Pädagogische Hochschule St. Gallen (PHSG): PHIQ
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Einflussnahme von WhatsApp auf den Schulalltag. Gefahren, Herausforderungen, Potenziale
Diese Bachelorarbeit behandelt die Einflussnahme von WhatsApp auf den Schulalltag. Dabei wird genauer auf Gefahren, Herausforderungen und Potenziale für den Unterricht eingegangen. Der Autor verfolgt das Ziel, die Frage «Wie beeinflussen Klassenchats, wie WhatsApp den Schulalltag?» zu klären. Die Antwort erfolgt in Form einer projekt- beziehungsweise produktbezogenen Bachelorarbeit. Diese verfügt über einen theoretischen und einen praktischen Teil. Im Theorieteil wird WhatsApp vorgestellt und wie damit umgegangen wird. Ebenfalls werden didaktische Umsetzungsmöglichkeiten mit WhatsApp für den Unterricht beschrieben. Der praktische Teil untersucht, ob die theoretischen Erkenntnisse auch im realen Schulalltag zutreffen. Durch eine Umfrage wurden 32 Schülerinnen und Schüler und 37 Lehrpersonen zu ihrem Nutzungsverhalten von WhatsApp befragt. Um herauszufinden, wie Gruppenchats eine Klasse unmittelbar beeinflussen, wurden in zwei Klassen Doppellektionen durchgeführt. In den Lektionen wurden Gruppen- und Klassenchats betrieben. Durch die Bachelorarbeit kam der Autor zur Schlussfolgerung, dass WhatsApp sich positiv aber auch negativ auf den Schulalltag auswirken könnte. In welche Richtung das Ergebnis ausfällt, liegt einzig bei der Vorarbeit, welche durch die Erziehungsberechtigten und die Lehrpersonen erfolgt (durch den Autor verfasst)
Kinderängste in der Grundschule
Schlafstörungen, Herzrasen, Konzentrationsstörungen, innere Anspannungen – das alles können Symptome der Angst sein. Jeder Mensch spürt in seinem Leben immer wieder Gefühle der Angst, wobei nicht jede betroffene Person unter der gleichen Form, Ausprägung und Dauer von Angst leidet. Es gibt unterschiedliche Ängste wie zum Beispiel die panische Angst, die generalisierte Angststörung und die posttraumatische Belastungsstörung. Angst betrifft nicht nur Erwachsene, sondern auch Kinder leiden unter den verschiedensten Ängsten.
Durch das interessante Ergebnis einer durchgeführten Befragung zum Thema Angst geht die Autorin in der Arbeit auf folgende Frage ein:
-Wie entsteht Angst und warum leiden Grundschulkinder häufig unter Verlustängsten?
Im ersten Teil der Arbeit wird auf die Definition der Angst genauer eingegangen. Dann geht die Autorin auf folgende Fragen ein: Welche Grundformen der Angst gibt es? Was können Ängste für Folgen haben? Wie werden sie überwunden?
Insbesondere der Hauptteil der Arbeit beschäftigt sich mit Verlustängsten von Kindern, wobei die Frage beantwortet wird, warum Kinder häufig unter Verlustängsten leiden. Im Anschluss an diesen Abschnitt beschreibt ein weiterer spannender Teil der Arbeit, wie Lehrpersonen mit dem Thema Angst richtig umgehen können. Am Schluss der Arbeit beschreibt die Autorin ihre eigenen Erfahrungen, den ihren Umgang mit Angst und wie sie es geschafft hat, die Angst zu besiegen
Harry Potter in English Class. The how and why a teacher should use the leadership story «Harry Potter and the Philosopher Stone» in English class of 3rd grade. Creating a folder for English teachers to use in English class of 3rd grade, corresponding to the course book “Young World 1”
While studying at University of Education St.Gallen in Rorschach with the main course kindergarten until third class the author always wondered why there is such a clear cut between kindergarten and primary school and why not more of kindergarten didactics is used in the first years of primary school.
There for this bachelor thesis contains an analysis of an important part of the kindergarten didactics, the leadership figures, also called mascots, leadership stories and leadership theme. It combines this content with the subject “English as a foreign language” that students in Switzerland start to learn in school in third class and uses “Harry Potter and the Philosopher’s Stone” as a leadership story, with Harry as a mascot/leadership figure.
The result is a teacher folder that contains much information about the story “Harry Potter and the Philosopher’s Stone”, its characters and background information about the book's content.
The main part of this bachelor thesis and the “Harry Potter in Class – fill the classroom with magic” teacher folder are the lesson ideas that teachers can incorporate in the English lessons. Most of the ideas are corresponding with the course book of “Young World”, accompanied by other ideas to link not only English class but the whole school day with the magical world of “Harry Potter”
Integration eines Flüchtlingskindes. Wie integriert man ein Flüchtlingskind?
Die UNO hat sich bis 2030 als Ziel gesetzt, dass Kinder mit besonderen Bildungsbedürfnissen und Kinder mit Migrationshintergrund, auch Flüchtlinge, direkt in die Regelklasse inkludiert werden, um Chancengleichheit zu fördern. Somit wird die Integrationsklasse in Zukunft aus immer weniger Kinder bestehen und demzufolge aufgelöst werden.
In dieser Arbeit wurde anhand von Interviews mit der Schulleitung, der Klassenlehrperson und einem Flüchtlingskind, die Unterschiede zwischen einer direkten Integration in eine Regelklasse und der Integration in eine Integrationsklasse untersucht. Es wurden insgesamt sechs Interviews durchgeführt. Ebenfalls wurde mit der Theorierecherche aus dem Teil A und den Auswertungen aus dem Teil C schlussgefolgert, welche Faktoren für eine gelingende Integration von Wichtigkeit sind. Dabei hat sich herausgestellt, dass Hintergründe wie Kultur, Werte, Einstellungen der Familie und Rückkehrorientierung der Flüchtlingskinder eine Integration erschweren können. Die Lehrperson kann das Flüchtlingskind mit der entsprechenden Förderung unterstützen.
In einer Integrationsklasse gibt man dem Flüchtlingskind Zeit, um Deutsch zu lernen und um sich in der neuen Umgebung zurechtzufinden. Wohingegen die Flüchtlingskinder bei einer direkten Integration in eine Regelklasse, keine Klassenwechsel durchführen müssen und sich nicht in einer neuen Klasse einfinden müssen, wie dies in einer Integrationsklasse der Fall ist
Lernkiste zum Themenbereich Berufswelt (5./6. Klasse). Theoretische Aufbereitung
Im Rahmen dieser Bachelorarbeit wurde eine Lernkiste zum Thema Berufswelt erstellt, mit der die Schüler und Schülerinnen 30 Berufe entdecken können. Dafür wurden 5 Aufträge pro Beruf – und somit 150 Aufträge insgesamt – erstellt sowie 50 zusätzliche Materialien gesammelt und für die Lernkiste bereitgestellt. Die hier vorliegende schriftliche Arbeit zeigt die theoretische Entwicklung sowie die Entstehung der Lernkiste auf. So soll diese die Kriterien des Regional Didaktischen Zentrums (2008) für Lernkisten spezifisch und der Interkantonalen Lehrmittelzentrale (2015) (nachfolgend auch ILZ genannt) für Lehrmittel im Allgemeinen erfüllen. Zudem soll die Lernkiste zum Thema Berufswelt mit dem Lehrplan Volksschule (2017) kongruent sein. Um diese Kriterien für die Lernkiste erfüllen zu können, wurden die Kriterien der ILZ analysiert und auf eine Lernkiste angepasst. Damit die Lehrplankongruenz garantiert werden kann, wurden zudem die fachlichen, wie auch die überfachlichen Kompetenzen analysiert. Diese Kriterien dienten am Ende der Überprüfung der fertigen Lernkiste.
Für die Auswahl der 30 Berufe wurden das Lehrmittel Berufswahl-Portfolio (Schmid, R., 2012), die Website jobs.ch (o.J.), das Bundesamt für Statistik (2017) hinzugezogen und darauf geachtet, dass eine gleichmässige Verteilung von akademischen, EFZ- und EBA-Berufen vorhanden war.
Durch eine Lehrmittelanalyse, eine Wunschliste und eine weitere Lehrmittelanalyse wurde die Grundlage der Aufträge für die Lernkiste erarbeitet, bevor anschliessend die Aufträge bewusst ohne theoretischen Bezug, nach freien pädagogischen und didaktischen Ansätzen der Autorinnen erstellt wurden. Die Aufträge wurden aber anschliessend mit den aufbereiteten Kriterien des RDZ (2008) und der ILZ (2015) verglichen. Der genau ausgearbeitete Vergleich der Kriterien mit den jeweiligen 30 Berufen zeigt auf, dass die Lernkiste aus der Sicht der Autorinnen die Kriterien erfüllt
Musikalisch gestalte Märchen im Kindergarten
Ein Blick in die Stellenbörse verrät, dass in fast jeder Stellenausschreibung Sozialkompetenzen erforderlich sind. Sie zählen in vielen Betrieben zu den wichtigsten Einstellungskriterien, denn so gut wie kein Job funktioniert ohne Kontakt zu anderen Menschen. So wird die Sozialkompetenz sowohl für den Kundenkontakt und die Teamarbeit als auch für den täglichen Arbeitsablauf verlangt.
Was bedeutet das für den Schulunterricht und wie können diese Sozialkompetenzen im Schulunterricht erlernt werden?
Durch die Auseinandersetzung mit den sozialen Kompetenzen bezüglich ihrer Definition, Symptomen, Folgen von mangelnden Sozialkompetenzen und der damit einhergehenden Förderung, soll in der vorliegenden Arbeit der Fokus auf die Sozialkompetenzen in der elementaren Musikpädagogik gelegt werden. Wie kann die elementare Musikpädagogik mithilfe eines Märchens optimal im Unterricht eingesetzt werden, um die sozialen Kompetenzen der Kindergartenkinder zu fördern? Diese und andere Fragen werden im Rahmen dieser Arbeit beantwortet. Dabei ist das Ziel, anhand des Bilderbuches von Schneewittchen von den Brüder Grimm und Bernadette Watts eine musikalische Unterrichtseinheit von zehn Lektionen zu entwerfen, wobei der Schwerpunkt auf der Förderung der Sozialkompetenzen liegt
Natürliche Differenzierung im Mathematikunterricht
Während verschiedenen Einsätzen in der Praxis begegnete die Autorin unterschiedlichen Umgangsweisen mit der Heterogenität der Klassen. Im Fachbereich Mathematik wurde von ganzheitlichen Aufgabenangeboten gesprochen, welche für einen differenzierten Unterricht geeignet wären, womit die natürliche Differenzierung damit gemeint war. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit unterschiedlichen Differenzierungsarten wobei der Schwerpunkt auf der natürlichen Differenzierung im Bereich der Mathematik liegt. Unterschiedliche dazu passende Aufgabenformate werden vorgestellt und in Bezug zum aktuellen Lehrplan Volksschule gesetzt. Es werden die Effektivität und die Möglichkeiten der natürlichen Differenzierung in einer heterogenen Klasse anhand unterschiedlicher Sequenzen zum Aufgabenformat Zahlenketten analysiert. Die Schülerinnen und Schüler arbeiteten an Arbeitsblättern und füllten zu den Sequenzen jeweils einen offenen Fragebogen aus. Um eine möglichst breite Perspektive auf die natürliche Differenzierung zu erhalten, werden einerseits einzelne Kinder und ihre Arbeit während den unterschiedlichen Sequenzen und andererseits die Diversität, welche innerhalb der einzelnen Sequenzen in der Klasse auftritt, betrachtet
Nachhaltigkeit an der PHSG Standort Rorschach
Nachhaltigkeit und nachhaltige Entwicklung sind in unserem Alltag immer präsenter und wichtiger. Auch, oder besonders für eine pädagogische Hochschule, die zukünftige Lehrpersonen ausbildet, ist das Thema zentral. Im Zuge der anstehenden Akkreditierung wird ein besonderes Augenmerk auf die Nachhaltigkeit an der PHSG gelegt. Mit dieser Arbeit untersucht die Autorin den Ist-Zustand an der PH in Rorschach und versucht festzustellen, wie Nachhaltigkeit bereits umgesetzt wird und wo noch Verbesserungen möglich sind. Im Mittelpunkt der empirischen Untersuchung steht eine Befragung aller Studierenden, Dozierenden und Mitarbeitenden mittels eines Online-Fragebogens. Ergänzt werden diese Ergebnisse durch ein Interview. Die Kombination von qualitativen und quantitativen Elementen im Fragebogen dient dem vertieften Verständnis der Ergebnisse. Die Auswertungen zeigen, dass ein grosses Bewusstsein für Nachhaltigkeit vorhanden, und auch die Kenntnis von Massnahmen da ist. Bei der Umsetzung ist dann aber die Bereitschaft nicht so gross. Viele sind nicht bereit, im Sinne der Nachhaltigkeit auf den gewohnten Luxus zu verzichten. Dennoch zeigt sich, dass das Thema keinesfalls egal ist, oder bei den Befragten keinen Anklang findet. Das Bedürfnis, dieses Thema vertiefter zu behandeln und etwas zu verändern ist da
Chancen und Herausforderungen der Elternarbeit mit Fokus auf die Primarschule
Viele Lehrpersonen fühlen sich oft hilflos und überfordert, wenn es um die Elternarbeit geht. In der pädagogischen Ausbildung kommt dieses Thema wenig zur Sprache und Bedeutung und Umfang sind besonders für die Junglehrpersonen oft unklar. Schon die zahlreichen Begriffe wie Elternarbeit, Elternpädagogik, Erziehungs- und Bildungspartnerschaften, nur um einige zu nennen, sind schwierig einzuordnen. Die folgende Arbeit schafft Klarheit.
Speziell für Junglehrpersonen zeigt die vorliegende Bachelorarbeit auf, was genau unter Elternarbeit verstanden wird, welche Ziele damit verfolgt werden sollen und welche Chancen durch eine gelungene Zusammenarbeit entstehen können. Die Forschungsergebnisse lassen den Sinn und Nutzen von Elternarbeit erkennen und geben einen tieferen Einblick in ihre Wichtigkeit.
Damit eine erfolgreiche Elternarbeit gelingen kann, müssen sich die Lehrpersonen über die Herausforderungen im Klaren sein und wissen, wie diese bewältigt werden müssen.
Um einen besseren Überblick über die zahlreichen Formen der Elternarbeit zu erhalten, werden einige kurz erläutert und mit einem Drei-Jahresplan konkrete Einsatzmöglichkeiten aufgezeigt. Verschiedene Tipps und Hilfsmittel, welche die Durchführung der Elternarbeit erleichtern, werden aufgezeigt
Verschiedene Aspekte der Geschwisterpositionen und Geschwisterbeziehungen in der Kindheit
Die vorliegende Bachelorarbeit beschäftigt sich mit der Geschwisterthematik, insbesondere den Geschwisterpositionen und Geschwisterbeziehungen. Seit Jahren sind verschiedene Psychologen wie Jürg Frick, Harmut Kasten oder Kevin Leman in der Forschung der Geschwisterpositionen und Geschwisterbeziehungen tätig. Dennoch existieren in diesem Themenbereich nicht sehr viele Schriften und Fachliteratur ist nur spärlich vorhanden.
Das Ziel der Arbeit ist es, mittels verschiedener Literaturrecherchen die Aspekte der Geschwisterposition und der Geschwisterbeziehungen in der Kindheit zu analysieren und darzulegen. Es wird der Frage nachgegangen, ob typische Merkmale in den Geschwisterpositionen auszumachen sind. Zusätzlich wird geprüft, ob andere Faktoren einen wichtigen Einfluss auf die Entwicklung der Geschwisterposition und Geschwisterbeziehung haben.
Die theoretischen Aspekte dieser Arbeit werden unter anderem mit Hilfe von Gruppeninterviews von Sechstklässlerinnen und Sechstklässlern gestützt. Weiter wird die Geschwisterstudie aus Island vorgestellt und deren Erkenntnisse herausgearbeitet.
Es ist deutlich erkennbar, dass Einflüsse wie der Altersabstand, das Geschlecht, der Erziehungsstil der Eltern sowie der Wohnort und die Bezugspersonen einen wesentlichen Teil zu der Entwicklung der Geschwisterbeziehungen und des Kindes beitragen. Zwei weitere in dieser Arbeit beschriebene Punkte sind die konkrete Bedeutung der Geschwister füreinander sowie die Beeinflussung untereinander