Pädagogische Hochschule St. Gallen (PHSG): PHIQ
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    Suizid-Sicht der Religionen

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    Der Umgang mit Suizidgedanken und -handlungen ist ein vielschichtiges Thema, das von individuellen, gesellschaftlichen und religiösen Faktoren beeinflusst wird. Diese Arbeit widmet sich der Frage, wie unterschiedliche Religionen – insbesondere das Christentum, der Islam und der Buddhismus – den Suizid bewerten und welche Rolle Religiosität bei der Suizidprävention spielt. Dabei werden auch ethische und philosophische Perspektiven berücksichtigt. Religiöse Überzeugungen können sowohl schützend als auch belastend wirken, da sie einerseits durch soziale Netzwerke und moralische Normen Suizidgedanken entgegenwirken, andererseits jedoch Schuldgefühle oder soziale Stigmatisierung verstärken können. Die Analyse verdeutlicht, dass im Christentum und Islam Suizid abgelehnt wird, während der Buddhismus eine kontextabhängigere Haltung einnimmt. Es wird ausserdem aufgezeigt, wie Lehrpersonen durch frühzeitiges Erkennen von Warnsignalen, offene Kommunikation und die Berücksichtigung religiöser Perspektiven in der Suizidprävention eine wichtige Rolle spielen können. Die Arbeit zeigt, dass de

    Problembasiertes Lernen im Sportunterricht - eine empirische Arbeit

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    Diese Bachelorarbeit untersucht die Umsetzung von problembasiertem Lernen im Sportunterricht der Primarschule und dessen Einfluss auf die Förderung der Problemlösefähigkeit der Kinder. Angesichts der zunehmenden Relevanz von Problemlösefähigkeiten zielt die Arbeit darauf ab, den eigenen Unterricht kritisch zu reflektieren und durch eine Selbstintervention weiterzuentwickeln.Im Rahmen einer Interventionsstudie mit Pre-Post-Design wurden zwei Unterrichtseinheiten videographisch dokumentiert und anhand eines eigens entwickelten Kriterienrasters evaluiert. Die Auswertung ergab eine signifikante Verbesserung des Unterrichts in Bezug auf zentrale Merkmale problembasierten Unterrichts, wie etwa die Schüler:innenzentrierung, die Offenheit der Aufgabenstellung sowie die Förderung kooperativer Problemlösung. Die statistische Signifikanz der Ergebnisse sowie ihre praktische Bedeutsamkeit werden durch den Einsatz statistischer Verfahren (t-Test, Cohen's d und ICC) bestätigt.Diese Arbeit liefert praxisorientierte Impulse zur Förderung überfachlicher Kompetenzen und beleuchtet methodische Herausforderungen und Chancen einer Selbstintervention auf

    Mehr Bewegung in den Kindergartenalltag integrieren

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    In dieser Bachelorarbeit wird die Bedeutung von Bewegung und die persönlichen Kompetenzen der Autorin bei der Durchführung von bewegtem Unterricht untersucht. Viele Pädagoginnen und Pädagogen sind sich der Wichtigkeit von Bewegung bewusst und integrieren immer wieder bewegte Sequenzen in ihren Unterricht. Auch die Autorin dieser Arbeit ist sich der Bedeutung von Bewegung für die Gesundheit und Entwicklung der Kindergartenkinder bewusst. Trotz eingeplanten Bewegungspausen und bewegten Sequenzen empfindet sie ihre geführten Sequenzen als bewegungsarm. Deswegen widmet sich diese Bachelorarbeit den persönlichen Kompetenzen und Entwicklungsbereichen. Ziel ist es, den Unterricht mittels einer intensive Literaturrecherche und Analyse der Kompetenzen und Entwicklungsbereiche der Autorin bewegter zu gestalten. Dafür wurden während zwei Messzeitpunkten drei Kinder einer Kindergartenklasse hinsichtlich ihrer Bewegung in den geführten Unterrichtssequenzen beobachtet. Beim ersten Messzeitpunkt wurde dabei das Fachwissen noch nicht vertieft. Darauf folgten eine intensive Literaturrecherche und Auseinandersetzung mit dem Fachwissen. Die Analyse des Bewegungsverhaltens der drei Kinder wurde zu einem späteren Zeitpunkt wiederholt. Es folgte die Auswertung der erhobenen Daten, was zum Ergebnis führte, dass die Autorin ihren Unterricht verbessern konnte

    Schulangst - Präventionsmassnahmen

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    Diese Bachelorarbeit befasst sich mit dem Thema Schulangst und den Präventionsmassnahmen, die Schulen, Eltern und Gemeinden ergreifen können, um betroffene Kinder zu unterstützen. Zunächst werden die Ursachen und Einflussfaktoren von Schulangst analysiert, darunter das Lehrpersonenverhalten, das soziale Umfeld sowie soziokulturelle Bedingungen. Anschliessend werden in einer Literaturanalyse verschiedene Präventionsansätze und Interventionsstrategien aus der Fachliteratur verglichen. Die Arbeit zeigt, dass ein positives Schulklima, die Früherkennung von Schulangst und eine enge Zusammenarbeit zwischen Schule, Eltern und Fachkräften entscheidend für die Prävention sind. Abschliessend werden praxisorientierte Handlungsempfehlungen gegeben, um Schulangst frühzeitig vorzubeugen und effektiv zu behandeln

    Ein neues Förderprogramm für HERO(es)

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    Schüler:innen mit viel ‹Hope›, ‹Efficacy›, ‹Resilience› und ‹Optimism› zeigen unter anderem bessere schulische Leistungen und Motivation als Schüler:innen mit weniger ‹HERO›. Dieses Akronym fasst die vier Ressourcen zusammen und basiert auf Konzepten der positiven Psychologie. Damit Schüler:innen die ‹HERO›-Ressourcen häufiger in ihrem Alltag anwenden und deren Potenzial erkennen, ist unterstützende Begleitung notwendig. In dieser literaturbasierten Arbeit werden für ein Förderprogramm für Viertklässler:innen geeignete Konzepte gefunden. Dabei werden sie gezielt auf den Entwicklungsstand der Viertklässler:innen abgestimmt. Es gehen die zwei Leitfragen hervor: «Welche psychologischen Modelle und Ansätze eignen sich für die Entwicklung eines ‹HERO›-Förderprogramms?» und «Welche entwicklungspsychologischen Merkmale und lernfördernden Faktoren von neun- bis zehnjährigen Schüler:innen können im ‹HERO›-Förderprogramm am besten gezielt berücksichtigt werden?» Als Ergebnis wurde eine Projektwoche gestaltet mit Inhalten wie die ‹SMART›Kriterien, Vorbilder, dem Akronym ‹BOUNCE BACK› sowie Strategien zur Gedankenbearbeitung. Besonders die konkret-operationale Entwicklungsstufe und das Klassifikationsdenken konnten bei der Erstellung des Programms sinnvoll integriert werden

    Wenn die Sonne nicht mehr scheint - Verständnis und Bewältigung von Depressionen bei Kindern

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    Depression ist eine häufige psychische Störung, die sich durch kognitive und somatischeSymptome äussert. Bereits im Kindesalter kann eine depressive Störung diagnostiziert werden,wobei die Diagnose nicht immer eindeutig ist. Damit eine Depression bei Kindern erkannt undinsbesondere im schulischen Kontext angemessen gehandelt werden kann, steht in dervorliegenden Arbeit folgende Fragestellung im Zentrum: Welche Rolle spielen familiäre,soziale und genetische Faktoren bei der Entwicklung von Depressionen bei Kindern im Altervon vier bis sieben Jahren, und wie können präventive Massnahmen in schulischer Umgebungdazu beitragen, die seelische Gesundheit von Kindern zu stärken? Depression ist einmultifaktorielles Geschehen und kann daher durch mehrere Faktoren ausgelöst werden.Betroffene erleben sich als antriebslos, freudlos und emotional belastet, können unterSchlafstörungen und körperlichen Schmerzen leiden und sogar ein gestörtes Essverhaltenaufweisen.Diese Bachelorarbeit beschäftigt sich mit der Symptomatik und den möglichen Ursachen vonDepressionen, geht auf komorbide Störungen ein und analysiert Herausforderungen, die in derpädagogischen Arbeit mit betroffenen Kindern auftreten können. Das Ziel dieser Arbeit ist es,das Bewusstsein für depressive Störungen im Kindesalter zu stärken und Lehrpersonen durchunterschiedliche Methoden im Umgang mit betroffenen Kindern zu unterstützen

    Vernachlässigung im Kindesalter: Früherkennung und angemessene Reaktionen für Lehrpersonen im Kontext der Schule

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    Kinder können auf verschiedene Weise in ihrer Entwicklung beeinträchtig werden. Ein Beispiel dafür ist die Vernachlässigung. In dieser Arbeit wird untersucht, wie Lehrkräfte Anzeichen von Vernachlässigung bei Primarschulkindern erkennen und welche Massnahmen sie ergreifen können, um betroffene Kinder zu unterstützen. Im Mittelpunkt steht die Fragestellung: „Wie können Lehrpersonen in der Primarschule Anzeichen von Vernachlässigung erkennen und durch angemessene Massnahmen zur Unterstützung betroffener Kinder beitragen?“. Die theoretischen Grundlagen umfassen die Bindungstheorie sowie die Auswirkungen von Vernachlässigung auf die körperliche, kognitive und sozial-emotionale Entwicklung. Anhand einer literaturbasierten Analyse werden Risikofaktoren, Schutzfaktoren und konkrete Handlungsmöglichkeiten für Lehrpersonen aufgezeigt. Die Ergebnisse zeigen, dass die Erkennung und Unterstützung stark von der Sensibilität und den Kompetenzen der Lehrperson sowie von den individuellen Gegebenheiten der Kinder abhängt. Dies unterstreicht die Bedeutung präventiver und reaktiver Massnahmen und gezielter Schulungen, um das Wohlergehen betroffener Kinder langfristig zu fördern

    Von Strafen zu pädagogischen Massnahmen in der Schule: Vergleich und Begründungen im Wandel der Zeit

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    Diese Arbeit untersucht die Entwicklung von Ansichten und Praktiken im Umgang mit Unterrichtsstörungen. Ausgehend von den Strafen in der Schule beschreibt die Arbeit den Einfluss reformpädagogischer Ansätze. Behavioristische Perspektiven wie die von Skinner brachten wissenschaftliche Modelle zur Verhaltenssteuerung ein, während Pädagogen wie Dreikurs, Kohn, Lohmann und Rüedi alternative Massnahmen entwickelten. Diese reichen von logischen Konsequenzen bis hin zu kooperativen Problemlösestrategien und fördern nachhaltige Verhaltensänderungen ohne den Einsatz von Strafen. Die Arbeit zeigt, dass der Wandel durch gesellschaftliche Veränderungen, psychologische Erkenntnisse und ethische Überlegungen beeinflusst wurde. Pädagogische Massnahmen wie Gespräche, Wiedergutmachung und demokratische Prozesse ersetzen zunehmend traditionelle Strafen und stellen das Kind als aktive:n Mitgestalter:in seiner Lern- und Lebenswelt in den Fokus. Abschliessend wird aufgezeigt, dass eine erfolgreiche Erziehung nicht auf Unterwerfung, sondern auf Einsicht, Zusammenarbeit und respektvolle Beziehungen basiert

    Hinweise zur Wirksamkeit von spielerischen Interventionen auf die Aufmerksamkeit, Konzentration und Selbstregulation bei Kindern mit ADHS

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    Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) ist eine häufige Entwicklungsstörung, die Herausforderungen in den Bereichen soziale Interaktion, akademische Leistung und emotionale Regulation mit sich bringt. Der Umgang mit verminderter Aufmerksamkeit, Konzentrationsschwäche, Hyperaktivität und Problemen in der Selbstregulation stellt für Kinder mit ADHS eine besondere Herausforderung dar. Diese Bachelorarbeit untersucht deshalb folgende Fragestellung: Inwiefern können spielerische Interventionen sich positiv auf die Aufmerksamkeit, Konzentration und Selbstregulation von Kindern mit ADHS in der Unterstufe aus-wirken? In dieser Arbeit werden auf der Grundlage ausgewählter aktueller Forschungsbefunde, Literatur und Theorie, Ideen entwickelt, wie die Aufmerksamkeit, Konzentration und Selbstregulation bei Kindern mit ADHS mit spielerischen Ansätzen verbessert werden können. Es wird aufgezeigt, was Gelingensbedingungen sind, damit sich spielerische Interventionen positiv auf Kinder mit ADHS in der Unterstufe auswirken

    Individuelle Förderung der Motivation anhand eines Coaching-Ansatzes

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    Diese Bachelorarbeit untersucht, wie ein Coachingansatz dazu beitragen kann, die überfachliche Kompetenz ""Motivation"" bei Schüler:innen individuell zu fördern. Anhand eines Fallbeispiels wird analysiert, wie die DIPALOG-Trainingsmappe „Lernmotivation“ in einem Coachingprozess eingesetzt wird und welche Auswirkungen dies auf die Einstellung und Motivationsentwicklung der Schülerin oder des Schülers hat. Der theoretische Rahmen umfasst Motivationstheorien wie die Selbstbestimmungstheorie und das Flow-Konzept, die die Bedeutung von intrinsischer und extrinsischer Motivation sowie deren Wechselwirkungen beleuchten. Die Wirksamkeit des Coachings und der Einfluss des Dossiers werden durch Interviews, Beobachtungen und Selbsteinschätzungen evaluiert. Die Ergebnisse zeigen, dass der Coachingprozess positive Impulse auf die Selbstständigkeit und Motivation des Schülers setzen konnte. Der Proband profitierte von der klaren Struktur des Dossiers und der individuellen Begleitung, wobei kleine, aber sichtbare Fortschritte in seiner Einstellung und seinem Lernverhalten erkennbar waren. Es zeigte sich, dass eine längere Dauer des Coachings dazu beigetragen könnte, nachhaltigere Veränderungen zu erreichen. Die Arbeit liefert damit wertvolle Erkenntnisse für Lehrpersonen und Bildungsinstitutionen, die nach wirksamen Strategien zur Förderung überfachlicher Kompetenzen suche

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