Pädagogische Hochschule St. Gallen (PHSG): PHIQ
Not a member yet
4052 research outputs found
Sort by
Kinder auf dem Weg zur Schrift mittels Hand- und Graphomotorik Posten in der angeleiteten Sequenz
Die hand- und graphomotorischen Fähigkeiten bilden die Basis für die spätere Schrift eines Kindes. Die vorliegende produktorientierte Bachelorarbeit befasst sich mit der Frage, welche nötigen Voraussetzungen ein Kindergartenkind braucht, um die Hand- und Graphomotorik spielerisch lernen zu können. Diese Förderung wird in meiner Arbeit anhand einer Postenarbeit zum Thema “Vier Jahreszeiten“ gezeigt. Die Arbeit ist in zwei Teile gegliedert. Im ersten Teil werden die theoretischen Grundlagen zur Hand- und Graphomotorik, aber auch zur Postenarbeit geklärt.
Die gewonnenen Erkenntnisse werden im zweiten Teil für die Entwicklung einer Postenarbeit zum Thema “Vier Jahreszeiten“ verwendet. Es wird die Entstehung, der Aufbau und die Durchführung der Postenarbeit erläutert. Um dem Kind eine optimale Förderung zu gewährleisten, müssen die Posten der Postenarbeit ihren Zweck erfüllen und das selbständige und das spielerische Lernen des Kindes unterstützen. Zudem muss eine klare und einfache Struktur gegeben sein.
Die Postenarbeit ist eine geeignete Methode, um die Hand- und Graphomotorik-Fähigkeiten des Kindergartenkindes zu fördern
Abfall - Upcycling. Wie aus Plastikabfall etwas Neues entstehen kann. Eine kompakte Unterrichtsreihe für den Primarschulunterricht
Als Lehrperson ist man bemüht, den Kindern einen aktuellen, interessanten und packenden Stoff zu vermitteln. Gerade die Fachbereiche Natur, Mensch und Gesellschaft (TTG) und das Textile und Technische Gestalten (TTG) zeichnen sich durch einen solchen Charakter aus, da sie grossflächige und facettenreiche Themengebiete abdecken können. Die vorliegende Arbeit bezieht sich deshalb hauptsächlich auf diese beiden Fachbereiche und versucht, die umfangreiche Thematik der Nachhaltigkeit näherzubringen. Somit wird folgender Fragestellung nachgegangen: Wie kann eine Unterrichtsreihe, bestehend aus einer Verknüpfung der beiden Fachbereiche NMG und TTG, zum Thema Plastikmüll und dessen problematischen Auswirkungen auf die Umwelt, konzipiert und umgesetzt werden? Das Produkt «Eine kompakte Unterrichtsreihe für den Primarschulunterricht» ist ein Instrument, welches den Kindern aufzeigen soll, wie mit alten Materialien nachhaltig umgegangen werden kann. Dazu stellt die aktuelle Problematik «Plastikmüll in den Meeren» den thematischen Bezug her und begleitet die Unterrichtsreihe. Diese Thematik ist durch die Medien zurzeit sehr präsent und betrifft die gesamte Weltbevölkerung. Deshalb ist es wertvoll, die Schulen auf dieses Thema zu sensibilisieren. Den Kindern soll die Wichtigkeit von nachhaltigem Denken vermittelt und allgemeine Alternativlösungen, wie beispielsweise das Recycling, aufgezeigt werden. Ein grundlegendes Ziel liegt darin, die Kinder für diese Problematik zu sensibilisieren, indem das NMG-Thema interessant gestaltet und einfach, durch eine praktische Umsetzungsmöglichkeit, nähergebracht wird. Im gestalterischen Bereich wird die direkte Begegnung mit Gebrauchsgegenständen im Sinne einer Umgestaltung zu neuen Objekten angestrebt
Fächerübergreifende Quartalsplanung zum Thema Ernährung für die Mittelstufe, insbesondere für die 5. Klasse
Fächerübergreifender Unterricht wurde während des Lehrgangs von Joana Meier und Rebeca von Sury, an der Pädagogischen Hochschule St. Gallen, immer wieder in Seminaren und Vorlesungen erwähnt. Die Studierenden wurden diesbezüglich wiederholt darauf hingewiesen, sogenanntes transversales Unterrichten in ihren künftigen Berufsalltag zu integrieren. Da fächerübergreifender Unterricht den Autorinnen zwar als sehr sinnvoll erschien, dieser jedoch bis anhin kaum vertieft oder mithilfe eines strukturierten Konzeptes gelehrt wurde, entschieden sie sich, sich dieser Thematik genauer anzunehmen. Ziel war es deshalb, eine fächerübergreifende Quartalsplanung für die Mittelstufe als produktorientierte Bachelorarbeit zu entwickeln. Diese Quartalsplanung gestaltete sich interessensorientiert zum Thema Ernährung, insbesondere für eine 5. Klasse. Aufgrund der Komplexität und der raren Literatur über fächerübergreifenden Unterricht wurden bei der Recherche auch vermehrt Gespräche mit Didaktikern der Pädagogischen Hochschule St. Gallen, wie Herr Markus Schatzmann und Frau Dagmar Widorski, geführt. Mithilfe weiterer Literatur und des NMG Seminars des dritten Semesters an der Hochschule, konnte der Theorieteil aufgebaut werden. Somit spannte sich bald der Bogen vom Konstruktivismus zum Fachunterricht bis hin zum fächerübergreifenden Unterricht, deren pädagogischen Theorieansätze aufeinander aufbauten. Der fächerübergreifende Unterricht fand weiter den Bezug zur Bildung für Nachhaltige Entwicklung, auf deren Denkansatz die Quartalsplanung mithilfe von Fragestellungen sowie der Berücksichtigung von Akteuren aufgebaut ist. Bildung für Nachhaltige Entwicklung ist mit ihrem fächerübergreifenden Charakter im Lehrplan 21 verankert und eignete sich deshalb optimal für die Eingliederung in das Produkt. Weitere Gedanken zur Themenfindung der Quartalsplanung sind in der schriftlichen Arbeit notiert. Mithilfe des Endprodukts zeigt sich also, dass das Thema Ernährung mithilfe einer fächerübergreifenden Quartalsplanung, basierend auf dem Denkansatz von Bildung für Nachhaltige Entwicklung, für die Mittelstufe (5. Klasse) umsetzbar ist
Unterrichten von Kindern mit Autismus-Spektrum-Störung
Die vorliegende Arbeit soll auf das Thema Autismus im Unterricht aufmerksam machen. Immer häufiger kommt es vor, dass bei einem Kind die Diagnose Autismus-Spektrum-Störung festgestellt wird. Deshalb ist es für alle Lehrpersonen essentiell über Wissen zu verfügen, wie man mit einer solchen Diagnose im Unterricht umgeht. In der vorliegenden Arbeit werden verschiedene Ansätze gezeigt, auf welche beim Unterrichten eines Kindes mit ASS (Autismus-Spektrum-Störung) geachtet werden müssen.
Des Weiteren werden Methoden wie TEACCH oder Affolter erklärt und in Bezug zum Thema Autismus gestellt. Neben den theoretischen Punkten wird jedoch auch die praktische Sichtweise miteinbezogen. Dafür wurden zahlreiche Interviews mit Experten durchgeführt. Auch wurden Kinder mit ASS beobachtet, um die Theorie mit der Praxis in Verbindung setzen zu können.
Die aus den Interviews gewonnenen Daten wurden transkribiert und mit der qualitativen Inhaltsanalyse von Mayring (2010) ausgewertet. Die Auswertungen haben ergeben, dass es von verschiedenen Faktoren abhängt, dass das Unterrichten eines Kindes mit ASS gelingt. Dazu gehört die Strukturierung des Unterrichts, verschiedene Methoden, Therapien und auch die persönliche Ebene zwischen dem Kind und der Lehrperson
Das Implementieren von explorierendem material- und spielbasierten Anfangsunterricht im Fach Mathematik an kosovarischen Schulen aufgrund des Lehrmittels «Matematika 1»
Kosovarische Schulen sind sehr strikt in ihrer Lernstoffvermittlung. Oftmals ist der Unterricht sehr theoretisch aufgebaut und selten an die Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler angepasst. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Versuch, explorierenden spiel- und materialbasierten Mathematikunterricht an kosovarischen Schulen zu realisieren. Um dies zu ermöglichen, wurden Spielideen für das kosovarische Lehrmittel «Matematika 1» und eine Lernkiste mit breitem Ideenspektrum erstellt. Diese Planungen stützen sich auf (wertlose) Materialien und Spiele, sodass die Schülerinnen und Schüler selbst tätig werden sollen, anstatt stets theoretisch mit den Lehrmitteln zu arbeiten. Mit theoretischen Grundlagen und umfassenden Unterrichtsideen sollte eine kosovarische Schule besucht werden. Dieser besuch wurde aufgrund eines Streiks an der Schule verhindert. Der Autor der vorliegenden Arbeit entscheidet sich deswegen mit seiner Bachelorarbeitsbetreuerin exemplarisch Unterrichtsideen und eine Schulung zu Planen. Dies diente dem Ziel, dass bei einem neuen Versuch eine Schule zu besuchen, auf diese Arbeit zurückgegriffen werden kann.
Langfristiges Vorhaben ist es, dass Lehrpersonen diese Ideen aufgrund der Schulung selbst umsetzen und zudem eigene entwickeln können. Ausserdem sollen Gespräche mit Lehrpersonen geführt werden, in denen eine Sensibilisierung für explorierenden Mathematikunterricht stattfinden soll
Lern- und Aufgabenkultur. Ein Vergleich zwischen der Schweiz und Südafrika
Diverse internationale Studien haben gezeigt, dass das Bildungsniveau der Schülerinnen und Schüler aus Südafrika erschreckend tief ist. In einem dreiwöchigen Assistenzpraktikum an einer staatlichen Schule in der Provinz Mpumalanga, Südafrika konnte die Autorin, der hier zugrunde liegenden Arbeit, eigene Eindrücke über das Bildungssystem und das Unterrichts-geschehen in Südafrika gewinnen. Die Arbeit befasst sich mit der Lern- und Aufgabenkultur, welche in der besuchten Schule in Südafrika beobachtet wurde. Diese werden anhand von theoretischen Grundlagen zur Unterrichts- und Aufgabenqualität analysiert und anschlies-send mit der Lern- und Aufgabenkultur der Schweiz in Vergleich gesetzt. In einem weiteren Teil der Arbeit wird ein Experiment, welches mit Schülerinnen und Schüler der zweiten Klas-se in Südafrika durchgeführt wurde, ausführlich beschrieben und reflektiert
Sexualaufklärung: Lehrplan 21 auf dem Prüfstand
Die vorliegende Bachelorarbeit zu der Sexualaufklärung basiert auf den Kompetenzen des Lehrplans 21 für die Mittelstufe und zeigt Möglichkeiten der schulischen Sexualaufklärung auf. Eine genaue Analyse des Lehrplans 21 soll aufzeigen, ob die Kompetenzbereiche für eine ganzheitliche Sexualaufklärung ausreichend sind.
Das Endprodukt ist eine komplette NMG-Unterrichtsreihe, die Kompetenzen, Planung, Unterrichtszielen, Lehrerkommentar und die dazu gehörigen Arbeitsblättern beinhaltet. Vom Lehrplan 21 wurden gewisse Kompetenzen für die Unterrichtsreihe ausgewählt. Der Unterricht ist demnach didaktisch und methodisch so aufgebaut, dass den Kindern ermöglicht wird, sich die Kompetenzen des Lehrplans 21 schrittweise anzueignen.
Dies ist ein Leitfaden für Lehrpersonen und soll ihnen helfen das komplexe Thema der Sexualaufklärung im Unterricht umzusetzen. Das Ziel ist es, die Lehrpersonen zu ermutigen, den Kindern eine gesunde und positive Einstellung zur Sexualität zu vermitteln.
Abschliessend folgt eine Überprüfung und persönliche Einschätzung der Kompetenzen des Lehrplans 21 und deren Umsetzbarkeit
Badu der 1x1 Affe. Einführung des «kleinen Einmaleins» mit der Führungsfigur Badu
In meiner Arbeit geht es darum, das «kleine Einmaleins» mithilfe einer Handpuppe, einem Affen, zu bearbeiten. Diese Führungsfigur stellt den «roten Faden» während des ganzen mathematischen Themas dar. Mit einer Geschichte werden Erlebnisse geschaffen, die mit dem Einmaleins zusammenhängen.
Durch das magische Denken, das die Kinder in diesem Alter noch in grossem Masse haben und dem emotionalen Lernen, ist eine Führungsfigur ein geeignetes methodisches Mittel. Die Schülerinnen und Schüler lernen an einem anderen Modell. Da das mathematische Thema eher kopflastig ist, kann es durch die Führungsfigur aufgelockert werden. Im «kleinen Einmaleins» müssen zuerst die Grundvorstellungen aufgebaut werden, damit Kinder verste-hen, was das Malzeichen überhaupt bedeutet. Zum Einmaleins gibt es drei Vorstellungen der Multiplikation und drei Rechengesetze. Diese helfen den Kindern die Multiplikation zu verstehen und Ableitungen auszuführen. Die Mehr-System-Blöcke und die Einmaleins-Tabelle sind Anschauungsmittel für die Kinder, die das «kleine Einmaleins» visualisieren und systematisieren.
Wie in jedem Thema können auch hier Fehler auftreten. Es werden vier verschiedene Fehl-erstrategien unterschieden. Die Lehrperson kann die Fehler eines Kindes damit analysieren und erkennt, wo das Kind noch Probleme oder Verständnisschwierigkeiten hat.
Mit Hilfe der vielfältigen Materialien wird das «kleine Einmaleins» handelnd bearbeitet. Mit einer Affengeschichte und passendem Wimmelbild kann Badu im Urwald mit den Kindern viel Neues entdecken. Die Entdeckungen werden zur Einführung der verschiedenen Reihen eingesetzt. Die Arbeitsblätter und die Spiele werden zur Vertiefung und Festigung der Rei-hen eingesetzt.
Im Theorieteil sind die Ergebnisse aus der Bearbeitung einiger Bücher zu den Themen Füh-rungsfigur und «kleines Einmaleins» zusammengefasst. Das Vorgehen für die Erarbeitung des vielfältigen Materials war schwieriger. Es musste genau überlegt werden, was alles be-nötigt wird, damit den Kindern ein intensives und handelndes Erlernen des «kleinen Ein-maleins» ermöglicht wird. Zuerst wurde eine Lernstandserfassung erarbeitet, damit die Lehrperson das Vorwissen ihrer Klasse testen kann. Danach wurden verschiedene Arbeits-blätter mithilfe von Lehrmitteln hergestellt. Während dieser Phase wurden verschiedene Ideen gesammelt, die als weiterführende Aufgaben dienen. Für jede Reihe wurde ein Spiel kreiert und hergestellt, damit die Kinder ihr Wissen auch spielerisch anwenden können. Als alle Arbeitsblätter und Spiele fertiggestellt waren, wurde eine Themen- und Kompetenz-übersicht hergestellt. Diese soll eine Unterstützung für die Lehrperson sein. Sie kann kon-trollieren, wie weit ihre Klasse in diesem Thema ist und sich Bemerkungen über Schwierig-keiten einzelner Kinder aufschreiben. Zuletzt wurde eine Klassenzimmerdekoration herge-stellt, die den Erlebnisrahmen mit dem Affen als Führungsfigur aufgreift
Integration von Kindern mit Beeinträchtigung. Förderung und Inklusion von Apert-Syndrom-Kind im Regelkindergarten
Meine Vertiefungsarbeit handelt von der Handhabung der schulischen Entwicklung von Kindern mit Beeinträchtigung bzw. Behinderung. Die Integration solch betroffener Schüler und Schülerinnen in Regelklassen wurde vertieft analysiert und anhand eines praktischen Teiles, in welchem ich ein integriertes Kind über mehrere Wochen begleiten und fördern durfte, dokumentiert. Das Ziel meiner Arbeit bestand darin, herauszufinden, wie sich die Entwicklung eines Kindes mit Behinderung in einer integrativen Gruppe verändert und wie sich eine Förderung in einem zur Behinderung abgestimmten Förderprogramm auf die Entwicklung des Kindes auswirkt. Im Grossen und Ganzen liess sich herausarbeiten, dass ein beeinträchtigtes oder behindertes Kind bei einer Integration grössere Entwicklungsfortschritte erzielt als bei einer Separation. Ausserdem wurde im praktischen Teil der Arbeit festgestellt, dass ein integrierter Kindergartenschüler durch spezielle Fördersequenzen viele Fortschritte in den Bereichen «Feinmotorik», «kognitives Denken» und «Sprachentwicklung» erzielen konnte
Gruppenmusizieren mit Kindern. Arrangements von Appenzeller Liedern
Das Gruppenmusizieren ist ein Bestandteil der täglichen Arbeit der Autorin. Weil selten ein Lied in seiner ursprünglichen Form dafür geeignet ist und damit mit gesamthaft vier Klassen im musikalischen Grundschulunterricht in der Gruppe musiziert werden konnte, wurden im Rahmen dieser Bachelorarbeit traditionelle Appenzeller Lieder arrangiert.
In der Ausbildung zur musikalischen Grundschullehrperson wird den Studenten vermittelt, was Arrangements sind und wie sie angewendet werden. Die vorliegende Arbeit erläutert, welche musikalischen Kenntnisse zum Erstellen eines Arrangements notwendig sind, welche Vorgehensweise sich am besten eignet und wie sich die selber geschriebenen Arrangements in der Praxis umsetzen lassen.
Um durch diese Arbeit zu führen wird zuerst im theoretischen Teil in die Welt der Harmonielehre eingetaucht. In diesem Teil wird vom Leser ein bestimmtes musikalisches Grundwissen verlangt. Ausgehend von diesem Wissen ist es möglich, Schritt für Schritt zum Arrangement zu gelangen. Die praktische Umsetzung ergab, dass die selbst arrangierten Lieder gut für den musikalischen Grundschulunterricht geeignet sind