Pädagogische Hochschule St. Gallen (PHSG): PHIQ
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Entwicklung eines Regelspiels zum Thema "Grössenvergleiche von Brüchen"
Bruchzahlen sind rationale Zahlen, welche für die meisten Schülerinnen und Schüler schwer zu verstehen sind. Gerade in Bezug auf die Grössenverhältnisse der Brüche haben viele Schülerinnen und Schüler Mühe. In dieser Bachelorarbeit wird ein Regelspiel zum Thema „Grössenvergleiche von Brüchen“ entwickelt und hergestellt. Das Ziel ist es, dass ein Spiel erstellt wird, das eine handelnde Zugangsweise zum Thema „Grössenvergleiche von Brüchen“ liefert. Im ersten Teil der Arbeit wird dafür Literatur zu den Themen „Vorkenntnisse zu Brüchen“, „die Einordnung von Brüchen in den Lehrplan 21“, „zentrale Grundvorstellungen von Brüchen“ und „Grössenvergleiche von Brüchen“ aufgearbeitet. Weiter wird Literatur zum Thema „Spiel“ und „Regelspiel“, welches eine Variante des Spiels ist, aufgearbeitet. In einem zweiten Teil der Arbeit wird das Regelspiel hergestellt. In dieser Arbeit wird der Prozess vom ersten Prototyp bis zum Endprodukt aufgezeigt und gleichzeitig Probleme und Überlegungen, die während der Arbeit auftauchten, erläutert. Abschliessend wird der gesamte Prozess reflektiert und ein Fazit gezogen
Digitale Medien im üK-Unterricht Logistikerin/Logistiker EFZ einsetzen
Der Fortschritt durch neue digitale Technologien bringt grosse Veränderungen für Schulen und die Bildungsumgebung. Es ist eine Herausforderung für alle Beteiligten die Digitalisierung in den Unterricht zu integrieren. Und die berechtigte Frage lautet:
kann die Integration von digitalen Medien in den Unterricht eine Motivationszunahme bei den Lernenden bewirken?
Laut John Hatties Resultaten aus den Meta-Analysen «Visible Learnig», dem grössten empirischen Datensatz in der Bildungsforschung, können interaktive Lernvideos eine grosse Wirkung bei den Lernenden aufweisen (Zierer, 2018, S. 42-43).
Mit einem für die Diplomarbeit selbst erstellten Erklärvideo mit Sequenzierung sind 70 Lernende Logistiker/innen EFZ unterrichtet worden und weitere 70 Lernende in einer sich gleichenden Unterrichtssequenz, mittels klassischer Lehr-Lernmethoden. Die
Motivation der Lernenden beider Gruppen sind in einer empirischen Studie, anhand selbst konzipierter Fragebögen, vor und nach den jeweiligen Unterrichtssequenzen erfasst und verglichen worden. Die Studienergebnisse aus der quantitativen Befragung zeigen, dass Lernende, welche mit videobasierten Unterrichtsequenzen unterrichtet werden, eine höhere Lern-Motivation aufweisen als Lernende, die mit klassischen Lehr-Lernmethoden unterrichtet werden.
Das Resultat der Untersuchung bestätigt, dass Erklärvideos mit Sequenzierungen sich motivierend auf den Lernprozess auswirken und die Integration von digitalen Medien in den Unterricht weiter zu verfolgen ist
Detailhandel - Quo Vadis? Beleuchtung der Digitalisierung und ihre Auswirkungen auf das Berufsprofil im Detailhandel in der Branche Lebensmittel
Detailhandel – Quo Vadis? Diese Arbeit geht der Frage nach, welche personellen Auswirkungen, die durch die Digitalisierung ermöglichte Automatisierung im Lebensmitteldetailhandel für die Lernenden in der zweijährigen Attest-Ausbildung haben könnte. Um die Entwicklung dieser Ausbildung darzulegen, wurden die alten, vor 2005, Leistungsziele und zu erreichenden Kompetenzen mit denjenigen der letzten Reform von 2005 verglichen, um schliesslich damit die Veränderungen der anstehenden Reformen des Bundes und des Dachverbandes im Detailhandel ab 2022 zu erkennen. Diese Reformen sollen die Ausbildungen im Detailhandel mit neuen Schlüsselkompetenzen fit für die digitale Zukunft machen.
Die Automatisierung im Lebensmitteldetailhandel ist in vollem Gange. Perspektiven in Berichten, Fachliteratur und Gesprächen mit Fachleuten zeigen auf, dass sich die Automatisierung noch weiterentwickeln und Personalabbau zur Folge haben wird. Was automatisiert werden kann, wird automatisiert. Aufgaben wie kassieren, reassortieren, bestellen sind Kernaufträge der Detailhandelsassistenten/innen, welche bereits heute von Maschinen und Computerprogrammen übernommen werden können, wird es in naher Zukunft nicht mehr geben. Alternative Arbeitsinhalte, die eine eidgenössisch zertifizierte Ausbildung berechtigen würden, sind noch nicht in Sicht. Für die verbleibenden Aufgaben in den automatisierten, stationären Läden der Zukunft, die keine besonderen kognitiven Fähigkeiten voraussetzen, wird eine kurze Einarbeitungsphase das Leistungsniveau garantieren. Die Reform 2022+ der Dachorganisation möchte diese Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt und die Einflüsse der Megatrends mit einer angepassten Ausbildung auffangen
Homosexualität in der Schule. Comingout von Lehrpersonen
Diese Arbeit befasst sich mit dem Comingout homosexueller Lehrpersonen und den
Vor- und Nachteilen, welche dieses mit sich bringen kann. Ausserdem wird Homosexualität
als Thema in den Schulkontext eingebunden und es werden Lehrplanbezüge
dazu hergestellt. Auch die allgemeine Akzeptanz von Homosexualität in der Gesellschaft
und vor dem Gesetz werden beschrieben. So wird nach der Erkenntnis gesucht,
ob ein Comingout im Schulumfeld heutzutage angebracht erscheint, unter welchen
Umständen dies geschehen sollte und welche negativen oder positiven Reaktionen
das Comingout auslösen könnte. Dazu wird in dieser Arbeit einschlägige Literatur zitiert
und verknüpft. Die Erkenntnisse werden durch zwei Interviews mit männlichen,
homosexuellen Oberstufenlehrpersonen nach dem Comingout unterstrichen
Verschiedene philosophische Unterrichtsdossiers im Fachunterricht der Mittelstufe
Die Autorin hat sich mit dem Philosophieren im Fachunterricht auseinandergesetzt. Es wurde untersucht, wie man philosophische Themen fächerübergreifend im Mittelstufenunterricht integrieren kann. Dabei hat sich die Autorin das Ziel gesetzt, um die gestellte Frage zu beantworten, selbst philosophische Unterrichtsdossiers für die Mittelstufe herzustellen, die in den verschiedenen Fächern eingesetzt werden können. Beim theoretischen Teil der produktorientierten Arbeit wird gezeigt, dass das Philosophieren im Fachunterricht die fachlichen Kompetenzen vertieft und überfachliche Kompetenzen fördert. Ebenso wird im theoretischen Teil ausgearbeitet, dass durch das regelmässige Philosophieren die Kreativität und das Selbstdenken der Kinder gefördert wird und das Philosophieren als Unterrichtsprinzip gelten soll. Das Produkt dieser Bachelorarbeit beinhaltet neun verschiedene Unterrichtsdossiers, die immer von einem bestimmten Fachbereich ausgehen und einen Impuls für ein philosophisches Klassengespräch geben können. Die Impulse für das philosophische Klassengespräch entstehen durch verschiedene Methoden und Handelsanregungen in den beschriebenen Unterrichtsdossiers, die gleich im kompetenzorientierten Unterricht umgesetzt werden können
Spass im Schwimmunterricht. Bachelorarbeit zum Thema Schwimmunterricht in den Primarschulen im Kanton St. Gallen
Die vorliegende Bachelorarbeit hat das Ziel, den Schwimmunterricht im Kanton St. Gallen zu analysieren. Dazu wurde die rechtlichen Grundlagen und Mindestanforderungen an eine Lehrperson literarisch erörtert und mit den didaktischen Anforderungen seitens des Lehrplan Volksschule verglichen. Weiter wurde, mit 89 Primarschulen im Kanton St. Gallen, eine empirische Erhebung durchgeführt, welche die aktuelle Lage zu den Ausbildungen der Lehrpersonen, welche den Schwimmunterricht durchführen, sowie die Anzahl Kinder pro Betreuungsperson wiedergibt. Die Resultate der Umfrage wurden wiederum mit den didaktischen Anforderungen und dem Sicherheitsaspekt verglichen, um eine Aussage darüber zu machen, ob die Lehrpersonen ausreichend ausgebildet sind. Zusätzlich ist mit zehn Lehrpersonen eine Lehrmittelanalyse durchgeführt worden, in der die Lehrmittel, welche vom Lehrmittelverlag herausgegeben werden wird, auf ihre Kompatibilität mit dem Lehrplan Volksschule und der Anwenderfreundlichkeit geprüft wurde. Ein weiterer Punkt, welcher erhoben wurde ist die verfügbare Wasserfläche und die Regelmässigkeit der Durchführung des Schwimmunterrichts in den Primarschulen. Die Schlussfolgerungen dieser Arbeit sind, dass viele Lehrpersonen im Kanton St. Gallen fachdidaktisch und methodisch unzureichend ausgebildet sind. Ausserdem zeigt unsere Arbeit auf, dass es im Bereich der Ausbildung, der Lehrmittel viele Angebote für Primarlehrerinnen und Primarlehrer gibt. Diese werden allerdings zu wenig wahrgenommen. Aus den Ergebnissen wurde eine Broschüre erstellt, in der die wichtigsten Punkte für eine Lehrperson festgehalten wurde und sie animieren soll sich im Bereich Schwimmunterricht weiterzubilden. Das Zielpublikum dieser Arbeit sind vor allem Studierende und bereits praktizierende Lehrpersonen, welche sich mit der Durchführung ihres eigenen Schwimmunterrichts genauer auseinandersetzen wollen, um diesen zu Verbessern
Jonglieren im Schulalltag mit Kindern in der Unterstufe
Viele haben schon Jonglierkünstler und Jonglierkünstlerinnen im Zirkuszelt bewundert, doch auch im Schulzimmer verstecken sich kleine Jongleure und Jongleurinnen. So wird Jonglieren vermehrt in den Schulunterricht integriert. Um dieser Zirkuskunst im Schulalltag auf den Grund zu gehen, wird in dieser Arbeit folgende Fragestellung formuliert:
Warum und wie sollte Kindern in der Unterstufe Jonglieren beigebracht werden?
Im ersten Teil dieser Bachelorarbeit wird der Sinn und Nutzen von Jonglieren im Schulalltag thematisiert. Denn die Kunst des Jonglierens hat unzählige Vorteile. Es fördert nicht nur das soziale Lernen, sondern verbessert das Selbstbewusstsein, die Zielstrebigkeit und Balance. Es stellt nicht nur eine Konzentrations-, sondern auch eine Koordinationsübung dar. Dabei wird gleichzeitig die Entwicklung der motorischen Fertigkeiten und Reflexe geschult. Im zweiten Teil der Arbeit wurde eine Methodik zum Lehren von Jonglieren erarbeitet und im praktischen Teil erfahren. Dazu wurde einer 1./2. Klasse während zwei Wochen die Tuchjonglage beigebracht. Ausserdem wurde mit Christoph Heinzle, einem österreichischen Motopädagogen, Artist und Autor des Werkes «Vom Werfen zum Denken … dazwischen Balance» (1995), zusammengearbeitet. Bei ihm besuchten die Kinder eine Zirkuswoche, bei welcher nicht nur die Methodik des Jonglierens im Zentrum stand, sondern auch andere Zirkuskünste
In der Praxis bewährte Belohnungs- und Bestrafungssysteme. Eine Sammlung von praxistauglichen Belohnungs- und Bestrafungssystemen für den Schulalltag
Der Umgang mit Unterrichtsstörungen und Disziplinkonflikten im Schulalltag erfordert von Lehrpersonen eine Entscheidung hinsichtlich der Regeln und entsprechend der Gestaltung dieser bei der Klassenführung. Dabei kommt häufig die Frage auf, ob mit einem Belohnungs- und/oder Bestrafungssystem gearbeitet
werden soll oder nicht. Während unserer Praktika haben wir uns immer wieder mit unseren Praktikumslehrpersonen über dieses Thema unterhalten und viele unterschiedliche Antworten zu hören bekommen. Somit lag es uns am Herzen, dieses Thema genauer unter die Lupe zu nehmen, damit wir uns eine eigene Meinung
zu dieser umstrittenen Thematik machen können. Die vorliegende Arbeit befasst sich hauptsächlich mit bewährten Belohnungs- und Bestrafungssystemen, sowie mit der zugrundeliegenden Theorie. Dazu wurden 19 Lehrpersonen des 1. und 2. Zyklus mit Hilfe eines Formulars interviewt. Die gewonnenen Ideen aus den Befragungen
wurden bearbeitet und in einem Fächer zusammengestellt, welcher ein Nachschlagewerk mit verschiedenen Ideen von Belohnungs- und Bestrafungssystemen darstellt. Der Fächer soll zukünftigen und ausgebildeten Lehrpersonen eine Anregung beim Finden eines passenden Belohnungs- und/oder Bestrafungssystems
sein. Es hat sich bei unseren Befragungen herausgestellt, dass meist Unterstufenlehrpersonen mit einem Belohnungssystem, seltener mit einem Bestrafungssystem arbeiten. Dies, um eine dauerhafte Verhaltensänderung hervorzurufen sowie die Schülerinnen und Schüler durch diese Anreize zu motivieren. Die Art der Verstärker, welche als Konsequenz eingesetzt werden, könnten nicht unterschiedlicher sein. Sie reichen von materiellen Gegenständen bis hin zu Erlebnissen, welche gemeinsam mit der ganzen Klasse unternommen werden
Charakteristische Züge von ausgewählten Kasperlifiguren aus Sicht von Kindern im Alter von 5-7 Jahren
Die vorliegende Arbeit beinhaltet den schriftlichen Teil einer praktisch-empirischen Arbeit, welche die Fragestellungen „Reproduzieren Kinder im Alter von 5-7 Jahren die verschiedenen Klischees von ausgewählten Kasperlifiguren?“ und „Welche Rolle spielt das Geschlecht bei der Wahl der Figuren und deren Charaktere?“ thematisiert.
Die Arbeit ist in zwei Teile gegliedert.
Der erste Teil behandelt die theoretischen Ansätze; das Handpuppenspiel, die Entwicklung der Kinder und der Moral sowie die Geschlechterrollen. Der Theorieteil stellt die Grundlage für den Praxisteil dar und dient als Stütze der Hypothesen.
Im zweiten Teil wird die praktische Auseinandersetzung mit dem Thema, und somit das Kernstück der Arbeit, beschrieben. Dafür wurden Kinder im Alter von 5-7 Jahre gruppenweise im Spiel mit Puppen beobachtet und entlang folgender drei Hypothesen beurteilt:
„Mädchen greifen vermehrt zu Puppen, welche sie mit guten Charakteren schmücken können, Jungs hingegen bevorzugen die Wahl von bösen Figuren.“
„Die charakteristischen Eigenschaften der jeweiligen Puppen finden sich auch im Spiel und im Auftreten der Figuren der Kinder wieder.“
„Wie beim Kasperlitheater gewinnen auch in der von den Kindern erfundenen Geschichte am Ende immer die Guten.
Schreibförderung in der Unterstufe
Die vorliegende Bachelorarbeit befasst sich mit der Schreibförderung in einem prozessorientierten Schreibunterricht und geht der Fragestellung nach, was Schreibförderung in der Unterstufe heisst, wenn von einem prozessorientierten Schreibmodell ausgegangen wird. In einem ersten Teil wird die Theorie des Schreibprozesses anhand von Fachliteratur, des Lehrmittels «Die Sprachstarken 2» und «Die Sprachstarken 3» und des Lehrplans Volksschule erarbeitet. Durch die theoretischen Aspekte und aufgrund der daraus gewonnenen Erkenntnisse wurden für die Schülerinnen und Schüler auf der Unterstufe drei Schreibanlässe, anhand des Kinderbuches «Die Wüsten Tiere: In der grossen Stadt», erstellt