Pädagogische Hochschule St. Gallen (PHSG): PHIQ
Not a member yet
4052 research outputs found
Sort by
Schriftliche Arbeit
Die Flüchtlingsbewegung ist ein sich wandelndes, jedoch immer aktuelles, Thema. Über die Folgen und Auswirkungen auf Kinder mit Migrationshintergrund gibt es wenige Untersuchungen und Erkenntnisse. Die Integration von Migrationskindern, ins Schweizer Schulsystem, ist ein grosses Thema. Damit diese erfolgreich ist, muss schnellst möglich Deutsch gelernt und dafür wiederum Vertrauen in sich selbst und in die neue Umgebung gewonnen werden. Den Autorinnen hat sich die Frage gestellt, ob die Musik einen positiven Einfluss auf den deutschen Spracherwerb, sowie den Aufbau des Vertrauens in sich und die Klasse haben kann. Die folgende Arbeit ist in die Bänder 0 - 4 gegliedert. In dem ersten Band wird auf den Erst- und Zweitspracherwerb, sowie die Auswirkung der Musik auf den Menschen und die Themengenerierung eingegangen. Theorien werden zusammengeführt, verglichen und eine Grundlage zur optimalen Unterstützung der Kinder geschaffen. Im zweiten Band wird auf das Thema Heimat eingegangen. Mit Hilfe von Gesprächen mit Menschen aus verschiedenen Altersklassen wird eine allgemeingültige Definition von Heimat ausgearbeit. Aufgrund dieser wird das Produkt, das Themenheft "Heimat – eine Musiksammlung", begründet und beschrieben. Beim Themenheft handelt es sich um ein musikalische Ideensammlung, welche eins zu eins in der Praxis umgesetzt werden kann. Die Umsetzung in einer Praktikumsklasse wird im dritten Band beschrieben sowie Verknüpfungen vom Themenheft zur Theorie gemacht. Vor allem die Auswirkungen auf den Vertrauensaufbau waren während der Projektwoche deutlich sichtbar. Schlussendlich wird im vierten Band ein Fazit über die ganze Arbeit gezogen
Analyse der Berichterstattung der Anti-Vietnamkriegsbewegung in der Schweiz
Die Forschung zur Analyse der Berichterstattung über die Proteste gegen den Vietnamkrieg in der Schweiz liefert bisher kaum wissenschaftlichen Arbeiten. Diesem grundlegenden Defizit soll folgende Arbeit entgegenwirken. Die Untersuchungsgegenstände bilden Artikel der fol-genden Tages- und Wochenzeitungen: die NZZ, der Blick, der Tages Anzeiger, das Vater-land, Vorwärts und die Weltwoche. Im Zentrum stehen die Fragen, wie über die Anti-Vietnamkriegsbewegung in der Schweiz in den 1960er- und 1970er-Jahre berichtet wurde und ob Unterschiede in der Berichterstattung in den einzelnen Medien ersichtlich werden. Die Auswahl der Artikel wurde auf den Zeitraum (eine Woche vor und eine bis zwei Wochen nach) folgender Tage eingeschränkt: 04. Februar 1967, 15./16. April 1967, 01. Mai 1968, der 22. Juni 1968, 13. September 1969, 06. November 1971 und der 22. April 1972. Für die Untersu-chung wird die Methode der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring verwendet. Die Inhalte der Zeitungsartikel werden anhand eines induktiv gewählten Kategoriensystems gezielt ana-lysiert. Die Ergebnisse sind, dass die Mehrheit der Berichterstattungen wertend verfasst wer-den. Die politische Einstellung der Zeitungen fliesst entweder indirekt durch die Beschreibung der Demonstration oder der Demonstranten oder direkt durch Äusserungen von politischen Stellungsnahmen in die Berichterstattung ein
Zukunftsorientiert unterrichten. Eine Studie zum Einfluss von interdisziplinärem Programmierunterricht für technische Weltorientierung und zur Förderung von affektiven Aspekten
Eine zunehmend digitalisierte Welt stellt immer neue Anforderungen an die Volksschulbildung. Lehrpersonen haben die Aufgabe, Lernende auf diese Welt vorzubereiten. Während Wirtschaft und Forschung Kompetenzen wie vernetztes Denken und Programmierfähigkeiten fordern, tun sich Lehrpersonen schwer, den Unterricht in diese Richtung zu gestalten. Zudem gibt es zurzeit nur wenige aktuelle Lehrmittel für den Programmierunterricht.
Diese Masterarbeit stellt sich mit dem vorliegenden Unterrichtsprojekt der Aufgabe, beide For-derungen gewinnbringend zu vereinen, indem Programmieren interdisziplinär in den NT-Unterricht integriert wird. Im Zentrum steht die Frage, wie Programmierunterricht gestaltet werden muss, damit die moderne Technik erkennbar und verstehbar wird. Darüber hinaus wird die Frage gestellt, ob dieses Verständnis den Nützlichkeitswert des Programmierens erkennen lässt und somit die affektiven Aspekte wie Interesse, Motivation oder das Selbstkonzept der Ler-nenden steigern kann. Dazu wurde ein Unterrichtsprojekt erstellt und in fünf Klassen durchge-führt. Neben der Veränderung der gesamten Stichprobe werden die einzelnen Klassen in ihrer Entwicklung verglichen. Zusätzlich werden die Entwicklungen der Kategorien Geschlecht und Vorwissen analysiert und verglichen.
Die Einflüsse und Zusammenhänge der Intervention wurden durch einen Fragebogen vor und nach der Intervention evaluiert. Die Probanden wurden zu den Bereichen „Erkennbarkeit und Verständnis der modernen Technik“, „Nützlichkeitswert von Programmieren“ und zu affektiven Aspekten wie Interesse, Motivation und Selbstkonzept hinsichtlich des Programmierens und der modernen Technik befragt. An der Untersuchung haben 73 Lernende aus fünf Klassen am teilge-nommen. Die Klassen stammen aus allen drei Jahrgängen der Oberstufe mit vier Sekundarklas-sen und einer Realklasse.
Die Ergebnisse zeigen, dass die Lernenden die moderne Technik hoch signifikant besser verste-hen und erkennen, wo sie überall zur Anwendung kommt. Der Nützlichkeitswert von Program-mieren konnte ebenfalls hoch signifikant gesteigert werden. Ebenso konnten alle affektiven As-pekte wie Interesse, Motivation und Selbstkonzept gesteigert werden. Eine signifikante Steige-rung wurde allerdings nur im Selbstkonzept festgestellt.
Aufgrund der Ergebnisse kann der interdisziplinäre Programmierunterricht als sinnvolle Möglich-keit angesehen werden, Programmierkompetenzen vernetzt mit der modernen Technik (in All-tagsgeräten) zu erwerben. Das Unterrichtskonzept kann besonders im Bezug auf die „Erkennbar-keit und das Verständnis für moderne Technik“, den „Nützlichkeitswert von Programmieren“ sowie das „Selbstkonzept“ für Programmieren als Mehrwert angesehen werden
Schulsozialarbeit: Einschätzungen ihrer Wirkung durch die Oberstufenschülerinnen und -schüler. Berichte von sechs ehemaligen Schülerinnen und Schülern zu ihren Erfahrungen mit der Schulsozialarbeit
Durch die Schulsozialarbeit (SSA) werden Schülerinnen und Schüler bei familiären, persönlichen und schulischen Anliegen unterstützt und beraten. Diesen Dienst bieten heutzutage alle Oberstufenzentren im Kanton St. Gallen in Form eines integrativen oder additiven Modells an. Die Arbeitsbereiche der Schulsozialarbeit sind aber nicht klar definiert und so kann dieser je nach Schulhaus stark variieren. Auch eine Qualitätsüberprüfung ist meistens nicht eingerichtet. Findet eine Evaluation statt, werden oftmals „nur“ Lehrpersonen, Eltern und die Schulsozialarbeitenden selbst befragt. Der Hauptakteur, die Schülerin und der Schüler, wird meist nicht befragt.
Daher verfolgt die vorliegende Arbeit das Ziel, den Schülerinnen und Schülern selbst das Wort zu geben und ihre Sichtweise zur Schulsozialarbeit darzulegen. In diesem Rahmen wurden sechs ehemalige Oberstufenschülerinnen und –schüler zur ihrer Einschätzung auf die Wirkung der Schulsozialarbeit befragt. Die Studie fand bewusst in der Retrospektive statt, um ebenfalls die Nachhaltigkeit der Wirkung der Schulsozialarbeit zu eruieren. Die Interviews wurden mittels eines halbstandardisierten Leitfadens durchgeführt und anhand einer qualitativen Inhaltsanalyse kategorienbasiert ausgewertet.
Die Resultate zeigen, dass alle Schülerinnen und Schüler das Angebot der Schulsozialarbeit als sinnstiftend erachten. Das Konzept der Schulsozialarbeit wird von den Befragten als positiv bewertet und erfüllt die theoretischen Voraussetzungen für eine Wirkung. Der Grossteil der Befragten zeigte sich zufrieden mit der Leistung der Schulsozialarbeit. Weiter konnten alle Befragten Vertrauen zum Schulsozialarbeiter aufbauen und ihre Probleme darlegen. Hingegen berichteten nicht alle von einem Erfolg beziehungsweise einer Lösung ihres Problems. Zwei der sechs befragten Schülerinnen und Schüler berichteten, einen langfristigen Nutzen, beziehungsweise eine Wirkung, die sie bis heute beeinflusst, aus der Zusammenarbeit mit dem Schulsozialarbeiter gewonnen zu haben. Diese zwei Schülerinnen und Schüler haben sich durch den Schulsozialarbeiter in ihrer Persönlichkeit und ihrem Verhalten weiterentwickelt, sodass sie in gewissen Situationen bewusst anders reagieren als vor den Beratungsgesprächen.
Zusammenfassend kann gesagt werden, dass nach Einschätzung der befragten Schülerinnen und Schüler, die Schulsozialarbeit im untersuchten Schulhaus einen mittleren bis hohen Wirkungsgrad bei den Befragten erzielen konnte
Evaluation von Antriebstechnologien für Lastwagen in der Enddistribution bei Retail- und Transportunternehmen in der Schweiz
Aus der Literaturrecherche lassen sich verschiedene Kriterien ableiten, die bei Investitions-Entscheiden in eine Lastwagen-Flotte herangezogen werden können. Diese Kriterien können ökologischer, ökonomischer, sozialer oder technischer Art sein. Die Bewertung und das Abwägen der Kriterien kann als Entscheidungsgrundlage dienen, um zu evaluieren, welche Antriebstechnologie ein Unternehmen für seine Lastwagenflotte wählen soll.
Diese Masterarbeit befasst sich mit der Frage, anhand welcher konkreten Kriterien sich Schweizer Retail- und Transportunternehmen für eine Antriebstechnologie entscheiden und wie sie die Antriebskonzepte anhand dieser Kriterien bewerten. Die Antriebstechnologien, die für diese Arbeit analysiert werden, sind Diesel, Hybrid, Elektro und Brennstoffzelle. Die Relevanz der Arbeit ergibt sich durch die aktuelle politische Diskussion über die globale Erwärmung, die CO2-Reduktion und andere Treibhausgase.
Um die Forschungsfragen zu beantworten, wurde eine zweistufige Delphi-Methode verwendet. In der ersten Runde wurde zunächst mittels Literaturrecherche ein Kriterienkatalog erstellt. Dieser enthält Kriterien, die gemäss der Literatur einen Einfluss bei einem Fahrzeugkauf haben. Die Kriterien wurden in die Dimensionen ökologisch, ökonomisch, sozial und technisch eingeteilt. Dieser Kriterienkatalog wurde in sechs Interviews mit Experten der Logistik validiert. Dabei wurden von den ursprünglichen Kriterien einige als nicht relevant betrachtet. Zwei weitere Kriterien wurden aufgrund der mehrheitlichen Nennungen der Experten in den Kriterienkatalog neu aufgenommen und die neue (fünfte) Dimension ‚politisch’ hinzugefügt.
Aus dem validierten Kriterienkatalog wurde ein Fragebogen entwickelt. Dieser Fragebogen eruiert einerseits nach der subjektiven Wichtigkeit der Kriterien und bewertet andererseits die Antriebstechnologien anhand der konkreten Kriterien. Der Fragebogen wurde in der zweiten Runde zwölf Experten der Logistik vorgelegt. Für die Auswertung wurden die Kriterien mit der subjektiven Wichtigkeit multipliziert, um eine gewichtete Bewertung zu erhalten. Dies erfolgte bei jedem Fragebogen. Anschliessend wurden die Bewertungen jeder Dimension addiert, um eine Zwischensumme jeder der fünf Dimensionen zu erhalten. Die Gesamtsumme ergab sich aus den addierten Zwischensummen der fünf Bewertungsdimensionen. Um die Streuung der Bewertung zu analysieren, wurde für jede Kriterienbewertung die Standardabweichung berechnet.
Der Sieger der Bewertung ist Diesel, da Diesel in den Dimensionen ökonomisch, sozial und technisch als sehr gut bewertet wurde. Hybrid belegte den zweiten Platz, knapp vor Elektro. Die Brennstoffzelle belegte den letzten Platz, besonders in der technologischen Dimension wurde diese als schlecht bewertet. Die Standardabweichung ist bei gewissen Kriterien gross, was auf unterschiedliche Ansichten der zwölf Experten zu kritischen Fragen hindeutet
Wirkung von Strafen auf Verhalten, Beziehungen und Emotionen. Eine empirische Untersuchung auf der Zielstufe Sek I
Das Thema der Strafe und deren Wirkung im Erziehungsprozess fällt in den Bereich der Erziehungswissenschaft. In den letzten Jahren ist allerdings eine Tabuisierung des Begriffs der Strafe aus ebendieser Disziplin zu verzeichnen. Dies geht einher mit einem Mangel an empirischen Befunden zu dieser Thematik.
Ziel dieser Arbeit ist es deshalb, herauszufinden, welche Wirkung eingesetzte Strafen innerhalb des Erziehungsprozesses auf eine positive Verhaltensänderung haben. Dabei wurden Bedingungen, welche die Wirksamkeit einer Strafe für eine positive Verhaltensänderung erhöhen, geprüft.
Daneben wurden weitere Wirkungen der Strafe ausgewertet: Zum einen wurden Auswirkungen auf die Beziehung zwischen Schülerinnen und Schülern und Lehrpersonen und zum anderen die Wirkung der Strafe auf Emotionen der Schülerinnen und Schüler untersucht. Dazu wurde die Sichtweise von Schülerinnen und Schülern (n=128) der Zielstufe Sek I, aber auch diejenige der Lehrpersonen (n=49) mittels einer Onlinebefragung erforscht. Inhalte des jeweiligen Fragebogens bildeten einerseits Fragen rund um die eingesetzten Strafen und deren Häufigkeit, andererseits wurden verschiedene Strafen durch die Teilnehmenden nach ihrer Wirkung für eine positive Verhaltensänderung beurteilt, Bedingungen, welche die Wirksamkeit einer Strafe erhöhen, geprüft und weitere Wirkungen der Strafe und deren Intensitäten durch die Befragten eingeschätzt.
Die Ergebnisse zeigen, dass grosse Unterschiede in der Beurteilung der Wirksamkeit der verschiedenen Strafkategorien vorliegen. Zudem zeigen die Resultate, dass ein häufiger Einsatz einer Strafkategorie nicht auf eine grosse Wirksamkeit für eine positive Verhaltensänderung schliessen lässt.
Die Resultate deuten ausserdem darauf hin, dass es Bedingungen gibt, welche die Wirksamkeit von Strafen erhöhen, um eine positive Verhaltensänderung zu bewirken. Zu den weiteren Wirkungen von Strafen auf Beziehung und Emotionen lassen sich signifikante Unterschiede in deren Beurteilung durch die befragten Gruppen der Schülerinnen und Schüler und der Lehrpersonen festhalten
Bumerang. Nachbauten des Bumerangs «E0117» aus dem Historischen und Völkerkundemuseum St.Gallen zum Rückkehrer und Jagdbumerang
Bei originalen australischen Bumerangs existieren nach einer sehr vereinfachten Einteilung zwei Kategorien: Rückkehrer und Jagdbumerangs. Nur erstere können dabei so geworfen werden, dass sie zum Werfer zurückfliegen. Eine Kategorisierung nur durch Begutachtung ist dabei normalerweise nicht möglich.
An dieser Stelle setzt die Arbeit an: Das Historische und Völkerkundemuseum St.Gallen besitzt über 30 originale australische Bumerangs. Von diesen wurde der Bumerang «E0117» ausgewählt. Als erster Schritt wurde das Ziel festgelegt, dessen Form möglichst exakt zu kopieren und dann durch Abändern des Profils je einen Rückkehrer und einen Jagdbumerang herzustellen. In einem zweiten Schritt wurde versucht, denselben Bumerang so zu konstruieren, dass er durch einen verstellbaren Winkel zwischen den Flügeln beiden Typen zugeordnet werden kann.
Die Einteilungskriterien für die beiden Typen wurden dabei anhand der Analysen der Würfe definiert. Dafür haben mehrere Personen jeweils acht Würfe auf einem in 35 Quadranten eingeteilten Feld durchgeführt. Auf diese Weise konnten die Würfe durch den Ort des ersten Bodenkontakts und mit der Skizzierung der Flugbahn messbar gemacht werden.
Die Ergebnisse zeigen, dass ein Rückkehrer und ein Jagdbumerang denselben Winkel zwischen den Flügeln aufweisen können. Dagegen konnte der umgekehrte Beweis, dass die beiden Typen in allen Merkmalen der Form ausser ebendiesem Winkel übereinstimmen können, nicht erbracht werden.
Durch diese Arbeit konnten unter anderem neue Erkenntnisse zum ausgewählten Bumerang «E0117» gewonnen und ein Einteilungsschema entwickelt werden, mit dessen Hilfe weitere Bumerangs analysiert und kategorisiert werden können
Einfluss von Entspannungsmusik auf die Konzentrationsfähigkeit von Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe I
Stress ist heutzutage allgegenwärtig. Eine der vielen negativen Folgen dieses Massenphänomens
ist die Abnahme der Konzentrationsfähigkeit. Auch Schülerinnen und
Schüler der Sekundarstufe I erleben immer mehr Stresssituationen und leiden darunter.
Verschiedene Entspannungstechniken werden eingesetzt, um dieser Problematik
entgegenzuwirken. Eine Möglichkeit, diesen gewünschten Effekt zu erhalten, bietet
sich durch die Musik. Denn diese soll nicht nur das Lernen, sondern auch die Konzentrationsfähigkeit
fördern.
Diese Masterarbeit beschäftigt sich mit der Frage, welche Kriterien ein Musikstück als
entspannend definieren und ob ein diese Kriterien erfüllendes Werk tatsächlich den
gewünschten Effekt erzielt. Zudem wird erforscht, ob das Anhören dieser Musik einen
konzentrationsfördernden Effekt auf eine nachfolgende Tätigkeit zeigt. Verglichen wird
diese Wirkung mit einer Kontrollgruppe, welche die Zeit vor der Tätigkeit im Stillen
verbringt. Die Untersuchung wird mit Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I
durchgeführt.
Für die vorliegende Untersuchung wurde eine Interventionsstudie durchgeführt, an
welcher 36 Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I teilnahmen. Die abhängige
Variable der Konzentrationsfähigkeit wurde mithilfe des Aufmerksamkeits- und Konzentrationstests
d2 gemessen. Für die Messung des Entspannungsempfinden wurde
ein Fragebogen mit Bewertungsskala erstellt.
Ergebnisse zeigen, dass unter anderem ein ruhiger, einfacher und gleichbleibender
Rhythmus sowie wenig perkussive Musik in langsamen Tempo mit gleichbleibender,
sich wiederholender Melodie Kriterien für Entspannungsmusik sind. Ein nach diesen
Kriterien gewähltes Musikstück löst eine Entspannungswirkung bei Schülerinnen und
Schüler der Sekundarstufe I aus und hat einen positiven Effekt auf deren Konzentrationsfähigkeit.
Dieser Effekt ist jedoch nicht stärker als jener der Kontrollgruppe
Kochbuch
Dass bewusste Ernährung zentral ist, lässt sich nicht nur auf Social Media beobachten, sondern
auch in einer Erhebung des BFS (2012) zum Ernährungsbewusstsein: 67.75% aller Befragten
achten auf eine bewusste Ernährung. Sowohl im Lehrplan SG als auch im Lehrplan21
werden Grob- und Richtziele beziehungsweise Kompetenzen formuliert, welche eine Förderung
des Ernährungsbewusstseins anstreben. Im Rahmen der Studie „menuCH“ des BLV
(2017) wurde aufgezeigt, dass die bevorzugte alternative Ernährungsform bei der jüngsten
Gruppe von Befragten mit über 7% klar die vegetarische Ernährung ist (alle alternativen Formen
zusammen entsprechen ca. 16.5%). Es ist also wahrscheinlich, dass Lernende der Zielstufe
zu diesem Prozentsatz gehören.
Auf dem Lehrmittelmarkt sind jedoch kaum Materialien zu finden, die es Lernenden wie Lehrpersonen
erleichtern, eine ausgewogene vegetarische Ernährung einfach praktisch umzusetzen.
Eine auf einem Theorieteil basierende vegetarische Rezeptsammlung und eine exemplarische
Gegenüberstellung zwischen einem Menü aus dem obligatorischen Lehrmittel (Tiptopf)
und einer vegetarischen Alternative aus dem Produkt bilden somit das Forschungsdesiderat.
Die vorliegende Arbeit ist in drei Teile gegliedert. In einem ersten Teil werden biologische Faktoren
der Ernährung beleuchtet, worauf eine ernährungsphysiologische Auslegung der vegetarischen
Ernährung folgt. Im letzten Teil wird auf das praktische Vorgehen zur Erarbeitung
der Rezeptsammlung (inkl. Menügegenüberstellung) eingegangen. Es konnte in diesem Rahmen
festgestellt werden, dass eine vegetarische Ernährung im Jugendalter keineswegs problematisch
ist, sofern auf eine ausgewogene Kostzusammenstellung geachtet wird. Die vorliegende
Rezeptsammlung vermag Jugendliche in dieser Hinsicht zu unterstützen.
Das methodische Vorgehen, welches letztlich zu dieser Schlussfolgerung führte, wurde an den
RITE-Test1 angelehnt und für die vorliegende Arbeit angepasst. Die gewählte qualitative Methode
erlaubt durch ihren zyklischen Aufbau an verschiedensten Stellen mittels verschiedener
Verfahren (Interview, Erprobung, Expertenlektorat, Think-Aloud-Protokolle inkl. Befragung)
eine fundierte Überarbeitung der Rezeptsammlung als Produkt. Auf Grundlage ebendieser
wurde die Menügegenüberstellung ausgearbeitet, welche aufzeigt, dass auch das vegetarische
Menü die Bedarfswerte von Jugendlichen decken kann. Einschränkend ist an dieser
Stelle festzuhalten, dass die Berechnungen lediglich für eine Mahlzeit vorgenommen wurden,
und nicht die Nahrungszufuhr eines ganzen Tages betrachtet wurde. Zur abschliessenden Beurteilung
der Bedarfsdeckung müsste die Kostzusammenstellung eines ganzes Tages einbezogen
werden, was vorliegend naturgemäss nicht möglich war
Schriftliche Arbeit
Viele Künstlerinnen haben die Jazzballade Someone to watch over me neu interpretiert. Bei jeder Interpretation wurden Harmonie, Melodie und Rhythmik anders gestaltet. Ziel dieser Arbeit ist es, die Versionen von George Gershwin, Ella Fitzgerald und Amy Winehouse vergleichend zu analysieren und darauf aufbauend ein eigenes Arrangement zu schreiben. Die Arbeit geht den Fragestellungen nach, wie die Parameter Melodie, Harmonie und Rhythmik in den drei Versionen gestaltet worden sind, welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede sie aufweisen und wie die Parameter gestaltet werden sollen, um eine eigene Version zu arrangieren. In einem Theorieteil werden jene Phänomene und Stilmittel der Harmonie, Melodie und Rhythmik erklärt, die sich in der Songanalyse herauskristallisiert haben. Dafür werden verschiedene Werke zur Jazzharmonie hinzugezogen. Anschliessend wird die Gestaltung der Parameter der drei Songs verglichen und ein Kriterienraster entwickelt. Aufgrund der evaluierten Kriterien hat die Autorin ein eigenes Arrangement für Klavier und Gesang erstellt. Die Ergebnisse zeigen, dass sich gewisse Parameter durchaus verändern lassen und die Ballade trotzdem wiedererkannt wird. Einige Grundstrukturen des Liedes, wie zum Beispiel die fallende Basslinie, lassen sich jedoch nicht umgehen. Sie sind so präsent in unserem Gehör und Gedächtnis, dass etwas fehlen würde, wäre das Lied ohne sie arrangiert. Aus der Auswertung geht hervor, dass gewisse Kriterien der Parameter aufgenommen oder sogar intensiviert worden sind, wie zum Beispiel die Verwendung der Zwischendominanten. Andere wurden umgangen und es wurden ihnen sogar Kontrastpunkte entgegengesetzt. So kommen im Endprodukt der Arbeit eine Modulation und Zwischendominanten anstelle der Dominantkette vor