Pädagogische Hochschule St. Gallen (PHSG): PHIQ
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Förderung der Lesekompetenz anhand einer Klassenlektüre in einer 3. Klasse
In dieser Arbeit wird der Fragestellung nachgegangen, wie eine Klassenlektüre in den Unterricht und in die Entwicklung der Unterrichtsmaterialien integriert werden kann, um die Lesekompetenz von Schülerinnen und Schülern in einer 3. Klasse gezielt zu fördern und die Lesefreude zu wecken. Das Ziel ist es, einzelne Bereiche der Leseförderung aufzugreifen und Möglichkeiten aufzuzeigen, die im späteren Beruf als Lehrperson relevant sind. Zu Beginn wird im theoretischen Teil dieser Arbeit der Begriff «die Lesekompetenz» erläutert und das Mehrebenen-Modell der Lesekompetenz nach Rosebrock und Nix (2020) aufgezeigt. Die Dimensionen im didaktischen Modell der Lesekompetenz weisen auf Massnahmen der Leseförderung hin. Der produktorientierte Teil zielt darauf ab, die Lesefähigkeiten der Kinder zu stärken, indem niveaudifferenzierte Aufgaben zu einer Klassenlektüre entwickelt werden. Die Aufgaben orientieren sich an die unter-schiedlichen Niveaus von Schülerinnen und Schülern. Zudem werden unterschiedliche Lesestrategien beim Erstellen der Aufgaben berücksichtigt, indem eine Vielfalt von Aufgaben erstellt wird
Musikvermittlung in Verbindung mit dem lokalen Kulturort
Der Nachwuchs in Musikvereinen nimmt stetig ab und immer weniger Kinder sind für das Spielen eines Instrumentes zu begeistern. Längerfristig führt das voraussichtlich zur Schliessung dieser Kulturen. Die Autorin BA, welche musikalisch sehr aktiv ist und selbst in zwei Musikvereinen mitmusiziert, stellt sich die Frage, was getan werden kann, um den Nachwuchs in den Musikvereine zu sichern.In dieser Arbeit wird thematisiert, was Musivermittlung ist und welche Akteure daran beteiligt sind, welche Rolle die Lehrperson im Fach Musik einnehmen soll und wie die Musikalische Bildung in der Schweiz allgemein aussieht, um Stufengerechte Musikvermittlung zu ermöglichen.Das Ziel mit dieser Arbeit ist es, eine Unterrichtsreihe über die verschiedenen Blas- und Schlaginstrumente zu erstellen, die verschiedene musikvermittelnde Akteure miteinbezieht. Dazu gehört der Kontakt mit der Musikschule und dem Musikverein, die als Experten in ihrem Gebiet agieren. Durch eine enge Zusammenarbeit möchte die Autorin BA das Interesse an Blech-, Holz- und Schlaginstrumenten fördern
Mit Links durch den Alltag - Entwicklung eines Bilderbuches zur Entwicklung der Händigkeit
Unsere Hände werden im Alltag andauernd benutzt, ohne dass wir darüber nachdenken. In der vorliegenden Arbeit wird auf die verschiedenen Händigkeiten, insbesondere auf die Linkshändigkeit eingegangen. Linkshändigkeit ist ein Thema, das circa 10 bis 15 % aller Menschen direkt betrifft. Ergänzend zur theoretischen Arbeit wurde zur Sensibilisierung von Kindern und pädagogischen Fachpersonen ein Bilderbuch erstellt. Die Sensibilisierung geschieht mit einem Bilderbuch, welches für Lehrpersonen und Kinder eingesetzt werden kann und diese mit Tipps unterstützt. Bei dieser Arbeit steht die folgende Fragestellung im Zentrum: Welche Möglichkeiten und Grenzen gibt es für das Umfeld, um linkshändige Kinder im Schulalltag in handbrauchenden Tätigkeiten und einer positiven Integration der Linkshändigkeit in ihr Selbstkonzept zu unterstüt-zen
""Toms Zauberkraft""- Ein Kinderbuch zur Integration von Kindern mit Trisomie 21
Die vorliegende Bachelorarbeit erforscht umfassend die Thematik der Integration von Kindern mit Trisomie 21 mithilfe eines eigens erstellten Kinderbuchs. Die theoretischen Grundlagen behandeln dabei die Definition und Charakteristiken von Trisomie 21, betonen die Bedeutung von Wissen darüber für die Klassengemeinschaft sowie die Notwendigkeit von Akzeptanz und Vielfalt. Die Erstellung des Kinderbuchs als praktische Umsetzung dieser Theorien wird in der Methode Schritt für Schritt dargelegt und in den Erkenntnissen weiter begründet. Es wird herausgestellt, dass Bilderbücher eine wirksame Methode sind, um Informationen über Trisomie 21 zu vermitteln
Lernen im Rebberg - Wie Kompetenzen des Lehrplan 21 im Ökosystem Rebberg angeeignet werden können
Die vorliegende Arbeit soll aufzeigen, dass der Unterricht in der Natur sowohl für die Schülerinnen und Schüler als auch die Lehrpersonen gewinnbringend sein kann. Der Unterricht draussen soll dadurch erleichtert und zugänglicher gemacht werden. Dabei werden verschiedene Aspekte der Naturpädagogik und des Lehrplans dargelegt. In-halte handelnd zu erleben ist nachhaltiger und entspricht mehr der Entwicklungsstufe des Kindes im ZyklusDas Produkt dieser Arbeit ist ein Handbuch für Lehrpersonen, das ihnen auf Kompe-tenzen basierende Impulse und Unterstützung gibt, Aspekte des Lehrplans draussen, spezifisch im Ökosystem Rebberg, zu unterrichten.Denn in der Region Rheintal und Graubünden gibt es viele Primarschulen und Kinder-gärten, die in der unmittelbaren Nähe von Rebbergen gelegen sind, was Potenzial zeigt die Natur und Kultur zugänglicher zu machen
Zug in die Freiheit: Qualitative Inhaltsanalyse der schweizerischen und angelsächsischen Berichterstattung über die Rettungsaktion «Musy» im Untersuchungszeitraum vom 7. Februar bis zum 31. März 1945
Exakt drei Monate vor der Unterzeichnung der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Wehrmacht, am 7. Februar 1945, traf unerwartet ein Zug mit 1'200 Jüdinnen und Juden aus dem Ghetto Theresienstadt in St. Gallen ein. Sofort wurde sowohl auf nationaler wie auch auf internationaler Ebene über die Freilassung dieser 1’200 Personen berichtet, was insbesondere innerhalb der jüdischen Gemeinschaft die Hoffnung auf weitere solche Rettungstransporte schürte, war doch damals allgemein bekannt, dass bereits mindestens fünf Millionen Jüdinnen und Juden dem nationalsozialistischen Regime zum Opfer gefallen waren.
Ziel dieser Arbeit ist es, herauszuarbeiten, in welchem Umfang, wo und in welcher Art und Weise in den verschiedenen Ländern über die Rettungsaktion und die daran Beteiligten berichtet wurde. Dazu wird mittels der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring vergleichend vorgegangen. Einerseits sollen allfällige Unterschiede in der schweizerischen und der angelsächsischen Berichterstattung herausgearbeitet werden. Andererseits sollen allfällige Unterschiede in der jüdischen und nichtjüdischen Presseerstattung festgestellt werden.
Tatsächlich konnte eine unterschiedliche Schwerpunktsetzung in der jüdischen Presse der Schweiz und des angelsächsischen Raumes festgestellt werden. Während im Israelitischen Wochenblatt (ZH) die Geretteten und ihr Wohlergehen im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit standen, wurde in der angelsächsisch jüdischen Presse angesichts der Vorgänge in Osteuropa vor allem die Hoffnung geäussert, weitere Jüdinnen und Juden auf ähnliche Weise retten zu können. Dies mag an der geographischen Distanz liegen, wodurch die angelsächsischen Journalist:innen nicht direkte Zeugen des Elends der Geretteten wurden. Die Hypothese, dass mit zunehmender Entfernung von St. Gallen weniger berichtet wurde, konnte insbesondere mit dem angelsächsisch jüdischen Wochenblatt Aufbau Reconstruction widerlegt werden. Tatsächlich berichtete die angelsächsisch jüdische Presse oftmals ausführlicher als die nichtjüdische Presse der Schweiz – Listen mit Namen der Geretteten, Informationen zu den Zuständen in Theresienstadt und die Frage nach der Weiterreise aus der Schweiz wurden rege thematisiert
Rückkehr des Wolfes - Auswirkungen auf den Wandertourismus im Kärpf-Gebiet
Nach jahrelanger Ausrottung kehren die Wölfe zurück. Dies spaltet die Schweizer Bevölkerung. Gerade im Kanton Glarus, wo Alp-, Landwirtschaft und Siedlungen nahe beieinander liegen, kommt es zu Rissen von Nutztieren. Seit 2020 ist ein Rudel im Kärpf-Gebiet unterwegs, dem ältesten Wildschutzgebiet in Europa. Der Freiberg Kärpf zeigt nicht nur eine vielfältige Fauna, sondern ist auch eine beliebte Wanderdestination. Die Leistungsträger vor Ort passen ihr Angebot den Bedürfnissen der Tourist:innen an und schaffen Möglichkeiten, Flora und Fauna zu erleben.
Die vorliegende Arbeit untersucht die Auswirkungen des Wolfes auf den Wandertourismus im Kärpf-Gebiet. Dazu wurde eine Umfrage mit Tourist:innen vor Ort und teilstrukturierte Leitfaden-Interviews mit Expert:innen aus dem Tourismussektor durchgeführt
Aktive Lernzeit im digitalen Unterricht - Vergleich eines mündlichen englischen Unterrichtssettings mit versus ohne künstliche Intelligenz
In der vorliegenden Masterarbeit wird untersucht, wie sich KI-gestützte und analoge Unterrichtssettings auf die aktive Lernzeit im Fremdsprachenunterricht auswirken. Das Ziel der Arbeit besteht darin, zu klären, inwiefern der Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) die Lernbeteiligung, Motivation und die sprachliche Entwicklung von Lernenden im Englischunterricht beeinflusst. Die theoretische Basis umfasst Modelle zur aktiven Lernzeit, zur Rolle digitaler Medien, zur kommunikativen Kompetenz und zur Motivation im Fremdsprachenunterricht.
Die empirische Untersuchung erfolgte in zwei verschiedenen Unterrichtssettings, wobei für die Analyse qualitative und quantitative Methoden angewandt wurden. Lernende interagierten dabei in analogen und KI-unterstützten Dialogformaten und wurden dabei aufgenommen, um Daten zur aktiven Lernzeit zu erhalten. Im Anschluss an die Dialoge wurde jeweils anhand eines Fragebogens die Motivation für das Setting gemessen. Die Resultate zeigen, dass KI-gestützte Lernumgebungen vor allem die Genauigkeit und Effizienz der sprachlichen Äusserungen fördern, während analoge Umgebungen zu einer höheren Interaktivität und einem gesteigerten kommunikativen Austausch beitragen. Bei der Motivation zeigt sich, dass der Aspekt der sozialen Eingebundenheit eine wichtige Rolle im kommunikativen Fremdsprachenunterricht spielt und bei den Interaktionen mit KI verloren geht.
Diese Arbeit leistet einen Beitrag zur Diskussion über den Einsatz digitaler Medien spefizisch künstliche Intelligenz im mündlichen Fremdsprachenunterricht und die Bedeutung der aktiven Lernzeit als Indikator für erfolgreichen Unterricht. Die Ergebnisse legen nahe, dass der Einsatz von KI viele Chancen, wie Individualisierung oder personalisiertes Feedback ermöglicht, es jedoch wichtig ist, dass der Einsatz die mündlichen Interaktionen nicht ersetzt und sinnvoll in den Unterricht eingebaut werden muss
Berücksichtigung der Lernpräferenzen von Schüler:innen bei der Probemethodik in einem Schulchor
Die vorliegende Masterarbeit befasst sich mit der Entwicklung und Überpru?fung eines Probekonzepts fu?r Chorproben im Musikunterricht, welches auf die individuellen Lernpräferenzen von Schu?lerinnen und Schu?lern abgestimmt ist. Die Motivation, die dieser Arbeit zugrunde liegt, besteht in der Gestaltung einer effektiven Probesituation, welche den unterschiedlichen Wahrnehmungs- und Lernpräferenzen gerecht wird und dadurch die Probezeit sowie die Qualität der musikalischen Leistung verbessern soll. In diesem Kontext erfolgt zusätzlich eine Analyse der Auswirkungen unterschiedlicher Probemethoden («Bilder», «Bewegung», «Noten und Text») auf individuelle Lernprozesse einzelner Schu?ler:innen mit dem Fokus auf die Einflussfaktoren: Motivation, Emotion und Aufmerksamkeit. Die Datenerhebung erfolgte im Rahmen eines einjährigen Schulmusicalprojekts mit zwei 5./6. Schulklassen in Eggersriet SG. Dadurch war eine langfristige Beobachtung des Probekonzepts gewährleistet. Methodisch folgt die Arbeit einem prozessorientierten Ansatz, der Theorie und Praxis eng verknu?pft und dynamische Anpassungen des Forschungsprozesses erlaubt. Zu den eingesetzten Methoden zählen ein Lerntypentest nach Vester, Videoanalysen und Einzelgespräche, welche eine differenzierte Betrachtung des Lernprozesses und der musikalischen Leistung ermöglicht. Die praxisorientierte Gestaltung und Reflexion dieser Arbeit leistet einen Beitrag zur Entwicklung effizienter, lernpräferenzengerechter Probekonzepte im Musikunterricht, welche sich auf den Berufsalltag einer Musiklehrperson u?bertragen lassen
Darstellung von Lehrpersonen im populären Medium Film
Lehrpersonen spielen eine zentrale Rolle in Bildung und Gesellschaft. Wie sie in populären Filmen dargestellt werden, spiegelt und prägt massgeblich das öffentliche Bild des Lehrberufs.
Diese Masterarbeit untersucht, welche Stereotype in der filmischen Darstellung von Lehrer:innen auftreten. Typische Rollenbilder wie der strenge Disziplinierer oder die überforderte Lehrkraft werden dabei analysiert. Ziel ist es, ein differenzierteres Verständnis der medialen Repräsentation des Lehrberufs zu entwickeln und mögliche Auswirkungen dieser Darstellungen zu beleuchten