Pädagogische Hochschule St. Gallen (PHSG): PHIQ
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    Entwicklung eines Bilderbuchs zur Sensibilisierung und Stärkung des Selbstwerts: Eine produkt- und prozessorientierte Arbeit mit theoretischem Bezug auf die Bilderbuchkonzeption und die Thematik des Selbstwerts

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    Dem Konzept des Selbstwerts wird eine bedeutsame Stellung in der Selbstwahrnehmung, der Persönlichkeitsentwicklung und der Gesundheit des Menschen zugeschrieben. Während ein gesunder Selbstwert eine stärkende und positive Wirkung mit sich bringt, kann ein niedriger Selbstwert die Lebensqualität beeinträchtigen und als Risikofaktor für psychische Erkrankungen wirken. Eine frühzeitige Sensibilisierung sowie eine stärkende Entwicklung dieses psychologischen Konstrukts sind daher von grosser Bedeutung. Angesichts dieser Relevanz wird in der vorliegenden Arbeit untersucht, wie solch eine Unterstützung bei Kindern erfolgen und diese in Form eines Produkts umgesetzt werden kann. Ausgehend aus den im Theorieteil erarbeiteten Erkenntnissen und dem aufgeführten methodischen Vorgehen, wird im Rahmen dieser Bachelorarbeit ein Bilderbuch als Förderansatz für Vier- bis Achtjährige entwickelt. Es greift neben der Achtsamkeit weitere intrapersonelle Aspekte – die Selbstakzeptanz und das Selbstvertrauen –, sowie unterschwellig interpersonelle Aspekte auf. Indem kindgerecht ein Zugang zur Thematik ermöglicht wird, soll die Bilderbuchgeschichte einer positiven Entwicklung beitragen. Spezifische bildnerische Mittel, die den Grundgestaltungselementen Komposition, Farbe und Form zugrunde liegen, prägen die Illustrationen. Darüber hinaus tragen dramaturgische Mittel, insbesondere die Drei-Akt-Struktur und die zwölf Stufen der Heldenreise, zur Entwicklung eines sinnvollen Spannungsbogens bei

    Didaktische Ansätze von Primarschullehrpersonen im altersdurchmischten Lernen

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    Mit der Vielfalt der Kinder in einer Klasse angemessen umzugehen, stellt grosse Herausforderungen an die Lehrpersonen. Um mit dieser Heterogenität bewusster umgehen zu können und sie vor allem für den Unterricht zu nutzen, gibt es Konzepte wie das altersdurchmischte Lernen. Speziell beim altersdurchmischten Lernen ist, dass bewusst Kinder aus unterschiedlichen Jahrgängen in einer Klasse zusammenarbeiten. Ziel ist es, dass die Kinder miteinander, nebeneinander und auch voneinander lernen können. Dadurch sollen auch die Selbstständigkeit und die sozialen Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler zusätzlich gefördert werden. Diese Bachelorarbeit soll aufzeigen, was eine Lehrperson aus didaktischer Sicht tun kann, um altersdurchmischtes Lernen lernförderlich umzusetzen. Im Zentrum der Theorie stehen die Aspekte Öffnung des Unterrichts, Differenzierung, Zusammenleben und die Rolle der Lehrperson. Diese Arbeit möchte vor allem die Praxis mit der Theorie vergleichen und so Taktiken und Hilfen von praktizierenden Lehrpersonen und die Literatur dazu nutzen, um zukünftige Lehrpersonen beim Einstieg in das System des altersdurchmischten Lernens zu unterstützten

    Stress reduzieren, Wohlbefinden fördern: Achtsamkeit in der Schule

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    Die Bachelorarbeit «Stress reduzieren, Wohlbefinden fördern: Achtsamkeit in der Schule» wurde von Nadine Stücheli im dritten Ausbildungsjahr an der pädagogischen Hochschule St.Gallen verfasst. Mit der vorliegenden Arbeit wird folgende Frage beantwortet: Wie wirkt sich ein strukturiertes Achtsamkeitstraining auf die Stresswahrnehmung und das Wohlbefinden von Schüler:innen der Mittelstufe aus? Bereits in der Primarschule leiden Kinder häufig unter Stress. In diesem Kontext kann Achtsamkeit eine mögliche Strategie zur Stressbewältigung sein. Die Schüler:innen erlernen ihre eigenen Bedürfnisse zu erkennen, ein besseres Verständnis für ihre Emotionen zu entwickeln und mit Herausforderungen umzugehen. Basierend auf einer quantitativen Untersuchung mit einer Interventions- und Kontrollgruppe wurde die Forschungsfrage überprüft, ob regelmässige Achtsamkeitsübungen eine signifikante Veränderung in der Wahrnehmung von Stress und dem allgemeinen Wohlbefinden der Schüler:innen bewirken. Im Rahmen der Studie hat eine fünfte Klasse über einen Zeitraum von sechs Wochen Achtsamkeitsübungen durchgeführt. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass innerhalb der Interventionsgruppe keine signifikanten Unterschiede vor und nach Durchführung des Achtsamkeitstrainings festzustellen sind. Im Vergleich der beiden Gruppen zeigt sich jedoch eine signifikante Differenz, was darauf hindeutet, dass Achtsamkeitstraining einen positiven Einfluss auf die Stresswahrnehmung und das Wohlbefinden hat. Quelle: Klein-Hessling, J. & Lohaus, A. (2021). Stresspräventionstraining für Kinder im Grundschul alter (4., überarb. Aufl.). Göttingen: Hogrefe Verlag. Krämer, S. (2019). Wache Schule - Mit Achtsamkeit zu Ruhe und Präsenz. Paderborn: Junfer mann

    Pädagogische Parallelen: Eine vergleichende Analyse von Lehrpersonen und Fussballjuniorentrainer:innen

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    Diese Bachelorarbeit untersucht die Unterschiede und möglichen Synergien in den pädagogischen Ansätzen von Lehrpersonen und Fussballjuniorentrainer:innen. Ziel der Arbeit ist es, herauszufinden, wie sich die pädagogischen Herangehensweisen in schulischen und sportlichen Kontexten unterscheiden und welche Elemente aus einem Bereich für den anderen gewinnbringend genutzt werden können. Die Untersuchung basiert auf einer Kombination aus einer umfassenden Literaturrecherche und einer empirischen Erhebung durch Befragungen von Schülern und Fussballjunioren. Die Ergebnisse zeigen, dass soziale Kompetenzen wie Freundlichkeit in beiden Kontexten geschätzt werden, während Strenge und Fachkompetenz im sportlichen Umfeld eine grössere Rolle spielen. Diese Erkenntnisse unterstreichen die Bedeutung einer adaptiven pädagogischen Praxis, die sowohl in der Schule als auch im Sport umgesetzt werden kann, um die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen zu fördern. Die Arbeit schliesst mit praxisrelevanten Empfehlungen zur Verbesserung der pädagogischen Ansätze in beiden Tätigkeitsfeldern

    Partizipation im Unterricht

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    Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht die Umsetzung partizipativer Methoden im Unterricht und deren Beitrag zur Förderung überfachlicher Kompetenzen von Schüler:innen. Basierend auf einer Kombination aus Literaturrecherche und qualitativer Datenerhebung in Form von Interviews mit Lehrkräften wird der Frage nachgegangen, wie Partizipation sinnvoll gestaltet werden kann, um sowohl die Eigenverantwortung als auch die sozialen und personalen Kompetenzen der Lernenden zu stärken. Die Ergebnisse zeigen, dass Partizipation eine zentrale Rolle für die Entwicklung von Kompetenzen wie Frusttoleranz, Teamfähigkeit und Reflexionsvermögen spielt. Es wird deutlich, dass eine strukturierte und zielgerichtete Gestaltung partizipativer Prozesse essenziell ist, um eine Überforderung der Schüler:innen zu vermeiden und gleichzeitig Raum für individuelle Mitgestaltung zu schaffen. Die Arbeit hebt hervor, dass sowohl Klassenrat als auch offene Unterrichtsformen wie Projektarbeit und Wochenpläne effektive Instrumente für die Umsetzung von Partizipation darstellen. Die Untersuchung identifiziert jedoch auch Herausforderungen, insbesondere die Balance zwischen Freiräumen für Mitbestimmung und den institutionellen Vorgaben, die von den Lehrkräften eingehalten werden müssen. Die Arbeit schliesst mit Handlungsempfehlungen, die sich auf eine schrittweise Einführung und eine bewusste Förderung partizipativer Kompetenzen fokussieren. Diese Ergebnisse bieten praxisrelevante Ansätze für Lehrkräfte, um Partizipation zur Stärkung von sozialen und personalen Kompetenzen einzusetzen

    Die Bedeutung der sensorischen Integration bei Entwicklungsverzögerungen im Kindergarten

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    Sinneseindrücke unterschiedlichster Art umgeben den Menschen. Diese Reize müssen aufgenommen und verarbeitet werden, damit der Mensch im Anschluss darauf reagieren kann. Dieser Prozess wird als sensorische Integration bezeichnet. Die Fähigkeit eines Kindes, Informationen aus der Umwelt aufzunehmen und zu verarbeiten, ist ein entscheidender Aspekt für das Lernen. In der frühen Kindheit zeigt das Gehirn eine besondere Plastizität und Anpassungsfähigkeit, weshalb es entscheidend ist, möglichst frühzeitig mit einer anregenden, sensibilisierenden Umgebung konfrontiert zu sein. Viele pädagogische Fachkräfte haben unzureichende Kenntnis-se über die Auswirkungen von sensorischer Über- oder Unterempfindlichkeit im Schulalltag. Zudem herrscht oft Unklarheit darüber, wie Lehrpersonen die sensorische Integration in ihren Unterricht einbetten können. Daher steht in der vorliegen-den Arbeit die folgende Fragestellung im Zentrum: Wie kann die sensorische Integration im Kindergarten durch eine anregende Umgebungsgestaltung und gezielten Übungen gefördert werden? Die Untersuchungen in dieser Arbeit basieren auf Literaturstudium, einem Interview sowie Erhebungen zu den sensorischen und graphomotorischen Fertigkeiten zweier Klassen mit unterschiedlichen Voraussetzungen. Eine Klasse arbeitet täglich mit sensorischen Integrationsübungen, die andere hingegen setzt solche bisher im Kindergarten nicht bewusst ein. Die Ergebnisse zeigen auf, dass die Klasse mit sensorischer Erfahrung tendenziell bessere Werte in den sensorischen sowie graphomotorischen Übungen erzielte. Allerdings sind die meisten dieser Werte nicht signifikant, wodurch der Zufall nicht ausgeschlossen werden kann. Es konnte jedoch nachgewiesen werden, dass eine positive Korrelation zwischen den sensorischen und den graphomotorischen Fertigkeiten eines Kin-des vorliegt. Das bedeutet: je besser die sensorischen Fertigkeiten, desto besser die graphomotorischen Fähigkeiten

    Praxishilfe

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    Diese Bachelorarbeit untersucht, wie Lehrpersonen die Chancengleichheit von Kindern mit Migrationshintergrund in ihrem Unterricht fördern können. Es werden Herausforderungen wie sozioökonomische Benachteiligung, Sprachkompetenz und institutionelle Diskriminierung beleuchtet. Basierend auf theoretischen Erkenntnissen werden praxisorientierte Handlungsvorschläge in den vier Bereichen Sprache, Differenzierung, Kooperation und Kultur erarbeitet und in einer Primarklasse erprobt. Die Ergebnisse zeigen, dass die Massnahmen das Potenzial haben, den Lernerfolg der Kinder positiv zu beeinflussen und so die Chancengleichheit in herkunftsheterogenen Klassen zu fördern

    Lehrmittel

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    Die vorliegende Bachelorarbeit hat zum Ziel, eine Sammlung von Aktivitäten für den Wald in Form einer praktischen Waldkiste zu konzipieren, um die Naturverbundenheit bei Kindern zu Beginn des Zyklus 2 zu fördern. Zur Beantwortung dieser Frage wurde ein Konzept entwickelt, das auf dem Modell der kindlichen Naturerfahrungsdimensionen nach Lude (2021) basiert. Die Aktivitäten wurden so erstellt, dass sie theoretische und didaktische Grundlagen aus der aktuellen Forschung und grundlegenden Theorien vereinbaren und mit dem Produkt verknüpfen. Aufgrund der Recherche wurde ein neues Modell erstellt, welches die Naturerfahrungsdimensionen auf eine kindgerechte und praktische Weise für die Arbeit mit der Waldkiste zusammenfasst. Es wurde begleitend dazu ein Lehrpersonenkommentar erstellt, in dem weitere Informationen für die Lehrperson bereitgestellt werden

    Der Wald als ausserschulischer Lernort für entwicklungsorientierte Zugänge aus dem Lehrplan 21 im Zyklus 1

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    Die vorliegende Arbeit untersucht, wie die entwicklungsorientierten Zugänge aus demLehrplan 21 im Zyklus 1 am ausserschulischen Lernort Wald integriert und adressiertwerden können. Im Zentrum steht folgende Fragestellung: Wie können dieentwicklungsorientierten Zugänge aus dem Lehrplan 21 im Zyklus 1 in einerUnterrichtseinheit am ausserschulischen Lernort Wald integriert und adressiertwerden? Angesichts der zunehmenden Naturentfremdung steht die Rolle der Natur fürdie kindliche Entwicklung im Zentrum. Diese wird anhand der vier QuellenUnmittelbarkeit, Widerstandsfähigkeit, Freiheit und Verbundenheit erläutert.Anschliessend wird mit den ausserschulischen Lernorte und dem KonzeptDraussenlernen ein Bezug zur Schule hergestellt. Es wurde ein Produkt entwickelt,das verschiedene Aktivitäten umfasst, welche die entwicklungsorientierten Zugängedes Lehrplans 21 im Zyklus 1 adressieren. Ergänzend wurde ein Leitfaden zurVorbereitung, Durchführung und Nachbereitung einer Unterrichtseinheit im Walderarbeitet

    Schriftliche Arbeit

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    In einer zunehmend komplexen und unvorhersehbaren Welt sind gut entwickelte soziale Kompetenzen für Schüler:innen entscheidend, um zukünftige Herausforderungen erfolgreich zu bewältigen. Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht, wie soziale Kompetenzen bei Mittelstufenschüler:innen mithilfe eines Kartensets gezielt gefördert werden können. Folgende Fragestellung steht im Zentrum dieser Arbeit: Wie kann ein Kartenset entwickelt werden, damit es sich zur Förderung sozialer Kompetenzen in der Mittelstufe eignet? Die theoretischen Grundlagen umfassen wissenschaftliche Erkenntnisse zu ausgewählten sozialen Kompetenzen und deren Bedeutung für die Entwicklung von Kindern. Aufbauend auf dieser Basis wurde ein Kartenset entwickelt, das aus 18 Spielen besteht, die auf drei soziale Kompetenzen ausgerichtet sind: Kommunikationsfähigkeit, Kooperationsfähigkeit und Konfliktfähigkeit. Die Spiele wurden in ein Rahmenthema eingebettet. Die Ergebnisse zeigen, dass solche gezielten Lehrmittel zur Förderung der sozialen Kompetenzen von Schüler:innen eingesetzt werden können. Der regelmässige Einsatz kann die sozialen Kompetenzen der Lernenden nachhaltig fördern

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