Pädagogische Hochschule St. Gallen (PHSG): PHIQ
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    Nonverbale Kommunikation - Die Auswirkung von Körpersprache, Haltung und Mimik auf die kognitive Aktivierung im Primarschulunterricht

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    Nonverbale Kommunikation spielt eine zentrale Rolle im Lehrberuf und beeinflusst sowohl die Gestaltung von Unterrichtsprozessen als auch die Interaktion zwischen Lehrpersonen und Lernenden. Sie wirkt auf bewussten und unbewussten Ebenen und ist ein wesentlicher Faktor für ein erfolgreiches Lernumfeld. Diese Arbeit untersucht, wie nonverbale Kommunikation im Zusammenhang mit der kognitiven Aktivierung und der Aufmerksamkeit der Lernenden steht. Ziel ist es, eine Brücke zwischen theoreti-schen Erkenntnissen und praktischen Handlungsmöglichkeiten zu schlagen.Die Ergebnisse verdeutlichen, dass das bewusste und authentische Anwenden von Gestik, Mimik, Blickkontakt und Raumverhalten durch die Lehrperson entscheidend ist, um ein lernförderliches Klassenklima zu schaffen. Besonders wirksam ist nonver-bale Kommunikation, wenn sie mit weiteren didaktischen Instrumenten kombiniert wird

    Schriftliche Arbeit

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    Schulbibliotheken leisten einen wichtigen Beitrag zur Förderung von Bildung und Chancengleichheit und können einen positiven Einfluss auf die Lesekompetenz und die allgemeine schulische Entwicklung haben. In vielen südafrikanischen Townshipschulen sind Bibliotheken jedoch entweder unzureichend ausgestattet oder fehlen ganz. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der folgenden Fragestellung: Welche theoriegestützten und empirisch praxisrelevanten Elemente soll ein Konzept für den Aufbau und Betrieb einer Schulbibliothek enthalten, mit welchem eine nachhaltige Primarschulbibliothek in einem südafrikanischen Township realisiert werden kann? Dabei liegt ein besonderer Fokus auf den sozioökonomischen Bedingungen und dem interkulturellen Dialog, um ein nachhaltiges Konzept zu entwickeln, das den lokalen Gegebenheiten gerecht wird. Die Arbeit zeigt auf, dass die Umsetzung einer nachhaltigen Schulbibliothek in einem südafrikanischen Township mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert ist, die von der Finanzierung über die Infrastruktur bis hin zur personellen Besetzung reichen. Als Ergebnis der Arbeit wurde ein praxisnahes Konzept in englischer Sprache erarbeitet, das als Grundlage für die mögliche Implementierung einer Schulbibliothek in einem südafrikanischen Township dienen kann

    Spiele als Werkzeug zum Englischlernen auf der Primarstufe. Eine Ergänzung zum Englischlehrmittel «Young World 3»

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    Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht den Einsatz von Task-Based Spielen zur Förderung kommunikativer Kompetenzen im Englischunterricht der Primarstufe. Die Arbeit identifiziert eine Lücke in der Lehrmethodik des obligatorischen Lehrmittels ‘Young World 3’ und entwickelt darauf basierend ergänzende Spielanlässe, die auf den Prinzipien des Task-Based Learning beruhen. Es werden zentrale Konzepte des Zweitspracherwerbs sowie die Bedeutung von Differenzierung und Interaktion im Unterricht dargestellt. Der praktische Teil umfasst die Entwicklung und Erprobung von acht Spielen zu verschiedenen thematischen Einheiten von ‘Young World 3’. Die Spiele wurden hinsichtlich ihrer Differenzierungsmöglichkeiten, strukturellen Umsetzung, Förderung der kommunikativen Kompetenzen und Motivation der Schülerinnen und Schüler evaluiert

    Praxisheft

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    In einer zunehmend komplexen und unvorhersehbaren Welt sind gut entwickelte soziale Kompetenzen für Schüler:innen entscheidend, um zukünftige Herausforderungen erfolgreich zu bewältigen. Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht, wie soziale Kompetenzen bei Mittelstufenschüler:innen mithilfe eines Kartensets gezielt gefördert werden können. Folgende Fragestellung steht im Zentrum dieser Arbeit: Wie kann ein Kartenset entwickelt werden, damit es sich zur Förderung sozialer Kompetenzen in der Mittelstufe eignet? Die theoretischen Grundlagen umfassen wissenschaftliche Erkenntnisse zu ausgewählten sozialen Kompetenzen und deren Bedeutung für die Entwicklung von Kindern. Aufbauend auf dieser Basis wurde ein Kartenset entwickelt, das aus 18 Spielen besteht, die auf drei soziale Kompetenzen ausgerichtet sind: Kommunikationsfähigkeit, Kooperationsfähigkeit und Konfliktfähigkeit. Die Spiele wurden in ein Rahmenthema eingebettet. Die Ergebnisse zeigen, dass solche gezielten Lehrmittel zur Förderung der sozialen Kompetenzen von Schüler:innen eingesetzt werden können. Der regelmässige Einsatz kann die sozialen Kompetenzen der Lernenden nachhaltig fördern

    Praxisheft

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    Diese prozessorientierte Arbeit untersucht die Relevanz und Umsetzung von Yoga im Schweizer Kindergarten, inspiriert durch das südafrikanische «Earthchild Project». Ziel ist es, die Frage zu beantworten, weshalb und wie Yoga zur Förderung einer ganzheitlichen Entwicklung in den Kindergarten integriert werden soll und kann. Die Forschungsfrage wird durch eine Kombination qualitativer und literaturbasierter Ansätze beantwortet. Grundlagen bilden Beobachtungen und Evaluationen im «Earthchild Project» in Südafrika, eine umfassende Literaturrecherche sowie ein dreiwöchiges Praxisprojekt mit zwölf Kindergartenkindern in der Schweiz. Ergänzend wurden Befragungen von zwölf Eltern und zwei Lehrpersonen durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass Yoga positive Auswirkungen auf die körperliche, emotionale, soziale und geistige Entwicklung von Kindern hat. Die Arbeit liefert Grundlagen für den Aufbau von Yogasequenzen und verdeutlicht, wie Yoga sowohl in Form ganzer Sequenzen (inklusive vorhandener Planungen) als auch als Rituale in den Kindergartenalltag integriert werden kann. Durch die Verknüpfungen der Praxis und Philosophie von Yoga mit den Kompetenzen des Lehrplans 21 zeigt die Arbeit das Potenzial auf, das über jahrtausendealte Wissen sinnvoll in den Bildungskontext einzubetten

    Schriftliche Arbeit

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    In der heutigen Zeit herrscht ein grosses Bewusstsein für den menschlichen Respekt zu einander. DieserRespekt gilt jedem und jeder – egal welcher Herkunft. Ethnische Minderheiten, namentlich Fahrende inder Schweiz, werden jedoch häufig durch die Fremdbezeichnung «Zigeuner:in» unwissenddiskriminiert. Diese Arbeit handelt davon, wie man bereits im Kindesalter für die fahrende Gesellschaftein Bewusstsein schaffen kann mit Hilfe eines Kinderbuches. Dazu werden die Kunst des Schreibeneines illustrierten Kinderbuches, sowie die verschiedenen didaktischen Prinzipien des Unterrichtensüber ethnische Minderheiten analysiert und in einem Kriterienraster synthetisiert. Die zentral leitendeFrage dieser Arbeit lautet: «Welche Kriterien muss ein Kinderbuch über Fahrende in der Schweizerfüllen, um als didaktisches Mittel im Regelunterricht der 4. – 6. Klasse verwendet werden kann?»

    Schriftliche Arbeit

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    Sprachliche Fertigkeiten sind eine Grundvoraussetzung für jeglichen Unterricht auf sämtlichen Bildungsstufen und in allen Fachbereichen. Die deutsche Sprache dient dabei als das Hauptmedium des Lernens. Ein Kind, welches sprachlich nicht mithalten kann, ist in allen Schulfächern benachteiligt. Deshalb ist es wichtig, dass jede Lehrperson integriert in den alltäglichen Unterricht auch die Sprache der Kinder fördert. Ziel dieser Bachelorarbeit ist es, sich vertieftes Wissen über die phonologische Bewusstheit und vor allem deren Förderung anzueignen. Dazu wird die folgende Forschungsfrage gestellt: Wie fördert die Arbeit an der phonologischen Bewusstheit den Spracherwerb des Kleinkindes? Um die Forschungsfrage zu beantworten, werden Studien zum Thema phonologische Bewusstheit und Kinder mit Deutsch als Zweitsprache analysiert und miteinander verglichen. Die Arbeit an der phonologischen Bewusstheit fördert den Spracherwerb von Kleinkindern massgeblich, da sie die grundlegenden kognitiven Fähigkeiten unterstützt, die für das Erkennen und Verarbeiten sprachlicher Strukturen erforderlich sind. Zudem werden Fördermöglichkeiten der phonologischen Bewusstheit angesprochen. Explizite Trainingsprogramme nutzen spielerische Übungen zu Lauten, Silben und Reimen, die insbesondere Risikokindern im Vorschulalter helfen, phonologische Defizite aufzuholen. Aufgrund dieses Wissens wurde basierend auf einem Bilderbuch Sprachfördermaterial hergestellt, welches mit der ganzen Klasse behandelt werden kann, mit besonderer Berücksichtigung der Kinder mit Deutsch als Zweitsprache

    Überfachliche Kompetenzen durch Achtsamkeit fördern - Konzeption eines Kartensets

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    Angesichts wachsender psychosozialer Belastungen und zunehmender gesellschaftlicher Anforderungen gewinnt die Förderung überfachlicher Kompetenzen im schulischen Kontext an Bedeutung. Achtsamkeit, verstanden als absichtsvolles, gegenwärtiges und nicht wertendes Gewahrsein, gilt hierbei als ein vielversprechender Ansatz. Es stellt sich die Frage, wie Achtsamkeit gezielt im Unterricht eingesetzt werden kann, um personale, soziale und methodische Kompetenzen zu stärken. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, zu untersuchen, wie Achtsamkeitspraxis methodisch fundiert in den Schulalltag integriert werden kann, um die systematische Förderung überfachlicher Kompetenzen zu unterstützen. Die zentrale Zielsetzung lautet: «Ich erarbeite ein Kartenset zur Förderung überfachlicher Kompetenzen im Schulalltag durch Achtsamkeit, weil ich herausfinden möchte, wie ein Achtsamkeitstraining aufgebaut sein muss, um eine systematische Förderung der überfachlichen Kompetenzen umzusetzen.» Zur Beantwortung dieser Zielsetzung wurden empirische Studien zu achtsamkeitsbasierten Interventionen im schulischen Kontext ausgewertet. Ergänzend wurden qualitative und quantitative Inhaltsanalysen bestehender Unterrichtsmaterialien durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass Achtsamkeitsübungen wie Atembeobachtung, Body Scan oder Sitzmeditation ein hohes Potenzial zur Förderung überfachlicher Kompetenzen besitzen. Die Übungen ermöglichen es Schüler:innen, ihre Wahrnehmung zu schulen, emotionale Impulse bewusster zu regulieren und im sozialen Miteinander präsenter und reflektierter zu agieren. Eine zentrale Erkenntnis der Arbeit besteht darin, dass viele bestehende Achtsamkeitsmaterialien im schulischen Kontext Defizite hinsichtlich curricularer Passung, Kompetenztransparenz und didaktischer Klarheit aufweisen. Das entwickelte Kartenset schliesst diese Lücke, indem es jede Übung systematisch mit spezifischen Teilkompetenzen des Lehrplans verknüpft. Grundlage dafür bildeten die Analyseergebnisse, aus denen theoriegeleitete Designprinzipien abgeleitet wurden, die in die Konzeption des Kartensets eingeflossen sind. Aufbauend auf diesen Befunden reflektiert die abschliessende Diskussion die Umsetzung des Kartensets im Hinblick auf zentrale Gütekriterien, identifiziert bestehende Limitationen und beleuchtet den pädagogischen Mehrwert der Intervention. Darüber hinaus werden Perspektiven für weiterführende Forschung zur curricularen Verankerung und nachhaltigen Integration von Achtsamkeit im Unterricht aufgezeigt

    Optimierung des Churermodells in der Primarstufe

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    Die vorliegende Arbeit untersucht die Herausforderungen, die sich aus der Gestaltung eines differenzierten und inklusiven Unterrichts für Lehrpersonen ergeben. Das Churermodell, ein innovativer Ansatz der Primarstufe, bietet die Möglichkeit, durch offene Lernlandschaften und lernendenzentrierte Unterrichtsformen den individuellen Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler gerecht zu werden. Die vorliegende Arbeit untersucht, wie das Churermodell optimiert werden kann, um Lehrpersonen zu entlasten, während die Selbstständigkeit und das Engagement der Lernenden gestärkt werden. Im Rahmen einer qualitativen Studie wird die praktische Umsetzung des Modells evaluiert und durch gezielte Optimierungsmassnahmen wie ein differenziertes Materialangebot, eine flexible Raumgestaltung und gezielte Förderstrategien weiter entwickelt. Die Ergebnisse zeigen, dass eine klar strukturierte Organisation, die gezielte Förderung der Eigenverantwortung und ein bewusster Umgang mit Raum und Materialien für den Erfolg des Modells entscheidend sind. Insgesamt bietet die Arbeit praxisorientierte Anregungen zur Weiterentwicklung des Churermodells und verdeutlicht, wie Lehrpersonen und Schülerinnen und Schüler gleichermassen davon profitieren

    Gemeinsam statt einsam: Die Auswirkungen intergenerationaler Begegnungen in Altersheimen auf Kinder und Senior:innen

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    Die Bachelorarbeit untersucht, wie ein Senior:innennachmittag zwischen Grundschüler:innen und Bewohner:innen eines Altersheims im Rahmen eines Service Learning-Projekts gestaltet und wahrgenommen wird. Dabei steht die Frage im Mittelpunkt, welche Auswirkungen die intergenerativen Begegnungen auf das gegenseitige Verständnis der Teilnehmenden haben.Auf Basis der Hypothese, dass beide Gruppen die Begegnungen als bereichernd und anregend empfinden, werden die Planung, Durchführung und Evaluation des Projekts analysiert. Besonderes Augenmerk liegt auf den positiven Effekten, die Kinder aus den neuen Herausforderungen und der neuen Umgebung ziehen, sowie den Impulsen, die Senior:innen durch die Energie und Unbeschwertheit der Kinder erhalten.Die Arbeit umfasst die theoretische Einführung in das Konzept des Service Learning, eine detaillierte Beschreibung der Projektmethodik sowie die Reflexion und Diskussion der Ergebnisse. Diese zeigen, dass intergenerative Begegnungen nicht nur das gegenseitige Verständnis fördern, sondern auch zur persönlichen und sozialen Entwicklung der Teilnehmenden beitragen

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