Pädagogische Hochschule St. Gallen (PHSG): PHIQ
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    Sensible Themen über Bilder ansprechen

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    Aus Angst, etwas Falsches zu sagen, wird das Ansprechen sensibler Themen oft vermieden. Dieses Vermeidungsverhalten kann auch in Schulen beobachtet werden. Für die Entwicklung der Schüler:innen wäre es aber wichtig, dass sie sich in einem geschützten Rahmen über solche Themen informieren und austauschen können. Da sich der Einsatz von Bildern eignet, um komplexe Themen zu vereinfachen, sie als Diskussionsgrundlage dienen können und sensibilisierende Effekte haben, wurde in dieser produktorientierten Arbeit versucht, Illustrationen anzufertigen, die sich als Diskussionsgrundlage zum Ansprechen sensibler Themen eignen. Diese Arbeit beschränkt sich auf die sensible Thematik «Umgang mit Körperbehinderung» und fokussiert das Verhalten von Kindern im Zyklus 1. In der vorliegenden Arbeit wurde deshalb die folgende forschungsleitende Fragestellung untersucht: Wie können Illustrationen zum Thema körperliche Behinderung gestaltet werden, dass sie im Unterricht des Zyklus 1 als Diskussionsgrundlage einsetzbar sind, um Kinder für diese Thematik zu sensibilisieren, sowie Empathie und Verständnis zu fördern

    Kultureller Kontext von Kinderliedern

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    Das Ziel dieser Arbeit besteht darin, Lehrpersonen konkrete Wege aufzuzeigen, wie sie leichter an Informationen zum kulturellen Kontext von Kinderliedern gelangen können.Die Forschungsfrage lautet: Wie lässt sich Wissen über den kulturellen Kontext von Kinderliedern generieren, und wie können diese Informationen sinnvoll in Übersetzungen integriert werden? Zur Beantwortung dieser Frage wurden Recherchen durchgeführt und Umfragen durchgeführt.Die Ergebnisse zeigen ein geringes Wissen der Befragten sowohl über den kulturellen Hintergrund von Kinderliedern als auch umfassende Hintergrundinformationen zu den ausgewählten Liedern. Die Befragung zeigt auch einen Handlungsbedarf im Bereich der musikalischen Bildung in Bezug auf den kulturellen Kontext von Kinderliedern.Das Fazit dieser Arbeit betont die Bedeutung der Berücksichtigung des kulturellen Hintergrundes von Kinderliedern im schulischen Kontext. Eine vertiefte Auseinandersetzung mit diesem Thema könnte nicht nur die Qualität der musikalischen Bildung verbessern, sondern auch zu einer grösseren Wertschätzung der kulturellen Vielfalt in Schulgemeinschaften beitragen.Die Ergebnisse dieser Arbeit empfehlen eine verstärkte Integration des kulturellen Kontexts von Kinderliedern in den musikalischen Unterrichtseinheiten. Dies könnte nicht nur zu einer differenzierteren musikalischen Bildung führen, sondern auch zur Förderung kultureller Sensibilität und Wertschätzung im schulischen Kontext beitragen

    Alltagsintegrierte Sprachförderung mit Bilderbüchern und Sprachwortschatzkarten: Eine vergleichende Interventionsstudie zur Sprachförderung im Kindergarten

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    Die Sprache spielt eine entscheidende Rolle in der sozialen Interaktion und wird frühzeitig durch das individuelle Umfeld geprägt. Die Sprachfähigkeiten eines Kindes stellen eine grundlegende Komponente für den Bildungserfolg dar. Im schulischen Kontext werden Kin- der mit der Bildungssprache in den Bereichen des Schreibens, Lesens, Hörens und Sprechens konfrontiert. Eine sorgfältige Vorbereitung auf diese Aufgabe ist somit in der vorschulischen Betreuung und im Kindergarten für jedes Kind von Bedeutung. Die pädagogische Fachkraft prägt das tägliche Lernumfeld jedes Kindes, indem sie dieses sprachförderlich gestaltet und als Sprachvorbild agiert. Jedoch stellt sich die Frage, wie dies der Lehrperson im pädagogischen Alltag gelingt. Die vorliegende Arbeit widmet sich der Untersuchung und Bewertung zweier unterschiedlicher Methoden im Kontext der Sprachförderung im Kindergarten. Der Fokus liegt auf der Vergleichsanalyse der spezifischen Arbeit mit Sprachwortschatzkarten und der dialogischen Bilderbuchbetrachtung. Ziel ist es, herauszufinden, welche Methode einen Beitrag leistet zur Wortschatzentwicklung von Kindern, die das zweite Kindergartenjahr besuchen. Anhand einer Literaturrecherche werden in einem ersten Teil die Bedeutung und Ziele der Sprachförderung beleuchtet, die Entwicklungsphasen der Sprache analysiert und die Förderansätze und Methoden der Sprachförderung erforscht. Der zweite theoretische Teil behandelt die dialogische Bilderbuchbetrachtung, wobei vier Bilderbücher der Reihe Pettersson und Findus für die Interventionsstudie ausgewählt und analysiert werden. Der dritte theoretische Teil behandelt die Arbeit mit Sprachwortschatzkarten und zeigt deren vielfältigen Einsatzmöglichkeiten. Die Arbeit mündet schliesslich in eine Interventionsstudie, die die Wirksamkeit der dialogischen Bilderbuchbetrachtung im Vergleich zu jener der Sprachwortschatzkarten untersucht. Dabei werden Kindergartenkinder mit unterschiedlichen Sprachprofilen aus insgesamt vier Kindergärten in die Studie einbezogen und anhand von einem Prä- und Posttest auf ihre Wortschatzentwicklung untersucht. Die Erkenntnisse verdeutlichen, dass die angewandten Methoden anhand einer zielgerichteten und intensiven Sprachförderung positive Effekte auf die Wortschatzentwicklung bei Kindern verzeichnen

    Migration als Lerngegenstand: Ansätze für Lehrpersonen zur Entwicklung inklusionsorientierter Unterrichtseinheiten in der 3. Klasse unter Anwendung des LUKAS-Modells

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    Nicht nur Migration, sondern auch Inklusion sind zentrale und zukunftsweisende Themen der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung. Sie sind entscheidend für die Förderung einer nachhaltigen und gerechten Bildung auf globaler Ebene (EDA, 2020). In der vorliegenden Arbeit steht daher folgende Fragestellung im Zentrum: «Wie kann eine Unterrichtsreihe im Fach Natur, Mensch, Gesellschaft zum Thema «Migration» in einem inklusionsorientierten Unterricht einer 3. Klasse unter Berücksichtigung des LUKAS-Modells gestaltet werden, um bei den Schüler:innen tragfähiges Wissen zu entwickeln?». Diese Arbeit befasst sich mit der Erarbeitung einer Unterrichtsreihe zum Thema Migration in einem inklusionsorientieren Sachunterricht einer 3. Klasse des Zyklus 2. Das Ziel besteht darin, ein Lernmedium zu schaffen, das Lehrpersonen nicht nur dabei unterstützt, das Thema Migration inklusionsorientiert zu vermitteln, sondern auch die Prinzipien und Methoden des LUKAS-Modells in den Unterricht zu integrieren. Damit soll den Lehrkräften ein strukturierter Leitfaden und eine Inspirationsquelle zur Verfügung gestellt werden, damit tragfähiges Wissen vermittelt werden kann

    Das Ninja Warrior Kids Training als Instrument zur Steigerung des Selbstwertgefühls bei Kindern

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    Diese Bachelorarbeit untersucht die Auswirkungen des Ninja Warrior Kids Trainings auf das Selbstwertgefühl von Kindern. Basierend auf der angepassten Rosenberg-Skala zur Messung des Selbstwertgefühls wurden Daten von Kindern im Alter von 8 bis 16 Jahren, vor und nach ihrer Teilnahme am Training, erhoben. Die Arbeit zeigt, dass das Ninja Warrior Kids Training, das Elemente von Geschicklichkeit, Kraft und Ausdauer kombiniert, nicht nur die physischen Fähigkeiten der Kinder verbessert, sondern auch einen positiven Einfluss auf ihr Selbstwertgefühl hat. Die Ergebnisse legen nahe, dass die Teilnahme am Training zu gesteigertem Selbstvertrauen und verbesserten sozialen Fähigkeiten bei den Kindern führt. Diese Arbeit liefert einen wertvollen Einblick in die Effektivität sportbasierter Trainingsprogramme zur Förderung der psychosozialen Entwicklung von Kindern und stellt Empfehlungen für Eltern, Erziehende und Politikgestaltende bereit. Sie trägt dazu bei, das Verständnis für die Rolle von körperlicher Aktivität im Leben von Kindern zu vertiefen und unterstreicht die Bedeutung einer ganzheitlichen Herangehensweise in der Bildung und kindlichen Entwicklung

    Nutzung des Sozialkapitals als Ressource für die schulische Bildung aus der Sicht von Schüler:innen mit tamilischem Migrationshintergrund

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    Obwohl das zentrale Ziel der Schule die Chancengleichheit ist, bleibt dies laut Pierre Bourdieu eine Illusion, da die Zuteilung von Bildungschancen mit der Teilhabe an „kulturellem Kapital“ sowie „sozialem Kapital“ zusammenhängt. Dieses soziale und kulturelle Kapital ist jedoch für Kinder mit Migrationshintergrund nicht immer gleich vorhanden wie für Kinder ohne Migrationshintergrund. Somit haben Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund in der Schweiz, verglichen mit Einheimischen, einen Nachteil beim Zugang zu Bildung, Bildungserfolg und Bildungserwerb, auch wenn individuelle Leistung, soziale und nationale Herkunft berücksichtigt werden. Unterschiedliche Erhebungen zum Sozialkapital oder der sozialen Herkunft von Schüler:innen sind zwar vorhanden, jedoch gerät die Perspektive der Schüler:innen selbst oft in den Hintergrund. Daher werden in der vorliegenden Arbeit vier tamilische Schüler:innen anhand eines halbstrukturierten Leitfadens interviewt und der folgenden Hauptfragestellung nachgegagen: ""Inwiefern haben die interviewten Schüler:innen mit tamilischem Migrationshintergrund ihr Sozialkapital als Ressource für ihre schulische Bildung genutzt?"

    Unterrichtsmaterial zur Einführung von Concept Maps im Geografieunterricht

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    Diese Arbeit untersucht, wie die Methode des Concept Mapping im Geografieunterricht des Zyklus 3 zum Themenbereich Wetter eingeführt und eingesetzt werden kann, um gezielt die Kompetenzen im Systemdenken und der Systemkompetenz zu fördern. Basierend auf einer Literaturrecherche zu Systemdenken, Concept Maps und Wetter sowie dem didaktischen LUKAS-Modell wurde Unterrichtsmaterial entwickelt und in drei Doppellektionen mit einer 3. Sekundarstufenklasse erprobt und ausgewertet. Die Evaluation erfolgte durch Interviews mit den Schüler:innen und der Lehrperson und durch die Analyse und Bewertung der Concept Maps, die im Rahmen der Transferaufgabe von den Schüler:innen in Gruppen erstellt wurden. Die Ergebnisse zeigen, dass die Methode Concept Mapping im Thema Wetter aufgrund der Kreislaufstrukturen, Abhängigkeiten von unterschiedlichen Aspekten und komplexen Zusammenhängen besonders geeignet ist

    Schriftliche Arbeit

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    Die vorliegende Arbeit untersucht den handlungskompetenzorientierten Unterricht bei Lernenden der Fachrichtung Gesundheit (FaGe) am Bildungszentrum für Gesundheit und Soziales (BfGS). Der theoretische Rahmen stützt sich auf berufspädagogische Theorien und Modelle und fokussiert sich dabei auf die Handlungs- und Kompetenzorientierung. Ziel der Untersuchung ist es, zu ermitteln, wie der aktuelle Unterricht von den Lernenden erlebt wird und welche Massnahmen zur Förderung der Handlungskompetenzen beitragen können. Fragestellung: Wie wird der handlungskompetenzorientierte Unterricht am BfGS bei FaGe Lernenden aktuell erlebt und welche Ansätze tragen zur weiteren Förderung und Umsetzung der Handlungskompetenzen bei? Methode: Die Arbeit basiert auf einer umfassenden Literaturrecherche sowie einer standardisierten quantitativen Befragung der Lernenden im zweiten und dritten Lehrjahr mittels eines schriftlichen online Fragebogens. Ergebnisse: Die Ergebnisse zeigen, dass die Lernenden den Berufskundeunterricht als praxisnah erleben und sich gut auf ihren Beruf vorbereitet fühlen. Allerdings bestehen Optimierungspotenziale hinsichtlich der Differenzierung von Aufgaben, der Qualität des Feedbacks sowie der Beratungsrolle der Lehrperson. Fazit: Die Ergebnisse betonen die Notwendigkeit, den Praxisbezug des Unterrichts zu erweitern, differenziertes Feedback zu stärken und die unterstützende Lehrerrolle auszubauen. Diese Massnahmen sollen die Handlungskompetenzen der Lernenden weiter fördern und die Unterrichtsqualität langfristig verbessern

    Digitale Musikproduktion mit Schüler:innen der Sek 1

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    Diese Masterarbeit untersucht, inwiefern die Arbeit mit digitalen Musikproduktionstechniken im Rahmen eines offenen Unterrichts die Motivation von Schüler:innen im Musikunterricht auf der Sekundarstufe I beeinflusst. Hierfür wurde eine Unterrichtsreihe zur digitalen Musikproduktion mit Lernenden der Sekundarstufe I durchgeführt, begleitet von zwei Erhebungen zur Messung der Motivation der Lernenden im Vergleich zum konventionellen Musikunterricht. Die Daten wurden mittels zweier Fragebögen erhoben, die auf denselben Fragen basierten, um Veränderungen mit Fokus auf den Aspekten „Selbstwirksamkeit“, „Kontrollüberzeugung“, „externale Handlungshemmung“ und „Zielorientierung“ zu messen. Der erste Fragebogen bezog sich auf den Musikunterricht des vergangenen Schuljahres, während der zweite die Lernenden zur Unterrichtsreihe zur digitalen Musikproduktion befragte. Die Unterrichtsreihe umfasste vier Doppelstunden, in denen die Schüler:innen eine Einführung in die App GarageBand erhielten und anschliessend einen eigenen Track erstellten, wobei sie in der Gestaltung weitgehend frei waren. Die Ergebnisse zeigen, dass die Lernenden im Durchschnitt motivierter für den Unterricht zur digitalen Musikproduktion waren als für den konventionellen Musikunterricht, insbesondere jene, die bereits ein Instrument spielten. Die Erkenntnisse dieser Masterarbeit können dabei helfen, Unterrichtssequenzen zur digitalen Musikproduktion auf der Sek 1 breitflächiger durchzuführen

    Subjektive Ressourcen als Unterstützungsfaktoren in erfolgreichen Bildungsbiografien von Menschen mit Migrationshintergrund

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    Personen mit Migrationshintergrund sind deutlich öfter mit Ungleichheiten und Benachteiligung konfrontiert als Menschen ohne Migrationshintergrund. Zudem weisen sie statistisch gesehen (Bundesamt für Statistik, 2022) geringere Chancen für Bildungserfolg auf. Dennoch gibt es immer wieder Personen, die trotz gewissen Umständen eine erfolgreiche Bildungsbiografie aufweisen. Die vorliegende Masterarbeit untersucht die Rolle subjektiv-wahrgenommener Ressourcen als entscheidende Unterstützungsfaktoren in erfolgreichen Bildungsbiografien von Menschen mit Migrationshintergrund. Basierend auf qualitativen, problemzentrierten Interviews zeigt die Arbeit auf, wie Migrant:innen unterschiedliche Herausforderungen, wie sozioökonomische Benachteiligung, Sprachbarrieren oder Diskriminierung u.a. mithilfe dieser Ressourcen erfolgreich meistern. Die Ergebnisse sollen einerseits das Verständnis für die Bildungserfahrungen von Menschen mit Migrationshintergrund verbessern und andererseits einen Beitrag zur Debatte um Inklusion und Chancengerechtigkeit im Bildungssystem leisten

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