Pädagogische Hochschule St. Gallen (PHSG): PHIQ
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    Differenzierter Umgang mit Hochbegabten an ausgewählten Oberstufenschulen

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    Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der differenzierten Förderung hochbegabter Schüler:innen in den Kantonen Appenzell Innerrhoden, Appenzell Ausserrhoden und St. Gallen. Gemäss Helmke (2013) und Hilbert Meyer (2020) ist die positive Handhabung von Heterogenität in der Klasse sowie die individuelle Förderung entscheidend für guten Unterricht und Schulerfolg. Dies wird durch das Volksschulgesetz des Kantons St. Gallen unterstützt, das die Schule verpflichtet, die vielfältigen Begabungen und Gemütskräfte der Schüler:innen zu fördern (VGS sGs 213.1). Besonders herausfordernd ist dies für Schüler:innen mit ausgeprägten Lernschwierigkeiten oder besonderen intellektuellen Begabungen, da eine strikte Orientierung an Altersnormen oft nicht den Bedürfnissen dieser Gruppen gerecht wird (Scholz, 2010). Die Untersuchung konzentriert sich auf die Analyse von ausgewählten Förderprogrammen für hochbegabte Schüler:innen im Alter von 12 bis 16 Jahren. Hochbegabte Kinder sind im Regelunterricht häufig unterfordert, was die Notwendigkeit spezieller Programme unterstreicht (Vock, 2020). Die Arbeit analysiert die Programme verschiedener Oberstufenschulen in den genannten Kantonen, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Förderung hochbegabter Schüler:innen zu identifizieren. Die zentralen Fragestellungen beinhalten, wie diese Schüler:innen gefördert werden und welche spezifischen Merkmale die Förderprogramme der unterschiedlichen Schulformen aufweisen. Für die Methodik wurde eine Dokumentenanalyse durchgeführt, die mithilfe von MAXQDA inhaltsanalytisch ausgewertet wurde. Dabei kamen ein Kategoriensystem und eine wiederholte Sichtung der Programme zum Einsatz. Die Analyse konzentrierte sich auf die Förderung kognitiv begabter Schüler:innen und berücksichtigte wissenschaftliche Grundlagen. Zusätzlich zu den Dokumenten wurde ein halbstrukturiertes Interview durchgeführt, da sich die Beschaffung solcher Förderprogramme als recht schwierig herausstellte. So konnte man eine grössere Stichprobe generieren, um weitere Einblicke in die praktische Umsetzung der Hochbegabtenförderung zu gewinnen. Das Interview wurde transkribiert und in der Dokumentenanalyse mit den Förderprogrammen gleichgesetzt kodiert. Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen, dass alle Schulen spezifische Massnahmen zur Differenzierung im Regelunterricht implementiert haben. Diese Methoden ermöglichen eine individuelle Anpassung an die Fähigkeiten und Interessen der hochbegabten Schüler:innen. Zu den Angeboten zählen unter anderem Akzelerationsmöglichkeiten wie das Überspringen von Klassen oder die Teilnahme an Teilunterricht in höheren Klassen. Darüber hinaus gibt es Programme, die zusätzliche Fächer und ausserschulische Kurse anbieten, um die Talente der Schüler:innen in verschiedenen Bereichen zu fördern. Insgesamt verdeutlicht die Analyse, dass die Förderung hochbegabter Schüler:innen an den untersuchten Schulen von einer Vielzahl von Ansätzen geprägt ist, die sowohl Gemeinsamkeiten als auch spezifische Unterschiede aufweisen. Es ist entscheidend, die individuellen Bedürfnisse der Schüler:innen zu erkennen und entsprechende Massnahmen zu entwickeln, um eine umfassende Förderung für alle begabten Schüler:innen sicherzustellen. Diese Erkenntnisse betonen die Wichtigkeit einer differenzierten und bedarfsgerechten Förderung, um den Herausforderungen einer heterogenen Schülerschaft gerecht zu werden und den Schulerfolg aller Schüler:innen zu unterstützen

    Bewegungspausen auf der Sekundarstufe I - Analyse von Bewegungspausen und dem Zusammenhang zwischen Motivation und Konzentration

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    Im heutigen Schulwesen verbringen Schülerinnen und Schüler viel Zeit sitzend, was zu einer verminderten Konzentrationsfähigkeit führen kann. Bewegungspausen, insbesondere im schulischen Kontext, werden zunehmend als Methode eingesetzt, um die Konzentration zu fördern und die Lernleistung zu steigern. Diese Arbeit untersucht, inwiefern Bewegungspausen aus dem Programm «Schule bewegt» einen Einfluss auf die Konzentrationsleistung haben und welche Rolle die Motivation von Lernenden der Sekundarstufe I dabei hat. Ziel der Untersuchung ist es, herauszufinden, ob nach Bewegungspausen eine signifikante Verbesserung der Konzentration zu beobachten ist, ob es Unterschiede zwischen aktivierenden und beruhigenden Bewegungspausen gibt und welchen Einfluss die Motivation der Lernenden auf die Effektivität dieser Pausen hat. Zur Beantwortung dieser Fragen wurde eine quantitative Studie durchgeführt, in der die Konzentrationsleistung der Lernenden vor und nach den Bewegungspausen gemessen wurde. Um diese zu messen, wurde der d2-R-Konzentrationstest eingesetzt. Die Motivation der Lernenden wurde durch eine Befragung mittels wissenschaftlicher Items erfasst. Die Stichprobe der Untersuchung bestand aus 35 Lernenden aus zwei Klassen der Sekundarstufe I. Die Ergebnisse zeigen, dass Bewegungspausen die Konzentrationsleistung der Lernenden signifikant erhöhen, wobei aktivierende Bewegungspausen einen stärkeren Effekt auf die Konzentrationsfähigkeit haben als beruhigende. Darüber hinaus konnte die Studie keinen signifikanten Zusammenhang zwischen der Motivation der Lernenden und der Konzentrationssteigerung nach den Bewegungspausen feststellen. Dies könnte mit methodischen Limitationen wie der begrenzten Stichprobengrösse und dem kurzen Untersuchungszeitraum zusammenhängen. Ein weiterer Grund für dieses unerwartete Ergebnis könnte sein, dass der Median-Split zur Einteilung in eine mehr und eine weniger motivierte Gruppe nicht die gewünschte Differenzierung erreicht hat. Dadurch entstanden zwei Gruppen mit ähnlicher mittlerer Motivation, was die Möglichkeit verringerte, signifikante Unterschiede in der Konzentrationssteigerung zu beobachten. Zukünftige Forschungen könnten sich darauf konzentrieren, wie verschiedene Formen von Bewegungspausen vom Programm «Schule bewegt» langfristig nicht nur die Konzentration, sondern auch die Motivation und weitere kognitive Fähigkeiten der Lernenden beeinflussen

    Untersuchung der Motivation im Lyrikunterricht: Eine em-pirische Studie zur Wirksamkeit von Deutschrap-Texten als Lernmotivation und Lehrmaterial

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    Rap und Hip-Hop gewinnen als zentrale Elemente der Jugendkultur seit Jahren zunehmend an Bedeutung und beeinflussen sowohl die Sprache als auch die Identität junger Menschen. Diese kulturelle Bewegung spiegelt die Lebenswelt vieler Jugendlicher wider, wodurch neue Potenziale für die pädagogische Arbeit im schulischen Kontext eröffnet werden. Die vorliegende Masterarbeit untersucht die Rolle von Deutschrap als Mittel zur Förderung der Lern- und Leistungsmotivation im Lyrikunterricht auf der Sekundarstufe I in einer Ost-schweizer Schule. Im Rahmen einer Interventionsstudie wurden Deutschrap-Elemente in den Unterricht integriert, um zu prüfen, wie der Bezug zur jugendlichen Lebenswelt und die Einbin-dung musikalischer und kreativer Aspekte die Motivation der Schüler:innen für Lyrik beein-fluss. Die zentrale Forschungsfrage lautet: Lässt sich durch eine Inklusion von Deutschrap-Texten im Lyrikunterricht auf der Sekundar-stufe I eine subjektive Lern- und Leistungsmotivationssteigerung der Schüler:innen für Lyrik und literarische Texte feststellen? Zur Beantwortung der Forschungsfrage wurde ein Mixed-Methods-Ansatz gewählt, bei dem quantitative Daten aus dem SELLMO-S-Fragebogen, ergänzt durch spezifische Items zum Interesse an Lyrik und Literatur, mit qualitativen Informationen kombiniert wurden. Darüber hinaus wurden zwei Klassen (Interventions- und Kontrollgruppe) gegenübergestellt, um die Auswirkungen der Deutschrap-Integration im Vergleich zum herkömmlichen Lyrikunterricht zu untersuchen. Die Ergebnisse zeigen, dass keine statistisch signifikante Wirkung auf die Lern- und Leistungsmotivation der Schüler:innen besteht. Allerdings lassen sich Tendenzen zu ei-nem kurzfristig gesteigerten Interesse an lyrischen Inhalten beobachten. Die qualitativen Da-ten legen nahe, dass die Schüler:innen die kreative Auseinandersetzung mit Deutschrap als bereichernd empfanden, was auf eine mögliche motivationsfördernde Wirkung hindeutet. Die Arbeit erweitert bestehende didaktische Konzepte im Deutschunterricht, indem sie auf-zeigt, wie Deutschrap als Medium potenziell zur Förderung von Motivation und einem ver-stärkten Interesse an lyrischen und literarischen Inhalten beitragen kann. Sie leistet einen Beitrag zur aktuellen Diskussion über motivationsfördernde Unterrichtskonzepte und liefert Erkenntnisse für zukünftige didaktische Ansätze im Lyrikunterricht

    Überfachliche Kompetenzen

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    Diese Masterarbeit befasst sich mit der Entwicklung und gezielten Förderung überfach-licher Kompetenzen im Rahmen der Sekundarstufe. Diese Kompetenzen, die personale, soziale und methodische Fähigkeiten umfassen, sind entscheidend für den Erfolg der Schüler:innen sowohl im schulischen als auch im zukünftigen beruflichen Umfeld. Ziel der Arbeit ist es, zu untersuchen, wie sich eine speziell entwickelte Unterrichtseinheit, die auf die Förderung dieser überfachlichen Kompetenzen abzielt, auf die Selbstein-schätzung der Schüler:innen und deren tatsächliche Kompetenzentwicklung auswirkt

    Einfluss des Wohnorts Ostschweizer Jugendlicher auf ihre persönlichen Einstellungen zu Migration und Integration

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    Aus einer subjektiven Sichtweise kann der Anschein erwecken, Menschen, welche in ländlichen Regionen wohnhaft sind, seien gegenüber Menschen aus anderen Kulturen eher abgeneigt als solche, welche in städtischen Zentren leben. Diese Arbeit verfolgt das Ziel, die Validität dieser Sichtweise unter Jugendlichen an Ostschweizer Oberstufenschulgemeinden zu überprüfen. Dabei werden die Daten zum Bereich «Migration und Integration» der Studie «Lebenswelten Ostschweizer Jugendlicher» als Datengrundlage genutzt und ausgewertet. Um eine mögliche Erklärung für unterschiedliche Ergebnisse je nach Wohnort zu liefern, untersucht diese Arbeit zusätzlich das Abstimmungsverhalten der Stimmbevölkerung in den jeweiligen politischen Gemeinden bei nationalen Volksabstimmungen. Dabei werden Abstimmungen berücksichtigt, welche sich mit Themen des Bereichs Migration und Integration beschäftigten und kurz vor, während und nach dem Erhebungszeitraum der Studie «Lebenswelten Ostschweizer Jugendlicher» zur Abstimmung kamen. Dadurch werden sich Rückschlüsse auf den Einfluss des Elternhauses auf die persönlichen Einstellungen der Jugendlichen zu Migration und Integration erhofft, sofern die Abstimmungsergebnisse mit den Einstellungen der Jugendlichen korrelieren

    Gestalten eines Bilderbuches für soziale Kompetenzförderung im Kindergartenalter

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    In der vorliegenden produktorientierten Bachelorarbeit werden die Grundlagen erarbeitet, um ein Bilderbuch zu gestalten, das relevante soziale Kompetenzen im Kindergartenalter fördert. Die Arbeit wird von der folgenden Fragestellung geleitet:Auf welche Aspekte muss sich ein selbst gestaltetes Kinderbilderbuch beziehen, damit es relevante soziale Kompetenzen für vier- bis sechsjährige Kinder fördert?Mittels einer umfassenden Literaturrecherche werden die Themenfelder der sozialen Kompetenzen und der Gestaltung eines Bilderbuches vertieft. Um die Frage nach den relevanten sozialen Kompetenzen für vier- bis sechsjährige Kinder zu beantworten, wird ein Interview mit einer Kindergartenlehrperson durchgeführt. Des Weiteren erfolgt eine Analyse von bereits existierenden Bilderbüchern, die sich mit der Thematik sozialer Kompetenzen auseinandersetzen. Anhand dieser Erkenntnisse wird ein Kinderbilderbuch für den Kindergarten hergestellt

    Kinderlieder zu jedem Gefühl des Bilderbuches ""Das Farbenmonster"" komponieren und texten

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    Kinderlieder sind ein wichtiger Bestandteil des Kindergarten- und Schulalltags. Oft möchte man als Lehrperson mit Bilderbüchern fächerübergreifend unterrichten, aber nicht zu jedem Bilderbuch gibt es passende Lieder, die die Thematik erweitern. Diese Arbeit untersucht die Möglichkeit, eigene Kinderlieder zu komponieren und zu texten. Im theoretischen Teil werden die Gefühle der Kinder anhand des Bilderbuchs «Das Farbenmonster» analysiert. Zudem werden musiktheoretische Grundlagen erarbeitet, die für eine Komposition wichtig sind. Die Besonderheiten der Kinderstimme, sowie die Grundlagen für das Komponieren von Liedern wird ebenfalls im theoretischen Teil genauer erläutert. Die theoretischen Konzepte werden zudem im Kapitel 6. praktisch angewandt, um passende Kinderlieder zum Bilderbuch «Das Farbenmonster» zu komponieren und zu texten. Die Ergebnisse der Lieder, sowie die Beantwortung der Leitfragen wird in der Diskussion thematisiert. Im Fazit wird die Umsetzung der Lieder aus persönlicher Sicht beantwortet. Die fünf Lieder werden zu einem Liederheft gebunden und die Tonaufnahmen auf YouTube veröffentlicht

    Transition in den Kindergarten: Unterstützungsmöglichkeiten zur Stärkung der Bewältigungsstrategien der Kinder

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    Jedes Jahr treten neue Kindergartenkinder in den Kindergarten ein und müssen diese Transition bewältigen. Die Kinder bringen unterschiedliche Vorerfahrungen mit. Die Reaktionen der Kinder fallen somit sehr unterschiedlich aus. Die Lehrperson muss alle Kinder unterrichten und sie bei der Transition begleiten. Dabei entstehen vielfältige Herausforderungen. Deshalb steht in dieser Arbeit folgende Fragestellung im Zentrum: Wie kann die Eingewöhnungszeit während der Transition in den Kindergarten optimal gestaltet werden, damit die Bewältigungsstrategien der Kinder gestärkt werden? Die Unterstützungsmöglichkeiten in der Theorie werden mit Praxiserfahrungen aus Interviews von Lehrpersonen und Eltern gegenübergestellt. Die Interviews werden nach der qualitativen Inhaltsanalyse ausgewertet und in einem Ergebnisbericht zusammengefasst. Die Ergebnisse und Theorien werden gegenübergestellt und diskutiert. Die Arbeit zeigt, dass die Vorbereitung der Kinder und das gemeinsame Kennenlernen der Lehrperson und Räume wichtig ist. Die Elternarbeit ist entscheidend für den Verlauf der Bewältigung. Dazu gehören ein gegenseitiger Informationsaustausch und die Klärung der Erwartungshaltungen. Auch die Beziehungsgestaltung hat einen starken Einfluss auf die Bewältigung der Transition. Zudem können Rituale hilfreich sein für den Abschied, den Übergang und einen gleichbleibenden Ablauf. Abschliessend ist jedoch wichtig, dass die Unterstützungsmöglichkeiten individuell an jedes Kind angepasst werden und die Kinder individuell gefördert werden müssen

    Kunstmärchen im Unterricht

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    Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, die Unterschiede zwischen Volks- undKunstmärchen darzulegen und herauszufinden, wie mit einem Kunstmärchen eineUnterrichtsreihe für 3.Klässler:innen erstellt werden kann.Es zeigt sich, dass Kunstmärchen als Gattung wenig im Deutschunterricht derPrimarschüler:innen behandelt werden. Oftmals wird ihnen ihre Anwendbarkeit in derUnterstufe sogar vollends abgesprochen. Aus diesem Grund wird in dieser Arbeit einKriterienraster erstellt, welches dem Erkennen der Anwendbarkeit von Kunstmärchenim Grundschulunterricht dient. Es zeigt auf, welche Vorüberlegungen getroffen werdenmüssen, bevor eine Lehrperson Kunstmärchen im Unterricht bearbeitet. Dieerarbeiteten Kriterien werden direkt in einer Unterrichtsreihe zum Kunstmärchen „DesKaisers neue Kleider“ von Hans Christian Andersen aufzeigt und verdeutlicht

    Alternative Sitzmöglichkeiten für mehr Bewegung im Schulzimmer

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    Die folgende Arbeit befasst sich mit dem Thema «Bewegte Schule» und geht auf den Teilaspekt des dynamischen Sitzen anhand alternativen Sitzmöglichkeiten ein. Anhand einer vorgängigen Theoriegrundlage zur Wichtigkeit der Bewegung für Kinder und was Sitzen für Auswirkungen darauf hat, wurde eine Untersuchung bei Lehrpersonen im Kanton St.Gallen gemacht. Zwölf Lehrpersonen wurden zu ihren Ansichten zur «Bewegten Schule» und dem «dynamischen Sitzen» befragt. Drei wurden intensiver in Leitfadeninterviews weiter befragt, um genauer herauszufinden, wie Lehrpersonen dynamisches Sitzen in ihrem Unterricht anhand alternativen Sitzmöglichkeiten anbieten und welche Auswirkungen Ressourcen, Berufserfahrung und Unruhe darauf haben. Die Ergebnisse zeigten, dass Lehrpersonen diesen Teilaspekt der «Bewegten Schule» in ihren Unterricht einbetten. Je nach Wissensstand und Erfahrungen wird dies mehr oder weniger stark gemacht. Abhängig von der Anzahl Ressourcen werden alternative Sitzmöglichkeiten mehr im Unterricht genutzt. Diese Arbeit zeigt, dass ein Basiswissen zur Wichtigkeit der Bewegung vorhanden ist und die Lehrpersonen dies in ihrem Unterricht im Bereich «Sitzen» anwenden

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