Pädagogische Hochschule St. Gallen (PHSG): PHIQ
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Wie wurde mit Sympathisanten des nationalsozialistischen Gedankenguts in der Schweiz verfahren?
Diese Arbeit beschäftigt sich mit nationalsozialistisch eingestellten Menschen und Organisationen innerhalb der Schweizer Landesgrenzen während der natio-nalsozialistischen Herrschaft in Deutschland. Der Fokus liegt dabei darauf, wie mit diesen Sympathisanten juristisch beziehungsweise polizeilich verfahren wur-de. Daraus wurde folgende Fragestellung abgeleitet:
Wie wurde mit Regimesympathisanten des Deutschen Reichs innerhalb der Schweizer Landesgrenzen verfahren?
Diese Fragen wird versucht mittels qualitativer Quellenanalyse zu beantworten. Dabei wurden für die Fragestellung relevante Fälle, 35 an der Zahl, evaluiert und anhand vorgegebener Kriterien strukturiert und geordnet. Die abschliessende Strukturierung wurde mittels Kategorienbildung vorgenommen, anhand derer allfällige Gemeinsamkeiten oder Differenzen in den einzelnen Fällen ersichtlich gemacht werden. Die daraus resultierenden Gesichtspunkte gilt es anschliessend zu deuten und wenn möglich Schlussfolgerungen zu ziehen, um damit die ein-gängige Fragestellung abschliessend zu beantworten.
Wie aus einigen der Quellen ersichtlich wurde, schien es durchaus
einzelne Fälle gegeben zu haben, in welchen verschiedentlich mildernde Um-stände geltend gemacht wurden. Dies war beispielsweise eindrücklich in der
Kategorie «Beruflicher Status» auszumachen. So gab es Fälle, bei denen von ei-ner Bestrafung wegen Verbrechen gegen die Schweizer Souveränität abgesehen wurde. Ähnlich verhielt es sich auch mit der Kategorie «Herkunft». Doch dies wird im entsprechenden Kapitel genauer ausgeführt. Um eine abschliessend re-präsentative Aussage bezüglich aller Kategorien treffen zu können, müsste eine sehr viel grössere Quellenzahl herangezogen werden, was den Rahmen dieser Arbeit jedoch sprengen würde
Glaubensüberzeugungen. Untersuchung im Praisecamp 18/19 und Vergleich mit Schweizer Jugendlichen und jungen Erwachsenen
Die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe 1 befinden sich in einem Alter, in welchem sie ihre persönlichen Meinungen zu diversen Themen bilden. Durch die Auseinandersetzung mit Religion und Glaube entwickeln die Jugendlichen ihre eigenen Glaubensüberzeugungen.
Die vorliegende Masterarbeit untersucht die unterschiedlichen Glaubensüberzeugungen der Teilnehmenden des wohl grössten christlichen Lagers für Jugendliche und junge Erwachsene in der Schweiz. Konkret versucht die Masterarbeit die Frage, inwiefern sich die persönlichen Glaubensüberzeugungen der Teilnehmenden des Praisecamps 18/19 von den gesamtschweizerischen Einstellungen christlicher Jugendlichen und jungen Erwachsenen unterscheiden, zu beantworten.
Mittels eines Onlinefragebogens wurden hierfür im vergangenen Praisecamp, welches vom 27.12.2018 bis 01.01.2019 in der Messe Basel stattfand, 257 Teilnehmende befragt.
Beim Vergleich der erhobenen Daten mit den Resultaten relevanter Studien hat sich herausgestellt, dass die Religion beziehungsweise der Glaube bei den Praisecampteilnehmenden generell von hoher Wichtigkeit ist. Demgegenüber spielen Glaube und Religion bei den gleichaltrigen Schweizerinnen und Schweizern eine geringe Rolle. Die Glaubensüberzeugungen der Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Praisecamp haben dementsprechend einen grösseren Einfluss auf ihr Interesse an religiösen Fragen, die Weltanschauung, ihre öffentliche und private Praxis, die religiösen Erfahrungen sowie ihr alltägliches Leben
Sonnige Zukunftsaussichten? Auswirkungen der Klimaveränderungen auf den Sommertourismus im Alpstein
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem Tourismus in der Region des Alpsteins. Sie berücksichtigt beim Blick in die Zukunft die Veränderungen, welche der Klimawandel für die Region mit sich bringt. Da der Wintertourismus in diesem Bereich bereits stark erforscht ist, konzentriert sich diese Arbeit auf den Sommertourismus. Die Tatsache, dass der Alpenraum sehr empfindlich auf die klimatischen Veränderungen reagiert, berechtigt die Wahl der zweiten Komponente, der Klimaerwärmung.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und der Durchführung von Experteninterviews. Die Literaturanalyse beinhaltet zusätzlich die Berücksichtigung von Klimadaten.
Im Theorieteil wird der Alpstein aus verschiedenen Perspektiven ausführlich beschrieben. In erster Linie werden der Tourismus und die klimatischen Bedingungen berücksichtigt. In einem ersten Ergebnisteil werden, basierend hauptsächlich auf den Klimaszenarien CH2018 und teilweise auf den Experteninterviews, die klimatischen Veränderungen und Klimafolgen, welche den Alpstein in den nächsten 40 bis 80 Jahren treffen werden, beschrieben. Die Arbeit beschränkt sich dabei auf die Folgen für den Sommertourismus. Zu diesen gehören unter anderen höhere Temperaturen, eine geringere Gesamtniederschlagsmenge, dafür aber stärkere Extremereignisse. Diese Veränderungen führen zu Veränderungen in der Landschaft, welche sich aber nur sehr träge zeigen werden, sowie einem veränderten Wasserhaushalt. Dieser veränderte Wasserhaushalt wirkt sich auf das Trinkwasser aus und wird damit zu einem Problem für die Berggasthäuser, Bergbetriebe und Bahnen im Gebiet des Alpsteins.
Im Ergebnisteil werden die Erkenntnisse aus den Experteninterviews ausgewertet. Schwerpunkt der Auswertung ist das Herausarbeiten von Anpassungsstrategien für den Tourismus im Alpstein. Das Ziel der Region ist es, den heutigen Standard halten zu können. Ein Ausbau des Angebotes wird nicht angestrebt. Um dieses Ziel zu erreichen, sind in erster Linie Anpassungen im Bereich Trinkwasser, Saisondaten und Erhalt der Nachfrage möglich. Für den Bereich Trinkwasser sind bereits verschiedene Ideen, vom Transport von Wasser auf den Gipfel bis hin zur Aufbereitung von liegengebliebenem Schnee zu Trinkwasser, vorhanden. Bezüglich Saisondaten und Angebot zur jeweiligen Jahreszeit ist in Zukunft eine hohe Flexibilität der Leistungsträger gefragt. Das Hochhalten der Nachfrage ist ein weiterer zentraler Punkt, dies geschieht, indem man das Angebot auf die Nachfrage abstimmt und gleichzeitig gezielt dafür wirbt. Grundsätzlich blicken die Beteiligten positiv in die Zukunft
Wirksamkeit von Achtsamkeitstraining zur Stressbewältigung. Unterschiede im Umgang mit Stress bei Lehrpersonen mit und ohne MBSR-Ausbildung
Lehrpersonen müssen in ihrem Beruf vielen Ansprüchen gerecht werden. Das können sowohl eigene Ansprüche sein als auch Ansprüche, die von aussen kommen. Dies kann zu Belastungen führen, mit denen Lehrpersonen umgehen können müssen. Heutzutage ist ein grosser Teil der Lehrpersonen Burnout gefährdet oder hat bereits ein Burnout erlitten. Dies hat nicht nur Auswirkungen auf die Person selbst, sondern auch auf ihr ganzes Umfeld, Schülerinnen und Schüler miteingeschlossen. Deshalb ist es von grosser Bedeutung, dass Lehrpersonen gesund sind und richtig «funktionieren» können, denn sie stellen ein wichtiges Glied im Bereich der Bildung dar. Zahlreiche Studien haben gezeigt, dass die Achtsamkeit zur Förderung und Erhaltung der Gesundheit wesentlich beitragen kann. Ein dafür konzipierter Kurs stellt das MBSR-Trainingsprogramm (Mindfulness-Based Stress Reduction) dar. Auch von diesem Trainingsprogramm wurde die Wirksamkeit erforscht. Einige Studien konnten eine Signifikanz im Bereich der Stressreduktion aufzeigen, was sich ebenfalls positiv auf die Burnout-Prävention auswirkt oder gegen Burnout helfen kann. Kenntnislücken bestehen jedoch darin, wie der achtsame Umgang mit Stress im Alltag praktiziert wird. Es wurde noch nicht eingehend erforscht, in welchen Aspekten sich der Umgang mit Stress zwischen den Personen, die ein MBSR-Trainingsprogramm absolviert haben und denen, die es nicht absolviert haben, unterscheidet.
Diese Lücke soll teilweise geschlossen werden durch den Beitrag dieser Arbeit. Durch leitfadenorientierte, halbstrukturierte Interviews mit fünf Lehrpersonen, die ein MBSR-Trainingsprogramm absolviert haben, und fünf Lehrpersonen, die kein MBSR-Trainingsprogramm absolviert haben, wurden subjektive Einschätzungen und Wahrnehmungen zum Umgang mit Stress erfragt. Hauptziel der Fragen war es, persönliche Erfahrungen zu erhalten, um die beiden Personengruppen vergleichen zu können. Im Anschluss wurden die Interviews durch eine qualitative Inhaltsanalyse ausgewertet.
Die Untersuchung bestätigte, dass Stress sehr individuell ist. Der Stress entsteht durch individuelle Situationen und wird auch auf ganz unterschiedliche Weisen wahrgenommen. Die Untersuchung zeigte ebenfalls, dass auch der Umgang mit Stress ganz unterschiedlich ausfallen kann. Unterschiede konnten vor allem im Zeitpunkt der Stresswahrnehmung, im eigentlichen Umgang mit Stress und dem Gefühl der Kontrolle in Bezug auf den Stress zwischen den beiden Vergleichsgruppen festgestellt werden. Viele weitere Aspekte in Bezug auf Stress zeigten zwischen den Vergleichsgruppen keine eindeutigen Unterschiede. Alle Interviewten Lehrpersonen, die ein MBSR-Trainingsprogramm absolviert haben, sind überzeugt von dieser Methode. Ein Teil dieser Lehrpersonen weist jedoch auch darauf hin, dass es auch andere Möglichkeiten gibt, mit Stress umzugehen, und nicht zwingend das MBSR-Trainingsprogramm dafür in Frage kommen muss
Magersucht im Kontext Schule. Erfahrungen und Erkenntnisse von Lehrpersonen im Umgang mit magersüchtigen Schülerinnen und Schülern
Die Anorexia nervosa (Magersucht) entwickelt sich meist im Kindes- oder Jugendalter, besonders Mädchen und junge Frauen im Alter zwischen 15 und 35 Jahren weisen ein er-höhtes Risiko auf, diese Krankheit zu entwickeln. Es handelt sich hierbei um eine Essstörung, bei der die Betroffenen unter anderem eine extrem strenge Diät halten oder Nahrung gänzlich verweigern, um ein möglichst niedriges Körpergewicht zu erreichen. Magersüchtige Personen nehmen ihren Körper verzerrt wahr: Trotz sichtbarem Untergewicht fühlen sie sich zu dick. Die Angst vor dem Dicksein treibt die Betroffenen zur weiteren Gewichtsabnahme an.
Magersucht ist eine ernsthafte Erkrankung mit schwerwiegenden Folgen für Körper und Seele. Die Krankheit als solche zu erkennen ist besonders im Anfangsstadium, aber auch später, nicht leicht. Betroffene versuchen so lange wie möglich, ihre Probleme und Symptome vor anderen zu verbergen und reagieren auf Nachfragen oft verharmlosend oder abweisend. Gerade diese Verharmlosung und Verneinung von Problemen erschwert die Einsicht Betroffener, medizinische oder therapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Je früher aber eine Therapie erfolgt, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, die Magersucht zu überwinden.
Der Umgang mit Betroffenen stellt nicht nur für Angehörige, sondern auch für Lehrpersonen im Unterricht oftmals eine Herausforderung dar. Das Wissen über die Ursachen und Symptome einer Magersucht kann dabei helfen, die Krankheit frühzeitig zu erkennen und den weiteren Verlauf positiv zu beeinflussen.
In der vorliegenden Arbeit soll mittels grundlegenden Informationen Wissen und Verständnis für die Krankheit Anorexie vermittelt und die Leser sensibilisiert werden.
Ziel dieser Masterarbeit ist es, die Erfahrungen von Oberstufenlehrpersonen mit mager-süchtigen Schülerinnen und Schülern zu erheben und darzustellen. Mittels halb-standardisierter Einzelinterviews und einer qualitativen Inhaltsanalyse werden die Erlebnisse und Erkenntnisse der sieben Probanden untersucht und analysiert. Im Rahmen dieser Arbeit soll zudem aufgezeigt werden, ob und inwiefern Unsicherheiten und Aufklärungsbedarf bei Lehrpersonen im Umgang mit an Magersucht erkrankten Schülerinnen und Schülern be-stehen. Diese Informationen können für praktizierende oder angehende Lehrpersonen Anregungen und Ratschläge bieten, aber auch deren Grenzen aufzeigen. Dies ist insbesondere bei der Ausbildung zukünftiger Lehrpersonen wertvoll.
Den Auswertungen der Interviews kann entnommen werden, dass die Lehrpersonen gesamt-haft einen kompetenten Umgang mit betroffenen Lernenden pflegen und sie über ein breites Wissen über das Krankheitsbild verfügen. Dennoch nannten einige gewisse Unsicherheiten oder reflektierten kritisch eigene Verhaltensweisen. Die Schilderungen der sieben Befragten können Lehrpersonen dabei helfen, in einem Krankheitsfall bestmöglich zu handeln.
Persönliche Erfahrungen und Erlebnisse der Autorin mit dem Thema Magersucht dienten ihr als Anregung, diese Arbeit zu verfassen
Verbesserungspotenzial von Smolball für die Akzeptanz von Ballspielen bei Mädchen. Smolball und Fussball im Vergleich
In der vorliegenden Masterarbeit werden die Ballsportarten Smolball und Fussball im Bezug auf die Akzeptanz bei Mädchen im Sportunterricht untersucht und empirisch ausgewertet. Dabei wird folgender Frage nachgegangen: Welchen Einfluss hat das junge Ballspiel Smolball auf die Akzeptanz von Ballspielen bei Mädchen auf der Sekundarstufe 1? Daraus folgen zwei untergeordnete Fragen, welche helfen sollen, diese oben genannte Frage zu beantworten. Empfinden Mädchen während dem Spielen von Smolball weniger Angst als beim Spielen von Fussball? Sind Mädchen während dem Spielen von Smolball zufriedener mit dem Zusammenspiel wie während dem Spielen von Fussball?
Um diese Fragestellungen bearbeiten zu können wird in einem ersten Teil die Theorie sowie der aktuelle Forschungsstand erläutert. Dabei muss festgestellt werden, dass es bislang keine veröffentlichten Studien zur Ballsportart Smolball gibt. In der Theorie wird zuerst auf den Ballsport im Sportunterricht eingegangen und anschliessend verschiedene, relevante Differenzen zwischen Mädchen und Jungen thematisiert. Anschliessend folgen die Darlegungen der Akzeptanz und des, damit zusammenhängenden, Spasses. Der Begriff Spass wird im Sportunterricht durch viele weitere Faktoren beeinflusst. Zwei wesentliche Faktoren sind die Angst und das Zusammenspiel. Deshalb sind diese beiden Faktoren Teil dieser Untersuchung und werden folglich in der Theorie genauer erläutert. Schlussendlich werden die beiden Ballsportarten Smolball und Fussball vorgestellt und die Unterschiede, welche eine Relevanz für diese Arbeit haben, zwischen ihnen aufgezeigt.
Für die Beantwortung der Fragestellung wurde ein quantitativer Forschungsansatz in Form einer Querschnittsstudie gewählt. Während je drei Doppellektionen haben die Probandinnen mit ihren Sportlehrpersonen Fussball und Smolball trainiert und anschliessend einen Fragebogen ausgefüllt. Wesentliche Inhalte dieses Fragebogens waren unter anderem die persönliche Einstellung gegenüber Ballspielen, das Empfinden der Angst während dem Spiel, sowie das Empfinden des Zusammenspiels und der eigenen Spielanteile. In der jeweils letzten Unterrichtseinheit stand der Fokus auf dem Spielen des jeweiligen Ballspiels. Diese Spielsequenzen wurden mit einer Videokamera aufgenommen. Anhand dessen konnte die effektive Anzahl der Ballkontakte und Zweikämpfe gezählt und so einen Vergleich zur subjektiven Wahrnehmung der Probandinnen gemacht werden.
Die jeweils erhobenen Daten aus den Fragebögen von Smolball und Fussball konnten deskriptivstatistisch ausgewertet und mithilfe des t-Tests miteinander verglichen werden. Die Ergebnisse aus der Videoanalyse wurden anhand der Korrelationsfunktion mit den Aussagen aus den Fragebögen verknüpft.
Insgesamt haben drei verschiedene Klassen an der Studie teilgenommen (n=39). Die Auswertung der erhobenen Daten hat ergeben, dass keine eindeutige Verbesserung der Akzeptanz von Ballspielen bei Mädchen durch Smolball nachgewiesen werden kann. Betrachtet man jedoch die Ergebnisse isoliert, können verschiedene Aussage gemacht werden. So ist der Unterschied zwischen Fussball und Smolball bezüglich der Angst vor Zweikämpfen nicht signifikant, t(38)=-0.33; p=0.39. Nachgewiesen werden konnte jedoch, dass die Angst vor dem Ball beim Smolball signifikant kleiner ist wie beim Fussball, t(38)=-4.58; p<.0001.
Alle untersuchten Eigenschaften des Balles (Härte, Geschwindigkeit, Grösse und Gewicht) wurden von den Probandinnen beim Smolball als weniger angstauslösend empfunden. Neben dem angsthemmenden Ball ist es im Smolball jedoch der Schläger, welcher die Angst im Spiel auslöst. Mehrere Probandinnen gaben an, Schmerzen durch einen gegnerischen Schläger verursacht, empfunden zu haben. Es haben sich keine signifikanten Unterschiede in der Zufriedenheit mit den eigenen Spielanteilen, t(38)=1.28; p=.10, sowie in der Zufriedenheit mit dem Zusammenspiel, t(38)=.08; p=.46, feststellen können. Die Videoanalyse hat gezeigt, dass sich die Mittelwerte der effektiven Ballkontakte nicht signifikant unterscheiden, t(38)=1.26; p=.11. Auch betreffend der Anzahl der effektiven Zweikämpfe konnte kein Unterschied nachwiesen werden, t(38)=.24; p=.0.40.
Es hat sich gezeigt, dass Smolball sowohl positive als auch negative Effekte auf die Akzeptanz von Ballspielen bei Mädchen hat. Zum einen wirken sich die Eigenschaften des Balles angsthemmend aus, was wiederum den Spass am Spiel fördert. Zum anderen ist es der Schläger, welcher als Ursache für Angst wahrgenommen werden kann. Dadurch kann der Spass bei den Mädchen verringert werden. Obwohl kein Unterschied in der Zufriedenheit mit dem Zusammenspiel festgestellt werden konnte, wird vermutet, dass Regeln, welche die Anzahl Ballkontakte begrenzen, das Zusammenspiel fördern und somit mehr Spass beim Spielen empfunden wird
Programmieren lernen mit Minecraft Education in der Mittelstufe
Durch die Entwicklung einer eigenen Programmierwelt in Minecraft Education Edition, ist es den Kindern möglich in der Schule während dem Durchspielen dieser selbst entwickelten Welt das blockbasierte Programmieren zu lernen. Die Welt ist selbsterklärend und basiert auf das Computational Thinking Concept, in dem die Schülerinnen und Schüler Maschinen (das Computerprogramm von Minecraft) verwenden müssen, um die Probleme in dieser Welt zu lösen (mittels Programmiersprache).
Fragestellung: Wie können Schülerinnen und Schüler, die im neuen Lehrplan 21 Volksschule St. Gallen definierten Programmierungskompetenzen anhand des blockbasierten Programmieransatzes mit Minecraft Education Edition erlernen?
In dieser Bachelorarbeit werden die Vorteile und Nachteile einer solchen Lektion bearbeitet und aufgezeigt. Ausserdem zeigt sie wie Lehrpersonen die Unterrichtsreihen gestalten können und enthält einen Lehrerkommentar für das Spiel selbst. Da es sich um eine Produktorientierte Arbeit handelt, investierte ich die meiste Zeit in die virtuelle Welt, die ich für die Lernenden erschaffen habe. Es gibt einige Tutorials für Lehrpersonen sowie für Lernende, in denen man sich langsam ans Spiel antastet.
Verknüpfungen zum Lehrplan 21 sind vorhanden und mit den entsprechenden Kompetenten angegeben. Die Kompetenzen sind mit den jeweiligen Problemansätzen aus der Welt beschrieben und ausgearbeitet worden
Keine Angst, ich bin nur behindert. Erstellen einer Lernkiste zum Thema Menschen mit einer körperlichen Beeinträchtigung
Diese Arbeit geht der Frage nach, wie man Schülerinnen und Schüler im natürlichen Umgang mit Menschen mit einer körperlichen Beeinträchtigten sensibilisieren kann. Dies beinhaltet eine Zusammenstellung möglicher Unterrichtsmaterialien, welche einen handlungsorientierten Unterricht ermöglichen und den Schülerinnen und Schüler den Aspekt einer körperlichen Behinderung näherbringen. Dadurch erfolgt eine Sensibilisierung im Umgang mit betroffenen Menschen. Hemmschwellen werden abgebaut und das Wissen vermittelt, wie erfolgreiche Begegnungen stattfinden können.
Um einen handlungsorientierten Unterricht in der Primarschule zur genannten Thematik zu ermöglichen, wurde eine Lernkiste mit ausgewählten Unterrichtsmaterialien erstellt
Erfolgreiche Integration von Kindern mit einer Autismus-Spektrum-Störung in eine Regelklasse
Auf das Thema Autismus bin ich aufgrund eines Vorfalles in meinem ersten Praktikum an der PHSG gestossen. In diesem Praktikum besuchte ich eine 5. Klasse, in der es einen Jungen gab, der sich sehr ruhig und zurückgezogen verhalten hat. Er wollte immer für sich allein arbeiten und forderte von den anderen Schülerinnen und Schüler ständige Ruhe. In der letzten Sportlektion, die ich mit dieser Klasse durchgeführt habe, gab es dann einen Zwischenfall, welcher mich sehr erstaunt und verunsichert hat. Ich habe mit der Klasse ein Unihockey-Match gespielt, wobei der erwähnte Junge im Tor war. Als plötzlich ein Tor auf seiner Seite fiel, kam der Junge zu mir und beschwerte sich lautstark. Dabei fing er an mich zu beleidigen, verlor sofort seine Fassung, schrie wild um sich und begann zu weinen. In diesem Moment wusste ich nicht wie ich reagieren sollte. Ich stand nur da, bis mir die Praktikumslehrperson zur Hilfe kam. Im Anschluss habe ich den Vorfall mit dieser Lehrperson besprochen und erfahren, dass dieser Junge in der Abklärung bezüglich Autismus ist. Dies war das erste Mal, dass ich mit diesem Thema in Berührung kam und mich anfing dafür zu interessieren.
Auch in weiteren Praktikumsklassen, die ich in England besuchen durfte, habe ich zwei Jungen erlebt, die an einer Autismus-Spektrum-Störung litten. Leider habe ich nie gesehen, dass die Lehrpersonen speziell auf die betroffenen Jungen eingegangen sind oder ihnen zusätzliche Unterstützung boten. Wollte beispielsweise ein betroffener Junge eine Aufgabe nicht lösen, wurde dieser ignoriert und sass ganze Lektionen an seinem Platz, ohne etwas zu arbeiten.
Aufgrund dieser Erfahrungen habe ich mir als zukünftige Lehrperson die Frage gestellt, was die Autismus-Spektrum-Störung genau ist und mit welchen Massnahmen es möglich ist, ein betroffenes Kind erfolgreich in eine Regelklasse zu integrieren, sodass dieses bestmöglich lernen sowie gefördert werden kann. Dieser Fragestellung werde ich in meiner Bachelorarbeit nun nachgehen
Lernaufgaben zu Statik und Kräften. Entwicklung und Erprobung von Lernaufgaben zum Thema Statik und Kräfte für den Natur- Mensch- und Gesellschaftsunterricht
Mit dem Lehrplan Volksschule und dessen Einführung ins Schweizer Schulsystem erhielt kompetenzorientierter Unterricht mehr Bedeutung. Im Fachbereich Natur Mensch und Gesellschaft soll vermehrt ein handelndes Lernen stattfinden, weshalb Kompetenzorientierung und handlungsorientierter Unterricht in enger Wechselbeziehung stehen. Keinesfalls sind diese beiden Orientierungen identisch. Trotzdem sind sie oft gemeinsam in Lernaufgaben zu finden und entfalten ihr Potential im Zusammenspiel. Lernaufgaben dienen dazu, dass sich Schülerinnen und Schüler den Lernstoff in eigenständiger und vertiefter Weise aneignen können. Das Besondere an dieser Art Aufgaben ist, dass sich Schülerinnen und Schüler mit ihnen ein vernetztes Verständnis und Wissen aufbauen.
In diesem Zusammenhang sind in dieser Arbeit zehn Lernaufgaben zum Lernfeld Statik und Kräfte entwickelt und während neun Unterrichtslektionen in einer fünften- und sechsten Klasse erprobt worden. Die Eignungsprüfung der Aufgaben stützt sich auf die Methodik des Design-Based Research Ansatzes. Die Erprobung bestätigt das Prozessmodell kompetenzfördernder Aufgabensettings, nach dem Lernaufgaben in den fünf Prozessschritten Explorieren, Erarbeiten, Vertiefen, Anwenden und Übertragen gestaltet werden müssen.
In der praktischen Arbeit mit den Lernaufgaben fand konkret eine Auseinandersetzung mit dem Thema Brückenbau statt. In der Folge wurde ein Montagesystem entwickelt, mit dem Kinder eine eigene Modellbrücke bauen können. Dieses Montagesystem bildet zusammen mit dem Set unterstützender Lernaufgaben ein Primarschul-Lehrmittel zum Thema Statik und Kräfte