Pädagogische Hochschule St. Gallen (PHSG): PHIQ
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Der Interkulturelle Austausch von Kindern/Jugendlichen mit Fokus auf Stereotypen: Eine Analyse eines Austauschprojektes des Kinderdorfs Pestalozzi in Trogen
Die vorliegende Arbeit untersucht den interkulturellen Austausch von Kindern und Jugendlichen im Rahmen eines Austauschprojektes des Kinderdorfes Pestalozzi. Ziel ist es herauszufinden, wie sich dieser Austausch auf die Entwicklung interkultureller Kompetenzen, insbesondere auf den Umgang mit Stereotypen, auswirkt. Als Datengrundlage dienen Fragebogenerhebungen, mit den Teilnehmenden, vor und nach der Austauschwoche sowie Interviews mit den Betreuungspersonen. Die Analyse der Daten ermöglicht zum einen die Untersuchung des Einflusses auf die Wahrnehmung der Teilnehmenden hinsichtlich der Stereotypen über die jeweils andere Kultur. Zum anderen kann die Methodik des Kinderdorfes erläutert und deren Wirksamkeit hinsichtlich der Förderung interkultureller Kompetenzen evaluiert werden
Die Alstätten-Berneck-Bahn (ABB) 1890 bis 1915
Die Gründung und ersten Jahre der ABB in Altstätten
Teenagers diagnosed with ASD and their transition to a commercial apprenticeship in the cantons of St. Gallen and Grisons
In recent years, the transition of teenagers with Autism Spectrum Disorder (ASD) into professional life has increasingly become a focus of research and practice. Specifically, the transition into a commercial apprenticeship represents an important stage in the lives of many young people, as commercial apprenticeships are still among the most common initial training pathways today. The demands on social interactions, structure, and adaptability in the work environment can present particular challenges for teenagers with ASD. In the cantons of St. Gallen and Grisons, where regional differences in support services and the perception of teenagers with ASD exist, it is evident that individual barriers often accompany the transition from school to vocational training.
However, it is important to note that autism is still not sufficiently sensitized in our community. Both the educational and work systems are often not adequately adapted or flexible enough to accommodate the unique needs of individuals with ASD. As a result, many young people with ASD face additional obstacles in navigating these systems, which are typically structured around neurotypical expectations and practices.
This master's thesis examines the experiences of teenagers with ASD in the context of their transition into a commercial apprenticeship in the cantons. The study explores the support available, how it is perceived, and the challenges faced by both the individuals affected and their support networks during this transition. To capture the diverse perspectives, problem-centred interviews were conducted with teenagers and professionals from the field of vocational guidance. The data were analyzed using qualitative content analysis to gain deeper insights into the beliefs, perceptions, and experiences of the interviewees.
This thesis aims to identify which measures and support services can facilitate the transition for teenagers with ASD into a commercial apprenticeship, and what specific needs they have during the transition process. The study also looks at the impact of specialist centres, as well as the role of teachers and employers, on the success of this transition
Räumliche Orientierung im Geografieunterricht - Eine Exkursion unter Berücksichtigung von Mobilem ortsbezogenem Lernen
Die Masterarbeit setzt sich mit der Forschungsmethode des Design-Based Research (DBR) auseinander, welche die Verbindung von fachdidaktischer Theorie, empirischer Forschung und schulischer Praxis ermöglicht. DBR verfolgt das Ziel, praxisnahe Lösungen für Herausforderungen in der Unterrichtspraxis zu entwickeln, während gleichzeitig Beiträge zur theoretischen Fachdidaktik geleistet werden. In dieser Arbeit wird ein konkreter DBR-Zyklus im Kontext des Geografieunterrichts auf der Sekundarstufe I durchgeführt. Das Augenmerk liegt auf der Förderung der räumlichen Orientierung im Realraum durch mobiles ortsbezogenes Lernen. Dazu wurde eine theoriebasierte Exkursion zu räumlicher Orientierung im Realraum in St. Gallen erstellt. Diese auf mobiles ortsbezogenes Lernen aufbauende Exkursion wurde mit einer Klasse durchgeführt. Die Evaluation erfolgte durch ein Interview mit der Lehrperson sowie einer Umfrage unter den Schüler:innen, um Rückschlüsse auf die methodische und organisatorische Umsetzung zu ziehen. Basierend auf den gewonnenen Daten wurde die Exkursion überarbeite
Marine Ökosysteme
Die Weltmeere, die etwa 70,8 % der Erdoberfläche bedecken, spielen eine zentrale Rolle für das globale Klima, verschiedene Wetterereignisse sowie die Nahrungsmittelversorgung. Gleichzeitig sind sie durch Übernutzung und Verschmutzung stark gefährdet, wie das Ziel 14 für nachhaltige Entwicklung der Agenda 2030 der Vereinten Nationen betont. In der vorliegenden Masterarbeit wird untersucht, inwiefern das Unterrichten mariner Ökosysteme auf der Sekundarstufe I in der Schweiz aus Sicht von Lehrpersonen und Studierenden der Pädagogischen Hochschule St. Gallen einen Mehrwert bietet. Die Untersuchungsmethode basiert auf einer literarischen Analyse des Lehrplans und der Schweizer Lehrmittel sowie einer halbstandardisierten Interviewstudie mit 15 Teilnehmenden, die induktiv ausgewertet wurde. Die Stichprobe setzte sich aus je fünf Lehrpersonen und Studierenden der Pädagogischen Hochschule St.Gallen, die während ihres Studiums einen Input zu marinen Ökosystemen erhalten hatten, und fünf Lehrpersonen, die während ihres Studiums keinen entsprechenden Input erhalten hatten, zusammen. Die Ergebnisse zeigen, dass marine Ökosysteme in Lehrmitteln und Lehrplänen meist implizit durch überfachliche Bildungsziele wie die Bildung für nachhaltige Entwicklung verankert sind, jedoch selten explizit thematisiert werden. Globale Herausforderungen wie die nachhaltige Nutzung mariner Ressourcen und die Plastikverschmutzung werden vernachlässigt, während der Klimawandel im Fach Räume, Zeiten, Gesellschaften (RZG) als Beispiel für globale Wechselwirkungen zwischen limnischen und marinen Ökosystemen behandelt wird. Die Interviewstudie verdeutlicht, dass Lehrpersonen und Studierende die Relevanz mariner Ökosysteme primär hinsichtlich des Klimawandels sowie in der Förderung des Umweltbewusstseins und der Sensibilisierung für globale Umweltprobleme sehen. Praktische Herausforderungen wie geografische Distanz und fehlender Lebensweltbezug erschweren jedoch die Umsetzung im Unterricht. Die Arbeit empfiehlt eine stärkere Unterstützung der Lehrpersonen durch Weiterbildungen, praxisnahe Materialien und eine gezielte Anpassung der Lehrpläne, um die Verknüpfung zwischen limnischen und marinen Ökosystemen zu fördern und Schüler:innen auf globale Umweltzusammenhänge vorzubereiten
Stärkung der Tiefenmuskulatur im Rumpfbereich in Bewegungspausen
Die vorliegende Bachelorarbeit konzentriert sich auf die Entwicklung eines innovativen Konzepts zur Stärkung der Tiefenmuskulatur im Rumpfbereich von Schüler:innen während Bewegungspausen im schulischen Umfeld. Somit ist diese Arbeit produktorientiert. Angesichts des anhaltenden Trends zu langen sitzenden Tätigkeiten und der geringen Kenntnis über die Bedeutung der Tiefenmuskulatur in der Gesellschaft, ist das Hauptanliegen dieser Arbeit, die Erstellung von Karteikarten mit spezifischen Übungen, die zielgerichtet auf die Stärkung der Tiefenmuskulatur im Rumpfbereich von Schüler:innen eingehen und während Bewegungspausen durchgeführt werden. Ein signifikanter Bestandteil dieses Konzepts und somit des entwickelten Produkts, ist die Integration von moderner Technologie durch QR-Codes, welche auf den Karteikarten zu finden sind. Sie verlinken zu selbst aufgenommenenVideos auf der Plattform YouTube, wodurch die Schüler:innen die korrekte Ausführung und Variationen der Übungen anschaulich demonstriert bekommen. Diese interaktive Methode beabsichtigt, nicht nur die Motivation der Schüler:innen für diese aktiven Bewegungspausen zu steigern, sondern auch sicherzustellen, dass die Übungen stets korrekt ausgeführt werden.Die vorliegende Arbeit soll Möglichkeiten bieten, um mit gezielten Bewegungspausen die Tiefenmuskulatur im Rumpfbereich zu stärken. Dabei wird ein ganzheitlicher Ansatz verfolgt, der darauf abzielt, Lehrkräften ein praktisches Werkzeug an die Hand zu geben, um Bewegungspausen effektiv zu gestalten und gleichzeitig das Bewusstsein der Schüler:innen für die Bedeutung einer gesunden Tiefenmuskulaturim Rumpfbereich zu schärfen. Die Bachelorarbeit beschreibt den Prozess der Entwicklung der Karteikarten und der dazugehörigen Videos sowie deren potenziellenIntegration in den schulischen Alltag. Die Herausforderungen und Chancen bei der Implementierung dieses Tools werden diskutiert, um einen umfassenden Überblick über die Möglichkeiten und Grenzen dieses innovativen Ansatzes zu bieten.Die Bachelorarbeit erstrebt die Lücke im Wissensstand über die Tiefenmuskulatur im Rumpfbereich zu schließen, insbesondere im schulischen Kontext, indem sie nicht nur auf die theoretischen Konzepte eingeht, sondern auch praktische und umsetzbare Lösungen für den Schulalltag liefert
Die Frage nach dem Sinn des Lebens in der Jugend - Ein Vergleich der Generation Silent und der Generation Z
Die vorliegende Masterarbeit untersucht die subjektive Auseinandersetzung mit der Frage nach dem Sinn des Lebens aus einer generationenübergreifenden Perspektive. Dabei werden die Sichtweisen der Generation Silent, geboren zwischen 1928 und 1945, und der Generation Z, geboren zwischen 1995 und 2010, miteinander verglichen. Anhand einer qualitativen Methode mit problemzentrierten Interviews und einer Auswertung nach den Prinzipien der Grounded Theory werden Unterschiede in der Auseinandersetzung mit der Frage nach dem Sinn des Lebens analysiert. Dabei wurden sowohl Einflüsse wie Wohlstand, Bildungsstand und Religiosität als auch politische und ökologische Krisen näher betrachtet. Die Ergebnisse zeigen, dass die Sinnfrage für die Generation Silent häufig eine Frage von Stabilität und sozialer Verantwortung ist, während sie für die Generation Z eher individualistisch und auf Selbstverwirklichung ausgerichtet ist. Insgesamt verdeutlichen die Ergebnisse, dass der gesellschaftliche und historische Kontext die Bedeutung der Sinnfrage prägt und generationsspezifische Sinnkonzepte hervorbringt
Digitaler Spiegel - Eine quantitative Onlinebefragung junger Frauen zum Körperbild in Bezug auf Social Media.
Die vorliegende Masterarbeit widmet sich der Frage, welche Einflussfaktoren dazu beitragen, dass junge Frauen durch die Nutzung von Social Media Plattformen wie Instagram, TikTok und Snapchat eine negative Wahrnehmung des eigenen Körperbildes entwickeln und inwiefern dies mit einem gestörten Essverhalten zusammenhängt. Aufbauend auf theoretischen Grundlagen werden zunächst die Bedeutung des Körperbildes im Jugendalter sowie die Darstellung idealisierter Körperbilder auf Social Media analysiert. Besonderes Augenmerk wird dabei auf psychologische Mechanismen wie soziale Vergleiche, sozialer Druck und Interaktion durch Likes gelegt. Darüber hinaus wird untersucht, welche Rolle Fitness- und Ernährungsinhalte spielen und ob diese Inhalte das Risiko für ein gestörtes Essverhalten erhöhen können. Die empirische Untersuchung basiert auf einer quantitativen Befragung junger Frauen, deren Ergebnisse die theoretischen Annahmen stützen. Es zeigt sich, dass eine intensive Nutzung von Social Media mit einer erhöhten Unzufriedenheit mit dem eigenen Körperbild sowie einem erhöhten Risiko für Symptome eines gestörten Essverhaltens korreliert. Darüber hinaus weist die Analyse darauf hin, dass insbesondere die Rezeption von Fitness- und Ernährungsinhalten einen negativen Einfluss auf die Körperzufriedenheit hat. Abschliessend werden auf Basis der Ergebnisse Handlungsempfehlungen für präventive Massnahmen formuliert, die junge Frauen dabei unterstützen sollen, eine positive Körperwahrnehmung zu entwickeln und sich kritischer mit den auf Social Media Plattformen vermittelten Inhalten auseinanderzusetzen
Entwicklung handlungsorientierter Arbeitsmaterialien zum Geologiepfad in Malbun FL für Schüler:innen der Sekundarstufe I
Diese Arbeit untersucht, wie für den Geologiepfad in Malbun FL, im Rahmen einer Exkursion Arbeitsmaterialien für Schüler:innen der Sekundarstufe I gestaltet werden können, die handlungsorientiertes und entdeckendes Lernen ermöglichen. Basierend auf einer Literaturrecherche wurde der aktuelle Forschungsstand zu den Qualitätsmerkmalen einer Exkursion sowie zur Entwicklung von Arbeitsmaterialien erhoben. Anschliessend wurde der theoretische Hintergrund zu den Stationen des Geologiepfades aufgearbeitet, einer didaktischen Analyse unterzogen und nach Methoden zur handlungsorientierten Vermittlung der geologischen Inhalte gesucht. Aufgrund dieser Arbeit entstand ein Forscherrucksack für Schüler:innen der Sekundarstufe I, der auf einer Exkursion getestet und anhand einer vierteiligen qualitativen Evaluation mit Feldnotizen, Fragebogen, Interview und Auswertung der bearbeiteten Arbeitsmaterialien überarbeitet wurde
Die Darstellung von Figuren und deren Konstellationen in ausgewählten Schulfilmen
Der Film ist seit Anbeginn eines der beliebtesten Medien, denn bei dieser grossen Auswahl an Genres wird jede:r fündig - egal, ob Gross oder Klein! Besonders der Schulfilm scheint die Mehrheit zu begeistern, von Klassikern, wie Dead Poets Society (1989) bis hin zu modernen Interpretationen mit mehreren Teilen, wie Fack ju Göhte (2013, 2015, 2017). Doch wie werden die Figuren und deren Beziehungen untereinander dargestellt und welche Machtstrukturen herrschen an Schulen in solchen Filmen? Diese Fragen werden mithilfe von Filmanalysen in dieser Literaturarbeit beantwortet