Pädagogische Hochschule St. Gallen (PHSG): PHIQ
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    Schwierigkeiten bei der halbschriftlichen Addition und Subtraktion in der Primarschule

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    In dieser Arbeit wird das halbschriftliche Rechnen in der Addition und Subtraktion im Mathematikunterricht untersucht. Das halbschriftliche Rechnen bietet den Schülerinnen und Schülern flexible Strategien, um mathematische Aufgaben zu lösen. Dennoch zeigt sich, dass viele Kinder bei der Anwendung dieser Methode typische Fehler machen, die auf fehlendes Vorwissen oder Verständnisprobleme zurückzuführen sind. Im theoretischen Teil der Arbeit werden die Grundlagen des halbschriftlichen Rechnens, die verschiedenen Strategien sowie mögliche Fehlerquellen ausführlich beschrieben. Dabei wird besonders auf die Bedeutung des Stellenwertverständnisses, die Operationsvorstellungen und der Flexibilität in den Lösungswegen eingegangen. Auch diagnostische Möglichkeiten zur Erfassung individueller Rechenwege und Denkweisen werden betrachtet. Im empirischen Teil der Arbeit wird eine Untersuchung mit Schülerinnen und Schülern einer 4. Klasse durchgeführt. Nach einer kurzen Wiederholung des Themas werden Standortbestimmungen durchgeführt, um die Vorgehensweisen und Schwierigkeiten der Kinder bei der halbschriftlichen Addition und Subtraktion im 1000er-Raum zu analysieren. Anschliessend werden vertiefende Interviews mit ausgewählten Kindern geführt, um ihre Denkprozesse und Strategien genauer zu erfassen. Die Ergebnisse der Untersuchung geben Aufschluss über die häufigsten Fehler und Herausforderungen beim halbschriftlichen Rechnen. Diese Arbeit leistet einen Beitrag zur Förderung des halbschriftlichen Rechnens im Mathematikunterricht und zeigt auf, welche Vorgehensweisen beim Lösen halbschriftlicher Rechenaufgaben angewendet werden und welche Schwierigkeiten dabei auftreten

    Die Auswirkungen der erweiterten Lehr- und Lernform Wochenplan auf die Motivation von Schüler:innen aus der Primarstufe. Anhand einer Beobachtung von vier ausgewählten Schüler:innen aus zwei verschiedenen Klassen der Primarstufe

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    Diese Bachelorarbeit untersucht die Auswirkungen der erweiterten Lehr- und Lernmethode der Wochenplanarbeit auf die Motivation von Schüler:innen der Primarstufe. Im Fokus der Analyse steht, wie diese Methode das Engagement, die Selbstständigkeit und die intrinsische Motivation der Lernenden beeinflusst. Die Ergebnisse zeigen, dass die Wochenplanarbeit vor allem dann eine positive Wirkung entfaltet, wenn Schüler:innen über ein hohes Mass an Selbstständigkeit und intrinsischer Motivation verfügen. Die flexible Struktur des Wochenplans, die es den Schüler:innen ermöglicht, ihre Aufgaben selbst zu wählen und ihre Zeit eigenständig zu gestalten, fördert insbesondere das Engagement und die Eigenverantwortung. Schüler:innen, die bereits intrinsisch motiviert sind, konnten Aufgaben selbstständig bearbeiten und zeigten eine hohe Frustrationstoleranz. Ebenso trugen soziale Interaktionen, wie die Zusammenarbeit mit Mitschüler:innen, zur Steigerung der Motivation bei. Jedoch zeigt die Untersuchung auch, dass die Wochenplanarbeit nicht für alle Schüler:innen gleichermassen förderlich ist. Insbesondere Schüler:innen mit geringeren Fähigkeiten zur Selbstregulation oder einer niedrigeren intrinsischen Motivation zeigten weniger Engagement und häufiger eine passive Haltung. Die fehlende Struktur und die hohe Flexibilität der Methode führten in solchen Fällen zu Ablenkungen und einem Verlust des Engagements. Die Ergebnisse legen nahe, dass die Wochenplanarbeit an die individuellen Bedürfnisse der Schüler:innen angepasst werden muss, um eine positive Wirkung auf alle Lernenden zu entfalten

    EduChallenge – Break the codes! Vier Themen der Nachhaltigkeit anhand eines rätselbasierten Lernarrangements im Fach NMG bearbeiten

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    Die intrinsische Motivation von Schülerinnen und Schüler ist ein wichtiger Faktor, wenn es um den Lernerfolg von Kindern geht. Um diese Motivation in den Kindern zu wecken, hat Lisa Jud die «EduChallenge» als innovatives Lernmaterial für den BNE Unterricht entwickelt. Dieses besteht aus fünf ineinander verschachtelten Kisten, welche jeweils mit einem Code verschlossen sind. Diese gilt es zu knacken, um bis zum Preis in der innersten Kiste zu gelangen. Verschiedene Rätsel führen von einem Code zum nächsten. Um die Rätsel zu lösen, müssen die Kinder ihr Wissen zu vier Themen der Nachhaltigkeit anwenden, welches sie sich zuvor in Lernphasen erarbeitet haben. Die Arbeit beschreibt den kreativen und didaktischen Entwicklungsprozess der EduChallenge und durchleuchtet die theoretischen Hintergründe von «Bildung für nachhaltige Entwicklung», den Einsatz von EduBreakouts in Schulen, die Planarbeit und Anforderungen an einen guten Unterricht. Damit wird die folgende Hauptfrage beantwortet: Welche Inhalte und fachdidaktischen Prinzipien muss die EduChallenge erfüllen, so dass es 5. und 6. Klass-Kinder motiviert, das Thema Nachhaltigkeit zu bearbeiten, und dass dabei die Ziele des BNE-Unterrichts erfüllt werden

    Kinderbuch zur Thematik Flucht

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    Die vorliegende Bachelorarbeit zielt darauf ab, die Thematik Flucht stufengerecht in den Unterricht zu integrieren. In den vergangenen zehn Jahren hat sich die Anzahl von Kindern, die gezwungen sind, sowohl innerhalb ihrer Heimatländer als auch über die Landesgrenze hinweg zu fliehen, fast verdoppelt (Unicef, 2023). Es ist daher von essentieller Bedeutung, die Lehrpersonen, aber auch die Schüler:innen in einer Klasse dafür zu sensibilisieren. Für die Vorbereitung auf das Ankommen eines geflüchteten Kindes in einer Primarschulklasse ist ein Kinderbuch eine geeignete Methode. Die Kinder lernen die Thematik der Flucht auf eine verständliche Art und Weise kennen und setzen sich damit auseinander. Diese Arbeit trägt zudem zum Verständnis bei, dass Kinder nicht nur aufgrund von Kriegen zur Flucht gezwungen werden. Auch der Klimawandel, wirtschaftliche Notlagen in einem Land oder Menschenrechtsverletzungen wie Diskriminierung aufgrund ethnischer, religiöser oder geschlechtsspezifischer Gründe können Beweggründe für eine Flucht sein (UNO-Flüchtlingshilfe, 2024)

    Frühe Förderung von sozial benachteiligten Kindern

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    Die ersten Lebensjahre sind wesentlich für die Entwicklung eines Kindes. Nicht jedes Kind wächst in einem entwicklungsförderlichen familiären Umfeld auf. Risikofaktoren sozialer Benachteiligung sind vielfältig. Die frühe Förderung hat zum Ziel, Vernachlässigung betroffener Kinder vorzubeugen und deren Bildungschancen zu verbessern. Eine mögliche Arbeitsweise der frühen Förderung sind Hausbesuche. In der vorliegenden Arbeit steht deshalb folgende Hauptfragestellung im Zentrum: Wie kann die Entwicklung eines sozial benachteiligten Kindes durch Hausbesuche im Rahmen eines frühen Förderprogramms unterstützt werden und welche Chancen können sich für das Kind und dessen Familie ergeben? Um die Hauptfragestellung zu beantworten, wird eine Fallbegleitung mittels der Methoden Beobachtung und Interview beim Förderprogramm zeppelin – familien startklar durchgeführt. Dieses Programm setzt frühzeitig an und enthält Komponenten der direkten Förderung des Kindes sowie der Stärkung der elterlichen Kompetenzen. Bestehende Programme der frühen Förderung finden in der Vorschulzeit Anwendung, unterscheiden sich aber hinsichtlich Startpunkt, Intensität, Dauer sowie Qualifikation der Hausbesucherin oder des Hausbesuchers. Verschiedene Forschungsergebnisse weisen positive Effekte nach. Wie die Fallbegleitung veranschaulicht, können die elterlichen Kompetenzen begünstigt werden, jedoch bleiben in der kindlichen Entwicklung trotz einzelnen Fortschritten weiterhin Auffälligkeiten bestehen. Dies erfordert meist eine fortführende Unterstützung des Kindes während der Schulzeit

    Autismus im Schulalltag - Kommunikative Unterstützungsmethoden

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    Kinder mit Autismus stehen in ihrem Alltag vor vielen Herausforderungen. Um mit der grossen Vielfalt an Herausforderungen umgehen zu können, braucht es Handlungsmöglichkeiten. In der vorliegenden Arbeit steht deshalb folgende Fragestellung im Zentrum: Wie können Kinder mit Autismus in der Primarschule in ihrer Kommunikation unterstützt werden? Manche Unterstützungsmöglichkeiten können vom System oder dem Umfeld erbracht werden. Es gibt dennoch Strategien, die das Kind selbst erlernen kann. Mit der individuellen Betrachtung der Kinder mit Autismus, ist abzuwägen, in welchem Masse die jeweiligen erläuterten Strategien angewendet werden sollen. Merkmale der Autismus-Spektrum-Störung sowie Handlungsmöglichkeiten werden mit vier Personen im Autismusspektrum verbunden. Die Arbeit zeigt, dass es keine verallgemeinernde Unterstützungsmassnahmen gibt, jedoch einige individuell abgestimmte Möglichkeiten umsetzbar sind

    Der Einfluss der Berufserfahrung auf den berufsbedingten Stress

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    Der Lehrberuf umfasst ein breites Spektrum an Tätigkeiten, die über das Unterrichten im Klassenzimmer hinausgehen. Mit diesen gehen Belastungen einher, die bewältigt und idealerweise präventiv vermieden werden sollten. In dieser vorliegenden empirischen Bachelorarbeit steht daher folgende Fragestellung im Zentrum: Inwiefern unterscheiden sich bei Primarklassenlehrpersonen je nach Berufserfahrung die Wahrnehmung, Prävention und Bewältigung von arbeitsbedingtem Stress ausserhalb des Stundenplans? Zur Beantwortung der Forschungsfrage wurden vier Einzelinterviews durchgeführt, zwei davon mit Junglehrpersonen und zwei mit erfahrenen Lehrpersonen. Die Arbeit zeigt, dass die Berufserfahrung nur auf einige berufliche Belastungsfaktoren sowie auf die instrumentelle Erscheinungsform der beruflich sozialen Unterstützung einen Einfluss hat

    Mobbing - Aus Sicht der Lehrpersonperspektive: Verhalten, Denken, Handeln

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    Die Bachelorarbeit beschäftigt sich mit dem Phänomen Mobbing aus der Perspektive der Lehrperson. Es wird untersucht, was Mobbing genau ist und welche Massnahmen Lehrpersonen ergreifen können, um Mobbing nachhaltig einzudämmen. Zudem wird die innere Haltung der Lehrpersonen thematisiert, die erforderlich ist, um Mobbing ernst zu nehmen und aktiv dagegen vorzugehen. Weiterhin werden wichtige Kompetenzen beschrieben, die notwendig sind, um Mobbing zu verhindern. Darüber hinaus werden Interventionsstrategien vorgestellt, um aufzuzeigen, wie Mobbing beendet werden kann. Anschliessend wird eine empirische Untersuchung nach Mayring durchgeführt, bei der vier Lehrpersonen interviewt wurden. Dabei liegt der Fokus auf der praktischen Umsetzung. Im letzten Abschnitt werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede der erhobenen Daten analysiert und diskutiert, um abschliessend ein Fazit aus den gewonnenen Erkenntnissen zu ziehen

    Experimentieren in der Primarschule mit dem Fokus auf das handelnde und entdeckende Lernen

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    Im NMG-Unterricht steht die Entwicklung von Handlungskompetenz und die Fähigkeit der Schülerinnen und Schüler, in der Welt zurechtzukommen, im Zentrum. Durch entdeckendes und handelndes Experimentieren können alltägliche Phänomene anschaulich und praktisch vermittelt werden. Die vorliegende Arbeit untersucht die Fragestellung: «Welchen Einfluss hat entdeckendes und handelndes Experimentieren auf die Leistung und Motivation von Primarschülerinnen und Primarschülern im Fach Natur, Mensch, Gesellschaft (NMG)?» Im Rahmen dieser Arbeit wurde der Einfluss von zwei Lernmethoden, nämlich das handelnde Experimentieren im Vergleich zum Anschauen der Versuche per Lernvideos, auf die Leistung und Motivation der Schülerinnen und Schüler untersucht. Die Untersuchung wurde mit zwei Mittelstufenklassen durchgeführt, wobei das Experiment aus zwei Versuchen zum Thema Oberflächenspannung, einer subjektiven Umfrage und einem Wissenstest bestand. Die Ergebnisse des Experiments zeigen, dass die erreichte Leistung der Schülerinnen und Schüler bei beiden Lernmethoden keinen signifikanten Unterschied aufweist. Allerdings konnte bei den Ergebnissen der Umfrage festgestellt werden, dass die Kinder, die das Experiment selbst handelnd durchführten, eine signifikant höhere Motivation zeigten. Die Arbeit zeigt, dass handelndes Experimentieren einen stärkeren motivatorischen Effekt ausübt, was die Lernbereitschaft und das Engagement der Kinder fördert

    Lehrmittelkommentar

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    Die vorliegende Bachelorarbeit hat zum Ziel, eine Sammlung von Aktivitäten für den Wald in Form einer praktischen Waldkiste zu konzipieren, um die Naturverbundenheit bei Kindern zu Beginn des Zyklus 2 zu fördern. Zur Beantwortung dieser Frage wurde ein Konzept entwickelt, das auf dem Modell der kindlichen Naturerfahrungsdimensionen nach Lude (2021) basiert. Die Aktivitäten wurden so erstellt, dass sie theoretische und didaktische Grundlagen aus der aktuellen Forschung und grundlegenden Theorien vereinbaren und mit dem Produkt verknüpfen. Aufgrund der Recherche wurde ein neues Modell erstellt, welches die Naturerfahrungsdimensionen auf eine kindgerechte und praktische Weise für die Arbeit mit der Waldkiste zusammenfasst. Es wurde begleitend dazu ein Lehrpersonenkommentar erstellt, in dem weitere Informationen für die Lehrperson bereitgestellt werden

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