Pädagogische Hochschule St. Gallen (PHSG): PHIQ
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Vorteile und Nachteile der Inklusion und der Separation
Für Schüler:innen mit besonderem Bildungsbedarf gibt es in der Schweiz zweiSchulsysteme. Konkret sind dies die Integration und die Separation. Wenn man sichüber Vor- und Nachteile der beiden Schulsysteme informieren möchte, stösst manhauptsächlich auf Literatur, die für die Integration und weniger für die Separationspricht. Diese Bachelorarbeit hat darum das Ziel die Vor- und Nachteile beiderSchulsysteme aufzuzeigen. Dafür wurden mithilfe der Literatur Themengebieteherausgearbeitet. Zu diesen Themengebieten wurden Fragen und dazugehörigeThesen aufgestellt. Durch Interviews mit Lehrpersonen aus den beiden Schulsystemenin der Schweiz wurden diese Thesen bestmöglich beantwortet und die Vor- undNachteile beider Systeme herausgearbeitet. Aus den Ergebnissen der Literatur undder Interviews zeigte sich, dass beide Schulsysteme sowohl Vorteile als auchNachteile haben. Somit haben beide Schulsysteme eine Daseinsberechtigung und essollte für jedes Kind individuell geschaut werden, welche Art der Schulung für das Kindam meisten Vorteile mitbringt
Die Birkenbihl-Methode im Vergleich zu herkömmlichen Methoden des Fremdsprachenlernens
In dieser Bachelorarbeit wird die Wirksamkeit der Birkenbihl-Methode im Französischunterricht untersucht und mit traditionellen Sprachlernansätzen wie dem Task-Based Language Learning (TBL) und dem Content and Language Integrated Learning (CLIL) verglichen. Durch die Einbindung praktischer Beispiele und einem Versuch zielt die Arbeit darauf ab, ein umfassendes Verständnis der Vor- und Nachteile der Birkenbihl-Methode im Kontext des Französischunterrichts mit dem Lehrmaterial dis donc! zu bieten. Die Forschungsfrage konzentriert sich auf die Bewertung der Vorteile und Grenzen der Birkenbihl-Methode im Vergleich zu TBL und CLIL, mit einem Schwerpunkt auf deren praktischer Umsetzung und Auswirkung auf das Lernen und die Beteiligung der Schüler:innen. Die Arbeit verbindet die theoretische Ausarbeitung der Themen und das praktische Experimentieren, wodurch sie eine detaillierte Analyse bietet, wie diese Methoden den Spracherwerb und die Schülermotivation beeinflussen können
Gelingende Zusammenarbeit: Klassenassistenz und Lehrperson im Fokus
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht die Gelingensbedingungen der Zusammenarbeit zwischen der Klassenassistenz und Lehrperson im schulischen Kontext. Mithilfe von Interviews wurden ihre Erfahrungen gesammelt und ausgewertet,um die Bedeutung der Zusammenarbeit für die Förderung der Schülerinnen und Schüler zu beleuchten. Die Autorin selbst war als Klassenassistenz tätig und reflektiert die Aufgaben- und Rollenverteilung sowie die Herausforderungen bei der Zusammenarbeit. Die Ergebnisse ermöglichen einen Einblick in die Gestaltung einer gelingenden Zusammenarbeit und bringt Impulse für die Weiterentwicklung des integrativen Ansatzes in Regelklassen
Ästhetische Erfahrung - Eine Methodenbox zum Thema Wasser im Zyklus 1
Gerade im Fachbereich Gestalten können mit Kindern Bilder betrachtet werden. Dabei wird mit den Sinnen gearbeitet, sodass das Erlebte mit den Gefühlen verknüpft wird und eine ästhetische Erfahrung entsteht. Deshalb stehen in der Arbeit folgende zwei Fragestellungen im Zentrum: Welche Methoden und Übungen eignen sich in der Kunstvermittlung, um ästhetische Erfahrungen bei Kindern im Zyklus 1 zu ermöglichen? Wie kann dazu eine Methodenbox mit entsprechenden Übungen für Kinder im Zyklus 1 erarbeitet werden? Diese Fragen wurden anhand der Theorie und eines Experteninterviews beantwortet. Die Methodenbox wurde anhand eines dreistufigen Phasenmodells bearbeitet, bei welcher die Kunstbetrachtung stattfindet. Um die ästhetische Erfahrung zu fördern, müssen unterschiedliche Materialien und Bilder verwendet werden. Bei der Gestaltung der Methodenbox ist auf eine grosse Schriftart und klare Anweisungen für die Kinder zu achten. Auch werden Symbole, Farben und ein didaktischer Kommentar für die Lehrpersonen verwendet
Eigenkompositionen von Chansons und Raps für den Wortschatzerwerb im Französischunterricht in der 5./6. Klasse
Musik im Fremdsprachenunterricht ist ein nicht zu unterschätzendes Mittel für den Fremdsprachenerwerb. Chansons werden als festen Bestandteil des Fremdsprachenunterrichts zur Lautschulung und Wortschatzübung eingesetzt. Dies war der Beweggrund für das Produkt der vorliegenden Bachelorarbeit. Folgende Fragestellung steht im Zentrum: Inwiefern unterstützen und erleichtern selbstkomponierte Chansons und Raps den Wortschatzerwerb im Französischunterricht in der 5./6. Klasse? Im Französischunterricht in der Primarschule im Kanton St. Gallen wird mit dem Lehrmittel «dis donc!» (5/6) gearbeitet, welches als Grundlage für die entstandenen Chansons/Raps diente. Dazu wurde der Wortschatz der Unités im Lehrmittel für die Liedtexte verwendet und entweder ein Chanson oder ein Rap geschrieben. Die Raps wurden aus bestehenden Songs ausgewählt. Der Raptext wurde aber angepasst. Es konnte festgestellt werden, dass die Musik einen positiven Effekt auf die kommunikativen Fertigkeiten haben. Die Musik erleichtert den Schüler:innen den Fremdsprachenerwerb und Französisch wird wieder zu einem motivierenden Fach in der Primarschule
Was wimmelt da im Wimmelbild? Das Wimmelbild als methodenvariierendes Medium im Englischunterricht
Die Heterogenität der Schulklassen mit Lernenden unterschiedlicher Herkünfte und unterschiedlicher Voraussetzungen stellt die Lehrpersonen heutzutage vor grosse Herausforderungen. «Wer nicht mitkommt, bleibt auf der Strecke» - dieser unpädagogische und bequeme Ansatz ist heutzutage – dank neuer Erkenntnisse – überholt und gilt nicht mehr. Unsere Schüler: innen sind Individuen, die individuell am besten gefördert werden können. Deswegen ist es unabdingbar, Kinder in der Schule beim Lernen ebenfalls als Individuum zu berücksichtigen. Dies kann erreicht werden, indem verschiedene Lernzugänge sowie Lernprozesse zu den aufbereiteten Inhalten ermöglicht werden, um die Lernenden in ihren unterschiedlich ausgeprägten Lernkanälen anzusprechen. Auch in Bezug auf den Englischunterricht ist dies essenziell. Der heutige Fremdsprachenunterricht muss das Ziel verfolgen, die Inhalte an die individuellen Bedürfnisse der Lernenden anzupassen und somit jedem einen Lernprozess zu ermöglichen.Diese Bachelorarbeit ist unterteilt in einen theoretischen Teil, in dem methodische Ansätze sowie der Einsatz eines Wimmelbildes als sprachenförderndes Medium eingesetzt werden, um das individuelle Lernen zu ermöglichen. In Anlehnung an das theoretische Vorwissen wird ein Zusatzmaterial in Form eines Wimmelbildes mit dazugehörigen Aufgabentypen erstellt, wodurch individuelle Lernprozesse berücksichtigt und gefördert werden. Der Schwerpunkt liegt dabei auf verschiedenen Zugängen zur Informationsaufnahme und Informationsverarbeitung. Die Schüler: innen sollen die Fremdsprache Englisch zukünftig auf ihre Bedürfnisse abgestimmt lernen können, um einen Lernzuwachs der englischen Sprache zu erreichen
Schreibkompetenzförderung in der Unterstufe
Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Schreibkompetenzförderung in der Unterstufe. Die Schreibkompetenz wird einerseits theoretisch betrachtet und andererseits sind 14 kompetenzfördernde Schreibaufgaben entstanden, die auf der Zielstufe eingesetzt werden können. Folgende Frage steht im Zentrum: Wie kann die Schreibkompetenz bei Kindern in der Unterstufe unter Berücksichtigung verschiedenster Modelle der Schreibentwicklung prozessorientiert gefördert werden? Dabei wird auf vier Modelle der Schreibentwicklung und fünf Schreibprozessmodelle unter Berücksichtigung der Prozessorientierung Bezug genommen. Es werden konkrete Methoden der Schreibförderung betrachtet, darunter die Förderung der Schreibflüssigkeit, des Schreibwortschatzes und der Schreibmotivation. Die erstellten Schreibaufgaben berücksichtigen unter anderem Merkmale guter Schreibaufgaben und den Lehrplan der Volksschule St. Gallen
Rituale im Kindergarten: Morgen-, Pausen-, Aufräum-, und Abschiedsrituale im Kindergarten
Rituale sind ein allgegenwärtiges Phänomen mit historischen Wurzeln, deren genauere Betrachtung Gegenstand des ersten Kapitels ist. Sie finden sich ebenso in unserer Gesellschaft und nehmen insbesondere in der schulpädagogischen Praxis einen bedeutenden Stellenwert ein. Die Autorin untersucht spezifisch, welche Rituale im Kontext eines Halbtags im Kindergarten als effektiv angesehen werden können und wie diese den Alltag einer Lehrkraft erleichtern. Zur Entwicklung adäquater Kriterien für solche Rituale wurde die Methode der qualitativen Inhaltsanalyse herangezogen. Dabei wurden sechs essenzielle Kriterien identifiziert, die für den Einsatz im Kindergarten unabdingbar sind. Zudem wird aufgezeigt, dass Rituale zahlreiche positive Effekte haben, welche ebenfalls mittels inhaltsanalytischer Techniken ermittelt wurden.In einem eigens erstellten Heft sind die gesammelten und überarbeiteten Rituale dokumentiert. Für einige dieser Rituale werden Requisiten benötigt, die entweder selbst angefertigt oder fertig erworben wurden. Alle Materialien wurden in einer Sammelbox zusammengetragen und stehen somit für den praktischen Einsatz bereit
Making im Technischen Gestalten
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht die Integration von ""Making"" im Technischen Gestalten der Primarstufe im Zyklus 2. Das Ziel ist die Analyse der Umsetzungsmöglichkeiten, Voraussetzungen und Anforderungen dieser pädagogischen Methode auf Grundlage theoretischer Erkenntnisse sowie Expert*innenmeinungen aus drei Modellschulen in der Schweiz. Der theoretische Rahmen beleuchtet Definitionen und Konzepte von Making im Kontext des Technischen Gestaltens sowie dessen Relevanz für die Primarstufe. Es werden pädagogische Ansätze und Modelle für eine effektive Integration erörtert. Die Arbeit untersucht ebenfalls notwendige Ressourcen und Qualifikationen für Lehrende sowie die Anforderungen an die Schülerinnen und Schüler. Die Fallstudien präsentieren Einblicke in die Modellschulen aus der Lehrerperspektive. Die Ergebnisse ermöglichen eine fundierte Diskussion über die Umsetzung von Making im Unterricht und sollen wertvolle Impulse für Schulen bzw. Lehrpersonen bieten, die eine effektive Integration von Making in den Technikunterricht anstreben
Schüler:innen mittels Rituale im Schulalltag begleiten und durch das Schuljahr führen (1. – 3. Klasse)
Die vorliegende produktorientierte Bachelorarbeit (BA) befasst sich mit Ritualen im Schulkontext der und deren zeitgemässen und lernförderlichen Gestaltung. Im Bereich der Klassenführung werden Rituale angesprochen, welche die Lernatmosphäre, sowie die Entwicklung von überfachlichen Kompetenzen (ÜK) unterstützen. Der Lehrplan 21 sieht die Förderung der ÜK ebenso vor wie die der fachlichen Kompetenzen.Diese BA-Arbeit zeigt sowohl den theoretischen Hintergrund von Ritualen auf wie auch das Vorgehen und die Gestaltungsmöglichkeiten bei der Entwicklung und Durchführung von Ritualen. Ebenso führt die Autorin BA eine vertiefte Auseinandersetzung mit dem Bildungsauftrag der Schule, der Gestaltung von Unterricht, der Klassenführung durch und beleuchtet dabei das Individuum im Kontext von inneren und äusseren Lernanforderungen. Die daraus gewonnen Erkenntnisse führten zur Erstellung von zwei Ritualkonzepten. Die Evaluierung dieser Produkte geschieht aufgrund einer Analyse mithilfe der gesammelten Erkenntnisse aus der Literatur- und Theoriearbeit.Die Gestaltung der Ritualkonzepte, sowie deren Analyse erfolgen auf der literaturgestützten Grundlage, welche ausgearbeitete Merkmale, Funktionen, Wirkungen und Gestaltungselemente von Ritualen beschreibt. Auch stützt sich die Arbeit Ritualkonzepte auf den Lehrplan 21, bzw. Lehrplan Volksschule des Kantons St. Gallen.Zur Beantwortung der Forschungsfrage benützt die Autorin BA Erkenntnisse, welche als Orientierungslinien für das entstehende Produkt verstanden werden. Die entstandenen Ritualkonzepte, welche ein gutes Klassenklima, sowie eine angenehme Lernatmosphäre unterstützen und personale, sowie soziale Kompetenzen fördern, sind für den Einsatz in der Primarschule mit Fokus Unterstufe (US) ausgearbeitet. Die erstellten und in der BA vorgestellten Materialien und Requisiten können dazu eingesetzt werden. Die Inspirationen dafür basieren auf Beobachtungen in der Praxis