Pädagogische Hochschule St. Gallen (PHSG): PHIQ
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Einfluss der Mehrsprachigkeit auf die Identitätsbildung der Kinder
Mit zunehmender Migration und der Globalisierung nimmt auch die Bedeutung der Mehrsprachigkeit zu. In der vorliegenden Arbeit steht deshalb folgende Fragestellung im Zentrum: Welchen Einfluss hat Mehrsprachigkeit auf die Identitätsbildung der Kinder? Zudem wird die Wechselwirkung zwischen Identität und Mehrsprachigkeit erforscht und erläutert.Die Methodik beinhaltet eine umfassende Literaturrecherche und -analyse, um den Einfluss der Mehrsprachigkeit auf die Bildung der Identität zu untersuchen.Die Arbeit zeigt, dass die Mehrsprachigkeit einen hohen Einfluss auf die Identitätsbildung der Kinder hat, der je nach Struktur der Gesellschaft identitätsstiftend oder -bedrohend sein kann. Darüber hinaus wurde erkannt, dass die Sprachenvielfalt eine wertvolle Ressource darstellt, welche den Kindern vielfältige Chancen im Alltag bietet, und dass eine symmetrische Förderung beider Sprachen zu einer gesunden Identitätsentwicklung beiträgt.Schlussfolgernd wird betont, dass die gleichwertige Wertschätzung und Anerkennung aller Sprachen und die Sensibilisierung der Lehrpersonen im Umgang mit Mehrsprachigkeit essenziell sind. Die Erkenntnisse sollten stärker in die Ausbildung von Lehrpersonen integriert werden, um den Kindern eine angemessene Identitätsentwicklung in ihrer Schullaufbahn ermöglichen zu können
Schule am anderen Ende der Welt; wie Primarlehrpersonen in Neuseeland mit einer positiven und motivierenden Haltung projektbasiert unterrichten.
Neuseeland ist ein Land, das von der Schweiz aus gesehen auf der anderen Seite der Welt liegt. Wie funktioniert die Schule an diesem Ort? Welche Werte sind wichtig für die Schule im Allgemeinen und nach welchen Werten werden die SuS unterrichtet? Die am häufigsten angewendete Unterrichtsform basiert auf einer Arbeit mit verschiedenen Projekten, die von den SuS ausgesucht und bearbeitet werden. So erlernen die SuS nicht nur Problemlösefähigkeiten und trainieren ihr kritisches Denkvermögen, sondern arbeiten gemeinsam an einem Problem und entwickeln eine Lösung dazu. Welche Theorien stecken hinter dieser Unterrichtsform und wie werden diese realistisch umgesetzt? Diese Fragen werden in dieser Bachelorarbeit mit Einbezug von verschiedenen Beispielen aus Neuseeland und wissenschaftlichen Theorien beantwortet
ADHS im Klassenzimmer – Gestaltung einer unterstützenden Lernumgebung
Kinder mit ADHS benötigen eine unterstützende Lernumgebung mit optimaler Betreuung, um effektiv lernen zu können. In dieser Arbeit werden eine Lehrperson und Schüler:innen aus einer Sonderschule interviewt, um herauszufinden, wie gearbeitet wird, damit für Kinder mit ADHS eine gute Lernumgebung gestaltet werden kann. Vier Schüler:innen aus der 3.-6. Klasse und eine Sonderschullehrperson wurden mit einem halbstrukturierten Interview be-fragt. Das Interview wurde mit dem Einverständnis der Schulleitung aufgezeichnet und anonymisiert. Um die Qualität des Interviews zu erhöhen, wurde an zwei Vormittagen eine standardisierte Beobachtung durchgeführt. So konnte gezielt auf wesentliche Punkte ein-gegangen werden. Durch Literaturrecherchen und Fachliteratur zum Thema ADHS im schulischen Setting wurden theoretische Aussagen getroffen. Die wissenschaftlichen Er-kenntnisse und die Aussagen der Probanden sind kohärent. Beide weisen darauf hin, dass Reizüberflutung, Unterrichtsstörungen und Klassenführung Faktoren sind, auf die explizit geachtet werden muss, um eine unterstützende Lernumgebung zu schaffen. So hat sich gezeigt, dass eine reizarme Umgebung die Aufmerksamkeit der Schüler:innen für den Un-terricht erheblich fördert. Zudem ist die Organisation der Platzzuteilung relevant, um das Wohlbefinden der Schüler:innen zu gewährleisten. Eine Unterrichtsstruktur, welche einen klaren Ablauf über den Tag definiert, sorgt für das Wohlbefinden der Kinder. Trotz gleicher Diagnose soll jedes Kind individuell beurteilt und in seinen Fähigkeiten ernst genommen werden
Erstellung eines Bilderbuches zur Förderung und Aufbau des Selbstwertgefühls in der Unterstufe inklusive eines didaktischen Begleitheftes
Ein hohes Selbstwertgefühl spielt eine entscheidende Rolle bei der Bewältigung von Herausforderungen im Leben. Schüler:innen mit einem positiven Selbstwertgefühl sind selbstbewusster, vertrauen in ihre Fähigkeiten, zeigen eine höhere Belastbarkeit in stressigen Situationen und weisen eine bessere physische Gesundheit auf. Angesichts dieser Aspekte liegt es in der Verantwortung der Schule, sich im Unterricht intensiv mit diesem Thema auseinanderzusetzen.Im Fokus dieser produktorientierten Bachelorarbeit steht die Entwicklung eines Bilderbuchs für die Unterstufe, das gezielt den Aufbau und die Förderung des Selbstwertgefühls zum Ziel hat. Ein begleitendes didaktisches Heft für Lehrkräfte wird erstellt, das durch eingebaute Interaktionen unterstützt wird. Diese Interaktionen sind direkt im Buch durch kleine Verweise gekennzeichnet. Die Leitfrage, die diese Arbeit strukturiert, lautet:Wie kann ein Bilderbuch inhaltlich und formal gestaltet werden, welches für die Unterstufe die Thematik der Selbstwertförderung aufnimmt und Interaktionen zum Thema Selbstwert integriert?Anhand einer ausführlichen Literaturrecherche entsteht das Bilderbuch „So wie du bist, ist es wundervoll"". Es handelt von Charlie, einem freundlichen, witzigen Bären im Dschungel, der im Gegensatz zu den anderen Tieren keine feste Aufgabe hat. Charlie schlemmt täglich den Honig der Wildbienen, bringt Papageien zum Singen und beobachtet die Affen beim Bananenpflücken. Doch als der Jaguar Brutus ihm befiehlt, zu verschwinden, weil er eine Belastung ist, begibt sich Charlie auf eine Reise ins Gebirge. In einer Höhle trifft er eine Fledermaus, die ihm von der traurigen Stimmung im Dschungel berichtet. Charlie kehrt zurück und wird herzlich von allen Tieren im Dschungel empfangen, einschliesslich Brutus. Ein Mut- und Mitmachbuch für die Unterstufe
Wesenstest für den Schulhund
Schulhunde können mithilfe eines Wesenstests auf ihre Eignung für den Schulunterricht überprüft werden. Das Ziel dieser Arbeit ist es, zu beantworten, welche Kriterien ein Wesenstest erfüllen muss, um eine solide Auswahl von geeigneten Hunden mit entsprechenden Eigenschaften für den Schulunterricht treffen zu können. Zur Erreichung des Ziels wurden Schulhunde-Ausbildungsinstitutionen und Lehrpersonen befragt. Die Erhebungen verbunden mit der Literaturrecherche zeigen, dass ein derartiger Wesenstest sowohl ein standardisiertes Beurteilungssystem als auch Testsituationen beinhaltet muss, die auf schulrelevante Alltagsituationen übertragbar sind. Dar-über hinaus sollte der Wesenstest für Schulhunde das Mensch-Hunde-Team als Einheit fokussieren. Durch die intensive Auseinandersetzung mit diesem Themengebiet, die in dieser Arbeit geschildert wird, ist als Produkt ein aussagekräftiger Wesenstest für Schulhunde entstanden
Deutsch-albanisches Bilderbuch zu einem kulturellen Tabuthema: Sexuelle Aufklärung
Diese Bachelorarbeit widmet sich der sexuellen Aufklärung durch die Entwicklung des deutsch-albanischen Bilderbuchs, «Babys werden im Krankenhaus abgeholt, oder?», das sich intensiv mit diesem kulturellen Tabuthema auseinandersetzt. Die Motivation hinter diesem Projekt entstammt der Überzeugung, dass alle Kinder und Jugendlichen, unabhängig von ihrem kulturellen Hintergrund, ein Recht darauf haben, umfassend und altersgerecht über ihren Körper und ihre Sexualität aufgeklärt zu werden.Ein Schwerpunkt liegt auf dem Zweitsprachenerwerb von Kindern durch kreative Ansätze in mehrsprachigen Bilderbüchern. Ausserdem definiert die Arbeit Sexualität unter der Aufnahme von Kultur. Das Bilderbuch wird als kreativer Ansatz vorgestellt, um gesellschaftliche Barrieren zu durchbrechen und einen offenen Dialog über diese sensiblen Themen zu ermöglichen. Durch die Verbindung von kultureller Sensibilität, Erstsprache und mehrsprachigen Bildern strebt die Arbeit an, einen Beitrag zur interkulturellen sexuellen Aufklärung zu leisten und damit einen Raum für respektvolle Diskussionen zu schaffen
Analphabetismus in der Schweiz. Ein Überblick
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit Analphabetismus und seinen Auswirkungen auf verschiedene Lebensverläufe. Dabei lauten die Fragestellungen: "Was ist Analphabe- tismus? Welche Arten von Analphabetismus gibt es? Was sind die Ursachen von An- alphabetismus? Wie können Lehrpersonen Illettrismus im Unterricht vorbeugen?". Methodisch wurde eine umfassende Literaturrecherche durchgeführt, um ein besseres Verständnis für das Thema zu erhalten. Dabei wurde bei den Ursachen der Fokus auf das Elternhaus und die schleichende Schulverlaufskurve gesetzt.Die Schlussfolgerungen zeigen, dass präventive Massnahmen, vor allem im schuli- schen Umfeld und in der Familie, eine entscheidende Rolle bei der Reduzierung des funktionalen Analphabetismus spielen können.Die Relevanz dieser Arbeit dient zur Sensibilisierung für die Vielfalt von Analphabetis- mus und der Erkennung von präventiven Massnahmen in Schulen und anderen Bil- dungsinstitutionen. Somit können Schulen und die dazugehörigen Lehrpersonen Mas- snahmen entwickeln, um funktionalen Analphabetismus zu bekämpfen und Chancen- gleichheit im Bildungssystem zu fördern
Schulraumgestaltung – Schulraumnutzung: Die Tafel als Ort des Zusammenkommens
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Problematik der Tischordnung im schulischen Umfeld und deren Auswirkungen auf das Gemeinschaftsgefühl und das Lernklima. Dabei steht der Gemeinschaftstisch (fortan als Tafel bezeichnet) im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Anfänglich wird untersucht, welche Rolle der Tisch in der Geschichte und Kultur von Mitteleuropa spielt und wie er sich im Laufe der Geschichte auf das Gemeinschaftsgefühl ausgewirkt hat. Nach einem Einblick in die wichtigsten Erkenntnisse der Wohn- und Architekturpsychologie wird diskutiert, wie die Sitzordnung im Klassenzimmer das Gemeinschaftsgefühl beeinflussen kann und welche Vor- und Nachteile verschiedene Anordnungen haben. Die Arbeit befasst sich auch mit dem ""Churermodell"", einem schulischen Konzept, das mehr als nur die Sitzordnung im Unterricht behandelt. Schliesslich zielt diese Arbeit darauf ab, ein Konzept für die Tischordnung mit besonderem Augenmerk auf den Einsatz einer gemeinsamen Tafel zu entwickeln, welches das Gemeinschaftsgefühl und das Lernklima positiv beeinflusst. Das Ziel ist die Erstellung eines konkreten Inneneinrichtungsvorschlags, der theoretisch fundiert ist und sich in der Praxis umsetzen lässt
Merkmale einer lernförderlichen Spiel- und Lernumgebung
Spielen und Lernen sind längst keine Gegensätze mehr. Spiel- und Lernumgebungen lassen die beiden Begriffe zu einer Einheit verschmelzen. Damit Kinder spielerisch lernen können, ist es wichtig zu wissen, was eine gute Spiel- und Lernumgebung ausmacht und welche Themen sich für die Einbettung in eine solche Umgebung eignen. Daher steht folgende Fragestellung im Zentrum: Welche Merkmale sind für eine lernförderliche Spiel- und Lernumgebung wesentlich? Zur Beantwortung dieser Frage wurde eine Literaturrecherche durchgeführt. Die Ergebnisse wurden in einem Kriterienraster festgehalten. Dieses Kriterienraster soll helfen, ein Thema auf seine Eignung hin zu überprüfen, indem es alle wesentlichen Merkmale einer Spiel- und Lernumgebung als Kriterien enthält. Im Rahmen der Arbeit wurden drei Themen untersucht und mit Hilfe des Kriterienrasters einer Bewertung unterzogen. Das Thema mit dem besten Ergebnis wurde für die Erstellung einer Spiel- und Lernumgebung ausgewählt. Anschliessend wird anhand der Literatur eine Einführung in die erstellte Umgebung geplant. Mit dem Kriterienraster wurde ein neues Instrument geschaffen, das den Lehrkräften die Themenauswahl erleichtern soll. Die Auseinandersetzung mit den Themen ist jedoch ohne konkrete Vorstellungen und Ideen zum geplanten Projekt nicht möglich
Sprachförderung anhand philosophischer Gepräche
Kinder bringen schon früh das Interesse für philosophische Fragen mit und sind grundsätzlich in der Lage darüber zu sprechen. Deshalb sollten Erwachsene, die mit Kindern Gespräche führen diese als Wissende wahrnehmen und ihnen gegenüber Respekt schenken. Kinder haben ein Recht darauf, zu erfahren, wie sie verantwortungsbewusst und aufgeklärt mit ihren Fragen und Antworten am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können (Berens & Koob, 2006, S. 5-6). Für diese Lernprozesse benötigen die Kinder anspruchsvolle Sprachfähigkeiten, die gezielt und prozesshaft gefördert werden müssen. In diesem Zusammenhang wird in der vorliegenden Arbeit der Frage „Inwiefern philosophische Gespräche die Entwicklung von Sprachfähigkeiten der Kinder fördern“ nachgegangen. Mit dem Ziel die genannte Frage zu beantworten, werden in dieser Arbeit die Sprachförderung und deren Sprachstrategien, nachgehende Modellierungsstrategien, Rückmeldestrategien, sprachfördernde Fragen, Wortschatzerweiterung, die Strategien der Konzeptentwicklung sowie das philosophische Gespräch mit ihren Varianten, Fragen, Haltung und Gesprächsführung erläutert. Die Aufführung des Forschungsstandes bezüglich des Sprachförderungs-potentials von philosophischen Gesprächen und deren Einordnung in den Lehrplan 21 dienen ebenfalls einer differenzierten Beantwortung der Fragestellung. Anschließend werden diese theoretischen Inhalte im Hinblick auf die Anwendung bzw. Um-etzung in der Praxis reflektiert