Pädagogische Hochschule St. Gallen (PHSG): PHIQ
Not a member yet
    4052 research outputs found

    Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Gewaltbereitschaft St. Galler Jugendlicher

    No full text
    Der Einfluss der Corona-Pandemie auf die Gewaltbereitschaft St. Galler Jugendlicher ist der Untersuchungsgegenstand dieser Thesis. Ziel war es, einen Zusammenhang zwischen den besonderen Umständen der Corona-Pandemie und der Verstärkung beziehungsweise Verringerung von Risiko- und Schutzfaktoren für Jugendgewalt zu erörtern. Des Weiteren wurde untersucht, für welche Gruppierungen von Jugendlichen diese Faktoren besonders negativ durch die Corona-Pandemie beeinflusst wurden. Für die Evaluation eines entsprechenden Einflusses der Corona-Pandemie wurden aus der relevanten Forschungsliteratur insgesamt 13 Risiko- und Schutzfaktoren für Jugendgewalt abgeleitet und im Rahmen von halbstrukturierten Leitfadeninterviews fünf Expert:innen, zur Einschätzung vorgelegt. Weitere Fragen im Interview umfassten Einschätzungen zu Jugendgewaltdeliktstatistiken, der mentalen Gesundheit von Jugendlichen während der Pandemie und potenziellen Langzeitauswirkungen der Corona-Pandemie auf die Schweizer Gesellschaft. Die Datenextraktion passierte in zwei Schritten: Zuerst wurde eine Frequenzanalyse der kodierten Dokumente durchgeführt, um das komplexe Datenmaterial vereinfacht darstellen zu können. In einem zweiten Schritt wurden Informationen über Kausalketten aus den Interviewdaten extrahiert, um der Komplexität der erhobenen Daten gerecht werden zu können. Die Datenanalyse hat gezeigt, dass sich eine Vielzahl an psychologischen Risiko- und Schutzfaktoren für Gewaltbereitschaft während der Pandemie für Jugendliche negativ entwickelte. Insbesondere legen die vorliegenden Daten die Existenz von spezifischen Risikogruppen nahe, welche während der Corona-Pandemie besonders stark zu gewalttätigem Verhalten neigten. Ein Rückzugsort und eine hohe Familienfunktionalität erwiesen sich dabei als zentrale Schuttfaktoren. Die Daten legen zudem die Existenz spezifischer Risikogruppen nahe, die während der Pandemie eine erhöhte Gewaltbereitschaft aufwiesen. Darüber hinaus konnten Hinweise auf mögliche Langzeitfolgen der Pandemie für die Schweizer Gesellschaft generiert werden

    Dokumentation

    No full text
    Die vorliegende Arbeit untersucht den handlungskompetenzorientierten Unterricht bei Lernenden der Fachrichtung Gesundheit (FaGe) am Bildungszentrum für Gesundheit und Soziales (BfGS). Der theoretische Rahmen stützt sich auf berufspädagogische Theorien und Modelle und fokussiert sich dabei auf die Handlungs- und Kompetenzorientierung. Ziel der Untersuchung ist es, zu ermitteln, wie der aktuelle Unterricht von den Lernenden erlebt wird und welche Massnahmen zur Förderung der Handlungskompetenzen beitragen können. Fragestellung: Wie wird der handlungskompetenzorientierte Unterricht am BfGS bei FaGe Lernenden aktuell erlebt und welche Ansätze tragen zur weiteren Förderung und Umsetzung der Handlungskompetenzen bei? Methode: Die Arbeit basiert auf einer umfassenden Literaturrecherche sowie einer standardisierten quantitativen Befragung der Lernenden im zweiten und dritten Lehrjahr mittels eines schriftlichen online Fragebogens. Ergebnisse: Die Ergebnisse zeigen, dass die Lernenden den Berufskundeunterricht als praxisnah erleben und sich gut auf ihren Beruf vorbereitet fühlen. Allerdings bestehen Optimierungspotenziale hinsichtlich der Differenzierung von Aufgaben, der Qualität des Feedbacks sowie der Beratungsrolle der Lehrperson. Fazit: Die Ergebnisse betonen die Notwendigkeit, den Praxisbezug des Unterrichts zu erweitern, differenziertes Feedback zu stärken und die unterstützende Lehrerrolle auszubauen. Diese Massnahmen sollen die Handlungskompetenzen der Lernenden weiter fördern und die Unterrichtsqualität langfristig verbessern

    Auswirkung von Gamification auf Motivation und Leistung im Fach Physik

    No full text
    Die vorliegende Masterarbeit widmet sich der eingehenden Untersuchung der Auswirkungen von Gamification auf die Motivation und Leistung von Teilnehmenden anhand eines eigens entwickelten Basketballspiels für den Computer. Gamification hat in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen, insbesondere im Bildungsbereich und bei digitalen Anwendungen. Dies liegt daran, dass Gamification als potenzielles Instrument zur Steigerung der Motivation und Leistung betrachtet wird, indem sie spielerische Elemente in nicht-spielbezogene Aktivitäten integriert. Das Hauptaugenmerk dieser Arbeit liegt auf der Analyse der Motivation der Teilnehmenden vor und nach der Interaktion mit dem Basketballspiel, wobei ein Vergleich zwischen der Version mit Gamification-Elementen und der Version ohne Gamification gezogen wird. Dabei soll ein tieferes Verständnis für die Effekte der Variable Gamification auf die Motivation und die Leistung der Spielenden erlangt werden. Die Forschungsmethodik umfasst die Durchführung von Experimenten, bei denen zwei Gruppen von Teilnehmenden jeweils das Basketballspiel einmal mit und einmal ohne Gamification spielen. Vor und nach jeder Spielsitzung wird die Motivation der Teilnehmenden mithilfe eines Fragebogens erfasst und analysiert. Die Ergebnisse der Motivationsanalyse deuten darauf hin, dass Gamification allein die Gesamtmotivation nicht signifikant beeinflusst hat. Es zeigte sich, dass die Gruppe, welche zuerst das Non-Gamificationspiel spielte, eine höhere Motivation aufwies. Dies könnte darauf hindeuten, dass die Teilnehmenden dieser Gruppe eine erhöhte intrinsische Motivation und positivere Emotionen erlebten, möglicherweise aufgrund des Fehlens von negativem Feedback in Form von Punkten, als es bei der Gamification bei einigen Teilnehmenden der Fall gewesen sein könnte. Die motivationserhaltende Wirkung von Gamification wurde bestätigt, da die Gesamtmotivation weder signifikant gesteigert noch verringert wurde. Dies legt nahe, dass externe Anreize wie Gamification möglicherweise weniger Einfluss auf die Motivation haben, wenn die intrinsische Motivation bereits hoch ist. Es könnte sein, dass die verwendeten Belohnungen nicht attraktiv genug waren oder dass die Teilnehmenden andere extrinsische Motivatoren bevorzugten. Obwohl keine signifikanten Unterschiede in der Motivation zwischen den Nationalitäten festgestellt wurden, zeigte die ukrainische Gruppe tendenziell eine höhere Motivation. Dies könnte auf eine erhöhte intrinsische Motivation, Leistungsmotivation und positive emotionale Reaktionen zurückzuführen sein. Die Geschlechtsunterschiede in der Motivation waren ebenfalls nicht signifikant, obwohl männliche Teilnehmende nach dem Non-Gamificationspiel tendenziell motivierter waren. Dies könnte darauf hindeuten, dass männliche Teilnehmende generell bei der traditionellen Herangehensweise ohne gamifizierte Elemente motivierter sind als weibliche Teilnehmende. Die Analyse der Leistungsdaten ergab, dass die Reihenfolge, in welcher Gamification und Non-Gamification erlebt wurden, einen Einfluss auf die Leistung hatte. Teilnehmende, die zuerst die traditionelle Version des Spiels spielten schnitten in der gamifizierten Version im Durchschnitt besser ab als diejenigen, welche zuerst die gamifizierte Version spielten. Dies legt nahe, dass ein Verständnis der grundlegenden Spielmechaniken und Regeln den Teilnehmenden helfen kann, sich in der gamifizierten Version besser zurechtzufinden und erfolgreich zu sein. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass eine schrittweise Einführung in die Spielmechaniken und Belohnungssysteme dazu beitragen kann, die Spielerfahrung zu verbessern und die Leistung zu steigern. Insgesamt zeigen die Ergebnisse komplexe Zusammenhänge zwischen intrinsischer und extrinsischer Motivation, Usability, Emotionen und Leistungsmotivation bei der Anwendung von Gamification in Spielen. Während Gamification die Gesamtmotivation in dieser Studie nicht wesentlich beeinflussen konnte, hat die Analyse gezeigt, dass sie dazu beitragen, kann die Arbeitsmotivation zu steigern und die Aufgaben für die Teilnehmenden interessanter und ansprechender zu gestalten

    Anhang

    No full text
    Interdisziplinärer Unterricht ist an Schweizer Primarschulen noch nicht sehr weit verbreitet und trotzdem bietet er Möglichkeiten, die der bisher übliche Fachunterricht nicht bieten kann. In der digitalisierten Zeit von heute ist die Vermittlung von Arbeitstechniken und Lernstrategien zentraler den je und genau das macht fächerübergreifenden Unterricht aus. Die Arbeit zeigt an einem praktischen Beispiel wie das Thema «Schweiz» in der Mittelstufe fächerübergreifend umgesetzt werden kann. Die dazu erstellte Unterrichtsplanung kann von Mittelstufenlehrpersonen in ihrem Unterricht genutzt werden. Arbeitsmaterialien stehen zur Verfügung und können je nach Bedarf angepasst werden

    Von Scham zur Stärke: Untersuchung zum Einsatz von moderater Beschämung, Emotionserkennung und -bewältigung in der schulischen Erziehung

    No full text
    Diese Bachelorarbeit befasst sich mit der Rolle von Scham in der schulischen Erziehung und deren Einfluss auf die emotionale Resilienz von Schüler:innen. Durch eine Kombination aus Literaturrecherche, einer qualitativen Umfrage unter Lehrpersonen, einem Experteninterview sowie theoretischen Überlegungen, untersucht diese Arbeit die Auswirkungen von Schamgefühlen im Bildungskontext. Es wird herausgestellt, wie Lehrpersonen Schamgefühle erkennen, darauf reagieren und diese in positive Lernerfahrungen umwandeln können. Die Arbeit beleuchtet die Bedeutung emotionaler Bildung und bietet praktische Strategien für Lehrpersonen, um einen kompetenten Umgang mit Scham im Klassenzimmer zu fördern. Zudem werden die Herausforderungen und Grenzen des Themas diskutiert und Empfehlungen für zukünftige Forschungen gegeben. Ziel ist es, einen Beitrag zur Entwicklung einer effektiveren emotionalen Bildung in Schulen zu leisten

    Gendersensible Unterrichtsgestaltung in der Primarschule

    No full text
    In der westeuropäischen Gesellschaft ist ein entscheidendes Unterscheidungsmerkmal von Personen ihr Geschlecht. Die Identifikation durch das Geschlecht einer Person steht somit im Vordergrund (Rambuscheck, 2018, S. 153). Das Thema Gender hat somit eine zentrale Rolle in der Entwicklung einer Persönlichkeit und dadurch auch im Bildungswesen. Diese Bachelorarbeit konzentriert sich auf die Umsetzung von gendersensiblem Unterricht in Primarschulen. Die Arbeit setzt sich mit verschiedenen Aspekten und Methoden gendersensiblen Unterrichts auseinander und stellt diese im Kontext der aktuellen Fachliteratur dar. Es ist das Ziel Lehrpersonen verschiedene Handlungsweisen aufzuzeigen, um Gleichstellung und Chancengleichheit der verschiedenen Gender und sexuellen Orientierungen im Unterricht zu berücksichtigen. Dabei soll Raum für die Selbstfindung und Entwicklung der Persönlichkeit und Individualität der Schüler:innen geschaffen werden. Diese Arbeit zeigt, dass die Grundlagen für einen gendersensiblen Unterricht vorhanden sind, wobei die Ausbildung von Lehrpersonen und die zur Verfügung stehende Ressourcen zu wenig auf diese Aspekte eingehen

    Förderung von selbstständigem Lernen in der Mittelstufe

    No full text
    Reformpädagoginnen und Reformpädagogen haben sich kritisch mit den traditionellen und autoritären Unterrichtsmethoden und Herangehensweisen auseinandergesetzt. Sie waren bestrebt, herkömmliche Rahmenbedingungen zu hinterfragen und innovative, kreative und alltagsnahe Lehrmethoden einzuführen. Diese Bewegung leistete einen wertvollen Beitrag zur Erweiterung des Verständnisses von Erziehung und Bildung und legte das Fundament für zeitgemässe und kooperative Konzepte in der Bildung und Erziehung. Die vorliegende Arbeit zielt der Untersuchung von Förderung der Selbstständigkeit in der Mittelstufe mithilfe reformpädagogischer Ansätze und wie selbstständiges Lernen ohne Über- oder Unterforderung funktioniert. Hierfür wurden drei Lehrpersonen, die in der Mittelstufe tätig sind, interviewt. Des Weiteren wurde ihr Unterricht während eines Morgens beobachtet. Im Anschluss wurden die Ergebnisse mithilfe einer qualitativen Inhaltsanalyse bearbeitet, interpretiert und diskutiert. Keywords: Reformpädagogik, reformpädagogische Ansätze, selbstständiges Lernen, Selbstständigkeit, Lernautonomie, offener Unterricht, geschlossener Unterricht, Öffnung, Lehrmethode, Unterrichtsmethod

    Schüchterne Kinder in der Primarschule - Erkennung, Begleitung und Unterstützung durch Lehrpersonen

    No full text
    Im heutigen Schulalltag trifft man auf unterschiedliche Schüler und Schülerinnen, dabei gehen vermehrt schüchterne Kinder im Unterrichtsalltag unter, da sie kein auf-fälliges Verhalten zeigen und den Unterricht meist nicht stören. Diese Arbeit unter-sucht, auf Grundlage von Literaturstudium, wie Lehrpersonen schüchterne Schüler und Schülerinnen im Unterrichtsgeschehen erkennen und diese im Alltag unterstützen können. Dabei wird vor ab der Begriff Schüchternheit erläutert und die Entstehung dieses Phänomens erläutert. Zusätzlich werden auslösende Situationen aufgelistet und die Symptomatik der Schüchternheit erläutert. Ebenfalls wird der Schulall-tag von schüchternen Kindern dargelegt und dabei der Umgang mit schüchternen Schülern und Schülerinnen aufgezeigt. Mithilfe von Interviews werden bewährte Methoden und Tipps im Umgang mit Schüchternheit in der Schule erläutert

    Churermodell in der Praxis

    No full text
    AbstractIn den letzten Jahren geht die Entwicklung klar vom traditionellen Frontalunterricht zu offenen Unterrichtformen über. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Umsetzung des Churermodells im Zyklus 1, welches Lernsituationen für alle Lernenden schafft. Darüber hinaus wird der Fragestellung, welches die Gemeinsamkeiten und welches die Unterschiede in der Umsetzung in der Praxis im Zyklus 1 sind, nachgegangen. Dazu wurde geklärt, was das Churermodell ist. Es wurden die Möglichkeiten mit den unterschiedlichen Voraussetzungen der Lernenden umzugehen betrachtet. Daraus resultierte die Frage, welche Aspekte des Modells notwendig sind, damit es in der Praxis funktioniert. Es wurden dafür drei Interviews mit Lehrpersonen, die das Churermodell unterschiedlich stark umsetzen, durchgeführt. Die Daten wurden mittels einer qualitativen Inhaltsanalyse erforscht und anschliessend mit der erarbeiteten Theorie verbunden. In den Ergebnissen zeigte sich, dass die Selbstverantwortung der Kinder ein wichtiger Faktor für das Gelingen des Lernens ist. Die Kinder benötigen dafür eine klare Struktur und eine gute Führung. Es stellte sich heraus, dass nicht alle Aspekte des Modells umgesetzt werden, aufgrund von fehlendem Wissen oder infrastrukturellen Problemen.Keywords: Churermodell, Wandel in Schulen, Unterrichtsqualität, Heterogenität, Differenzierun

    Entwicklung von Karteikarten mit situationsspezifischen Bewegungspausen für das Klassenzimmer.

    No full text
    Im gewöhnlichen Schulalltag befinden sich die Kinder in den unterschiedlichsten Situationen. Um ihnen dabei das bestmögliche Lernklima zu erschaffen, achtet die Lehrperson auf das Wohlbefinden der Kinder. Eine Variante ist die Durchführung von Bewegungspausen. Im Fokus der vorliegenden Arbeit steht daher die nachfolgende Fragestellung: «Gelingt es zu verschiedenen Situationen im Klassenzimmer entsprechende Bewegungspausen zu generieren, welche für Primarschulkinder sowohl auch für Lehrpersonen einen Mehrwert aufzeigen?». Die theoretischen Grundlagen der exekutiven Funktionen, welche nötig sind, um Bewegungspausen auszuführen und sie gleichzeitig zu fördern, wurden aufgearbeitet. Ausserdem wird Genaueres über Bewegungspausen und die vier denkbaren auftretenden spezifischen Situationen im Klassenzimmer, welche «müde, gestresst, abgelenkt und energieüberschüssig» sind, berichtet. Basierend auf den gewonnenen Erkenntnissen wurden Karteikarten für Primarschulkinder im Alter zwischen fünf bis sieben Jahren sowie sieben bis zwölf Jahren anhand von selbstgewählten Durchführungsmerkmalen erstellt. Die Karteikarten wurden für Kinder ansprechend gestaltet. Sie beinhalten je eine bestimmte Farbe für die entsprechende Situation mit dem passenden Symbol und einem alphanumerischen Code. Des Weiteren enthalten sie eine selbstgezeichnete Illustration, eine Anleitung, die Dauer und die Sozialform der Bewegungspause. Die Arbeit zeigt subjektiv, dass diese Kategorisierung von Karteikarten einen Mehrwert für Erwachsene sowie auch für Kinder haben kann

    0

    full texts

    4,052

    metadata records
    Updated in last 30 days.
    Pädagogische Hochschule St. Gallen (PHSG): PHIQ
    Access Repository Dashboard
    Do you manage Open Research Online? Become a CORE Member to access insider analytics, issue reports and manage access to outputs from your repository in the CORE Repository Dashboard! 👇