu erkennen und Erlebtes zu überwinden und gestärkt weiterzumachen.
Durch die Arbeit soll ein Bewusstsein für Lehrpersonen geschaffen werden, dass die Unterstützung zur Bewältigung von traumatischen Erlebnissen kein medizinisches oder therapeutisches Vorwissen voraussetzt und mühelos in den Unterricht miteinfliessen kann
Praxishandbuch mit Unterrichtsideen zum Tanzen mit Kindern
Wie können verschiedene Tanzstile in einer Unterrichtsreihe fächerübergreifend und abwechslungsreich, hinsichtlich der Wichtigkeit im Schulwesen, gestaltet werden? Auf dieser Grundfrage basiert die vorliegende Arbeit. Die herausgearbeiteten Leitfragen behandeln verschiedene Aspekte eines Praxishandbuches mit Unterrichtsideen in der Schule. Wie kann ich das Tanzen für Schülerinnen und Schüler in der 4. Klasse motivierend gestalten? Welche positiven Auswirkungen haben tänzerische Unterrichtseinheiten auf die Kinder als Individuum, aber auch auf die Klasse als Gesamtes? Welche Schwierigkeiten werden mich bei der Umsetzung dieses Projektes erwarten?
Das Praxishandbuch, welches dieser Arbeit zu Grunde liegt, habe ich selbst mit einer 4. Klasse in St. Gallen ausprobiert und getestet. Dazu habe ich während 3 Monaten wöchentliche Sport- und Musiklektionen durchgeführt. Die gesammelte Praxiserfahrung verbunden mit der Theorie haben die drei Leitfragen beantworten können. Es konnte belegt werden, dass das Tanzen einen positiven Effekt auf Körper, Geist und Seele hat. Die Motivation der Schülerinnen und Schüler variierten in den einzelnen Unterrichtseinheiten sehr. Trotzdem kann gesagt werden, dass sie stets Freude gezeigt haben und zu jeder Zeit großartig mitgemacht haben. Die verschiedenen Tanzrichtungen haben den Kindern die Welt des Tanzes geöffnet und ihnen einen Einblick in andere Epochen ermöglicht
Krieg und Frieden—Wie Lehrpersonen im NMG-Unterricht das Thema «Krieg und Frieden» vor dem Hintergrund politischer Bildung behandeln können.
Die folgende Arbeit befasst sich mit dem Thema «Krieg und Frieden» und wie diese Thematik als Unterrichtsreihe vor dem Hintergrund politischer Bildung im Sachunterricht behandelt werden kann. Die Leitfrage dieser Arbeit lautet: «Wie wird vor dem Hintergrund politischer Bildung im NMG-Unterricht den Schülerinnen und Schülern der Lerngegenstand "Krieg und Frieden" vermittelt?». Die Relevanz der politischen Bildung im Sachunterricht wird in dieser Arbeit aufgezeigt und mit dem Thema «Krieg und Frieden» verknüpft. Zudem wird die Wichtigkeit des Lerngegenstandes «Krieg und Frieden» vermittelt. Diverse didaktische Prinzipien, welche für die Erarbeitung von Kompetenzen nützlich sind, werden vorgestellt. Ziel dieser Arbeit ist es, Lehrpersonen eine Anleitung und mögliche Unterrichtsreihe zu erstellen, welche sie dazu ermutigen, das Thema «Krieg und Frieden» mit ihren Schülerinnen und Schülern im Sachunterricht durchzuführen
Werterziehung im Fach Bewegung und Sport
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, welche Bedeutungseinheiten der Wer-terziehung die Sportunterrichtenden Lehrpersonen wahrnehmen und wie wichtig der Themen-bereich der Werterziehung ihnen ist.
Die Arbeit ist dreigeteilt. Im ersten Teil werden die wichtigsten theoretischen Grundlagen über die Werterziehung aufgezeigt und Begriffe definiert. Danach wird das für die Beantwortung der Fragestellung nötige Wissen über die Werterziehung im Sportunterricht, insbesondere das soziale Lernen, aufgebaut.
Im letzten Teil werden die Interviews präsentiert, welche mit fünf Lehrpersonen durchgeführt wurde. Die Interviews haben gezeigt, dass die befragten Lehrpersonen einige theoretische An-sätze verfolgen. Sie führen im Sportunterricht Diskussionsrunden durch und thematisieren die vorgefallenen Ereignisse im Plenum. Die unterschiedlichen Ansätze in der Werterziehung wer-den in den Interviews sichtbar und erklären, welche Schwierigkeiten die Befragten im Schul-alltag meistern müssen
Kriterien für Bewegungseinheiten im Unterricht. Eine literarische Arbeit mit empirischer Analyse über die Kriterien und Möglichkeiten für Bewegung im Unterricht.
«Bewegung macht Spass und tut gut – auch in der Schule. Bewegung eignet sich sehr gut zur Auflockerung und Rhythmisierung des Unterrichts in Form von Bewegungs- oder Entspannungspausen. Gleichzeitig ist sie aber auch eine Methode zur Stoffvermittlung. Kinder lernen leichter und motivierter, wenn Bewegung im Spiel ist und sie handelnd Neues entdecken können». (Weber, Fischer, & Waeger, 2013, S. 35)
Die vorliegende Arbeit soll das Thema Bewegung und die Integration von Bewegung in und um den Unterricht sensibilisieren. Der Fokus liegt darin, passende Kriterien und Merkmale zu erforschen, welche für bewegten Unterricht von Bedeutung sind. In dieser Arbeit wird das Thema Lernen in Verbindung mit Bewegung untersucht. Ausserdem soll untersucht werden, inwiefern die Motivation mit der Bewegung zusammenhängt. Die Arbeit basiert auf Literaturrecherche und einer empirischen Analyse. Die Fachmeinung von Dozierenden wird mittels Interviews berücksichtigt und mit Hilfe der qualitativen Datenanalyse ausgewertet. In der Schlussfolgerung sollen Kriterien entstehen, welche Lehrpersonen für eigene Bewegungseinheiten verwenden können
Vergleich der religiösen Gestalten im Judentum und Islam
Der Religionsvergleich lässt sich der Disziplin der Religionswissenschaften zuordnen. Diese verfolgt das Ziel die religiösen Schriften als Quellen verschiedener Religionen zu analysieren. Der Religionsvergleich ermöglicht so einen Erkenntnisgewinn in einer beschreibenden und analysierenden Dimension. Das Judentum und der Islam weisen viele Gemeinsamkeiten auf. Viele religiöse Gestalten, welche im Judentum vorkommen, spielen im Islam ebenfalls eine wichtige Rolle. Mit dieser Bachelorarbeit wird das
Ziel verfolgt einen Vergleich zwischen den zwei Weltreligionen Judentum und Islam am Beispiel von wichtigen Gestalten in den Heiligen Schriften herzustellen. In der vorliegenden Bachelorarbeit werden die religiösen Gestalten Abraham, Mose, Noah, Elia und Engel beschrieben. Im ersten Schritt werden die Gestalten aus den zwei verschiedenen Perspektiven, dem Islam und Judentum, genau erläutert. Anschliessend werden Unterschiede sowie Gemeinsamkeiten der zwei Weltreligionen hervorgehoben. In dieser Literaturarbeit wird festgestellt, dass die zentralen Ereignisse der religiösen Gestalten in den Heiligen Schriften das gemeinsame Merkmal darstellen anhand welchen ein Vergleich erfolgt
Lernförderliche Kommunikation im Musikunterricht
In dieser Arbeit werden verschiedene Arten von Kommunikationsformen der Lehrperson ge-genüber den Schülerinnen und Schülern im Musikunterricht des Kindergartens und der Pri-marschule, mit einem Schwerpunkt auf den Gesangsunterricht, thematisiert. Herausgearbei-tet wird, wie eine lernförderliche Kommunikation aussehen kann und welche Auswirkungen die Interaktionen mit der Lehrperson auf die musikalische Kompetenz der Schülerinnen und Schüler hat. Ein Fokus wird auf die Arbeit mit der Stimme gelegt