Pädagogische Hochschule St. Gallen (PHSG): PHIQ
Not a member yet
4052 research outputs found
Sort by
Bildung Nachhaltige Entwicklung an ausserschulischen Lernorten
Neben der Umsetzung im Schulzimmer bieten ausserschulische Lernorte (ASLO) Lehrpersonen Möglichkeiten, Bildung Nachhaltige Entwicklung (BNE) zu implementieren. Welche Bedeutung haben ausserschulische Lernorte für Primarlehrpersonen, wenn sie BNE umsetzen wollen? Und inwiefern leisten auf der anderen Seite die ausserschulischen Lernorte aus Sicht von Primarlehrpersonen einen Beitrag für BNE? Diese Leitfragen stehen im Zentrum vorliegender Bachelorarbeit. Dazu wird ein Einblick in die Theorie und den aktuellen Forschungsstand zu BNE und ASLO gegeben. Um aktuelle Einschätzungen von LP zu erhalten, wurde 14 Primarlehrpersonen aus unterschiedlichen Gemeinden im Kanton St. Gallen eine Online-Umfrage vorgelegt, diese ausgewertet und interpretiert
Gestaltung eines lernförderlichen Umfelds für hochsensible Kinder – Herausarbeitung von Handlungsempfehlungen für die schulische Praxis
In der vorliegenden Arbeit wurde untersucht, wie ein lernförderliches Umfeld für hochsensible Kinder geschaffen werden kann, um deren spezifischen Bedürfnissen im schulischen Kontext gerecht zu werden. Im Fokus steht die Leitfrage: Welche pädagogischen Strategien und Massnahmen werden zur Schaffung eines lernförderlichen Umfelds, das den spezifischen Bedürfnissen hochsensibler Kinder im Unterricht gerecht wird, in Aussicht gestellt? Zur Beantwortung dieser Fragestellung wurden drei erfahrene Lehrpersonen interviewt. Die qualitativen Daten wurden mittels eines selbst entwickelten Kategoriensystems analysiert, um zentrale Erkenntnisse herauszuarbeiten. Es zeigte sich, dass hochsensible Kinder besonders von Lehrpersonen profitieren, die ein hohes Mass an Achtsamkeit und Feingefühl zeigen. Nur durch eine aufmerksame Wahrnehmung und ein tiefes Verständnis für die individuellen Bedürfnisse dieser Kinder können förderliche Rahmenbedingungen geschaffen werden.
Die Arbeit liefert konkrete Handlungsempfehlungen für die schulische Praxis, wie zum Beispiel die Bedeutung einer klaren und wertschätzenden pädagogischen Beziehung, einer gut strukturierten Unterrichtsgestaltung sowie der bewussten Förderung individueller Stärken. Diese Ansätze unterstützen nicht nur hochsensible Kinder, sondern tragen auch zu einem allgemein positiven Lernklima bei
Achtsamkeit im Schulunterricht - Der Einfluss auf Exekutive Funktionen im Zyklus 2
Diese Bachelorarbeit untersucht anhand von Literaturrecherchen, wie Achtsamkeitsübungen im Schulunterricht des Zyklus 2 die Exekutiven Funktionen von Kindern beeinflussen. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob eine regelmässige Achtsamkeitspraxis zur Verbesserung der Exekutiven Funktionen beitragen kann. Die Arbeit gliedert sich in mehrere Teile: Zunächst wird der theoretische Hintergrund zu Achtsamkeit und Exekutiven Funktionen beleuchtet. Anschliessend werden verschiedene Ansätze zur Anwendung von Achtsamkeit im schulischen Kontext vorgestellt. Es folgen eine Analyse von Forschungsberichten, die die Auswirkungen dieser Übungen auf die Exekutiven Funktionen untersuchten, sowie konkrete Achtsamkeitsübungen, die sich für die Integration in den Schulunterricht eignen. In der Diskussion und im Fazit werden die Ergebnisse zusammengefasst und die zentrale Fragestellung beantwortet. Die Arbeit bietet somit einen umfassenden Überblick über die Relevanz von Achtsamkeit im Bildungsbereich und zeigt auf, welche Methoden zur Förderung Exekutiver Funktionen hilfreich sein könnten
Kriegsdarstellung in den Verfilmungen von ‘Im Westen Nichts Neues’ 1930 – 1979 – 2022
In dieser Arbeit werden die drei Verfilmungen des weltbekannten Antikriegsromans von Erich Maria Remarque aus den Jahren 1930, 1979 und 2022 auf ihre filmische Kriegsdarstellung hin untersucht und anhand verschiedener inhaltlicher und formaler Kriterien miteinander verglichen. Dabei stellt sich heraus, dass sich die Kriegsdarstellung im letzten Jahrhundert vor allem folgenden Aspekten deutlich verändert hat; Die Brutalität des Krieges rückt durch detaillierte Aufnahmen von Verletzungen und toten Körpern, deutlich sichtbaren Nervenzusammenbrüchen und häufigere und explizitere Gewaltdarstellungen in den Vordergrund. Zudem steigert sich die Immersion des Publikums; die Zuschauer:innen werden durch Kameraführung, Geräuschkulisse und Authentizität in das Kriegsgeschehen einbezogen, wobei das Leid und die Zerstörung mithilfe von filmischen Tricks emotional aufgeladen wird. Der Krieg in Form der Schlacht wird in der neusten Verfilmung fokussiert und aufwändig inszeniert, was den brutalen Kampf im Niemandsland zur Attraktion macht. Doch auch auf einer tieferen Ebene zeigen sich Veränderungen. So nimmt die Kritik am Militär nicht nur mit jeder Verfilmung zu, sondern auch die Sinnlosigkeit des Kriegsapparats. Die Motive werden emotional und kinematographisch unterstützt, sodass das Publikum emotionalisiert und ihre Meinungsbildung durch den Film beeinflusst wird. Insgesamt kann mit den Ergebnissen der Analyse argumentiert werden, dass Im Westen Nichts Neues in seiner neusten Version den Krieg einseitiger, dafür negativer darstellt
Konzept
Schulbibliotheken leisten einen wichtigen Beitrag zur Förderung von Bildung und Chancengleichheit und können einen positiven Einfluss auf die Lesekompetenz und die allgemeine schulische Entwicklung haben. In vielen südafrikanischen Townshipschulen sind Bibliotheken jedoch entweder unzureichend ausgestattet oder fehlen ganz. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der folgenden Fragestellung:
Welche theoriegestützten und empirisch praxisrelevanten Elemente soll ein Konzept für den Aufbau und Betrieb einer Schulbibliothek enthalten, mit welchem eine nachhaltige Primarschulbibliothek in einem südafrikanischen Township realisiert werden kann? Dabei liegt ein besonderer Fokus auf den sozioökonomischen Bedingungen und dem interkulturellen Dialog, um ein nachhaltiges Konzept zu entwickeln, das den lokalen Gegebenheiten gerecht wird.
Die Arbeit zeigt auf, dass die Umsetzung einer nachhaltigen Schulbibliothek in einem südafrikanischen Township mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert ist, die von der Finanzierung über die Infrastruktur bis hin zur personellen Besetzung reichen. Als Ergebnis der Arbeit wurde ein praxisnahes Konzept in englischer Sprache erarbeitet, das als Grundlage für die mögliche Implementierung einer Schulbibliothek in einem südafrikanischen Township dienen kann
Liederheft
Diese Bachelorarbeit untersucht die Rolle von Musik, insbesondere des Singens bei der sozialenIntegration von Kindergartenkindern, die Deutsch als Zweitsprache erlernen. Angesichts derwachsenden Zahl fremdsprachiger Kinder in der Schweiz wird Musik als universelles Mediumbetrachtet, das unabhängig von sprachlichen Barrieren positive Emotionen weckt und einGemeinschaftsgefühl schafft. Ziel der Arbeit ist es, Lehrpersonen ein Tool zu bieten, das diesoziale Eingliederung unterstützt und gleichzeitig den Anforderungen des Lehrplans entspricht.Die Arbeit umfasst die Entwicklung eines spezifischen Liederbuchs, das auf die Förderungsozialer Interaktionen und das spielerische Erlernen der deutschen Sprache ausgerichtet ist.Dabei werden zentrale Themen wie Begrüssung/Verabschiedung, Gemeinschaft/Miteinanderund Gefühle behandelt, um die Integration und das Wohlbefinden der Kinder zu stärken. JedesLied ist praxisorientiert mit pädagogischen Umsetzungsmöglichkeiten und QR-Codes fürAudioaufnahmen gestaltet. Das Liederbuch beinhaltet sowohl schweizerdeutsche als auchhochdeutsche Lieder, welche jeweils in die andere Sprache übersetzt worden sind. So ist einabwechslungsreiches und flexibel einsetzbares Liederbuch für den Kindergarten entstanden.Die theoretischen Grundlagen der Arbeit diskutieren die Bedeutung der Musik und des Singensin der Sprachförderung und sozialen Integration. Zudem haben musikalische Aktivitäten imKindergarten positive Effekte auf Sprachkompetenz, emotional-soziale Fähigkeiten undLernmotivation. Das gemeinsame Singen ermöglicht fremdsprachigen Kindern nicht nur einespielerische Sprachpraxis, sondern auch den Zugang zu einem integrativenGemeinschaftserlebnis, das ihre Zugehörigkeit und ihr Selbstbewusstsein stärkt.Zusammengefasst bietet die Arbeit Lehrpersonen ein praxisorientiertes Instrument, das vorallem die soziale Integration von Kindern mit Deutsch als Zweitsprache im Kindergartenfördert
Schriftliche Arbeit
Das Ziel dieser Bachelorarbeit ist es, aufzuzeigen, wie eine ganzheitliche Förderung in den Bereichen Musik und Sprache im Kindergarten stattfinden kann. Dazu wird die folgende Fragestellung gestellt: «Wie ist kompetenzorientierte und wahrnehmungsbezogene Sprachförderung im Kindergarten anhand von Sprechversen möglich, wenn der Rhythmus als verbindendes Glied zwischen Sprache und Bewegung gezielt gestalterisch genutzt wird?». Um die Fragestellung zu beantworten, wurden die einzelnen Bereiche theoretisch aufgearbeitet und in dem Produkt praktisch umgesetzt. Sprechverse dienen als geeignetes Medium für eine rhythmische Umsetzung. Sie fördern zusätzlich die Sprache und den Wortschatzaufbau der Kinder. Im Kindergarten haben sie einen wichtigen Stellenwert und werden häufig eingesetzt. Rhythmus im Kindergarten kann vielseitig eingesetzt werden. Der Fokus liegt dabei auf den Fortbewegungsarten Gehen, Laufen, Hüpfen und Galoppieren. Durch das Zusammenspiel mit dem Körper und der Bewegung, kann Rhythmus den Kindern greifbar gemacht werden. Die Wahrnehmung ist wichtig für die musikalische Entwicklung der Kinder und spielt in allen Bereichen (Rhythmus, Musik, Sprache und Körper / Bewegung) eine bedeutende Rolle für das Lernen der Kinder. Mit der Sensomotorik ist das Zusammenspiel der sensorischen und motorischen Leistungen gemeint und ist ausschlaggebend für das musikalische Lernen. Keywords: Sprachförderung; Rhythmus; Verse und Reime; Körper und Bewegung; Wahrnehmung; Sensomotorik Quelle: Hutter, L. (2025). Sprachförderung durch rhythmische Spracherfahrung Unterrichtsbausteine für Kindergartenkinder (Unveröffentlichte Bachelorarbeit, Pädagogische Hochschule St. Gallen
Dokumentation
Die Musik sowie auch Märchen begleiten die Kinder bis ins Erwachsenenalter. Die Arbeit untersucht, wie das Märchen «Die Bremer Stadtmusikanten» im Grundschulunterricht musikalisch vertont werden kann, um die Charakterzüge der Figuren und ihre Emotionen darzustellen. Basierend auf einer literarischen Analyse und der Improvisation als Methode soll herausgefunden werden, wie ein solches Projekt mit einer Schulklasse umgesetzt werden kann. Zusätzlich wurde ein Drehbuch geschrieben, das beschreibt, wie der Abschnitt klingt, welche Emotionen vermittelt werden und welche Instrumente zu hören sind. Zu diesem Drehbucht gibt es eine musikalisches Repertoire, worauf alle Abschnitte vertont wurde. Die Ergebnisse zeigen, dass Improvisation und die Verwendung von Orff-Instrumenten nicht nur die kreative Auseinandersetzung mit Märchen fördern, sondern auch die Ausdrucksfähigkeit der einzelnen Musizierenden stärken. Die Arbeit bietet eine Verbindung von Literatur- und Musikvermittlung im Grundschulunterricht. Der Prozess erfordert Mut, Kreativität und Offenheit, da ohne feste Vorgaben gearbeitet wird und lediglich die Geschichte sowie das Vorwissen zu Verfügung stehen. Zudem ist eine sorgfältige Planung notwendig, um die Vertonung in der Klasse erfolgreich umzusetzen. Es sollten keine Schüler:innen überfordert werden und alle aktiv teilnehmen können, ohne dass lange Wartezeiten entstehen. Der Prozess hat auch viele Vorteile, einer davon ist, dass jede:r seine eigene Interpretationen einbringen kann und an den individuellen Fähigkeiten anküpft
Lehrmittel
In der heutigen Zeit herrscht ein grosses Bewusstsein für den menschlichen Respekt zu einander. DieserRespekt gilt jedem und jeder – egal welcher Herkunft. Ethnische Minderheiten, namentlich Fahrende inder Schweiz, werden jedoch häufig durch die Fremdbezeichnung «Zigeuner:in» unwissenddiskriminiert. Diese Arbeit handelt davon, wie man bereits im Kindesalter für die fahrende Gesellschaftein Bewusstsein schaffen kann mit Hilfe eines Kinderbuches. Dazu werden die Kunst des Schreibeneines illustrierten Kinderbuches, sowie die verschiedenen didaktischen Prinzipien des Unterrichtensüber ethnische Minderheiten analysiert und in einem Kriterienraster synthetisiert. Die zentral leitendeFrage dieser Arbeit lautet: «Welche Kriterien muss ein Kinderbuch über Fahrende in der Schweizerfüllen, um als didaktisches Mittel im Regelunterricht der 4. – 6. Klasse verwendet werden kann?»
Leitfaden
Gegenstand der vorliegenden Arbeit ist die «Gestaltung der Elternarbeit in der Primarschule», und es wird der Frage nachgegangen, welche Elemente der Elternarbeit für angehende Lehrpersonen der Primarschule von Bedeutung sind, um eine erfolgreiche Zusammenarbeit zu gewährleisten. Zudem wird erläutert, welche Formen der Elternarbeit möglich sind, und welche Stolpersteine zu erwarten sind. Jede Lehrkraft wird in ihrer Berufslaufbahn mit verschiedenen Elternpersönlichkeiten konfrontiert, und sollte auf eine bestmögliche Zusammenarbeit vorbereitet sein. Welche Bedeutung die Elternarbeit in der Primarschule für die beteiligten Personen, insbesondere für das Kind, hat, wird ebenfalls aufgezeigt. Für Lehrpersonen sind die Qualitätsmerkmale einer effektiven Elternarbeit, sowie eine sorgfältige Vorbereitung des ersten Auftritts vor den Eltern, entscheidend. Um die oben erwähnte Fragestellung beantworten zu können, wurde eine umfassende Literaturrecherche durchgeführt, und zusätzlich die Gesprächskommode, ein interaktives Instrument für Lerngespräche, erkundet. Mit dem erworbenen Wissen wurde ein Leitfaden für angehende Lehrkräfte erstellt, der neben wichtigen Tipps und Tricks, auch eine Jahresübersicht enthält, die aufzeigt, wann im Schuljahr welche Aspekte in Bezug auf die Elternarbeit fällig sind