Pädagogische Hochschule St. Gallen (PHSG): PHIQ
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Umgang der Volksschule mit der Situation der Flüchtenden aus der Ukraine
Die vorliegende Bachelorarbeit widmet sich der Untersuchung des Umgangs der Volksschule mit Geflüchteten aus der Ukraine. Zu Beginn steht eine theoretische Aufarbeitung relevanter Themen wie Migration im historischen Verlauf der Schweiz, sprachlichen Aspekten der Integration sowie Trauma und psychische Belastungen. Die Analyse konzentriert sich auf Informationen zur Beschulung der Flüchtenden aus der Ukraine, die auf den Websites der Kantone St. Gallen, Zürich und Bern veröffentlicht sind.Ein zentraler Aspekt der Arbeit besteht in der Durchführung von Interviews mit drei Lehrpersonen, die Einblicke in ihren Umgang mit ukrainischen Geflüchteten im Schulalltag gewähren. Dabei wird von Herausforderungen, bewährten Praktiken und unter-stützenden Materialien im Schulalltag berichtet. Die Ergebnisse dieser Untersuchung tragen dazu bei, das Verständnis für Bedürfnisse und Hürden ukrainischer Flüchtender in der schweizerischen Volksschulumgebung zu vertiefen und bietet Impulse für zu-künftige integrationsfördernde Massnahmen
Lernen mit digitalen Medien im Unterricht
Die vorliegende Bachelorarbeit befasst sich mit dem Umgang von digitalen Medien im Unterricht und deren Einfluss auf die Lernfähigkeit von Kindern auf der Mittelstufe. Mit der Digitalisierung haben digitale Geräte das Klassenzimmer der Lehrpersonen erreicht und beeinflussen den Unterricht wie noch nie zuvor. Aufgaben können nicht mehr lediglich auf Papier, sondern über einen Bildschirm durch gezieltes Anklicken gelöst werden. Besitzt man ein digitales Gerät, hat man Zugriff auf eine immense Anzahl an Bearbeitungsmöglichkeiten, was dem analogen Bearbeiten vorausgeht. Dies wirft die Frage auf, inwiefern dieser kompakte Zugriff auf unterschiedliche Lernmöglichkeiten das Lernen der Kinder erleichtern kann. Es ist deshalb wichtig zu wissen, inwiefern digitale Geräte und Programme das Lernen im Unterricht fördern und was es für Risiken birgt. Durch diese Arbeit sollen jene Erkenntnisse gewonnen werden und den heutigen Lehrpersonen zeigen, welche Aspekte des digitalen Lernens im Unterricht beachtet werden sollen, damit die Kinder sich in ihrem individuellen Lernen entfalten können
Möglichkeiten und Grenzen von PUPIL und Klapp in der Elternarbeit auf der Primarstufe
Die vorliegende Bachelorarbeit von Vivienne Langenegger wurde an der Pädagogischen Hochschule St. Gallen eingereicht. Sie untersucht die Verwendung der digitalen Plattformen 'PUPIL' und 'Klapp' in der Elternarbeit auf der Primarstufenebene und analysiert diese Plattformen hinsichtlich der Digitalisierung der Elternarbeit. Die Arbeit basiert auf umfassenden Recherchen und Analysen, einschliesslich Fragebogen, die bei Schulbehörden, Herausgebern der Plattformen und Schulleitungen durchgeführt wurden. Das Ziel dieser Bachelorarbeit ist es, ein besseres Verständnis für die Nutzung und den Einfluss von Plattformen in der Primarschule zu entwickeln, insbesondere in Bezug auf die Elternarbeit und den Bildungserfolg der Schüler:innen.Die Ergebnisse sollen Bildungseinrichtungen und Lehrpersonen dabei unterstützen, digitale Werkzeuge in die Elternarbeit zu integrieren
"Das kleine Zaubereinmaleins" Schüler:innen des Zyklus 1/PS prozessorientiert in die Welt des Zauberns einführen
Zauberei und den Schulalltag verknüpfen, dies war das Ziel dieser Arbeit. Die Methodenvielfalt durch die Zauberei in den Unterricht zu integrieren. Die überfachlichen Kompetenzen fördern, wie auch auf den sozial-emotionalen, kognitiven, motorischen und verbalen Bereichen mit der Zauberei weiterzuentwickeln.Mit der Fragestellung «Was macht die Faszination der Zauberei aus und welches sind unter Bezugnahme auf die Zauberpädagogik Beachtungspunkte und Gelingensbedingungen für ein kompetenzorientiertes Zaubern mit Schüler:innen im Alter des Zyklus 1/PS?» wurde diese Thematik bearbeitet. Anhand theoriebasierter Beachtungspunkte wurde ein Booklet mit zehn Zaubereinheiten für den Zyklus 1/PS erstellt. Mit dem Namen «Das kleine Zaubereinmaleins» sollen die Kinder prozessorientiert die Zauberkunst kennenlernen. Drei Einheiten wurden mit einer Testgruppe durchgeführt und ausgewertet. Anhand dieser Auswertung wurdenAnpassungen vorgenommen, welche dann in das Gesamtprodukt eingebettet wurden.Entstanden sind zehn Einheiten basierend auf den überfachlichen Kompetenzen, sowie den Förderbereichen nach Busse (2019, S.19)
Pause? Aber richtig! - Ein Pausenkiosk zum Thema gesunde und nachhaltige Ernährung
Das Ziel dieser Arbeit ist es, Schülerinnen und Schülern aus der Unterstufe Zugang zu gesunden Zwischenverpflegungen zu ermöglichen. Dazu stellt sich die Frage, inwiefern ein Pausenkiosk mit gesunden, ausgewogenen, nahrhaften und nachhaltigen Nahrungsmitteln mit einer Unterstufenklasse durchgeführt und so die Thematik der Ernährung und der Nachhaltigkeit weitergegeben werden kann, sowie ob ein solches Projekt auch längerfristig durchführbar ist. Um diese Frage in dieser Bachelorarbeit zu beantworten, wurde ein Pausenkiosk geplant und während einer Woche durchgeführt. Mit den Ergebnissen dieser Durchführung und einer umfassenden Literaturrecherche zum Thema Ernährung und Nachhaltigkeit wurde ein Leitfaden entwickelt. Dieser ermöglicht es Lehrkräften einen längerfristigen Pausenkiosk zu organisieren und damit gesunde und nachhaltige Lebensmittel zu verkaufen.Die praktische Umsetzung sowie der Leitfaden wurden mit den Erkenntnissen der Literaturrecherche verknüpft und kritisch analysiert
Geschlechterspezifische Rollenbilder und Stereotypen - Eine Analyse der Lehrmittel WeitBlick, NaTech, Konfetti und Kunterbunt
In unserer Gesellschaft werden Frauen und Männer bestimmten Rollenbildern und Stereotypen zugeschrieben. Frauen sollten gewissenhaft und emotional sein, jedoch schlecht in Mathematik. Männer hingegen seien stark und stressresistent, dafür aber nicht gut in Sprachen. Durch solche geschlechtsspezifischen Stereotypen und Rollenbilder werden automatisch Erwartungen, was für Verhaltensweisen, Eigenschaften und Leistungen die beiden Geschlechter zu zeigen haben entwickelt. Von Geburt an werden solche Erwartungen vermittelt, meist unbewusst. Viele Menschen verändern ihr Verhalten, um eben diesen Erwartungen zu genügen. Geschlechterstereotype und Rollenbilder sind überall zu finden, sogar in Lehrmitteln. Um sie abzubauen, sind eine gendergerechte Sprache, gendergerechte Bilder und das Anbieten von weiblichen und männlichen Vorbildern nötig.In der vorliegenden Bachelorarbeit geht es darum, was Rollenbilder und Stereotypen genau sind. Der Fokus liegt dabei auf den geschlechterspezifischen Rollenbildern und Stereotypen. Ebenfalls wird untersucht und analysiert, ob und wie sie in den Lehrmitteln WeitBlick, NaTech, Konfetti und Kunterbunt vorkommen. Am Schluss dieser Arbeit sollte klar sein, welche Lehrmittel gendergerechter sind und welche weniger
Ritualkoffer - Rituale im Fokus des Classroom Managements im Zyklus 1
Der Beginn mit einer neuen Schulklasse legt einen wichtigen Grundstein für den späteren Verlauf des Schuljahres. Deshalb steht in dieser Bachelorarbeit folgende Fragestellung im Fokus: Welche Aspekte des Classroom Management, insbesondere im Bereich der Rituale, sind zum Start mit einer neuen Schulklasse im Zyklus 1 von wichtiger Bedeutung für eine lernförderliche Atmosphäre? Der Schwerpunkt liegt dabei auf den proaktiven Strategien des Classroom Managements. Wie die Fragestellung bereits erläutert, liegt das Hauptmerkmal innerhalb der proaktiven Strategien auf den Ritualen. Zur Ausarbeitung der wichtigsten Rituale für den Schulstart wurden Interviews mit erfahrenen Lehrpersonen durchgeführt. Aus den Auswertungen der Interviews ergaben sich fünf Rituale, die anschliessend praktisch umgesetzt wurden. Zur Sammlung und Strukturierung der ausgewählten Rituale wurde ein Ritualkoffer erstellt, der sämtlich benötigtes Material für die Durchführung enthält. Nebst den Ritualen behandelt diese Arbeit auch die präventiven Aspekte wie Raumgestaltung, einen guten Start haben und die Klassenregeln
Eingewöhnung im Kindergarten - den Transitionsprozess erfolgreich begleiten
Dem ersten Kindergartentag schauen wohl die meisten Beteiligten mit gemischten Gefühlen entgegen. Vorfreude und Stolz vermischen sich mit Unsicherheit und Trennungsängsten. Sowohl das Kindergartenkind, dessen Eltern als auch die Kindergartenlehrperson wissen im Vorfeld nicht, wie der Start im Kindergarten gelingen wird. Das Ziel der vorliegenden Bachelorarbeit liegt darin, die Transition in den Kindergarten, also den Übergang in den Kindergarten, genauer zu beleuchten und herauszufinden, wie dieser erfolgreich gelingen kann. Dabei wird folgender Forschungsfrage nachgegangen: «Wie kann eine Kindergartenlehrperson die Transition in den Kindergarten unterstützend gestalten?». Zur Beantwortung der Forschungsfrage wurden fünf qualitative Interviews mit Kindergartenlehrpersonen durchgeführt. Die Fragen beziehen sich hauptsächlich auf die Vorbereitung vor den Sommerferien und auf die Unterrichtsgestaltung nach den Sommerferien. Die qualitativen Interviews haben gezeigt, dass der Beziehungsaufbau und die Zusammenarbeit mit den Eltern als nützlichste Unterstützungsstrategien angesehen werden. Das bedeutet, dass die Beziehungsebene in den ersten Schulwochen im Zentrum des Unterrichts stehen sollte. Diese kann durch gleichbleibende und strukturierte Abläufe, durch Rituale und gemeinsame Erlebnisse vorangetrieben werden. Der Austausch mit den Eltern, insbesondere durch Tür- und Angelgespräche, unterstützt den kindlichen Transitionsprozess, da die Eltern ebenfalls grossen Einfluss auf den Transitionsprozess ausüben, wie die Untersuchungen ergeben haben.Keywords: Kindergarten, Eingewöhnung, Transition, Beziehungsarbeit, ElternarbeitQuelle: Bärlocher, D. (2024). Eingewöhnung im Kindergarten – den Transitionsprozess erfolgreich begleiten. (Unveröffentlichte Bachelorarbeit, Pädagogische Hochschule St.Gallen)
Schreibförderung einer 4. Klasse anhand des Kinderbuches: "Der Junge aus der letzten Reihe"
In dieser Arbeit geht es um die Fragestellung «Wie kann ich mithilfe eines ausgewählten Kinderbuches die Schreibkompetenzen einer 4. Klasse verbessern?». Passend dazu wurde ein Produkt erstellt, welches Aufgaben enthält, die aufeinander aufbauen und zur Förderung der Schreibkompetenzen beitragen. Zu Beginn wurde das Kinderbuch «Der Junge aus der letzten Reihe» ausgewählt. Die Ergebnisse ergaben, dass die Aufgaben aufeinander aufbauen und in die Schreibstrategien eingeteilt werden sollten. Auch der Lehrplan 21 wurde auf die Schreibkompetenzen analysiert und deren Umsetzung in «Die Sprachstarken 4» untersucht. Die Projektergebnisse ergaben, dass die Förderung der Schreibkompetenzen durchaus mithilfe eines Kinderbuches gelingen kann. Die kreativen Schreibanlässe treten immer mehr in den Vordergrund in der Planung des Förderunterrichts für die Schreibkompetenzen. In dieser Arbeit werden in einem eigenen Kapitel Fördermassnahmen für die Grundschule dargelegt und aufgelistet. Im Anhang befindet sich das erstellte Schreibdossier, welches aufgrund der aktuellen Forschungsergebnissen erstellt wurde
Gestaltung eines Bilderbuchs zum Thema Glück
AbstractDie vorliegende Bachelorarbeit befasst sich mit dem Konzept des Glücks und die Darstellung eines selbst erstellten Bilderbuchs über materielles und immaterielles Glück, welches sich auf den Zyklus 1 fokussiert. Das Thema Glück ist von zeitloser Relevanz und zieht die Aufmerksamkeit in verschiedenen Bereichen im Leben auf sich. In dieser Arbeit wird die Bedeutung von Glück aus einer interdisziplinären Perspektivebetrachtet.Dabei wird auf die folgende Fragestellung eingegangen: Welche Kriterien, Merkmale, Inhalte und fachdidaktischen Bezüge soll ein Bilderbuch enthalten, mit dem im Zyklus 1 das Thema materielles und immaterielles Glück bearbeitet werden kann?Der erste Teil konzentriert sich auf die theoretische Auseinandersetzung mit dem Themenbereich. Es werden verschiedene Begrifflichkeiten und Thematiken beschrieben. Zudem wird auch auf die ethische Perspektive eingegangen. Die Arbeit betrachtet ebenfalls die Einbettung von Glück in den Unterricht und erläutert dabei den Lehrplanbezug vom Kanton St. Gallen. Praxisorientierte Unterrichtsbeispiele werden ebenfalls beleuchtet.In der zweiten Hälfte der Arbeit liegt der Fokus auf dem Bilderbuch. Hierbei folgt nach einer Begriffserklärung der Kinderliteratur dessen pädagogische Bedeutung. Für die Gestaltung des eigenen Bilderbuchs wird das chronologische Vorgehen erklärt und Erkenntnisse aus der Theorie werden gezogen. Die Auswahl der Charaktere wirdebenfalls beschrieben. Im selbst entworfenen Bilderbuch ""Glück kostet nichts?"" liegt der Fokus, wie zuvor erläutert, auf materiellem und immateriellem Glück. Die Hauptfigur Nala, eine Maus, veranschaulicht zu Beginn der Erzählung, wie sich materielles Glück manifestieren kann. Nach Begegnungen mit den drei weiteren auftretenden Figuren – einem Schwein, einem Marienkäfer und einem Hasen in der Rolle eines Kaminfegers – erfährt sie die Bedeutung des immateriellen Glücks. Das Ende der Geschichte präsentiert eine offene Fragestellung, die zum Nachdenken anregt und die Vertiefung der behandelten Thematik ermöglicht