Pädagogische Hochschule St. Gallen (PHSG): PHIQ
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WhatsApp als Kommunikationsmittel zwischen Lehrpersonen und Schüler/innen im Schulkontext
Schnelle und einfache Kommunikation ist für die Generation "Digital Natives" nicht mehr wegzudenken. Die Lehrpersonen müssen sich dem Wandel anpassen und die sozialen Medien im Unterricht einbinden, um eine zeitgemässe Kommunikation mit den Schüler/innen herzustellen.
Das Thema soziale Medien im Unterricht wird aktuell in der Literatur kontrovers diskutiert. Da WhatsApp im Schulkontext erst seit einigen Jahren ein Thema ist, gibt es noch wenig Literatur darüber. In dieser Masterarbeit wird die Mediennutzung der Jugendlichen kritisch diskutiert, wie die sozialen Medien im Unterricht gewinnbringend eingesetzt werden können und wie WhatsApp als Kommunikationsmittel zwischen Lehrpersonen und Schüler/innen eingesetzt werden kann. Im Zentrum steht dabei die Frage, ob der Einsatz von WhatsApp als Kommunikationsmittel zwischen Lehrpersonen und Schüler/innen im Schulkontext aus Sicht der Betroffenen einen Mehrwert mit sich bringt. Die Datenanalysen basieren auf einer Stichprobe von rund 100 Schüler/innen verschiedener Jahrgänge und Niveaus der Oberstufe, die einen selbst hergestellten Fragebogen zur Thematik ausgefüllt haben.
Es wird eine Tendenz ersichtlich, dass aus Sicht der Betroffenen eine Lehrer/in- Schüler/in WhatsApp-Gruppe als Kommunikationsmittel zwischen Lehrpersonen und Schüler/innen einen Mehrwert mit sich bringt
Schüchterne Kinder in der Schule. Wie eine Lehrperson handeln kann, um schüchterne Kinder in den Unterricht zu integrieren und optimal zu fördern
Schüchterne Kinder gelten in der Schule häufig als «vergessene Kinder». Aufgrund ihrer zurückhaltenden, ruhigen Art gehen sie im Unterrichtsgeschehen oftmals unter. Auch ihre schulischen Leistungen und die soziale Akzeptanz werden durch die Schüchternheit häufig negativ beeinflusst. Diese Arbeit soll aufzeigen, wie Lehrpersonen handeln können, um genau dies zu verhindern. Ausserdem befasst sich die Arbeit mit folgenden Fragen: Wie definiert sich Schüchternheit? Was sind mögliche Ursachen für die Schüchternheit eines Kindes? Wie verhält sich ein schüchternes Kind im Unterricht? Was hat Schüchternheit für einen Einfluss auf die schulische Leistung eines Kindes? Um ergänzend zur Theorie einen Einblick in die Praxis zu gewähren, wurden einige Lehrpersonen anhand eines Fragebogens befragt. Diese Fragebogen wurden anschliessend mit der Theorie verglichen, um Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Theorie und Praxis aufzuzeigen. Dabei bestätigte sich, dass Theorie und Praxis weitgehend übereinstimmen. Ausserdem zeigte sich, dass alle befragten Lehrpersonen bereits schüchterne Kinder in ihren Klassen hatten, was die Relevanz dieser Thematik bestätigt
Schwierigkeiten im Stellenwertverständnis erkennen und gezielt fördern
In der Primarschule gibt kaum ein anderes Fach, welches so aufeinander aufgebaut ist wie die Mathematik. Die erworbenen Fertigkeiten stellen jeweils eine Basis zum Weiterlernen dar und können nicht isoliert betrachtet werden. Wenn etwas nicht verstanden wird, wird das Weiterlernen auf die Dauer stark beeinträchtigt (vgl. Schipper, Wartha und Schroeders, 2011, S. 38). Die Verfasserin dieser Arbeit hat sich vertieft mit dem Stellenwertsystem und dessen Hürden auseinandergesetzt. Das Ziel war es herauszuarbeiten, welche Inhalte bei einer Förderung wesentlich sind und auf was bei einer Förderung zu diesem Thema alles geachtet werden muss. Anschliessend wurde eine Förderung zum Thema Stellenwertverständnis durchgeführt und dokumentiert.
Mit einer ausgearbeiteten Standortbestimmung wurden die Schwierigkeiten eines Kindes in Bezug zur Einsicht in das Stellenwertsystem erfasst. Anschliessend wurde in einer Förderung daran angeknüpft. In der Förderung wurde mit Material gearbeitet und es wurde auf Fördergrundsätze geachtet. Das Kind hat während der Förderung profitieren können und sich in einigen Bereichen verbessert. Die Förderung könnte allerdings noch weitergeführt werden, da das Kind in einigen Bereichen noch mit Schwierigkeiten zu kämpfen hat
Zusammenhang von Musik und Emotionen
In dieser Arbeit wird der Zusammenhang zwischen Musik und Emotionen bei Kindern untersucht. Dabei wird genauer darauf eingegangen, welche Merkmale der Musik welche Effekte haben und wie man Musik im Unterricht einsetzen kann. Positive Emotionen entstehen zum Beispiel, wenn die Musik dem Hörer bekannt ist, ein angenehmes Tempo hat und weder zu komplex, noch zu einfach ist. Musik kann verschieden eingesetzt werden. Beispiele dafür sind Hintergrundmusik und Musik, die als Signal eingesetzt wird. Man kann auch bewusst mittels Musik Emotionen oder Erinnerungen auslösen. Es wurden zwei Lieder komponiert und mit Erwachsenen und Kindern ausgetestet. Eines der Stücke hat eine beruhigende Wirkung während das andere einen belebenden Effekt hat
Musik wirkt auf jeden anders
Wo hingegangen wird, kann Musik gehört werden. In Restaurant, Geschäften und anderen Orten ist es normal, dass der Radio läuft oder auf andere Arten Musik abgespielt wird. Musik hat ohne Frage auf jeden Menschen einen Einfluss. Was ist also dieser Einfluss und wie kann er gezielt in einer Musiktherapie angewandt werden?
In folgender Arbeit werden diese Fragen beantwortet anhand von verschiedenen Theorien und einer Umfrage. Da viele Parallelen zwischen der Musik und der Sprache erwiesen sind, wird auch Bezug zur Musiktherapie in der Sprach- und Kommunikationstherapie genommen. Die Umfrage wurde mit 104 Schülern und Schülerinnen zwischen der 5. Klasse und der 3. Ober- stufe durchgeführt. Die SchülerInnen kamen aus Waldstatt, Stein, Schwellbrunn, Rotkreuz und Risch. Die Umfrage umfasst sechs Aufgaben, wobei für eine davon vorgängig fünf Lieder gehört werden mussten.
Eine wichtige Erkenntnis ist, die Musik löst in jedem individuelle Gefühle durch Erlebnisse aus. Daraus schliesst, auch die Musiktherapie muss an den Klienten oder die Klientin angepasst werden
Spielesammlung für den Mathematikunterricht der 3. Klasse
Diese Bachelorarbeit ist in zwei Teile gegliedert: Im ersten, theoretischen Teil wird ein genauer Blick auf das Lernen im Allgemeinen geworfen. Ebenfalls thematisiert wird der Einfluss der Motivation auf den Lernprozess und ob eine spielerische Förderung in der Mathematik Sinn macht. Dabei werde ich auf eine Vergleichsstudie der Pädagogischen Hochschule St.Gallen, die unter anderen von Bernhard Hauser und Karin Rechsteiner durchgeführt wurde, Bezug nehmen. Hier wurde untersucht, ob geführte spielintegrierte Mathematikförderung ebenso wirksam ist wie entsprechende Trainingsprogramme.
Der zweite, praktische Teil setzt sich mit der Herstellung der Mathematikspiele und deren Verwendung in einer 3. Klasse im Krontal der Stadt St.Gallen auseinander.
Als praxisintegrierte Studentin unterrichtete ich diese Klasse jeden Donnerstag und hatte so die Möglichkeit, die hergestellten Mathematikspiele mit den Kindern auszuprobieren. So wurde schnell klar, welche Spiele gut ankamen. Zusätzlich wurde jedes Spiel auf die aktive Rechnungszeit geprüft und mit einem Lernkoeffizienten versehen. Dieser entsteht, wenn man die aktive Rechnungszeit durch die Dauer des Spiels dividiert.
Die resultierenden zehn Lernkoeffizienten werden miteinander verglichen, sodass am Schluss das Spiel mit dem höchsten mathematischen Tun bestimmt werden kann.
Zu guter Letzt werden die Konsequenzen dieser Erfahrungen für meinen zukünftigen Alltag als Lehrperson aufgezeigt.
Ein separates Heft beinhaltet die Spielregeln und alle Spielvorlagen, Sozialformen und Spielvariationen. Somit kann eine beliebige Lehrperson im Schulalltag problemlos darauf zurückgreifen und die Spiele ohne grossen Aufwand im Unterricht einbauen
Feinmotorik. Wenn Kleines GROSSES bewirkt
In dieser Arbeit habe ich mich mit der Frage, wie die Feinmotorik bei Kindern im Alter von vier bis sechs Jahren geschult und gefördert werden kann, auseinandergesetzt. Im Rahmen der vorliegenden Arbeit habe ich, im Sinne einer produktorientierten Umsetzung, eine Feinmotorik-Schatzkiste erstellt. Der Inhalt dieser Förderkiste orientiert sich an der kindlichen Entwicklung sowie der feinmotorischen Entwicklung eines Kindes. Weitere Einflüsse auf die Auswahl der Aufgaben hatten die Erkenntnisse über das kindliche Denken, die Schwerpunkte des ersten Zyklus und die verschiedenen Arten des Lernens. Die Förderkiste wurde aufgrund theoriebasierter Kriterien entwickelt und nach den Interessen der Kinder hergestellt. Jede Übung der Schatztruhe enthält drei verschiedene Niveaus und weiterführende Ideen für eine mögliche Unterrichtsumsetzung. Überlegungen zum kindlichen Lernen im Kindergarten und des Lehrplans der Volksschule hatten eine wegweisende Rolle bei der Entwicklung des Produktes
Schriftliche Arbeit
Die vorliegende Bachelorarbeit befasst sich damit, wie das Jahresthema Garten entwicklungsfördernd in den Kindergarten eingebracht werden kann.
Die Vorteile eines Schulgartens werden differenziert erläutert und von verschiedenen Seiten beleuchtet. Das Kapitel Kinder-Garten beschäftigt sich mit der Wirkung eines Schulgartens auf die Kinder, den Einflüssen des Gartens und dessen Erzeugnisse auf die Gesundheit sowie Naturschutz und damit verbunden auch Bildung für nachhaltige Entwicklung. Zum Schluss werden sensorische Integrationsstörungen und deren Vorbeugung behandelt.
In der praktischen Umsetzung wurden von den Autorinnen konkrete Anregungen entwickelt, und daraus eine Arbeitsmappe erstellt. Die Mappe beinhaltet Umsetzungsideen für den Frühling, Sommer, Herbst, Winter und Sportunterricht, welche die verschiedenen Fachbereiche des Lehrplans Volksschule sowie entwicklungsorientierte Zugänge berücksichtigen
Musikalische Klassenarrangements für die Primarschule
Während der Ausbildung zum Primarlehrer stellten die Autoren in verschiedenen Praktika fest, dass dem Fach Musik wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird. Zudem beobachteten sie, dass die Schülerinnen und Schüler während dem Musikunterricht meist eine passive Rolle einnahmen. Die zwei genannten Feststellungen machten die Autoren bei diversen Lehrpersonen, in verschiedenen Stufen und in unterschiedlichen Schulen. Über diesen Eindruck unterhielten sich die zwei Autoren immer wieder. Sicherlich waren dazu die praxisorientierte Ausrichtung ihres Studiums sowie das gemeinsame Interesse an der Musik ein wichtiger Faktor für diese subjektive Wahrnehmung in den besuchten Unterrichtszimmern.
In der vorliegenden Arbeit werden diese zwei Feststellungen thematisiert. Die Autoren setzten sich zum Ziel, Lehrpersonen mit konkreten Beispielen zu animieren, ihren Musikunterricht aktiver und abwechslungsreicher zu gestalten. Ein weiteres Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, die Orff-Instrumente im Unterricht einzuführen und im bestehenden Musikunterricht zu nutzen. Um dieses Ziel praktisch umzusetzen, wurden mit Hilfe von «Musescore», einem kostenlosen Notationsprogramm, 15 Musikstücke vollständig arrangiert. In den vergangenen Praktika setzten die Autoren einige arrangierte Lieder um. Dabei erhielten sie rundum positive Feedbacks. Durch diese positiven Rückmeldungen und das musikalische Verständnis ihrerseits, waren sie motiviert in ihrer Arbeit weitere Arrangements für die Primarstufe herzustellen
Facetten des Unterrichtens und deren Einfluss auf den Lernprozess
«Die Jugend liebt heutzutage den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt vor den älteren Leuten und schwatzt, wo sie arbeiten sollte». Dieses Zitat von Sokrates, geschrieben (ca 469 vChr -399 vChr) vor Christus, ist heute noch so aktuell wie damals.
Wie oft haben Lehrpersonen dasselbe schon gedacht? Wie oft haben sie sich gefragt, was in den Köpfen der Schüler vorgeht und haben sich überlegt, welches Vorgehen sich jetzt optimal eignet um den Lernprozess erfolgreich zu Initialisieren? Wie gross ist der Einfluss von Facetten des Unterrichts bei der Entwicklung von Lernprozessen?
Jedes Jahr kommen neue Schüler zu uns mit der Hoffnung und dem Anspruch auf guten spannenden Unterricht. Sie möchten gefordert aber nicht überfordert werden. Jede Klasse ist verschieden und in jeder Klasse hat es unterschiedliche Charaktere mit unterschiedlichen Anforderungen an gehirngerechtes Lernen. Der Verfasser dieser Diplomarbeit hat sich immer wieder mit diesen Themen und Problemen befasst und auseinandergesetzt.
Es stellt sich nun die Frage, wie Lehrperson es schaffen können, einen professionellen Lernprozess anzustossen, ohne gehirngerechtes Lernen zu vernachlässigen. Oder verhält es sich genau umgekehrt? Wie ist gehirngerechtes Lernen zu unterstützen, ohne den Lernprozess zu vernachlässigen oder zu behindern.
Ist es auch möglich, dass die Probleme ganz wo anders liegen Sind die Vorstellungen über Facetten des Lernprozesses und des Lernens oder über jene des Klassenklimas allenfalls anders oder mindestens differenzierter zu gewichten?
Liegt es vor allem am Führungsstil der älteren Dozenten, deren Lebenswelten ihrer Jugend nicht mehr kompatibel sind mit jenen der heutigen Jugend? Und stellt es für dieses Lernpro-zess unterstützendes Lernen ein Buch mit sieben Siegeln dar?
Diese Arbeit wird sich dieser Thematik stellen und dabei Ansätze für Antworten auf daraus auftretende Fragen finden und Facetten des Unterrichtes untersuchen und auswerten